Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- XXX (1930)
- Issue
- Jubiläums-Festnummer 1900-1930 (15.3.1930)
- Date
- 1930-03-15
- Page
- [Seite] (sequence 44)
- Language
- German
- Belongs to
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JUBILÅUMS-AUSOABE 1900-1930 „JCDISCHE VO legeM ih Glassthleierei lafeBasvo ODER FU BRiJnN, Zeile 36 PRAG, VSzeflsk, 9 Gav-, Portalni Giasigiaserei LKSST1MME Ecrzicr im fllphabci - Erstcr am Zlel! Da&Klejnauto „Z“ (18 HP) erreichtc als erstes feerien- Personelnauto den Gipfel der L (1325 m y s å H o r a , den h o ch s te n P iu n 1: t der måhrisch-! é dchlesischen Beskiden. Uéber urigewofinlich steile, holprige und stéinigeTouristenpfalde’ getøngte es ohne Defekt und in Minimalzeit an das Ziel, obwohl es Personen, p erwachsene deren Gepåck und Filmapparate mit sich fihrte. Hier hat „Z“ - Wager male Leistui Gebirgsterrai Briinn: U Lazaretu 7. Hl.-Ges. la iroia .Prag: Våclavské nåm. 16. Nviederum der seine abnori i gsfåhigkeit im! n erwiesen V« rir »tir 4 ir ..Z-'-Autos: Bratlsla«! : 1 riter nat. Hanjdel^ei., Stefantkora 4: B. BystriCI I lng. Fr. Bayer; C(S.‘ BudiJoriC*: J. Weiis £m. TFtbovtf G. ILj'tiJek: Orur. Kril : K. Gutfreund; HrpdflC Kril.: A. Junek; JlSfn; Jo«. Vojtfselt, Palackého tf. 9; Karlsbad: Han« W fc'ischern. Haus Ma\im: Komotau : iieb' Them), Kom.-f >t>erdorf, Platneratraiie; Kollct : J. Spira. Srobårova 5: Liny: G. KM.ck; Rilclil gesellachaft m. b. H.: Mtlalk : J. Langhan«, Legionåriki. tt. U; Scblat. Ostrau: J. Chorovakého iynové; OlomouC : Technla G. m. b. H„ versicher jng*ar.«taic; Troppiu : V. Ludwig, L*pafga*se 12:, Pilsen: V. Harlidek, Sidrazni 30: Pracbstltz: Rud. Zobel jun.; Tibor: Kr. Kl^; n-«t ::*8\ Tsplits-Sehonsu A. Langer, Pragerstrasse* 1 17;f TranSfn: V. Prachar, Hornt Sanec 10; TFsbifi; Al. étourad; Uh. Hrsdiiti L. Kummermann; Wsrnsdorf Elma G. m. b. H., 2illna. ,R. Pick, Lsvlca. Ing. Ertier Se Tatar. tfida c*. Legil IS; einmann, Karlsbad* nbsrg : Lagerhau*- ’&l&is der Kranken« pal, Blanieké pfed« J. Pipal: Vlllfm: hatte. Aber war denn dies der .Mann. r u.p. Sttitzhacke gegeben hatte??;,Also das 11* :j.i .jhre Al|e g&t. l.and verlasstn?" Nein, ich bin fur e;tje kjrze Zeit hier, vielleicht fiir ein be an emer Gesrhichte des Emek dazu Bueher, die es im British Dann gehe ich zuriick". „Gefallt ■u : idc»np“ „Ja, es ist eine groBe Stadt, : :i:.:;i siehi fiiemals die Sonne“. Und. sein -muge deitie :,.t uenken, wo die Sonne nicht ewig : \\ m sprachen noch eimge Zeit tiber Pa- -.-.d aks.er dann fortgegangen war, .h, daB London ihn nun wohl festhal-!• . v,;r ie. Er hatte Neigurtgen zurn/Studiitm, beg:erig. Neues zu lernen, Erfahr.ungen zu > •, .•t;elii. ntuen Ideen nachzugehen und all dies V rimte 1 indon ibm naturlich in weit groBerem MaBe genen als die kleine Kolonie. So erwartete ich.! i bald wieder zu ti effen, die Gruppe der in 1 idort lebenden Palijstinenser vermehrend. .Aber user Chaluz horte ’ w iederl. Spin Gesicht hatte die braune Fårbung , verloren' und er schien traurig zu sein. Wenn er laclite, war es nicht mehr der frohliche , Klang, den ich vor einigen Monaten so gern ■ gehort1 hatte. „Ich bin gar nicht so froh, Sie zu;sehen“, sagte er lachend. Sein Englisch war beideuienj btsser geworden.. „W'arum denn“, | fragte ich erstaunt. „Ich furchte, Sie schreiben einen Artikel iiber mich “ „Es besteht gar keine Gttahr“, beruhjgte ich ihn lachend. „Nåcfiste Woche fahre ich zuriick nach Palastina.“ „Haben Sie Iltre GesPhichte des Emek beendigt?“ „Nein, aber ich kann nicht bleiben. Ich fiihle, daB ich wieder arbeiten muB.,Wir Juden haben genug]Bu(her geschrieben. Wir brauchen keine Biichei) mfchr. Wir mussen pfltigen, saen und ernten.i Es| gibt so viel zu tun, und so wenige, „Ohi ie >.o den Ruf des Lan-; die es tun wollen!“ eine „Am -Haarez“-Jude^f [schop.! Wenn Sie Biicher!Sie meine Notizert verwei i me i ner die Geschichte des j leicht komme ich in 2—3 ste Woche verlasse ich nach Erez Israel. Das weiB.“ „Auf Wiederseheti furchte, daB Sié mich do bringen werden.“ „Nicht Eine ganze Woche h4 es nicht zu tun. .Aber es verdient, ein Feuilleton, ni selbst willen, sondern, wei •das moderne Palåstina. En; nt Biicher werdenlSie lieit haben.“ „Wenn séhr lieben, konien tjden. Sie konnen s tatt Emek schreiben. Viel- Jahren wieder. Nidi-;land und kehre h alles, was ich „Lehitraot!“ :h in ein Feuflleji wahrscheinlich!“ be ich nun versti kt-starker als ich. :ht so sehr um seip er so typisch ist i;im j -tzt Jfch on ht, Er er Fiir Herausgeber und Chefredakteur Hugo Gold. Briinni — Verantwortl Brunni —i Die Versend ung von Zeitungsfrankomarken bewilligt mit ErlaB grapben-Direktion in Brunn, Zahl 1370/4 vom 25. Juli 1927. — Inseraten^i MilLmeterraum Kif 1.50. — Redaktioosschlu8: Jeden Dienstag 12 Ubr des Israel i nd letzten Soåntag traf ich ihn ment: Gantzpduig IU 70.—, halbjåhrig Kt 35. —. — Druck von Markus Siegmund H;ckl, der Post- und Telereis: Der 6spaltige ijittags. — Abonnp- Brimn, Orlf 24 Kral, i i