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Jüdische Volksstimme · 1912-11-13 · Heft 44 (13.11.1912) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
XIII (1912)
Issue
Heft 44 (13.11.1912)
Date
1912-11-13
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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Leite 10. )iidischc P Nr. 44. Jüdische Bühne. :.!r!i!.K' 7iuiiicrravtioir* n*15t lidi aus juxt oou 3:1;don junttn^n•!;, סיס m der ^crftbu• u׳v C.uo.,:»:tut i'OiM'ii'Nt.kUrHu• 3dmtfalo l'iaiui־ für das zukünftige T 311t 1Tc üiU'cn fcme 'Ä>crfc litt :anta. Und nur in diesem rarischen Wert. Die ,cab-.In feiner 31uck.׳ sind mutatts mutanlmmel die gleichen. Tasselbe gilt von den Han» ht* delnden 'Ivnoi: ׳:!!d. 1;111:1,1:11 schlechte 3nutc,; finden 1. UeberaU. Personal: utt wenigen;'lusnahtnen. ater. Stiefmutter, einen 111׳ d-. nana nuluNtch! ..utitens schlich! ge'chrie eiei 5l׳ee.u7 111׳:e1streben entnamm-.n. t«vtlu 11י ml! geivotnilich in d diefer;untein betrunken, 1,itter t׳e> tetnem ־'. s'ech^eineu ,«..»nur bedeiu.1t un: :11;:: Moder net: /«!>! :.:luigemä׳־.: ..׳; d.!׳se .-!■ ..i!: .״.!׳iuaud . » du:- ltobo Pitt:!׳ ׳.x ־'itllt. mä'ter. ׳ich in B״oa11׳:ck»i. sollt:. cNt'iunajtän. ztvei Töcucr. von denen die eilte tun' ul.d zudurg tu, die and ׳re ,aue-gelassen". Letztere sobn dis ...Nomiters' öhtt ,Virtuos" oder Buch zukünftig n Schwiegervater,: und dann ein't'inm itch die Handl>1ng: Dir gestrenge Baker Laufe von vier oder :ed.!!. Tie Stiefmutter Ute < e׳dud׳te!) Tie!di wie gesagt .'.7!?!!.׳!ו!', den d:e ältere. l׳r ltel! t.-11:׳e׳opl׳?x-׳u den bleiben nt ln all egel 1 vi \ iH'.'V -eiirx. .. 751!. ui dieser v ׳׳-; ut'dfoeinel fouvr Vesten fünf Akten mürrisch und c tu zu den .ntnderir schlecht. ,, usgolaffene" Tochter ver in den ,Virtuosen" oder r we und züchtige un stil darunter ,!eil er". Ter ...nomilot" sagt Eine Haup •schwache (Nordins .׳ veuu Loben. Ter oder ,tirl'l ebentveigertc tick, von ihm zu sagen, er ,sei", im selben sinne wie ein Tisch ,ist" oder ein Haus: dies wür>e beißen. t^Wtt sei sinnlich wahrnehmbar, endlich, begreif» lich. llnd diese xlniidu Jichtes hat man getvagt, a£ ,atheistisch" zu verschreien, ihn um ihretwillen anz l klagen litsd aus dem Verbände der Universität Je! zu entlassen; Anfang ITHS hatte nämlich 61. sichte als R: dakteur des ,Philosophischen Journals" einen Aufsatz des sdirisitt'lellers Jvrbcrg erkalten, der - mit jener pi^matischen Argujnentation. welche heute wieder fo lekiebr und durch das kürzlich erschienene Buch Voä» kingers st^tematisiert worden ist — argumennee:.1ו|;י*ו ,׳ könne zwur (Lottes Eristenz nicht beweiset, rnüise sich' aber aus praktischen Gründen so benehmi׳. tls i^b tvir an den'endgtiltigen sieg des tauten. 1׳ e׳n? g<"t׳ ltchc WolMegierung glaubten, ,richte nahnt diesen Au!ffap in se n x\ountaI auf, fühlte tidi aber verpslichttjt, thm ein t^clettluort vorattzusdiüken. um den Leser voir- Mutigen Kadett alle feine Jamilten rbckrg 6-1׳rdtn irgendeine ic man dte sacke nennen י1ו oder ־tu!. :::: Publ Mm;i'iic• buck, bat. tun. :1:. .1׳׳Y::n f\ . 7da mit Liob.se.. 1'chluckz( 1׳ . : di׳ tit <u-r; : .0׳ :.ד . .ז. : :3 ׳ י auxuee'i faeboit. 3t.n-.e:׳: . -ne so köstliche .׳, .!;.”'v 3 .׳du!:n Huuor <׳'.׳־.-׳ M . ..!e ,׳in ..׳diiedlid'er n e >d-one ^>1d׳n ..raub!" und ׳Min:! 3o:datcn tudiun durch- . uen g1o׳':et: Ball verannaltet. ׳:.׳ "rede iaat und im v'erten 1 . d-.!x :l׳d-d.׳o.!ie-'geipinttt. . t.;'wobei :ou ^rattl 1׳: > .leg: und tbm u:t d. s rt’l i dautt eine:: ־־ •;v..׳••. ii!genmdu;:1'i'chet.׳ ׳ . ut־•! twj:: :'.'soi'dule" in auch,Ter Unbekannte" Böerte. das am Un. und 3uglers ,^ü)it'cher Biibne" ausgesnhn d׳em die jt disdte ^schanspleleriu ,rrl. M׳e. Ta in der reiche >tan׳mann gleich irii cri! cu vittc Madame sopbie :l׳rem ,vrl. TodNer;'?tna ius >datrs eriunuittn .nindern eine . ׳,wette ::abr^nd i ein Buchhalter Beruard. Iben;1t es dem braven, zudnigett. ,>rl. ׳Be ra ׳.Itchkenasn feine Liebe ,ausgell ' ::־: aI.-.jefel׳ ,sdnna . d . ׳ - uo;::1 unter befuget׳ י . u׳:e sie auf <dent :: .\1־ יי ried rl!;׳erden, den t ׳ ־,: .:! .eeen und als ^ude zu M: .. r* i:: «ich die Leute vergnügt - ׳ . ־'.;;Mm .:•:fii.nont vor und fragt ׳:.; :׳.־ ־ :!. ob er ,^uch fo inrelligenl. 3!e find 11.]!׳'.ic nneUigent^ 1. . .׳:״’ : י -M T :•.;toi id'on im vorhinein: . . ׳e. ׳. stade, da ׳!tili mir-das Pu- ׳ 0. ־d : '1 :::kd da:in gibt t* wieder :3-- ל:. i P::: .-;:litt ullt richtig herein. 7 ׳1 .• 1 : :׳ v ־־7;,7 ־:;י!tot (lealaui t Hane. Bielleidn ־1!:!.'.׳: M ׳:eo .! da!::׳. M'andnual kommt es sogar vor. 1 1 ׳ du 3eö׳u׳o:e.er dieses mvuareiang wieder- ::;!tu! 3.v.׳r.71־:• u־-׳-:-'T-7ges uberdrufilg werden. Ta:׳.!: a ׳u- ' 7 >a״. def >?err Ttrektor sich auf die sögena!70:x.; besinnt und laf;t tick von de>7 :1״.Undda er aber weih.'daf; man dieser 7u mir ,schalte (»ioilom" oder ״Nuchtm <*'.et׳sa:t, c d׳: kommen darf, so versucht man es einmal Mi: 7er -Luerar.'.r" — und das bewährt sich vornefflroa.. Man grein da natürlich zn. 6'.ordin. zu jenen zteml:ch guten, aber meistens idüed'i gefdiriebenen Ziaden u!:d er:::-.׳: en:en materiellen und moralischen tTrfolg- Tenu. we::u auch die stücke Oiordins unser Nioderües Tbeate!.. darf::ts tu keiner "Breite t'efricdigcn können, wenn nur v.;d׳ zngeben müssen, das; alle seine Ttamen fchledne .:chabmungen find, sbakefpearescher oder anderer Werke, io bleibt do<ch die Tatsachc bestehen, dar; tu seinem sdmffei׳. ent bemühtes, vielleicht allzu ».uwuhns AtLebcn lag. deü r^e-schmack unseres Tbeater vublilums zÜ^l»erreincrn. zu eurcpäisieren, was ihm auch teilweffc gelang. 6iord:n in allerdings nicht der sdiöpfer des jüdischen Tramas. ״der Kcherlich der Bahnmenen",!nngeren sdnveübernürmt n׳ird. Ta in er der ..junge >?err". <ünn iiajias! und :'ievolittionär •חיו den der T:dner. wabrikeinlidt. nne seine stief> l1־׳׳ner;'t'ina nur zt« diese»! ^tvccke auf die Bilkne l/ad'te. damit ׳ie nd׳ ineina1»der vcrlicl-en .... Und e!7׳-r:d׳ schlome .Buz samt LehensgefährtlN surh Hmdv. de׳ die;lusgal'o bar. von seiüem sobne Beruard Wod'cngelder zu empfangen und vier tVlfte lang ztt -- . .3chlns! folgt.» /sücherhelprecstungen. sovlwUcs: Äntiqonc. 6 >u:: von;1'lgust Bockk. ,7m 7. ׳!is.׳lbudurei 7>»'r. 27.2!׳ ׳ s. Wir!nrt'cu sie als C tta> mtcv gelefen. die sopbo kteifche;'lnttgone. undwäbrebd brannten, der Zuchtrute des ׳;übereilen;'lnsidn. .1'ivahin;Ibcb die Er vertrat in diesem kurzen 2U;׳‘a das; der religiöse ttUaube keine willkürliche sei. 4»- kann der ׳Beile nicot in Frieden levc 1, uni bvien;',adibar nidu getollt. 'Tic <^eglttr Ts war also wohl nicht ׳ennodt ahnten wir schon wir fchon_ch0r Ungeduld bmnasiums zu entlaufen, atademiidte ,yrcihcfk zn geniefen. batx׳n wir die Elwre dieses sluckes mühsam gele׳ die richtige Stimmung: \\\i damals, wie grof; das n^tr. un was wir tltts bemühten: »nd wir freuten uns wobl t'cton. die Äntigone wieder einmal zu-leien ohne griechisches Lctikon. Und nun freuen wir uns. daf; hierzu sdönne 6^elcgenheit geboten iü: .Ter T'Nü'lVerlag bar tu sdiön attstzeftattet und billig U.bcrseyung heransgegeben. t de! berühmte Philologe;lugt st Bockb geschrieben hat. ächn dazu benimmt, als äuge jrelir Mendelssohndiesem Umstande ist cs Trete Uebertragung tvar zur Terluntcsiage für die Eborge Banbold!1s zu dienen. Und wobl zu,danken, daß der :'ihchbmuS des sophokleifdicn Tratnas.in der Bockhfchen Uebertragung so prachtvoll zum;lusdruck gekommen ist. 5s war gewiß kein Leichtes. in dculschcr spräche jcn, s spiel von leidenschastlichcm;lufwallcn. schtntcgsancr Untcrtancnsurcht und schöner 6töttcrvcrcbrllng zum ,(tducs tt>tbnten fettte ׳.lufichrctt über -d«7s ttkottcsprpbleut. n׳ie rvir fic oben fkizzierleti. zum;'lnlaß eintr Tcnnttzta ton. infolge.deren ,>idue tc-n-׳ , Lebrver'tf ln ,Vtm auf leben mttßte. > Tief r für den Philosophen ,-viditc fchr unerqui^k»!!die s!1e t halte für die Philosophie sehr gute folget»: er hatte d e;'tbfanung einer Neibe kleiner, aber bcdevtuugsvollo־ sdniflen zur Neligionsphilosophie im 6b:- folge, sie sind hier von M e d i c u S in einem Bändchen vercinigl tttd ihre Lektüre dringend empfohlen: tttcht Mtva um der lniiortsdiett >tetttntttsttahnte lvillen, sondein lveik tu ihnen ein tiefer 6Uaul׳c an die ';Nealitüt des 6ütsti ten lebendig in. Unsere ׳-jeit will nur an das ^rdn'dte. innltch Wirkltche glauben, ,richte zeigt, wie aus einet, wldten 6Uaubeu weder Sittlichkeit noch Neligton ent pringeu kann.!Bgl. besonders das ,Privat» schreiben" in diesem Buche.» Tenn beide setzen das D^tüin einer Wett voraus, die über der unseren steht und in die wi ׳ eiutrcten. wenn wir sittlich und wahrhaft religiös sijch. j a » Sternhof 1 bestes aller Bitterwässer. u׳ Tragödöie. Uebertra x7nselver!ag zu Leipzig. feiner ^nfclbnchcrei - - zugleich — die deutsche ocldic ivr vielen fahren;'lusdrttck zu bringen, das die. <5öorgcsänge der .kntigoue in tmtncr wechselndem > ist Bockk vortresslich ge- »ührt für bieten Neudruck Nbinlhntus durchpulft. Toch e lungen: und dem Berlage ge sx׳r Tank des Pulikums. sichte und ^orberg:' Tjie philosophischen Lchrifren znm Atheismuoftreit. Ne t heransgegeben und ein -gclcitst von ^ritz McdicuS. rlir Meiner Verlag,. Lcip!zig. 2 Mark. 112 seiner der tiefsten 3 tralcn Buckes der jüdischen und Welt so unterschieden, »atz 6tott als der ,Vc7", d. b. als der ewig Unbegreirl che, die Welt dagcge׳ als das ,TieseS". das begreifliche und atiswcnsba.e ^'vjeft btngcstcllt wird, ,©oft lv in der Urbcginn. er iü und er....".^ heißt es dort. 1 so 1ar 1 b.) Tiefe Stelle steht in inniger ׳kHrberetnüimmnng der großen Neligionsphilosotbcn aller Völker, und fo auch mit der ©. .H. Sicktes, daß 6wtt in gewisser Weise ellen des Zohar. des zen- ©eheimlchre, wird 6wtt rd Wer genannt, detu er ü nicht, tief verbo׳.ge־> t׳t mit den tiefüen ©cdankcn Auch er war der Ansicht, über allem Sein stcbc. er gefällige t worben. qUe Sdiretbkra daß jede 7 Mlliaraph Noubitschek garantiert dafür, daß bei nur einigeyl gleiße, nach seiner Methode eine tadellose, nd elegante Handschrift auf Lebenszeit ef» Uc anhaftenden schreibgebrechen, wie auch npr. Händezittern uüv. beseitigt werden, urfd chrift sich fortgesetzt überraschend weiter ve^» belfern mpß. i seitts: Methode hat nichts 61emeinsckaftlicheS m^t den Methoden, wie sic in den. nn Handel vorkommende^l, veralteten!Ledrhüchern gelehrt werden, denn diese Lehr» budvr zeigen gewissermaßen nur, wie die Schrift sein soll, aber Niemals kann man dattach die schöne geläufige Tdirift erjerncn, weil dem Schüler nicht der Schlüflkl gegeben wird, die Buchstaben korrekt nachzubilden. D^r Schüler verfällt bet dieser veralteten Methode infolge der Ungciibtbeit und dem Mangel einer rationellen Anleitung! in der Regel in seine alten Fehler, verlieft die Geduld, wirft tarn, die Vorlagen einfach weg uifd behält die, schlechte Schrift bis anS Lebensende. Die Methode -leine sensatioilellc Erfindung des berühmten >tuttstkalli-raphen Rudolf Roubitschek — ist so genitzl durchdacht und so verläßlich erprobt, daß eS dem Ledncnden schon im vorhinein unmöglich gemacht wird, in die seiner Handschrift anhaftenden Fehler auch wöi» tcrhin zu verfallen, da er die zu erlernende Schrift apf den eigens von ihm erfundenen patentierten Linieslblättern, welche die Lage. Größe, Entfernung und Vollcndntig der einzelnen Buchstaben korrekt cmgebcn, ciit» fach nachsKircibt und auch alle so wichtigen Anfang!»- begriffe vor sich hat. die den Schluffe! zur rationellen Erlernung darsiellcn. Der Schüler hat also gleich hei Beginn des Unterrichtes daS Gefühl der Sicherheit u^d übt somit sofort fehlerfrei. — ES ist daher jedermann Gelegenheit geboten, ohne Zeitversäumnis, ohne Berufs» störung und ntübeloS durch diese Schreibmcthode ei 1e korrekte, elegante und höchst moderne Handschrift s ch sofort anzueignen. Nähere Auskunft und Anmeldungen m! Kalligraph Roubitschek in Prag, Wenzelsplatz *7, her jede gewünschte Auskunft erteilt.! Chanukaleuchter zu beziehen Jüdischer Buch- und Kunswerläg; Brünn, Adlergasse Nr. 9.

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