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Jüdische Volksstimme · 1905-07-01 · 13 (1.7.1905) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
VI (1905)
Issue
13 (1.7.1905)
Date
1905-07-01
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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1 Seite Jüdische Volksstimmc. Nr. 13 111! i't vielmehr <!>׳׳ Idee ׳1׳!' sozialei G.1־,vl1tigk,־it;11' Grundlage für da> Beisammen- IrU'ii wollender und *trel״-nd, 1׳ M« nsclnu. Ans iluf ,1-I entwickelt *ich im Laut,־ der Zeiten in Anlehnung an ihr göttliches \orbild die Liehe, welch*־ hier durchanab ,׳im׳ höher»׳ entwickelte -..,׳iah* Gerechtigkeit aufgefaLH wird- S,» i-t erklär ich. «laU die Literatur. an .1.! man .1״. I, am h.-'feu di׳- g''i>tig׳n und >itI1i, Il׳-n OuaÜtäleu ,־im׳' Volke*. s,-im- Gemüt*-, anlaj«׳n k^1m1־L buiit. Im•! dem jüdischen Volk»t durchweg. 1׳ü-׳i״> i>t. Audi die Aufnahme und V-!all״ ilmi-׳ fremder geistiger Stört.׳ geschieht׳ hi•׳:־ durch d«-n eigenartig religiös gestimmten■ 1;> >-1 .lud,•11. An ihm kri'tati*ier,u sich die1 griechischen Id,-,11 Ihm Philo. indem dieser diej _ui׳. lii'di,-! Weisheiten mit den jüdiselieuj li> '/.-sv״r-iirift.-u in Kinkiang zu h!in^.-m »11׳י 1 י'. di•• spanische. arabische Philosophie hei M tiiimnides. Nah vv. Gabirol. Nach d'-m bisher lh >.1gt,*1i. dürft,• di•־ Ihh.eijitiniu׳ de« linken KlÜgeU der jfulDeheujj der Hörner. Natinnalrailikah u. nach wehh»־r di»■ W ichtigkeipi \ oJk unter d—■ i'-li/ui-eu Mmnetd' in der /.ioni*ti*chen|| Kap. V. Bewegung!׳••'tritLeii wird, -׳an/ verfehlt sein ni׳־i\t .׳minder Vertehlt aber die Meinung d׳ r- ׳ d׳-I,end,-n lilanbeu--'׳ uo־7״eu. das .!nd׳ < ieschichte. Bei seiner tiefen GeinÜlsanlage mnrtte di,׳ Beligion in Volks- und Staatsleben Das fielen in ihr lifbiet und Beligion ein»• dominierende Stellung einnehni Soziale und Kulturelle die Literatur ist ihr Erzeugnis. Die ist also in Israel noch in höherem Ma Je als bei den andern Völkern der Gradmesser v es nationationalen HewulUseins ״e^cn die Heha iptungen von rechts und links. Wenn die Juden im Verlauf der :.,(MIBjährigeu Geschichte sich so mit den andere nicht vermischten, folgten sie ledij tiesclneht'konstruktion des in ihnen v sitlliclien Geist••* ihrer Beligion. dojr seinem nationalen ITsprunge, sie (,1 vor nationaler Zersplitterung und bewahrte. Die KeJigiosr ist das nationa e Wahr /eichen der Juden: durch sie ist es das auserwfddte Volk. Sie hil iet da^-1 listische, Eigenartige an ihm. wie K Philosophie dieder (■riechen, das I Die Ueligiou ist es. di ten Völkern 1d bleibt;harukleinst imd echt das uich als kennzeichnet.“ Dt. > 111 h fo £t ■:;r|; Der jüdisch-nationale Ktmmers. ז im i n.itioivd imlirt'eieiit und >ein«• Anhänger! I- •iglicn Andächtig»• jüdi'che Konfe—ion. Jedem, der einmal .'»*ine I loeh'd i1.11! '-•: •׳ io n .1 lv Gefüge. D«*r Begrirt Ibifju•:! i't v*ווי beiden falsch aufgefabt und -• :11•׳t••[. Während di, e:-te|en in ihr nur ein Degnteubühdel >r|le)l. die die frei•• \'.r u'i! k.eiun_f ein.--;V.!dkeheschwerti hemmt. '• >11.!'! -le :Ür iefy!|e]1• ♦•ine 7־cl,Ue|| Verflieg, nde I’• u• •jung. ei!,׳• Audaclif-stunde. die doch hei abge-ehell voll dein formal maitclier .s:onei1'־,K< >nJ , i.« i l ■י: Komme!•' der Akademiker nicht' l berra'cliender־. nicht' Seite 1׳-s und oltll'•^ i»t-l i.-bell. i>i ein '..•־■II u - k <111 UI AuL5»T-'ewöhn.iches, es gehört ja wie inet, di•■ Mensuren etc. z nn Ganzen, in sei iem gelehrten oder ungelehrt»*^ •>te<׳ke1ub* Ad vokal. Mediziner ,»der nimmt gerne wieder «•ine Kiiiladun; so|eh«*t1 Kommei־'«• an. trotzdem er w|1׳ von dein formal a! e Jug«11«t,-*ehieu laug't abgetan, die-ell»♦• i'l, und gar mancher völlig philiströ' in seinen Arbeiten I» K,mse,pienz,-n . .. N;rtüvli«*h . Ohren '1,׳ kt. ln der Ge-׳*llsrhaft 4r .!!- '• Prb-ii••. wie ',-hon au* d,*m jdemi'dien .lug»*n׳l. bei ibieu Liedern m d Ib d 1 ׳1<1־׳lu‘11 i'l. auf völliger Pnkenntnis'־ und Hier-ehwef♦׳•! zaubert man >ich md^׳wni.it l'-n.'i'/ialeu. v״lk't»i!deud11׳. Element'. recid in di׳• eigene Jugend /.urnrk um iti•• ־1 ׳ i«• •jigi■ ׳1-,1׳ .1 :׳-n Wirkung in der G• -!1 ׳.׳־.: •י v.a;. S-Imn lie-1 .'prnnuii׳ i! int •1- 1al 'ich 1I׳T Gemüt'alilage ■! 11 11 ■יוd*■ן! Völker angepabt. di־; Wirkung Giiri^teiitnms auf, und Ihlduug ■le* -glhnbi^ei, V׳!lk• * i:.1,.1״n.1!>T '•׳in•• Prägung: ׳ - s.'lnlh rt .!>1׳ «i 1* 1!.-l 1 '.!>!!-!. iiliim. •'11(1•׳ I »eligi« <::. >!!e"-!.!' I! ef»׳ i ־iktel. — d •1׳ 1>chi׳ d.-n.-n K״-!nmf.11b,׳n d׳ r v!־r* ׳: י ״•ü>׳t1 veii tlun g« i'ti= ,beb• : I'י l!t׳u, Natio-; 1 1 1 *.1 ־!• ♦י.. Ei׳--,,-., i-t ui•-' b i dem l-.am. hi»-r '״V!.׳ N.iiimi!. n. -,-.V!־•'*־’ ׳-!׳׳klen. Wie '״!!!,- u■ י aber a!!e|1 ander' '׳•in! < Ul•-:.baren 'ich. ׳:■■■■!» i: 1• der le-.igion di•׳ Jief'leu 'Hefen »le*. : יו! יי• hin heil II׳׳r/׳-U'. ',•in,• s> ef. in ihrer l:1׳!;!;-!r. Gm{lahnlichkeil. Wenn aber -eb״n le-i ׳׳- ^:׳! Heligi״!,e.1 lf'l.m, und Gliri'tentuml. di•׳ 11״• - in ihren Nuiipl/ngeii d,-r jüdi'c|1‘־n H li- «1.fleht.t, al'M d׳M1 Völkern. v«>1, welchen '•׳ fi.iMi und♦ 1:.1« lt aicgencminen wurden, nicht ׳•-■ י!iiumlielj -in.l. >1• *ich mit dein C.harakb׳:׳!.:! We-n-H -K ' Volke' identifizierten, wie e!-f l•־ i •b-r tirn11dlebg1.nl der •lud,־!r. deren Volk*- fnn! 1״A ein Pro.lnkt. ein Erzeugnis dieser i't.. I 1 •1*1־ Wandlung und Entwickelung der 1«-.ige-״!l Ideell und Gedanken Jr*l;|ej '•׳ine ,יי . je׳•״ -••!׳ i!!• il'.-n li.ifi♦• nuhezu 4> 11« 1 י'lI•<11 Inhalt: \1'•:. Mutt••:,!״•••ilt Emir und kommt hierh'-i. «i.1 \\>י .|׳ז flu . :-t *••lim. wie ••* Kuren Kindern 1׳; ׳ K'.i'-n liehen Enkeln gut geht. Genug habt litt ־•• •>.: :!■ dein u11\4*<׳ Ibißl.uid gelebt! ׳ 1 »1 ׳ S1 hu*tei in,.! -eine Krui 1:1ן-,.יו einigenijd 1 : Um• t•• durch und Z‘1lh>s*en in Trähncn der I - 1-1׳■ und de- 1 ... d. niiurli hl« Ilt ein. W. 1 hielt sie denn!)ו•׳ Tluiunveretn. J.inrzeit König David-. P!♦ 1 izIici 1 hörte man » rs, hiittermle Ereignisse v •t •tud«tm1.,".1kei> ii. G.dizi,-!» und Ihunänien: .d-:11..,i' langt•י1-»11י'1!!׳- an: »־il»*t ltml koruup-t. daU 111.1 t In-reit' im kühlen Aheudsom r*ich befind, 1. Mit diesen Gefühlen trab de!« div mei>f,׳u Gä-t»• Montag am H di•- gl.iii/.einleii! i.inm,׳ Nofel .(;!11־ ral* ein. in welchen di•• l>eid׳-u akademi'chen veirporahonen .Hai Koehba* und .Hari»ia־ in Prag ihren *K-ommr!•' feierb-n. An langen Ti' bis auf da' 1,-tzfe Plätzchen besetzt. Teilnehmer, and»*r Mitte tauchten di» Ka|>)»ett lieiaus. Von den Galerien heral >cl1ö1׳ ge'chmfu kt•• Damen, di•• Gäste niU'ternd. Mu>ik!״•grüble die Gh Srhläger lagen aut de » Tischen, lief giert,־ erhob sich vor, seinem Sitze stjhlng mit dein Schläger auf d»Mt Tl'cli und da* l.ied ,GuudeaiuUs־ in das all«- kl ein'lirniuten. als hält«* wirklich die ewi; alle Anwesenden mit einemmale ü; kaum dacht♦• d׳ r eine oder andere, a kräftig•• .juveuc' «luni simiiis•!״•tonte, ergraueiid»• Haar «len Mund Lügen sti Lie«| v«1־s;tzt•• jeden in die rechte Sl immun; Hi*;jetzt ging alle* den gewohnten Gang. Nichts lieb noch ahnen, «lab di»-*er Studenten komme!׳ etwa* andere*;11' die gewöhnlichen werden 'olite. Seihst die HcgrObung Völkern lieh der irkeiiden getreu Juden) erb-ilung Hergebrachten nicht ״ab, sie galt allen Gästen, den Delegierten des A.-K.. des Parteitages. d1,-׳ verschiedenen Abordnungen der Wiener Verbimluugen. den Prager Vereinen, den Herren und Damen, und da die gröbere Anzahl von anwesenden Habbiner» nicht korporativ, sondern nur als einfache Zionisten erschienen war. und eben darum vom Vorsitzenden nicht besonders begrübt wurde, war noch niemand an den jüdi*chen Charakter des Kommerses ermähnt. Eines anderen belehrt wurden die Anwesenden erst durch die Tendenzrede. Diese ging geg«•״ den Normalstrich solcher Heden an solchen Orten. Da hörten wir zum erstenmale, dab es and! Kommerse und Verb miungen gibt mit andern Tendenzen. Idealen und Zielen als die laiulläufigen. Hier hörten wir. dab farbentragende Studenten Juden, Zionisten sind und sein wolle!, dab diese zwingende Notwendigkeit sieb aus der Vergangenheit mul ׳Gegenwart der jüdischen Geschichte ergibt und die Zukunft des jüdischen Volkes es verlangt. Als wäre mit einemmale ein heiliger (!»*ist über die ganze Gesellschaft gekommen und hätte ihnen die hohe Weihe de!* nationalen Gedankens eingeflöbt. so lauschte all••* - tief ergritVeu dOi Ausführungen des Redne1> und als nach Sdilub da* Bundeslied der Hai- Koehba: ״ Brüder schaaivt «meb tun die Kalmen־ intoniert wurde, da 7-ang mau ui« nt hloU : «Auf zum Land«1,1*1111 ׳ Ahnen nach der \ äter hei.'- gern Grund.“ da jubelten diese V\ orte aus a l»׳n Kehlen, als ständen wir schon wie einst unser•• Väter in Ägvpteji .die Lenden gegürtet, di«׳ Schuh«• an d»*n Kuben, den W’andcrstnb in den Händen.“ hereit den Gang nach Zion auzutreten. Jetzt ahnte jeder, jetzt dämmerteN!1 d»-n Plumtasi'ii aller .wie schön, w.e hegtückriid - au die[,׳* wäre, wenn wir jüdischen Brüder auch zu- *er ak.1-lsammeu an e'm»•!• Ställe wohnen könnten u lIstUili'MI >M Bumi».tief Berufe Philosoph einem I leine!tat und Di•׳ nun folgende Ki^trede knüptte an 1m*er OtVenbarung>f,*st an. erinnerte au das jünseliein -1!rtenhaning. W elch n si«־l1«-r- I Wandel der Zeilen! -Itini hleihen. 7j;lbe|| di•- fai iii.'eii blickten ül luterte. Die ä>t,!1:11- * ,־1׳ da* dab das ife. Da> T-ein lind ieb vom En- I, S« hilbk.ui«-n. damil ihr gl,*t,-h na 11־ Ostern \vrgf.1lm*n köiml. IHr werdet n«,, h vor «h*1n W,»eben teste 11i« r a11k«,11nm*11 un«l Eure T»׳« l1ter unter die .CiuipjM•* liitireiv Wir hillen En« 11 iislämligs{. gieieh w.-g/iNähien. «lamil kein Hmderni 1 eintrete. \erkautet Kur,.- Sa«־h«׳n lind kommet sogl ♦h li!“ Auch Toni und ihr Bräutigam erst etilen die k« >. aber 01«־!äufi2 “wilügien Elt«׳n> mit einem zwei Bog.-n lang«׳» treu,!,• nielif zu Vi rslöi« n und auf S«-I1׳v1׳ios Jnach •ij;,־ntlich zurä' ky as W o« hent<-*t und die 1 :;Vm-rika zu komiueii. \ Zwischen Purim mul Pas h iinnier nicht. ,״<1 0 ׳r -1•- liihi •־!,. 1 hielt Jleb Mansche׳, *Kilt•-' Taue karten mul zwei SchilT'• in•-!! Brief ffdgeiidcn Intialls: Briet. Der Wunsch der Kinder mußte in Erfüllung gehen. Aber Beh Mansche Buhen antwortete -Meine liehen Kinder! Wir wen Amerika fahren, aber 11i«ht gleich nac (leim >ehr schwer Hill{ uns der Abschie Stadt, wo wir und unsere Vorfahren so .TeUeJ -le d.-'e N.lrhiujll B, •Ull'gTNU. eilt >lammeu«l. 1>t In iiiißlaihl ujnnial hei köi.n1«! .11-׳• Elter wohnt haben. Auch die Sachen in so k irrer Zeit Wir teilen Euch eine tuen• ve!kaufen ist unmög)i<h. Daher, müßt T«׳ni ist verlobt worden. D Mann au* voi nehmer Familie gebildet. Vermögend und hü!׳.',.!?, hätte Toni einen sohhen Mann nicht iniuen tausend Kul׳״l Mitgilt hekoimnen Hochzeit wurde auf den ersten Sam>lag Wo«■lieiik-ste!,,-stimmt. W'ir schicken Ihr Euch m״•!! ein wenig g־;duiden. Nach dem kommenden Wo• hcnfesle werden wir schon gewiß fal re». Wir hitten Eu« h daher, die Hochzeit bis auf .Schabes Naclnnje• zu verschieben Der Verkauf seiner beweglichen Habe fiel in Wirklichkeit dein Selmster gar nicht schwer, he* standen -je do, h nur in einigen hölzernen Leisten trief, die -ah erhielte 1 sie den unbedingt ölgondes: en nach 1 Ostern lull(״• b׳e Verlanget überall die ״REVUE“, Organ der Kultusgemeinden! u i Gott und!•in Wechsel, welch ein!11 jüdischen Studentenkreisen, hei eurem Studeutenkomm<H־s spri ht mau von G!di. Erst und Glauben der Juden. Ich fuhr mir über den Kopf, um zu fühlen oh ich wache oder träume und lugte scharf :in-, oh denn da* wirklich ein Kommers und ein echt jüdisch-nationaler sei. Er wars, das ha! der Fe>tredner trottend gezeichnet und d'-n Grundtoii angeschlagen zu dem Liede: *OJ!״ owdo tikwothemi“ das nicht mehr wie ein Sang, sondern wie ein Begeisterungssturm da*' Hau*־ dmvlihrauste. Jeder inuUte sich da schon in Zion fühlen, ]»*der glaubte an die jüdisch, hegaim! Nationalität, jeder fühlte sich jüdisch-national, äftig 'mitj>ah mit eigenen Augen die Auferstehung Jugend i d »* * j ü di sc h ,* n Vo! k e s. das 11 euer wacht *■ »erfüllen, kräftige Leben dei; jüdisc lien Nation. Da* Eest halte hier seinen Höhepunkt erreicht. Nach dem Schluß des llatikwo könnt« die Stimmung nicht mehr gesteigert werden. Sinnig nngeurdnet war es. dab so oft andere mit grobem Beifall vorgetragenen Lieder schon den Sinn auf das Allgemeine ablenken wollten, die Bu1nleslied»M•: .Auf, mein Volk zu edlem ' Tun“ und .Wohlan! labt das Sinnen und Sor- und in einer geraden und einer gebogenen Aldc. Schwer kam ihm das Scheiden von der Jahrzeit König Davids am zweiten Sch'wuosfeiertagc. Das letzte Wochenfest kam heran. Chane Git«•} trat Anstalten zu dem Gedächtnisfeste und ihr Mann zündete eine große Stearin-Kerze im Bet'Hamidrosch an. wobei er heiße Trahnen vergoß. Am zweiten Tage des Wochenfestes fanden sich zahlreiche Gäste in seiner Wohnung ein. Ab. sie ihn .Lchujim* zuriefen, so brach er in Tränen .Warum weinst du. Bei» Mausehe Buben'f fragten sie ihn alle, .du tulirst ja zu deinen Kindern.“ .Warum sollte ich nicht weinen?“ erwidert,׳ Buhen. .Wenn ich auf meinen alten Tagen nach .Ercz־Jisroel“Ä fahren möchte, dann würde ich mich freuen. Nun aber fahre ich nach — Amerika he. he. he he!“ Der Bahhiner begann zu predigen und Beh Mansche weinte wie ein Kind. W einend schied er von seinen Brüdern, von dem liehen Bet-Hamidrosch, von seinem Tliilim* verein und — von der Jahrzeit König Davids.

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