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Jüdische Volksstimme · 1904-11-15 · 22 (15.11.1904) · p. Seite 4

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
V (1904)
Issue
22 (15.11.1904)
Date
1904-11-15
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Seite 4!l.ioü 1v>«1־ic11 1 Xcr liir.ii'iin. das; burci» Erhöhung s 2 dir 3 Tage ohne jeDc Nahrung. des üuoti.-nten du Teil der WäMrr!ich los trliärt 1)111^1־. ja nicht ׳lichbattiq. oni klebrigen j dieiem Uebelsiande abgeholsejn werde. ^Wir werden! nicht- »er- | Gel.genhei: nehnien uns mit didcr Frage zu be- 1 .".ג.-.:j.srl. יד:, a> x , <ro.» hi.»' ha״: das Fudeittuni -01: diesen׳ Perione lor-'i:. Bei Einweilmug des VerivrgnngSliaiis.s) schäsligen. Tie Red. > 1׳>oienl>1l11istt11i,f habe Redner a!s V Vorttltnb.s gesprochen. Tr Fialla ga i nach dru: meinde werden, ein Brennpmkl jüdische» Üäcilte?,! .Momitee mit dem Litze in Mähr. Ostrau bestellt, u Bedauern Aushruck, das; feine )!ollege)! null! in Fublung geirrten sind. T:r dum Setfluiie 11.׳ur 'Wahl ab, auudmirn lohn ׳eil!.: )iollcgen irreheu, da .r cm Mandtt nur daun wen i .r durch das Verirauen INI V.״.'la»de -wieder ,11) du Sv he!:n».1es Gemein)».''.׳,,- g.'iellt werde, Pros. Brecher glaubt, das; die Liliere!.; in Tempel'ragt uichl in der P.rionen. und Geld ge. sondern :in der Platzsrage zu snci en ׳ei. Ti Biiinnei Enden oürien 1--chl ziigebcn, dasz d.r Telnp.I . -ni.tiid,;1 י.:י T.l Ulli W.ire v.1 luhaisdeln v. r,;bei:, das; ׳teilt T: Fialla das A Füvischc «olkdstfmme Nr. 22 Redner habe konsessionsj bei ter Behörde bereit- Schritte einqcleitct, daß rir.ler des )!ulliisgenieilide Imme Mit der Aufforderung. die! wieder eine jüdische Geplanlos ergießenden Emigration russischer Flüchtling« und deren zweckmäßige Beförderung nach überseeische Länder dahin zu wirken, einen Betrag von X 10.000 für da» Jahr 1904 05 unter den mshr.-schlesischrn (Gemeinden auszudringen." Zur Durchführung dieses Beschlusses wir) inil ihm | jüdischen Wissens, eine Pslegeslälle der Vergangen )!asiensrage! h.ii, dr.c W.r!üa!!e für die Zilkunsl, schloß Gg hätte aar; irgend eine W.i'e gelost weiden können.) Hickl »Itter lel׳h.>'!e11> Beifall der ganzen Verjanini ) Mil DankcSworien au di! Delegierten isiich.n von der Ziomii n , in Unserer Täiigkett das Interesse bei den!!Läliler.n ge- . Ivnide, Ut)d das; iänttiich. R.den vom indischen waren. Redner werde r de:. in d.n nächsten iswähl.ri'.riammlnng d. zu entwickeln. Unsere laiuies.Erweii.rung des tgivurunierrichles, d,s tlivischen Schule. G.i ״indebiblio es "tWaisen IgdiiÄn Ge- Berücksichii ms den En Es. freue einer öiient'- durchiehl i eii haben, in uudendett )lall d« Programm ׳.Nut rungde 'lieioem des:lie Errichtung eine :i.k.tN. wirischaiiliche H.bung, >üdi>'H Hins, jüdisches: Svtt.rl. Bau einer m.iitdeh.iuses r. i. w, »itissen endlich .:.:rg finden <h>g Hi eil kam sodann halt -der gehaltenen Reden zu sprechet ihn. das! Tr Fi.ill.i׳ den M.tt habe, in liehen B.riamiulllng zu erklären, der )!,beralismus ü: ,en Schwindel. Tie Enden inüsien Bewußtsein kotimen, daß sie .nur dur!)h iwas erreichen können. Tie jüdische innsse er.lichieden dagegen Stellung due Heilobrnder i Tr. Fiichl, Lustig tt ׳• w. als Vertreter des jüdischen selten werden- Tie Juden müssen nusr Männer, die iich ihrer Iudenlums in die Verlrelungskörper entsenden Schwindelltberslismus müsse man .raumen. Tie Äusiührungen des Pro׳ o.:dienen Beidicksichligung. E!n Hai prang, nmerk i,t aus die Erziehung der Jugend zu werde dann hichi mehr Vorkommen, den Vätern wsgen der Nichterziehung O'.iile Vorwürfe machen tverde». Reim Vorstand sich mit den russischen Emigr schädigen. »Ties L.nte, die von den Bit laussaugerir.) beteiligen. genannt Agenten, an dar hiesige Erz editionshaus Mandl gewiesen werden, werden aus die W-.üe ansgebentet: inüsien in Brünn hohlen tzher Lläilungen übernachte»! lung sei!.« z'lussuhrnngen. zw. durch di« Mähr. C|trau.׳r jtaltuSgemeinde. Die ׳0:1ז! nötigen Mittel sin) seitens der Alliäuz auszubiingen schloü d-7 vräsiden! Bauer gab das Verspreche», wie bisher für die Enler.ii.n d.r s1ie1nen.de einzliireten. Hie raus schloß der Vorsitzende die V.riammlnng. ausscheidende Viee-, Boisitzelide die Bersauimlung. Wir wolle» hasse», das: es dem Kanüle geling:.- wird, durch inlensioe illrbeii die Emigranten an׳ lascheste Weise zu besördcin. Ul eine >1 H:׳1 .: .<׳ einer Sa.! ׳.׳'״״ g.öai.l - « 1 Bon L\:l 1,1,.;.11״ iD.I.:1 )i iiididai. : bae.11 die S זז־י f <' t.UU’ ׳.svvi'iand )in ör׳f In: 1 d1 ׳ r lind r*i. 5u;ru1uvr!u < :01 per iör Fernbl.ib.n enl'ck'nldigl.ן £:t1Cirdt Tr F . : d 11,n n;״mn.t. l: ,.in Pro- UM o: das Hauvig.wl.t.t al f di. kiiilu : ... ui'.S H-.b:l1:g d.s In de >11 ״ ins -T.^-r ׳:'. Virr ien.v.'.n i!׳.׳!׳r:r G.»l:i1: de illniie an 1u׳.> .־.י'י ׳׳!׳׳ r R-:׳vr:ll!::׳!er; >ge!1 >j-erd..n. Brer C l 11': r ol'woh: 1: cki! Z'.ei.i't . .: iHri'or, Da tr. G.'iiieiiid.v.rir.inii z alles ausmü1 \.״ in di. i.'i.b 11״ snd ne,׳.׳(! ckieu׳ 7 4 ::;.יzi v.n bedau.r.is. das; >!»der gegenr: kU\c.u n B.!.r den Verwurs -.rli.b-. n, die'elbeu 1.׳..׳: i.idl'ei, er: z.i liab.'N In .»1 igezeichneler vü 1?h׳r1 liirmi'.i'eu: Bei'.ill liitte. breckien, öe eii. d r R.l ii.x Mil der S.bi lsrage. heb! uv.iM'.־‘ :: .-׳! : d.r ErrieUtungT Ter J::d:>>er.>1:rsm::s ilniudili.'Hl müsse aus \l\.r. .,::sgeuierz: werden W.N» .111 c onderliII a. lebliasi. 1׳ grüßt, iiihrl v... 1־• t>a\\ er fi h lmni.r als Ind. b.ka 1״ und ׳.״״ ־.ז..: A-v. das ieiiiige dazu b.ii ragen w.rde i i^.ihv״r: Di•:■ ' linden::uns zu wirl.n. Tic Herren י\ י ־l׳;!:' ז י1: und S'giuund Bog a l v.rivrachen 1•ץ־™׳ n. :׳.:׳.׳ Herr Souderli» sich zu be- A>i1׳r11 u m ld ן.8ז 1.11׳ Mo! H id I zu 'Worte. . :: 1. tuen Ä v IIU ::enden Worien gab er der Freude 4 ::uv: VI Dr*:־:; ick. daß Cu heutige 4 .rsaminlilng v Z.׳. einem r.eu » ׳-'ei'le befeclt sei, ::׳.׳. 1 zwar vom fS.iüi h-es הס:11 rnen -Judeiiiiims. San״ liebe Redner ׳:.en a'׳.: Die 'i.'livendigkeil hin. nur m ivahrba'l. -...׳:-׳.v-eu 2 ini'.e zn arbeiten. Tie iwrgei. iriiiene Z.׳,l -■v 11:־ ה Redner 1:,chr möglich. >.rs )luliuseingehender .׳ch Geiegen sagen stau, r Zioiiisren Forderungen Wahlrechtes, rme-itvesens. endlich zum ^elbühilse Bevölkerung ßehmen, daß Grünseld Kolkes ange׳ jüdische siewüßl lind, Mit dem üblich aus« Lberländer im jüdischen r b.llet den inten zu b! Konferenz der mäbr.׳Ichlef. Kultus־ gemeinden in Kngelegenbeit der ruflifclien Auswanderer! £\t OiPila^e lu.d das Eu׳n> der aus Ntlsr)an) auSw^ubernd.n ju>n'ch׳.׳u Eungfa:tl.׳n vnau'.<rs;:e das tn ->r:ak»u dtsleden?e Hl.is!o׳m!ee. üch mii den mädnich'n >ruislusgenrrinden vet)n׳'s Utuevftu>rnn^. un׳'erer rm'n׳ch׳n Brüder in dun^;n L'icnSl^g. den 10. d. 0 nndschiln. ktn jitlllkcber Krlegrrdrnirm.». E»> g,-:!!,׳!!:. sames Denkmal für d e zahlreiche» im amerifamscheu Bürgerkriege aus Seiten der Univustreiter gesaUenen Soldaten und Lssizi.re jüdische» Glaubens, wurde auf dem Salrm-Freld.Friedhos in New-Porkg errichiet. D ׳r Teiikmilseiltwnri ist ein Werk des Archilekien F. F. Wal'h. ^D,e 15.000 Tollar M. ׳and i» PI r ra l, die )iowerrnz der »lähr.-ichlti. - he,ragenden )!osten des Monuments werden von )i.iliusg-mrin)-:! »Uii. Benreien uun ׳olg-ude Mulm* judi'chen V rein.i, getragen. Tie feierliche Grund ncmlrqung Hai buur in Gegenwart von B.r rrelern Ver naatlichen. üadnschcn unv Milüärtieliördeii slaltgesunden. Die Spende des Baron Roihtehlld. Aaron 'Jiath.micl dat in den jüngstcn Tagen i>.x Wiener .^uUnsgettteinVe eine Spende von zw.l Millionen Kronen gemach!. Tiefe Lumme so!!, wre ein .>rmnmuniane des ^nliusvorflandes in den Tagesblänern verkündet, zum Teile zur Erweilerlln.1 gememden: L׳:uuu: •rdmu:;: Makr. Cfttau:?1 .'*י1.י, Muvi.r, Kftedzl —Mlftök: Tr. Vambei^; ^undendurg: . 1יר lolvburg : Kobn; Mrcmfier: idru>:!r : iMp.iit: :K.!0111:1» 5v:l* ׳: T געטס«: Tr Wo.!': Mübr. Wets;lttchctt: Tr Ncn!׳. Bre.au:;'ö׳e, Stonler; HoUe'ckau: Beer: T.׳>!u^»: Von׳. Ä:s Bn kreier der Ztrakduer H.t'etonuu ׳not: Tr. Hiu!il:ng-. der Bo ksülmm.:" und ter .llfvii׳■•: Mor .'י rfi. ' u -1 nS v o r ü 2 rt d V tv (Brerau) degf üftl rn warmen Wo:keu die c׳.ich:«1e1:e« na'i.enS d,r Pierauer )iullujgemeinSe l d״' von, Hause Rvlhjchild der Kultirsgemeinde vor׳ selig,e׳.!n> m!) gib: dem B.un׳che l machten Rolhichtldtpilales und zuin Teile zur Er Äusdruck. dtheunge )idu'-roiz ׳״״ge zur Bud-rung des ,,aliuug von iüiljzig Bellen iür bedürslige jüdische :irrer »uzluck.itdeu Btüder e״> weuch det,ragen.' zzronke verwende! werden. Wir begrüßen es Mit Be> der lueram ro.geuouimene״ Wahl wurde Dr. )' If, H7r״d.- und Genngluung, daß Baron Rolhschild ~.lt!־u' <ll"t1mmj3 zum^>t>-ude>: gewählt, sjch rnlichloß, den von ieinen: Vater gegrüüEn i:r 00111(;e11)e cu!:1t??Ulu L :. ,v!hl i >ig las -)traukonhauje nnnmehr auch die Existenz zu sichern Won. i,״״ R-i-iaid,s 1:. ,ouhliiig emnehm-״ wir ״״z 1c״,r״e-c,genttjchr״ Berns, der Heilung wirklich Folgendes: ,11״ zlvul des lieur-.zen Zii .s begann die; ntittcUüfor jüdijcher )!ranker znzusühren. Unseren ^uugiailou..-ülus kie'ein .litlane!oummierte. sich i»!Lesern dürste der )raiiips. de» wir von jeher gegen )traliu ein ).vliekouiiiee.-^ga deu Monate» Full, Äugul! j Pas RothschtldspilaleS, welches zu den Beneiizte». -rieichte die e-.״.- o.che .'.!)de, ta>! die 1׳o:d,,ide,ien jarme )kranke darin genosien. in gar k.tnem Miiiel gänzlich erichop׳: wären. Tas Hilislounree wandte sich an :1e öslerr.-isr'eliiische lluimi, Allianz ..I, .,־. jedoch ohne Eiiolg. Ter Brnreler der Ällianz machre den! Berhältiilsje stand, »ninerjort aus der Tagesordnung, und wir. waren auch schon vor einigen Monaten in der Lage, die »linmehr erfolgte Spende des Baron .'?itiskomiree folgende Bl.tle:.u!!g: T.e ts.oelinsche «-.an,: Ro.hschil'd zu signahsieren. Wir freue» UN-, daß velw.ge höhere Z-.v-ck.-. demnach k.״׳»e )■« e;m?ra,״e״. j fie ״un ״slosseudiud fügen bloß den Wunsch und di- ,,.U1.1I,״ge ״Ud .״ch, unieinuheu. Wer t.i». tzi, E7,uarlu״q hinzu, daß die gespendete Summe Rechte verlang,, u.un ,eine Wlichi ausudeu.1 Tn! ru't.iche.. ״..ch wirklich'den. gedachten Zwecke zngesühr, und irmtgramei, mu.iteu nach Rüg au) zmuckgeichick, werden. u,ch, h oerwe-nvet werde, dchz die hsre.., lauernde wagUch ,reneu ", )iralap lOO-IoO Leu,- <״.. r,e.! Schur von Proleklivnsk.ndern an Stelle armer, de- .elven muneu. uach-eu, leme rga״-,a1.°״ be״.hi. vd.i. p,7,׳f,j.z״ )!ranker die Heilung ihrer allen S»n,er'ckN einer .z-ullusgemeiuLe zu: auderru betorder, weiden. Aut sj,,den mög"N ' d״ti W«tä we>d-.u aau.e.H-Gulden v-rschw-..de,. Tu.ch!fcDräircb. Herr Rabbiner Tr. Lsias Thon G.m.d..״g -״,es ).Vliskom״--- wurde, d.-i.m .lld-Inai,de > twn״öte ,,ch an )-rakauer Lnsschulral Mii der a g o en w.ruen. ׳ Blttr׳. den Unterricht der hebräischen Sprache für dlt ä-elegi-ri-r low x.lmu, ,rag, au. was M'.i d-i. l jüdische״ Mittelschüler für obliga. zu erkläre״. Ter F.uchilingen in Wien geschehe di-' Wiener jinllusgemeind! Dr. H>li gib, der Wiener diulluSgememde sich »in di! Emigranirn mchl lummere. Maw müsse die Herren «on der Wieurr )duliusgeineiude auS ,hier prlhargie h->auSr-!s:en. Wir werden diheulsämllich! ״ach Wie» ichicke» und die Wieno: 8uliuSg!m.-inde mag sehen, wie sie mit den Äuöwanderern fertig werde. Tr. RoIoln , z> gibt seiner Mrmung dahin AuSdiiick. das: rs Pslichd »nd Schuldigkeil der Allianz ist, lue Enden, die auswandern, zu unlrrstuye». Tie Allianz habe uichl zu tragen, vb dir Leute Flüchtlinge sind, oder 11 chi. Dr. Äaminla macht die Mitteilung, daß Allianz!ich >»״ der Lage der russischew Eniigranle» ״ tentiv beschättige. Di« Auswanderung schade den zurückglbürd-nen »,isiichen Enden. En der Angeleg!»he>I dieser rutstiche» Flüchllmg! habe das Mitleid über SaS Prinzip gesiegt. Tagtäglich werden von der Allianz «ine große Anzahl russi'cher Emigranten expedlrrt i Leute, hie Lchissskatteu besipen und denen irgend -in B-erag fehle, werden richten. Es! durch die Allianz h-iörderr. Euden. die über gar feine daß )linder Mittel verfügen, müsien von der Weürrdesöid-rung ausgeschlossen werden. ES enispinm sich über diese Frage eine lebhafte Debatte, an der sich die Herren Löw ßreraus, chwarz, Schwoner. )traSnn, Hin, Dr. Wals che und ob die Allianz oder i Landesschulrat in Lemberg, dem die Uk die ,eme Wege, i )zur Entscheidung borgeleqt wurde, Metuuug Ausdruck. °4 d>. ')-rakauer )iultusr.it rur Äbaak« eine schändlichste in Mörderind sind osr Hieraus wurde solgeude Reiolutiou gefaßt: ״Die in Pro au oenammelien Delegierten der mähr.'-schlesiiche» jkuI,uSgem-,nden -rktären sich Hiemil bereit zu Gun»«» einer Orgamiaiion der derzeit sich G6d^nket des jüdischen Nationalfondes! Angelegenheit forderte den. )!rakauer jkuktusrat zur Abgabe eines Gutachtens 3ar j auf; dieser beschloß ״un sich'der Aktion des Herrn j Tr. Thun anzuschließen und seine» Vorschlag zu befürwvrlen. — In, Anschluß hieran beschloß der )iullurrat, an kompelcnler Stelle vorstellig zu werde», daß von der jetzigen Gepflogenheit, den südlichen Religionruiiterricht in einem katholischen Religionszwecken dienenden, mil katholischen Einblemen versehenen Saale zu erteilen, Abltand genomnien werbe. ’ _ Der Krieg und die judennot. Der ״jjjwint)“ bringt erschreckende Talen über die Irbettltlosigkeil im jüdischen Ansiedlungsgebiet. An Lodz feiern unfreiwillig 2000 jüdische Weber, 550 Herrenschneider, 425 Tamenschneider, 100 Näherinnen, 1000 Äoinmis, 245 Schuster, 283 Tischler!c. Im ganzen mehr als 7000 Arbeitslose, und für die glücklichen Beschäsiiglen ist der Lohn aus ein Viertel gefallen Die ttimilclien:)nd« haben sich, jo wird der ״Hazcsira" aus Konstantinopel berichtet, völlig ihrer mohamedaniichen Umgebung assimiliert, Lhne schwe ren Kamps ist die Agilität und geistige Lebhasügkei» der aus Spanien eingewanderten Juden allmählich dem türkischen Jndisferentismus erlegen. Streng religiöse und freidenkerische Sephardim lieben abergläubische Märchen und tragen ihre Amuletts, die Frauen lassen ihre Wirtschaft durch Dienerinnen besorgen und verbringen die Zeit mit Rauchen und Kartenspielen. Da die lürkijche Sitte die Frau an das HauS gebannt hält, besorgt auch bei den Juden

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