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Jüdische Volksstimme · 1904-10-15 · 20 (15.10.1904) · p. Seite 5

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
V (1904)
Issue
20 (15.10.1904)
Date
1904-10-15
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Kr. 50 liffctte sich zum Schlüsse des BcreinSjahreS 1903 bis 1904 aus 42. Dieselben erhielten eine kräftige Miliagtkost. anläßlich der jüdischen Feiertage auch Rncklnifthk. Der Verein zählt 837 Mitglieder gegen 739 ick Vorjahre. AuSschußsihungen wurden 10 abgedal en. Dr. Isidor Schulz hat in uncigenhtgcr Weise die ärztliche Behandlung der Zogtinge übernommen. Zwei Mädchen wurden in das Ferienheim Tijchnvwitz untergebracht. Tie Kochjckuladtrilung unter Leitung de« Frl. Zwicker übernimmt auch Hochzeitstafeln. Rach Tunlichkeit nurkcn! auch die Mädchen .bekleidet: einzelnen Mücken wurden Stellen vermittelt. Eine Hauptöuigabe erblicke der Ausschuß in der sittlichen Hebung der jüdischen Mädchen; lebhafter Beisall lohne die vortressliche Ausführung der Schriftsubrerift und cS wurde derselben der Tank und die Anerkennung ausgesprochen. Frau Leonore Zinciberger machte die schriitliche Mitteilung ein Mandat im Vorstände nick: ilfthr annehmen zu können. Bei der hieraus jnmcnen Neuwahl respektive Ersatzwahl gewählt die Frauen: Löw, Laura Schulz, Wcllijch, Spitz, Herminc Scheller, Jda Tie Präsidentin macht die Mitteilung, Jüdische volktzitim««. verg.no wurden Paula Höger. das, sich lensiitu Spitzer, Bericht« daß de. griechiichen Plastik haben nur eine Idee. Das Wc|en»1chc des ästhetischen Inhalts, das unS an her einen Skulptur hinreißt, ist identisch mit dem. was uns bei allem andern bewältigt. Die ästhetische ckdce 1), in jedem dieser Kunstwerke ein und dasselbe vollitalidige Ganze. Ich will vcriuchcn, diese Idee der griechischen Plafttk zum Ausdruck zu bringen. Wir haben hier die griechische Lösung des Problems der ,Persönlichkeit-, Der Wille, die 1 ineren, seelischen Strafte, sind in erhöhter Spannung,!g".?cnbe"J ichone zu fein, über den Rand des tseiatzes hinüberzusließen. Ta tritt eine Hemmung cm der Wille, die inneren Kräfte werden durch die ruhige Macht dsr Persönlichkeit aus sich selbst zuruckgewiesen, so daß die Figur den Eindruck eines l Ilgen Gotkes macht, der voll wunderbarer Kräfte, roll wunderbaren Lebens, selbstgenügsam, in sich l 'lbft abgeschlossen ist. TaS war die Idee, welche in der zweiten Hälfte bes 1s Jahrhunderts in Deutschland so ungeheuer <: «wirkt und eine neue große Epoche eingeleitet hat. Poch heute bildet sie die Grundlage der klassischen behuss Propaganda ein Mädchenkomitcewie sie^.das Gymnasium vermitteln soll - ־ beginnt ein Anachronismus erte. Tem Komitee gehören an: Frl. Jdasl^ .-'",^wntsmur zu sem und birgt M. Sstrau. Lpenheimer. Grete Woks. Tem! "c,ähren 1g ,tch weil^iie zu einer Vmnnerder Kassicrin Frau Weiß, entnehmen wir, fe' ״״״ Kultur des ^ub,ektS fuhrt, der zur Verein ein Vermögen am 15. September, »e- Betten des Volker nicht taugt. l!Ntl vdn 9932 Kronen 27 Heller hatte. Über! Ameag der Revisorin ^Frau Roth wurde der! >!an:ertt daS Absolutorium crteilT Es sprackeu rock Herr Tr. Fialla und Herr kais. Rat W e i ß. Mit einigen Schlußworten! und dem Aus-! ruf»ן .׳ derzeit dem Vereine die ihm gebührende El» audrer hauch wars. Mächtig weit Ser hlmmel. Iltit.rslittzung zuteil werden zu lassen, schloß die, Sie klare Uleile ötliel sich du Unuei Schrille des frMings. fi. n. Piülik, Aus dem ficbräisihen non Crnst fflüllcr. ftdltt. Im Jüdischen Tarnverein Seit« 5 in Löln sprach dieser jüdi'chau Turnvereine. die minder- Präsidentin die Generalversammlutig. An dieser Stckle sei noch der Präsidentin Frau Schulz für ihre unermüdliche Arbeit der Tank und die Ancr. feunuud ausgesprochen. Hoffen wirs daß es der Prändentin gelingen wird, den Verein auszugestalten. Üttlietisches. Tage der Redakteur der ^Jüdischen ä!urnzeitunq- Tr. R. Zitker über die Daseinsberechtigung der. Zum eisernen Bestände der Indenfrag gehöre wertige körperliche Beschaffenheit der 3u»eu, die statistisch festgestellt fei, und in der oft- und west uropäischen 3udenbeit machten stch Anzeichen einer körperlichen Degeneration bemerk» bar. Heiraten und Gebarten s-ien bei d n Juden weit geringer alr bei den Nichtjuden.-Neurasthenie uu> Zucke! trankheir seien vorzugsweise jüdische Krankheiten, Tau!« und Blinde iä.iden sich bei Zuden häufiger al» de«- N1chtju»en. ihre Körpergröße ׳'ei auffallend niedrig, Brustumfang u 1& Mu-kukatur seien schwach. Tie Kuliuraufgob-n der- Jude! deckten sich nicht mit denen der deutschen Turnerschaf!, deren öasi« ein alldeutsche», völkische« Gepräge trage und in deren Greinen sich mitunter antisemitische Strömungen geltend mall ken. Jüdische Turnvereine, die auch Nichtjudeu aufnehmen, können nicht gedeihen. Dagegen könne stch ein nationaUjudischer Turnverein au׳' seine Mitglieder verlassen. Der Reduer gab n in eine Entwicklung«- qeschichte׳ der national-jüdischeu Turnvereine, deren e« letzt 30 gilbe — davon 12 in Temichlaud —- mit 2^'X» Mitgliedern. Ter stürkste Verein sei der EerHier mit 700 Mitg'.iedero. Al» Hauptzweck der jüdischen Turnvereine dezeichnete Tr. Ziiker den. der osteuropäischen Zudehhezt aufzuhel'en Den Ausführungen de« aus zionistischem Bode 1 stehenden Tr Zirker von re'ormjüdischer Seite lebhift widersprochen, desonder» mit der Begründung, daß die Gründung jüdischer Turnvereine auch da» Verlangen nach rein a.i>chen Turnoereinen berechtigt erscheinen lasten müffe. Komola». Sonntag, den st. Kl ober, fand im Saale de« Hot l weiter die erste zwnisti'che Ber ammlung in Lomorau statt. Ter Tepliyer Volksverein «Zio 1" har sich in seinen Statuten die äuß rst danken-wene Au gäbe gestellt, in den nabeliegenden Städten Wanderversamml ingen zu veranstalten. Di: hoffen, daß derselbe Erfolg, der i-nen in Aomoiau deschieden ira׳. allzeit treu bleiben woge. Nach den glänzende» und lichtvollen Au«mhrungen de« Herr! Ernst Becher: au« > Teplitz kam e« zu einer intereffauten T:baue, in welche^ de- 'sonders die Ausführungen de« Neie:eiten, der Her-eii'tLr. I Margulie». Tr. Hirich, Tr. Stern. Tr. Zhreberger, Tr. jjijKr, j Steiner äußerst an:egend aut die zahlr ich erschienenen Mäste;wirkten. Wieder ergriffen anwesende Geäner nicht da« Wort. ' Tie Orr-gruppengründung. welche sofort »arauf üanfand. daerfreuliche R.saltat. daß sich nO ׳ lkitglieder in die auf« liegende Liste eintrugen. Auch die Nati! nalfondiammiung. die j dieraui eingeleirer wurde, erreichte den >etrag vsn über •r>0 K An dieser Stelle sei d.n Teplitzer Zionis en der wä.mste Tank ׳ür ihre Bemühungen ausgesprochen bkemberg. Der hiesige Advokat Tr. Tobia» Alchke« naze wurde zur Teilnahme an dem l emokrauichen Komitee eingeladen. da« unter dem Vorsitze de« Vizepräsidenten X chunskr iür die Landtag-wahl in r'-itderg die Landitarur de» Prof. Glombinski fördert. Ä'chkmaze reiüsierte jedoch ftoeb Ist ■ieM weit der 8la»z. noch töats •Icbt^Hbelkläaac. ltif .®'"1?6“,סי mi, '^endec *cjruntfinj: Tiladen Hui sitigt ■ur eint linde, keusche Welse,; }»d »ul dem Berge sieht des Trähliags 7«k. us Criltei lockt die Soaae warme Diane, Ans safi'aen Stämme» springe» lose Blüte» - «ad ringsum weht ei» aad'rcr Ranch. Bon Sloi» l'amtl. 1. ES flibt eine moderne Afihetik, B r «t n d e s z. B. «!atim dazu, die scheinbar alle alllzemeinen, ofaftratlen Sä je verwirft, in bewußt aber in allgemein abüraktenj Sätzen wurzelt. Ter aUgemeinsle dieser Sätze ist: ,Jede Tichning, jedes Gemälde stellt ein Stück üiatur dar, einer Begedei heit, einen Gegenstand der äußeren und »imten Welt." Ter Satz ist so allgemeiu, daß er notwendig wahr zu sein scheint. Und doch ist er die reelle eines falschen Lbjeklivisptus in der A'iü.iik, Die Stunft stellt nicht ein Wirkliches, Sbjekrives dar, ne baut sich aus einem subjektiven Bedürfnis auf.?1- Die klassische Ästhetik definierte: .Tie Kunst >«! eine! aus dem bildenden Geiste hervorgegangcnc .üowerwclt, in der daS Geistige als ein Sinnliches sich darstcllt." Wenn ich mir diesen Satz in meiner Weise tttrechtffgc. io heißt er: ״TaS Geistige in eine v 11-tudje Forderung, dunkel oder bewußter, das - d.n »ieier Forderung gemäß zu gestalten.- Tar Sinnliche ist die Erfüllung dieser Forderutig,! durch die Versinnliihung erhält der Wille ■■*•«idu onofiebit Bad zarte Dichter teile», hebe» sieh. Doeh harret »ur! fl ul strömt ecrschlok'aes Cebe», Oid alle llugeadkrali erhlähei plötzlich. Die Kraft |der grobe» Truchlbarkeit. wie siih das nicht! wie siik der hauch! 611 lächelud flutlttz. wo das flöge ruht, Ba strahlet eins dem aaderu zu, lud elues schickt dem auderu!old'ue Tädea. €i• wealg »och! T» welke Blüte» ,lebt Sich tiags um Jugeudglauz uud Tülle. Bau» aickt auch mciue ■eue llugeud sich Melu aller träum lt welke, luuge Blüte«, Bei» don auch weher Trühliugshauch. So küud aus oollem herze■ ich melu Sehaeu Bad läut’re mciue Dachl ia helle» träucu «ad riagsum weht eil aud'rer hauch. . . Korrespondenzen. Basel. Ta» diesige ״>il׳skomnee f»r judnche Auswanvr׳.er rfc'cm&MU Bvllag-^euck wrnger>. teilt in seinem ^ab.erberiLk. der sicb dir zum l. 3ul, lstOS erstreckt, mit. »ע‘; er 15.1 S'i .זז#. Unterstillzungsgelver verausgabt hat. Ter die ZUM Lilien die überzeugende Antwon, daß cs eine Auewoilberungsamies, Schaffung eines allgemeinen jüdischen Tie Beiträge und solche von Plivaren, «■us v 'Vi’ v M; י! ^eseU'chanen und Gemeinden; unter den letzteren hoben Zürich. ..tvgsicakcil gibt, das üeben in dem veriangttn -^.!nne! S'. ballen, Freiburg i. B. und Mailand die zU genälten, ja, daß diese Möglichkeit Wirklichkeit,: Lummen geliefert. und Blut geworden ist. Frankfurt a. M. Tie hier deüebenden Svnagogen Alldem die Slnnh nur diese vivckische?cor׳ ,haben sich für dl^ g-oße Zahl der ht.-'tgen Bevölkerung schon d I s MV-•■ x •fih ixt lange alunzulängl'ch erwte'cn und au allen höheren qeittagen mrui.gdas ״aslhetlsche Bedürfnis wlederglbt, zur Addalrunz des Gottesdienste- Turn- und andere V“ Ivahrhasl groß Tenn sie baut die Welt aus; hk,;utzt werden ilm diesem üdtlüande adznhelten. hat die t->» ahs, dem in der Tal bestimmt jsl, das' neue s!:°-1״dd-k zi-,ig:-neg-i-1ti»jü-bereavor iSug-rer A-n b-׳ schloö-n, -mneue ־mugtje ja crTidnen. *10 cklatz >ar doo ' ,1-11tSoikrobauO itt an d-r Frikdd-׳.g-r *Magn-ben der ,,, .! ßchwäaeaao-lb-k- -in Srunrftüd -rnwrd-n w-id-n. Aar Sin- -kiLaag ka.öilc: >׳cb-r Ealwariwar eia Pr-l-aasschr-iben -rdus sich zu erzeugen. Leich eine Idee von der Kunst enthält der -ratz: ,Tie .Jtunsi hat ihren Zweck in sich selbst.- Tic Idee, die die Griechen in ihrer Plastik J»m A!»druck brachten, ringt nach Ausdruck in allen tbren ozialen Betätigungen: in der Politik, der Moral, in der Erziehung. Tic Idee der Kunst ist die Idee des Lebens üi alle» seinen Erscheinungen. ' J .. IV• __ ES ist falsch, bei jedem Kunstwerk von einer z t sprechen. Es ist falsch z. B. bei der grie- Milchen Plastik von einer Idee des Zeus, der Juno, der HftloS u. s. w., zu sprechen. Alle Werke der an-a work-a. d.Hea -cktagt-rmm aa> drn >ä. S-Pl-mb-r cjigkiim. war. Tal Rctatla! übrrtrat dic Srwarlangen bei v-a-ia, d-aa -0 giag-a 13" SaNaü:!-. Tin-a- Snaozog- 10Q t * änji'Ui)! fntbaltra *ag-rd!m fiad xl-idrrrSam! und olle ioaäig-a ö-orichlaaq-n norgri-d-a. |o dag dig-plaat- Saargogwobl dig:°!i>- Krarluirlwcrd-a wird. Ta« Bi-i-g-lidil, dea, Baaral o. üoo-a. <A-b-imra> HonmaanjTaraomdi u. a. ang-hor-n. Iran aa'aag« Ltiobkr ja-amm-a. . .<tolin. (,tadi'<bcr Bolk-a-r,ia ,Zion- ) *m ■i ,Ott. biflt H-rr ckort s:->aee hi-r im Wim-rgorlea de« Srand tdoiel -ia-n' Borlrag: .Dr. H-rjl aad di- AataafI I-iak« Wirten«" aitter aabalnnd-m «eitall der joblreiche» AadSrer- Ichati Oodana -aiwilt-tlsich ein! Tcbane, in welche Herr l'lork Sieiner rinqriN- De Wirtaag de» Bornage, wae nach, ballig - Für dea Nattoaal'oads wurden K U M gesama.ell. i'emberg hätten nach Gerechtigkeit und Tradition dar Recht zu verlangen, daß von den sechs remd»ger randrag-abzeordnettn wenigsten» einer ein ^lude sein so le. Unter den «>>.000 Nutzen l'emdergs werde sich doch-mindeLen» einer finden, der dieser Auszeichnung würdig sei. Wenr wir aut G.und der Gleichberechtigung von den finden P'lic,rrrsiillung verlangen. 0׳ solle man nicht vergenen, daß die'en Pflichten auch Rechte ent'pringen.. Wir haben ein Recht, di!» von jenen z.r verlangen, die sich Vertreter der demdkäawchrn3 ׳dee nennen. Ta jedoch in der Wadlaktion de» Lowiree« die Juden sehr ignoriert werden, und über sie zur Tagescrdnang über׳ gegangen wird, alr ob sie gar nicht e nineren würden, wafür mrch al» )ude deprimierend ist, k^nn ich mich an kreier Aktion natürlich nicht beteiligen. Vcivuik. Über Veranlagung bei Synagozenvor»:andes Herrn Tavlb Spitzer wurde uwer v׳ rstvrdener Führer Tb. Herzl jn da» Maskirbuchder hiesigen Aemeinde eingetragen. Miuok. Die der ^Sewero Sap ldnore Slowo" -melde!, bat die Armut und die ^rbeirslosißkert der Juden in Minsk ihren Höhepunkt erreicht, Wöchenrlnh verden vom!uklschen vil'Sverern allein!00 Pud Brod verteilt, aber die A:mur läßt sich kaum schildern. Der Gouverneur >at einige Bestellungen bei jüdi'chev Schustern und Schneidern gemacht unv^gleichzeitig die Inangriffnahme de« Baue ׳ einiger öffentlicher Bauten angeordnel. um den Ungluckllä en l'lnderunz zu de- Prerau. Anläßlich de« Simchait-Thorafeste» fand am Nachmittag rm Tempel eine Lnderfeier statt, bei der Ehrwürden Herr ^berrabdiner Tr. ')akod Tauber -den Krädern-die Bedeuturrg d « festes schrld rre. Herr ^derkantor Fuchs brachte hieraur »'eie׳.ltche r^eiäng! zum Vorträge. Treie.׳ Feier folgte eine Skirldena r׳'e. reranst« Itet durch die Vreden- Würdigkeit de- Herrn Garrrel r'öw rnter Betätigung des M-dchenvereineS ,Mi׳>am". wobei Herr Lnltudvorsteh'r l<ärl l'öw den mindern die,Aufgaben de« Judentum« nadelegt׳. Pctcroburg. ׳Ter Minister der Znnern bat .zestanet. daß dajüdische Blatt .>Vo-»t.-i1->ck-. besinn EriLeinen in April verboten war. wiederer'cheine. Petersburg. Ter Uka« de- ^aren üder tie .»rnde runq der Bestimmungen betreffs de- :sodnortes der ^luden in Rußland wird rast von allen ru׳'׳'n'Le ז Blättern besprochen. Tie ^Nowoje Wremja-, welche ldre U tzurriedendeit da.nber, daß man überhaupt den Status ■:uo dr jüdi'chcn Au-nadmgesetzgedung ändern will, nicht oerberzrn kann, bemerkt in pe׳.nser Wei'e. daß die Juden, die ihnen erwie'enen Gnaden hoffentlich nrcht mißbrauchen würden. - denn nur in diesem Falle würden die Ruffen den Juden 'iede entgegendringen. Tie ^Nvvosti" erwidern, daß der Uka» nur den Än'ang zur Besserung der ^age der Juden ׳rm Rei de gemacht dade^ und wei'en auf viele Be'chronkungen der :!echte der?»uken hm, welche aufgehoben werden mußten, wol re man die rage der Juden d ffer gestalten. Offener bespre den die Provinzbläner den kaiürlichen Uka«. Ter ״Liewljarinlagt: *2־e; Uka« bat bloß einige Kragen privater Nan r geregelt, nicht den Grundsatz der geltenden Gesedgebunz rb'er die Nutzen. Tie )der der Gleichheit vor dem Gesetze in Bezog au׳ die Wadl de» Wohnorteuud der Gerverderreih u ist io mächrig. v2ß sie sich Bahn brechen muß. Ter Uka« muß daher nur den Beginn einer neuest Ära m Bezug aiit da» Wohnrecht der ^aden bedenken.- — Tie »L)derklja Notvostischreiben: ^Ter Uka» ändert die allgem ine rage der Indischen Maffen nicht. Diese Änderung bleibt noch immer der lZuknn׳! vordebal:e.,.- Petersburg.!Tie Iudenbetze m Smela.s Am 4. und eplemder find bei der Iutenhey^ in Smela gegen .>> 5. putzen mehr oder weniger schwerverwunj Ruhestörern keiner, da bei der Ankun't 1 worden, v den > Militärs alleaus- Gedenket des jüdischen Nationalfondes!

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