Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- V (1904)
- Issue
- 14 (15.7.1904)
- Date
- 1904-07-15
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 82% known words query
- IRI
…/2621806-6375625-6375827--0860-4860320- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
fd 1•' ׳'״14 2c: u!7׳ A ׳r Ni•:! : bi :fch' fiel׳ Der :־יי1! :;>ןן ifc: ii* dc!. 08;. tii׳. u:: l*. i‘ דאז 1n;: r.׳ u!; t:.: •M. tu. ־.:;1 14; vv!׳ zu aan״ f״::' 'iv. 1*u:• Ü10!. Lu׳: Im: r;\t: Jlioftiucr israelitische (y.-meinde: Tier leile ich den allgemeinen Schmerz der deS so f ühzeiligen Himcheidciis ihres i- ׳er den Isea'en der Juden sein ganzes beste Krakt 0׳ eisalgreich gewidmet kst, 3<:״i wild in aller E:pigkeit im Inden::!:! — Dr. Ho-om-p, Plüsidenr der Gemeinde in Krakan Jüdische Volksstinimc. *h: .«iilliiSgfmtinbf in Ezrrnow y:?,f ״ 1)»g n.rfammelte P-itretuug b״!1,״^;■ ״, (in6e in Ezeruowitz gibt ihm» aufrich!■.]:» her da» Hmscheiden btt Dr. XCiro'.or .'je:!! Wir sind uns voll bewußt des ichwr«!, -H: ■ - da» Judentum bei,«sie» nnd b.flaqcn!!;: 1f: die edelste »nd glänzendste Pei fonlig ]-:, ]',.■ tlichen Judentums so f!tili;eilig ««:ן te״| j., ihrer läligfeit abhenifjm wurde. Wer de- Ihnen, das; der Manu lieuugiuz, de, - des jüdiscken Bolle» I« e1'o!g,e!ä, unsere Seele gesiäikt und die nie gan; ,־׳ Hoffnungen wieder entsocht hat. Äo,e fei« mit ihm untergeh.n, mögen feine jnu.jer, den grvste» Tugenden des edlen Toten, er. ort sortfetzeu, wo Theodor .'jeril gln.f. begönne״ hat. — Der Prüf,« T»:°r 1U ־: r.i ׳■•:״r Mensch welche die Quelle der ,rtiillte ihn mit tiefer ז und uniäglichem Mit- " Unterdrückten. Aus ' 'chs Her;!'s zioniletzten Iahrzehnl den Hebens, seinen gangen r i l stand in bet Blute vollen Hohe seines er schied. BteUeich: .- Schick-nls, das *׳'* Bru-! In den historisch-n Trauertagen bi s jüdischen Stammes, in denen von je her unter unglückliches Volk alles Unheil ereilte, ist der große Führer gefallen; er. der mit lirf)ten Höhen einer besseren;}:ifuntt der mit dem tiefen ('Hauben an sein 'i gelehrt hat, an sich selbst;11 glauben. Und so stießen denn zu den alten Ttänen u, ue. und durch die neue Wunde bluten din! :en n't.dex. liibnem Adlerstug 1 ns zu den euivortrug. olk es erst iln: ' 'l'׳'öfrn des Libanon, neiget webmu! svo!l Eure tchen Gaben beschenkt, Weiden am Bache Kidrotr! ihr! den Billernin'n und mschau: Wie ein Donner naf »11? die - om Tode unseres geliebten, u.-rehrten iv׳.l!n,7?/ eil .au der Trauer aller Zion-st-n und der! 1k\ lie dcS Selig n hat keine (.^.euze. .,Ateres n'chau. I l?׳r'ch Hildesheimer anS Berlin Butterung entbiete ich Ihnen r schmerzlicher Anteilnah ne an es reichv^dienlen Borstyenden. Iu ivafi en Ä׳:sd:ukk dem H.r:nt.nen ideale ׳elbst!o׳'e Hingebung und rastto'e Sch:״ us a:1ch di j.'ingen bewunderten und in d.n:t enk n bewahren werden, die das gleiche ^:el )egen erstreben. Dr. H:ri'ch Hildesdenner. N der Bahre Cheodor Berzl’s. zu pe׳ch:verl:ch war.;: t! gu haben, es teblen nur Worte, um das a!!.s v:>; Es ichenit. daß::׳!■ : die,ihr tnurigi״■ oa׳.m Ctbci zerbrach, da Deine Sonne rieb renkte, st, l'ialinen und ')t־.tijt.r•1t.r. 1,׳>te1t. von einem ho t er Rbead kam. hörte ei weinend dein Uolk. bereit L.ch:ck!ai tu ewigem Siechtum verurteilt ckender Seid mit dem wunderrirkenden Kerzen, 1 mur&en, icrnü hatte ,s nicht bi: größte geistige ar rrleden oerrpraehrt, finde den srieden mm vu! Potenz des ntodctueu I,tS.1,:an!s. seine Tatkrast und teo tti.m.;'ä f: ar.be igiiitte und Bäche tu de» Hohen und strtcderttngen des Io edanlandes '0 vit den traurigen.*י‘'**" cin i״ Lnrem Säuseln, denn stu ״nt irr,die aber sei» allzutrüher' Eure« namenlosen Schmerzes. — Eine Elche Allen, die thn'T" ^diwoll und mänilltch — die da!ourzelte IN j Eurcm Boden, die ihre Zweige htnaufü reckte nach Eaoent Himmel und ihre Brüder vor Slurm und Wetter ichützen nnd neue Zäite zu neuem sgrühstge tönen znsühren wollte — sie liegt , ntseelt am den. ר י er Angenbluk. den wir teil Wochen mit stillem Beben geahnt nnb mit Zittern gefürchtet, sich r erwirk,ich!. Zetlnng.i '.׳. wurde mir 'eit: Doltor Tbeod' : Herzleiden rattte ihn eit. :». Ein peribnlicher dieser surchebare Augenblick har .!den ich lieble und und das Her; eines Mannes Int zu schhigen aus reite ü on.'.'erzen!:an uu aae.. M.:::d . 0" e, a:Im':. a;e,1 Bvlls .: .bbgleteli ick! 1 uest tnd.n gu uae 1! und verstauder. i gu d.u ד\:נ«ןn r! ]11. ttni na; fa L,e! tättstuug ihm!e.u .1 1■ -ich liebte ihn als beit gehört. tu:t besten Puls'chlaz Mtsitonen '. Bvlkstdee. als den Äch vereinten. uanistischen Bewegung. Was Theodor H erzl dem jüdisches Bolle ge- Urennb. wesen, welche Feder verntochle es nur jannäbernd ke» nicht saisen. baß zu schildern, welcher Mund den Reichlhtm!eines- : ist sür immer, baß gewaltigen Persönlichkeit nur anvabemef!'. S hien : ist und daß dte'es doch ein jedes einzelne Atom seiner Lebens nur zu zu schlagen ihr alles der einen etnzigen Aufgabe gefchaffen worden zu Ideale des armen sein, seinem Volke sich zu opsern, damit es nickst es nicht g 1 fasten, »ach ljOVOfähriger. ruhmvoller. Getchich: darf, ihm f'erionlich ]'einem Untergang entgegen gehe. Damit tu hohes Streben geuhende, nnermcßltche nosseti, sür deren Be- ׳.׳OB und f,ne '.Uiuhe ,anjen Größe geschaut diesem Äugenbluk die .'.ich gu machen.;> ]üdischen Proletarier. Hitbauen und sich h,rausreiße aus den er verschlingen! en rubtulos eß vielmebr sogen fetten MU]; fasie m en. — er des Golusmeeres nnd wieder dem Lande seiner Bäler. Und Theodor Herg! hat sich geop bat sich geopsert in der .'!rast!einer Iclhre l Die Sorge um. sein Volk Halle tbm alln:ähltg die Stirn gefurcht, die Arbeit sür sein Volk fett Jahren den Schlummer geraubt. Polen.! tu üben Augenlider sich schließen wolllen. auf seinen Sehulfern die Last von Millionen ge brückter Iubenteelen. die im Qilen hungern nach Brot und Menichenrechtin. im Westen Achtung und dem Glück des freien Bio — einer sturine gestürzten E che gleich :]einen nuerichütterlichst.» Idealisten grattsattt ber-!lrug sie willig und rubtg, bis der gVaclcn ob der . . nichtet! E:n W men'.und .׳!lagen wird durch die jü-i zu schweren Last nch beugte, bis er - büchen Mauen des Hstens geben, cin Schmerz wird .stämmigen, vom . . _ S ■ ■ . '! sie bei der '!»,.de von dem Tode stirer Propheten j— zufammenbrach. aelttifches ,gamilienblatt. .'.'amburg , ' crßfsfen. tote iie tlut nie zuvor gekannt, auch nicht! *־ . * schwerer, vielleicht tmersctzlicher Verlust' in den Tagen, da sie mittelalterliche Barbarei frö-1!Jüdisches Volksblatt.) t.'nistische Bewegung, hat auch die l'ieiamt . herer und fetziger Tage marterte und anälte.^Denn' -^d Herzls bat eine betroffen. Tr. Theodor Herzl ist in sie!׳amen seiner Jahre estiem jchw,ren Herzleiden daß Her i Sie immer man zu dem zionisistcheu Ziel. glühfnd.r »III der ganzen Inbrunst ihrer Seelen/ Höchsten dieser Erde seinen Plan - vortrug. ungeheure in die zionistische Partei gerissekt. Hl der "'die zionistische stE. jüdischen Volke Halle ihm wenn die Er trug nach gers. der Er Partes lebt :in dem fo unanslöich der Partei, die lich, er ulen, dessen Berehrerkreis weit über die > louistijcheu Bereinigungen hinausreichte Bebetmtng sich selbst weit über unsere enteil,jchast hinaus erstreckte, ssiiag er tut er tut Wege geirrt, haben, mag er ant wer führte gewesen und die reale Turch- ‘ unnsi eines großen Gedankens möglich!eilt, rirti steckt und groß steht er da, mit ietuer Mvllt Liebe, seiner Herz nrliebe zum Judenunv die «kder de» Begeisterung mag, in dem begeisterten und begem.n!-: heiipfttl.ren werde in ein Land, tjt dem sie eigenen Organisation k^mpfer des Zionismus ist ein Mann ms Bolen unter den Füßen suhlen und in dem stf'schaffen, ist io a us g ez e ich n e l, dstß weder in brlichcr Arbeit als Akcnschen den Zweck ihresLeben der Idee, noch sür den Taicm's'erfüllen können... , , . ׳Bestand der Partei zu iürchten ist, wenn T!r ver'onltchen. unauslosch.tchen cremnernngen Zj, auch auf anderen Bahnen, -aks Dr sindi diel, die in mir tit bleiern Akkgenbttcke wach!.!,r zuerst oorzeichnete. löstn! > Liebe, seiner Herz nrliebe zum Judentmv ׳e::g:!:a!en gfegrunoee ^von -neu ^:zaet. oipen!einem warmen Herzen sür das durch die' i'Jat teil der Geichichte der Juden angebört sür alle de gehäufte Elend und den durch die Z.tlen. Tr. Pbilivv Menezel. t de erde ungestillten Jammer seiner Glaubens-, Er war unbestritten einer der Be! im Israel unserer Tage. ■ mmer nur Juden weilen, ob Zionisten i ontsten, das Andenken an diesen Große»' wird nimmer erlöschen. Wiener Soun- 1»td Mo^lagszeituug:) :1 rzetchnete. it'stndeln! 1 cht in Ittdf ist er- .e^rzl shr zuerst vorz Heu, aber ich ׳!ehe noch viel gu fehr unter dem ,vird müssen. ־Ein Lt eldaren Eindrücke der schier unfaßbaren Nach- ] 0 s ch e n k Fassen wir das Wirken Tr. Herzls für Heute widme -ich diese wenigen gst'iken dem jüdische Bcckk noch eutmak als ein Ganz-s ins e. und edelsten gstiaane mcm.es ^Volkes, dem ]0 können wir Itiedl besser unteren Gest,dien .׳,cßltchen Begründer von Neu Wzael. dessen df^-brnck geben, als wenn wir nachsolgende Weine . .. ";gtlir Salten« in dem Rctchruse Der ״Zeit'!zitieren: nur gelten untere Vorbehalte nicht gleich \ Saiten der ztvntsttichen Idee als solchtt, sür die . wir immer emgetreten sind, sondern der besonderen i Art. wie 2|r. Herzl ste vertvirklichen ^n können der mit solcher Liede 1!t utti) die sehr ge- Frankfurter Iiraelittiches F.rntilienblalt - . Nationale Tra 11 er. 20 n׳:’iet Denn,* ein Fürst und Großer 1 heulle m Israel gefallen!" - __ g\'un ist er dahin, er. der Stolz Hotllnung des gebeugten Israel, er. der so liebt ward. tu. 11■ er >o sehr liebte. > — Theodor Herzl ist nicht mehr'״ Wie ein glänzen Der Meteor ging .. — . _ Diiitiri■ Horigom nnieres Golnslebens auf. in d'-jh"' ärmjten Hültesi Licht und neuen Lebensmut tragend, vuye n wot t i e, _ und nun t't er entschwunden. jeden Jahre nur verntochle glaubte. Salten tagt: ״An der Leiche Herzl■., ... .... . dieser Idee nachhing, möchte eine Polämtk gegen seine Ueberzeugungen schlecht angebracht dieier Mann das Rechte gewollt, ob Volke genützt, od er diejenigen, die ihm Gesolgichast leistelen, ans Ziel geführt hä He u te gi l t n u r und daß sein rein, daß es opse 1 mutig und -s er die schwere! 9tm fjen." er am fein Qb r seinem ■o freudig :te, kommt daß er Wollen lbstlos r Herzl ist ein hochragendes Talent reiner, edler Charakter aus dem Leben ge- Lo wie er bei seinen Ulerarischeu Arbeiten 2!reden erfüllt war, sie tadellos künstlerisch '-et, so war er auch steks Daraus bedacht, sein!"/Leid^nslast unseres gesamten Volkes «rf fernenj . kanipsten sich tu Herzl; wahrend er-. . l''t “u,1it stcder des- Mit tiefem Bedauern geben wir unseren verbald tut. ' Boden ,giir Augeuweidc ehr.en Lesern ,«undo m detu Hmtr... des de- ' Tröste der Gebeugten jo herrlich hervor-.kannten Z'gn'Itenfuhrers. g.r. Theodor perzl. ist nun aeknickt' ' > Im besten'Manneraller, im Alter von nur «.0 wahren y ' fblf äer; das den beseligenden Traum ist er ans dem . Leben geschieden, aus einem Leben. ' (','■sangenen Judas" hingebungsdas reich an Gluck und Ehre, reich an ghangkett 'ג "tit ironischei» Lächeln, ■ 9 «fignation die Richligktit und Bergängalle:! illingens und jiämpfc! ls erkannte, hatte und zum!er! in Herzl die Schn Azge eine schönere Welt ncht, vor!einem der Zukunft er- " Pen. .in welcher die Menschen besser. ge-l.,der Rückkedt der G.iangenen Juda: -nd Plücklichcr sein würdenl'' e 1, l warein voll hegle — es ichlagt nicht weh . Herz und Erfolgen war. Gedenket des jüdischen Nationalfondes!