Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- V (1904)
- Issue
- 14 (15.7.1904)
- Date
- 1904-07-15
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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־V" 3atn־c}cmcv 1• .‘:יי •.■!uuuu am >.34 .,״tl‘i 1904. ~1~ r : .14 .־1!ר ׳v»r Cefterrfidi llnjittni tialbiiitin! k , Xcuttdilrtiib Mark •»; .yran^reick. )ralien. Türkei. Lununuen. ---—״—-- ^cJ'aftfen un> 4:•; ״^ululrtv: ^cif.jitnnuv •״nMs.,nktv: 3>crtrc!tm«: C 'חי10ו.ן!'י:זו :•־: Brünn. . ז ז:::.,'י-.,'• am 1. uni»! ׳!:0 .׳.. :-; •■v?t ,*Koiiaiof. 'Ucmm. Vcu’;i.j. B?üw׳׳rka׳'׳a ״* - .;',יו Dr. Chcodor Rcrzl. '1'1’otte: 11111״• niemand kenitt leme <A:abstdkke die au׳' dreien Ta,-. ״, ^V' 5lll'0i,״V ,]?CV?l "»""י: U».tch -i..' Selbstbesr.iung au« allen Kräften aibci״״. Tr. Heizt hat! leer von Tranen, welch r,ne Nie t von Trauer, welch einem Geiste dem ersterbenden jüdischen' VolkStumc neues Leben eiiie»?1«rn» non Schmer? «nd «laßt »mfallt dieses «rrV.-ing stößt. er hat ein jüdisches Volk wiedercrschanen. dal ihm Ziel und s »gnrsvoUe Wart! E« ist nicht qUein der veriwrifeltc Richtung nach dem gelobten Lande gegeben; er Hai das Aller mitstruftcr der schwer heimgrsnchten Vpmilic »nd der trausrohen Hossnungcn criülli. der Jugend ein unvergängliches Jdeal r »den Angehörige», e« Ul der Schmerlen»schrei von Ttlilli .sei und was die Hauptsache ist, er war der erste, der beste, der 1arn irn, es» ist der Jammerrnf der grollen lioniltischcn Vtc- ׳•■■■ nie. der lüchiigste. der unermüdliche, unerschrockene Mkiaibciter. Wie meiudr «nb die stille Wehmütige Träise de« jüdischen!Ivllie». Rabbi Akida, die damals bekannte Welt, wo immer Juden wohnten, dos seichen beste«, seine« trencltenj seine» gesühlvolllte» : um im Volke den nationalen Gedanken zu ivccken, zu beleben und n .& begabteste« Sohn verloren hat. Wie eine rkniigr '׳.stigen. so sahen wir Tr. Herz! die verschiedensten Länder aufauersamilie steht dao gnn?e jübifür llolk an de»! frischen dar nationale Empiinden bei den jüdischen Brüdern erregen, vor Grabe seines großen Toten «nd kla jt mit den Warten des 7.- Tron der 5!aiser, stönigc und Fürsten selbstbewum im Dienste der Tranrrshng«: ,,Gefalle« ist dir Srone ' ' heiligen Lache hinircten, die B,dürs»1s>e seines nnsere« Hanpte». Mehr «ns! Wie schwer BolkcS in warmen beredten Worten vvnragcn, niulsen wir gesündigt haben, ball ein " " -ה mit Ministern und Diplomaten verhandeln und hartt» N^rhängni» ««« heimsncht." sein ganzes Denken und Fühlen, sein dionncn und Jhn!und unS ereilte da« unglückliche Ge ,stick Leben selbstlos in den Dienst seines jüdischen u hatmnezorim‘ in den Tagen ..der Be- Volkes stellen, wie kein zweiter in unserem und gnis"^ in dem Monate unsere» ichwe sten j seit vielen Jahrhunderten. .׳ualen! Unglückes, in den ,drei Wochen" der An^ großen Männern wahrlich war die ,rigsten LeidenSzcit dcS jüdischen Volkes. Da jüdische Geschichte nicmaks arm. Die Grossen tks' Sen einst die beiden steinernen Gesehcslnieln jüdischen - Volkes glänzen in diunii und Wissen amclstsrt, da entweihten die barbarilchen i schaii, in Gvircsgclebriamkeii und Frömmigkeit, sie chen die heiligen Bücher der Dhora. ver> wirkten juz Religion, Frömmigkeit und Judenulen Ne und wollten den Inden die gti.stische nstn. zuni^tolke und in das Leben des Volkes!onaliiät auszwingen, da ivurde von den ־ gelangte oft nur der geringste Teil, kaum dsast uidherrschern Jerusalem zweimal ciiigenoininen ' die Namen sich im Gedächtnis erhielten. Andere verwüstet, der. jüdische Staat vernichtet »nd große Männer suchten durch irinfluf, bei hen ,,pte!Verzweislungskainps der Juden gegen Blachthadcru augenblickliche Not tu mindern. ecfotglos ausgesuchten. Jg dielen geichistlschweres Mistgeschick abzuwendcn. Gnaden. 1 ür n SchrcckenStagcn wurden die Juden! ans l das Volk zu erstehen: was aber pr. zacrzl» ukreich und Spanien vertrieben, da ist nsiieres j Geist ersann, was seine oalkro.it in Bewegung .iucks!kein Ende, und ״das letzte wir» uns , .! septe. das stellt das bisher Versuchte in Schatten, er", denn abermals erleidet das jidiiche - I«. u Er unternahm eS mit kühnem Mute, für dis '; da« graujainste Schicksal, wenn ihn mit! Volk zu arbeiten, dar Volk zur Arbeit zu iühre n. Heir,gange Doktor HerzlS seine ,e ngste.! - mit dem Volke gemeiniam zu arbeiten und all glä, zendste äkrone erbarmungslos voiü Haupte geil,׳»,: w::d. wenn, in Einen, zu erreichen. Das judpche Volk sollte wieder c», ׳reis-,;tu a!stauchende Ster» Jakobs beim ersten Morgenrot rastst uniergcbt. l sestständiges Volk auf eigenem Grund und Boden werden, in Zion, äus Uni welche» »eue» Glanz, welche eetitc Würde!1, d welche jugend׳. dem Erbsip der Väter leben, nicht mehr mit dem .stainszeichen l er kujezcr ׳seit ui|»n» Volke, dem Völker von Land zu Land, von Volk zu Volk gelrieben werden konn. n. bedrückt und gekuechtct wtrden, iondqrn .strqjl erschlaffenden Wahne, sich s zu werden, mit aller Maiht loSrcißen. oer Erlösung sich selbst erkennen, sich verlieh Dr. Hcrzl in so kuizcr Zeit wi« der Jugend Was Mojes dem Sklavenvolke n Aguvteii. was. von keiner Macht der Erde bedrückt und gekuechtct ra" den hossuungsreichen Exulanten, was Rabbi Jocha^an b. Zakka den, ielbst Macherringen, die leiblichen und ge.״,gen .sträne betätigen. Gro^-s .e deslvernichtcten Volke» als ein von olut gesandter Netter geworden schassen, sich selbst zur Besirev.guug und zum Gluck und zu», Nud:> das! erstrebte, das plante Dr. Herzl in Niisercsi den, .ndiicke» und zum Stolze unter den. übrigen Nationen. Wie ,chön und mu׳,erging zus sein, eiu echter, zielbewuß.er und hingedungsjoller Erloier von ^sah er mi, Prophet.,chem Blicke da« neue Z.on eingerichtet. Judcnnot, die den Bestand und die E Haltung derj Juden ans dem.und gliick.-ch lebte da ,e,n ,,udpches Volk, w.e lebens'roh Erdenrunde bedroh!- und gefährdet,!. Er zeigte! und lehe-e zu»,!dass das Gottes-vor. erMt und bew-hrhe.-et mch.en: ״E,n ver.tandichs >nmalse, wie daS jüdische Volk nicht dnrch Erdctle » fremder H,l,e. und tüchtiges Volk ״t d,e,e gro,,e Ngtion -- butte Almosen auch nicht durch ülernatürliche Wunder, sondern Und das alle«, das er ,0 herrlich und glasend »ballst, au« eigener strast ° .. seiner No. üst besre.en könne. - gedacht, erstrebt und -ngebahnt. da« ,oll.e er nicht mehr er,..», ehe.: g° auein aus c.aencr gera״ ro0Ue״״ ״,sse cs! da« Zion, das er ,m Ge״,- gebaut, da« kann er nicht mehr delreisn. wie arbeitete Z>g ugd allein auS eigener tjtrast von seiner. Not "" *4j״ ״״°ae׳ °b» wollen. krLstig «ftd «achhalkiä ״f 8; -,1־ M» i. :77.׳z«״׳ ,*״־״. ״*.«,׳» ג־-.. 5 1 J . BB. JU iB Ö(IS y״״t)| Vas ich den lilindern J.rael gebe". Das ,״ e.n ,rauhes selbst sühlen und unausgesetst! Gefühl, ein grausames bis in da« innerste Mark erschütterndes SchichhI. den ״Jüdischen Volkskalender 44 344642