Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- IV (1903)
- Issue
- 21 (1.12.1903)
- Date
- 1903-12-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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:,(r. -'st •lüftiirtit Bolksstiniine :c«c 3 i"S;We״Ä51״tM<,?Li|,9l״ mit *״״.־®•}»ei.tr Wob״״״ meisten. und da. ihm anch ״»״, NI mich gegen einander Geistes,chiacht au, Geistes-snwhtve,dienten Erjnlg brachte neriaijend tra- Ser ich,»»- schla-icn. «wgen mächtige ,remdc Nationen Künstler an,' Ku «״,ה״ t(r \‘ait(d1«rwnialf«i ‘ ZU m -iiren flf'nuie״ und pol.t,,chcn Führern Judeunot . lckdliche Sannfd,״״t .0« üb-rre״:*) -'״ das ״,״״,״־ n!׳d Jude,,Wanderung, die nationale Zu>ammcn,a״ung de» Malers g-dänwst buben »3--'-״ G-mälde >*: die Wirt,chaftl,che Organisation der Jude», die welch. E»j»ei» diesmal an-ft-u!, zeigen 1i.se' -stst! E:׳:w:cklung ihrer geistigen Erzeugnstse ans die!und Beichanlichke». Mai, -bgeiani- L-udie» welche in.n'chllche Kultur ,eit den ältesten Zeilen und ihren j-n,weder ans g-lbgrau °d-r-,°-a abqewnr sind' «lasse־־-HJ1B fl«״ die Bildung der heutigen «estMchfljt.>S,userm,uern. den» «°»lme» sich säst in deck krnstall ln-. i dar. ganze Konglomerat der so verwickelten! Ilar.» Himmel und den, ,'arbwi-n Baden verlieren bis Jude,»'rage ״udicren. möge alle Welt hiezu.Slellunq will.״ eine 1>s«m..iich.> Aussicht am ei» K.-<kch-»׳M«-r I lich- Besörüeruna zum ,...,m■״, ״r oder gegen eine ,ud.sche Sienfl,״anee - > ,ewÄsren'd. U-be.aU eing-esmm,- Krast von Maü^undineu ist, Hab ' » ' chroliNiber Jude» tami all das Nicht ״. Be- ^-schmor, in Zsinm gehasten. »vss-nilich deh-.b-rg, der w :mg setzen. Kühl bis ans Herz hina» stehen mir Knnstler in i-men, Äi-li-r an seine sruhere Evoche ״!; diesen ,yrag«, gegenüber; was sollten auch den mahnende Weile, wodurch -r dijiidi'che Kunst dei>:..!;u>p«r Pfahlbürger diese Fragen interessieren?! reichern ״nd »,durch a» der Renaissance »»lerer Mo-!^ re!-'',׳riiigeii^ sie seinem Erwerbe, , oder soll er durch!deine wriarb-ri-n kan», u-br,g-»s gerne,st .man auch Heuer in seine», Ausst-llnnzs!akale Jndentnn,: ES ist der Andl-ck äugigen Indenkranen und Jangiränan. diin s-rnen Werlau vergchlich bas suchen. wgS' so eaa; und gar. wenn auch thdree׳. selbst unt׳.:׳-nß,, rhr 'Wesen bedeuiel OSlar Ro ,' e ׳ ״' et d., anstrengende, große Reisen zu unternehmen, und zwarwie immer aus meine eigenen «osten, teilweise auch aus dein Grunde, weil cs sich als eine unerträgliche Oual erwies, mit einem cu*-;:? sinnigen Sekretär, wie es B, ist. zu administrieren, habe ich demissioniert. Nicht gegen mich, sonderst gegen ihn kehrte sich die Unziisricdinhcii unier den Zionisten Ungarns, etwa Prcßburg ausgenommen, wo B. eine» Lokalwerl haben mag. '.,ln den ,Ähavath Ziou-Vzrcin'' ,dessen piotz- Zen tral Verern" mir.ganz ich gar nicht geschrieben, sondern bloß >e!ne Sonnlagrpartic sich siörcn lassen? — rochen Verdienen und sich vergnügen pendelt sein!er geistige Interesse, selten unierbrochen durch ׳ vermeintlichen, »och seltener durch einen echten iigenuß. Wie soll da das Interesse sür Volksidcalc ente». wie der Boden geschaffen werden, in den dar ksbeivußtsci» kräftige Wurzeln schlägt, wie Opfer 1 und Opserfteudigkeil gedeihen? Hie und da. » Seine Ehrmürden der hizsigc Rabbiner seine als mächtiger und begeisterter Rufer in der. fl« die P. C. Umine und Uertrauensmänner des mähr.-scbles. Distriktes. ne ,und was sür Wüste) mit dem Amte eines!,. J״‘־ "mdK" 2״"'< ״t׳ -N Angelegenheit ekojchnorrers vertausch,, wenn er die Hand aus- Lif, f“ aV־)ie. ^nen u"5 .11. um Gaben zu sammelt, für allgemein- oder J , *?״״ rae9e״ ^",etzm-g. des ׳ endst ,ndischc Zwecke, daun pflege» sich unsere i."׳ums -c zu wenden. Wir können Lar M. -:ÄÄ־? ‘ an Bettel heim, und zwar ncbsi einigen von gegen ihn eingclausencn Beschwerden veranlaßte». immer nurals A »t w o r t aui seine umsangrejchcn Briest, die zumeist Gczänke, mitunter auch »an(- g-h rische Komplimente enthielten. Als icti im jungiSr'-ilreudigeS! vorigen Winier die Beziehungen mit ihm abzubrechen der ichianlen, schwarz^ und schon damals vom Landerpräsidium zurückzu-;'־־..־־־־' lrelcn erklärte, beeilte er sich, mich dadurch zu versöhnen, daß er mich verständigte, der ,Ahabail, Zion Bcrein" habe m:chz u 1» Ehrenmitglied ernannt. Gelegentlich niemer endgiltigen Demission Ende August d. 2!die noch gar nbcht angeuomMeii worden, verbot ich ihm, mich fürderhin mit seinen Briefen auszusuchen. ' Herr B. forscht nach den Motiven meiner Stellungnahme zur Prcßburger Aisaire und dcr'E!״- icndung an die ,Leu. W.'. Tie Sache hat «ne negative und eine positive Seite. Tie negative 1Ü folgende. Kurz vor dem Prcßburger Ereignisse erschienen von mir zwei ungarische Artikel: der ersucht, mit der Eintreibung dc^ Schekel .ehestens zu beginnen und diese eifrig zu!betreiben, die eingelaufenen Beträge an unS zu ,'enden. Wir' machen ferner ausdriseklich daraus aufmerksai», daß in,unsere»! Tisirickie die Parleisteuer direkl an unS.abzujühren ist und werden Ihne» di- ,ndenhfltber ihres Juden.«,s z.."crin,.«n -nd.^ «?ÄiÄe״ - nicht kleinlich, zu ihrer Ehre sei es gesagt.! , ־, ״ 'Tagblaite-. Krdelyi Hirlap- ,n״ She meines '.: knickerisch, aber wie viel auch ihre Hand gibt,!' 9 1 9 ‘ ' 1 f 11 ׳ siamilats . In beiden hatte ich das mißtrauische Herz hat keinen?lnteil an der Gabe. Und wäre! Maklabäerseier» finden statt: Verhalten der ungarische» Regierung den zionile, allgemeinen, &. (,. nichi lokale» Zwecken nichts Brün» Bo-kowch Uug Brod Ga״a Gödini ,«,»-'-י Lladnten gegenüber einer scharfen »trii Ehrwürden, den sie ,״ehe fürchten als lieben. Holleichau. Uncfl Hradtick. Jglau. Jamnih. Kremsier! ‘1 f!"'t.erroge» W,c konnte ,ch^nu n v or . ׳,e durch '«ne a,,erkannte Autorität zum Geben Ncutilsche,,, Llmütr Mäbr Lstrau Ung Lstra 0^׳" und der Welt über Nacht VI b- :.:".סן, sait furchte ,ch. jo Manche Gabe bliebe un-. P״ra» Proßnip Siraßnch Bielin Trovvau' Urnnn, ge n geworden sein? Etwa darum. Laß neben. Indolenz, dieser Erbfeind jeder Entwicklung Pj-^wz. Wiiko-vst! '"d-rbera ' Herrn B. Gelegenheit biete, a l s R et rer Zions dieses hartnäckigste Hindernis sür jeden Fort.!"' ... j auizulreten^ — Tie vositive Seite bestand in zwei : iitt. diese unaiirilehlichste Eigenschast einer unge-' de׳,ver von sammetbvge» eriuchen wir! Ausgaben. Die eine, der inländischen ösienilich.-n den Volksseele, sic scheint der unzertrennliche Ge-'Abrechnung. Tie'e ge chiehi durch Einicndiiuga Meinung gegenüber, habe ich in meiner aus die In- ׳: des chroß!ich er Judenluins z׳.i sein. Im Kampfe - ^0״ Bogen Uiid^sseld, d!r Bogcn wird 'in. t Empsang? tervellation des Vereines von Beszleeze erteilt.n - - l,... ,. - «-יי״״ --״< ״ -..-..-r— : Antwort ausgesührt, auch den Grund, warum ich ,»ich an die ״Lciterr. W." gewendet halte. Ich muß »och lunzhiiigeii. daß meine Acußerung in dem lcpteren Blattx dadurch dringend geboten war, daß das weit verbreitete-Blatt . schrenlciseg'!roh meiner ihm brieflich erstatteten Aufklärung, die Berichtigung des von mir dochgeichäkten Herrn Lskar Mar morck als nicht genügend dezidiert de-!fanden hat, andererseits ich für die ehrIiche Ein- Haltung des! von Herrn Tr. Herzl gutgehcißcnen ungarischen Programme« mein veri ö n I i ch e s Ehrenwort an vornehmen Stellen .a uch briessich verpfändet hatte. lWaruui ist auch Herrn 1 e Marmorcks Rede nicht früher ig-der Welt" und dann erd in dem ,Weiiungar. Greuzdoten" erschienen?' Meine andere Ausgabe bestand de u vsterieichislche» Gesinnungsgenossen gegen über. Tiefe mögen cs mir nicht übel nehmen, wenn ich' hier die historische Tatsache restelle, daß | seil der traurigen Epoche der G e g c n r e s o r m a t i on sich in den Ungarn cm siarkcsMißtrau e n fast gegen alles, was von L esierreich komini. eingcnistcl hat, das iä l schlich als .Tenljchendas'," aiisgelcgt wird. Vice versa ist wahrzunehmrn.'diß bei manchem jenseitigen Gesinnungsgenossen neben dem reinen Zionrlvn noch ein » » b e-w u ß:! r ll n t e rl o n mitklingl, den »tän Austriazismus nennen kann und mancher dürste Heuer geibnt'nt habe», cs sei schon lkngarnS ״Götlerdamnierung" hkeingebrochcn. Hiezu konrmr die in Budapest körbare Ansicht, daß ein Teil der Preßbulger Juden noch heute mehr unter Wiener, als unter »ngariichem Einflüsse sieht. Von einem hcimiichen Juden ungarischer Zunge wird auch die schärfste .zchiitk gutmütig geduldet, zuweilen sogar gewurd,gl und berücksichtigt: ein fremder Jude aber,' der i» Ungarn über innere Verhältnisse stiricht. setzt sich leicht dem Verdachte der A usw i c ge l u 1:\ן■ aus. besonders wenn das eiuvstnölichste Thema, die N a t ion a I ilä tc n sra ge. gestreisi wird. Bon einem solchen Verdachte wollte ich Herrn'Marino rck schützen. - . ' Es wäre nun' B: Pflicht geweseir:- in diestr Richtung Len lehr geehrten Sprecher zu in'arniilsten. Tie Unterlassung geschah nicht aus Veriehen, sondern aus trotzigem Eigensinn, den ich seit zwei Jahre» vorder Lcsscntlichkcit verdeckend, z» bekämpsen suchte. Ins es ,etzt zur Ervlosion kam. bei der mir eine ciwgige Hestigkeitzu Gute ge ballen werdest müßte. : :: diesem untätige» Gegner, mit dieser negatiuen [ t,c,t':«ttgung veric he» »nd zurückgeiandl. ׳:.!׳! reibe» wir die wenige» zielbewußte» Zionisten ׳ Saiiiiuelbüchst'n sind bereits sertiggesiellt und - völlig aus. Die Bestrebungen uns,rer Führer des: gehen demnächst den Bestellern^ zu. Weitere Be- ■iuil leiden ja selbst npecst Empsindungslosigkeit > siellungc» nehmen wir gerne cmgegen. : Menge und läglich kann ,״an d,e diesbezügl.che Besitzer vön Schekeld.ichien werden dringend >.age aus ihre», Munde Horen. Lieht man aber ׳ - ־ : aiier hin, so e, kennt mau auch in ihnen ein gut 11׳ des Proßnitzer Jiidisserentisiunsses sür allgemein- .:׳che Fragen. Sie sind ja — seit der verflossene lstisvorsteher durch ein glücklicher Geschick uns aubt wurde, viel besser als viele Mächtige an- .1 Knltusqemcindcn und doch kann ihnen allen,-״ . :1 jenen, die aufs zionistische Programm, gewählt! Vavteisteueibucknr dicieiz aage zugcichic!׳den, der Vorwurf nicht erspart bleiben, daß sic' , 2» das T.-K. wurde Gg, Rudolt Zei Amt'nur als ein lokales Vebwaltungsauit de-! kooptiert . :en. ohne in ihm die Pflichten gegen das ge-!! Sämtliche .Znschriilen und Geldsendungen sind ״ste Judentum zu crkeniic». ' Spricht man ihnen!,,!, linieren Schriftführer: A. ע firn nun, Brünn. diesen Pflichten, dann ist man ein Narr, besten-! Zeile ."!s. z» icüden.. s eiin Schwärmer, der Utopien »achhängt. — | . im Golus konnte das giftige Schlinggewächs, j dem Volkskvrper die besten Kräfte aussangt, :1 die Indolenz gedeihen, i» gesunden Nährt s n. in der Ackerkruine der cigeucn Heimat kann i niemals jo wild Wucher», das zesgt ein Blick! ׳ alle Völker, die - im eigenen Boden wurzeln.' .ch merkwürdige Früchte Biefe GolirSblüte aber l :gt, dar mögen folgende Bilder aus meiner T״s niübi^schlki. Tiilrilts Komitee. ^Eingesendet. jv:t:׳ -'voim und )tidali nde'.nimml tr, -»ic^dklion U\nt \ 'י Lttankworkmtd | Antwort auf den ״kxodus". i Um gegen mich BundeSgestosien zu werben, mal zeigen. Einer der tätigsten und wenn cs jüysti Herr -c. Bettel h e i m nebst anöinn Snüi u geben freudigsten Mitgenosse» der hiesigen!dunckn und Ennrelchngen zwei ׳,um!lrungi»< in» .1 Briih-Vereinigupg ist Lbniann der Ortsgruppe:Tre sin. Tic eineist die. dazz ich den Prclchurger deutschen Nordinährerbundes; ein tätiges Mitj »Ahckvath Zion" angegrifle» aller jüdischuationalk» Vereine, ist gleichzeitig ׳ unwahr, ich lwbe Hauplsiütze des deutschen Sänger- »nd »ei > igc Wtchtigtucr ™ .״,)ג ״: .״״« der hiesigen will » der Ungar,icheu oiientlichcn Meinung in -.chup genciiinien — imInlcrciscdsSEUdeiiluu,^ Leit e zweite Zumutung ist der ״Erodus . ä.1c,cs - -״״וי*■-־- ׳ ׳ Ich habe ch de: hafte. . Das »l aber vielntchr ' dielen Verein gegen vor dem auibrausenden Un st'vlrcines und einer der Gründer :sgruppe des ״Zion", der sich heute wie chcmals ״ ' Zionismus bekennt, ist im Ausschusie des ' :׳chipolnischen Vereines. Ltänu werdet Ihr Juden ׳ r entwürdigenden Zwittcritelluiig einmal müde? S ch l o j m e. Studien — und Derbstaussteilung des Kiinstleritauses, Ulien. ■hrahtenb uns in Nikolaus Schaue» Nein ein : r « n d i'scher ÜüpsNer von eiaenarligem indwidu- :» (^kpräge enlgegenlrin, dessen l.^-:m2^de ״ Lübbatd 'יי an die einfache Giöpe Hirschen der gö gemadnf, wir ganz überraschl, den ,rodldelnttitten Ichudos v ii z111 ׳ ganz neue Wege wandein zu sehen. D-S der großen jüdischen Historie, welche S er wie kein Woi r ist mir in diesem Halle rä^ldan n i ct d> ausqehört. politischer und Unhanger ״U und des A.'.tt. zu 1cm. r^der hat irgend ein Vehmgericht mich geächtet und ®.mit der Vollstreckung des Urtheils betraut? — mail t er meine Tcinission vom LanSesprastdium. Wenn er dicie eine ״nicht sehr sreiwilligc" nennt, jo ist dies ebenso gewisjeuhast. "" """ " wie seine übrigen Entjtellungcn. Nur weil mein von sechsjährigem harltn Kampsc sür unsere Volksiachc angegrigener GciündheitSzustanS, besonders meinc Augen,chwache und s mein sehr entferntes TomiZil es mir unmöglich machten. d>e- Agenden clnes Lan^'-prastbentiit genau und würdig zu bewältigen, auch wcl.cr Verbreit«* den ״Jüdischen Volkskalender‘