Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- IV (1903)
- Issue
- 11 (1.7.1903)
- Date
- 1903-07-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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!181 r. 11 Oäbiidit Bolksftimme Stift 3 'chaiinng der Gründerthares uiid ändert Abänderungen, iache, das; wir heule innerhalb uniatr וייlnuL<tתs 6cs «olonialbonfftJim«, sowie Sie Forderung, das gememichaft ein Schi-Ma üeuptn, ft) liesgreistiid i? א. mögt Dom Tiroftonniu der Solonialbanf eine ■ mit bei ftinem anderen 'Hefenntniiit in der ganzen stnanzielle Unterstiitzung der in Galizien durch I Welt. Ter Hinweis aus die Lander, ln denen zu-! Tel, Tr, Pli, Menezel-Ezernowitz konstatiert «fachst, dal! dnrch das 'Hejtrat Marmore! und die -,an geknüpfte Teballc das Üiiveau der Verbandungen gehoben worden ift, In der suche selbst Laub! Vkdner, daß ein prinzipieller Gegensatz zionistische Lrganiiatione» zu kreierende»!»diichei/Llschevivuststorikn belieben, fukri zu ihrer Ablehnung, wstchen palitiiche» Zionisten und denjenieen, ivelche j Sparkassen nnd Volkshäusti erlangen, Ter Antrag wenn man die Verhällnisse in dieie» Länder» kenn!, ׳!ler irgendeinem!Kamen eigene Frallio >en bilden Feldbl » m wird über Antrag des Tel, Gewi! ich! Tie Forderung beruht ans einer gäuzliche» B»r- . allen, nicht bestehe, ,Nur die Taktil sei verschieden, einem ständigen Bankausichnssc überwiesen mit der kennung der jüdischen Vergangenheit!jur Eroberung - dem die politischen Zionisten angeiichlder sich Vervilichl.ing der Berichlerilallung aus dem VI der ,vtuliiisgemcinde» bemerkt Redner! Nur vor den!inner bedrohlicher gestaltenden Lage׳ der Juden im ,׳!׳-!׳g'reste, morali'chen Snalitäle» des jndüchen Volkes, rÄ Tuen zunächst die ,nieimftälie erobern Zu uinsje» N a ch ״, l! I a g s s 1 tz II ״ g , denen sich das Indem»»!!eit ,eher gebeugt anbei!, während die sogenannten >!>1l:l1rz!oniften,, . T, wird s»h auch das moderne Judentum beugen ,in reist dar erzieherische Werk der Tia!pora,ud.-n > , ,יי" ,zortiehung der Beratung des »lulrus > g,.״, Momente, wo wir die Träger de« jüdischen . ,׳!lenden wollen, Redner zieht zum'Vergleich einei» gemkindevrogrammes rezen-tl n. 80 1b ma, ier jtt jgdi-chen Moral iem werden, haben >ausbau heran und sührt aus. Dorerft jnüste das Krakau »bei taklilchc ,!ragen Vo,r werden das WIT in ^.j, (^1,5״״״f0 ״,*, ,vit ,״ ,Händen , Leb- ... aa— .-״ s....... '.fr. '.. -JtK.j: , interenante und tiiüalisreiche Reierat in der nachilen Pneter Be' ■' ba« Lbdach des ׳ ""eresianle und iiihalisreiche Reserat in der lden d.fbe» wird N">>l>net bringe»,! ie Red > Ter Reserenl ׳all.I empiiehli! Is, her Tebatie ipiechen!einer Tel Lob! '׳aus, welches in diesem Falle unzcii lüdüchen Volkes zu bilden Helden wird, ... , .. .. , <.,»״,״ ׳!rliggeslcllt werden, dann könne man daran gehen.! -»iiachii die lyevrelliche Schulung der, Parieigcnoi'en > T a u d c sl B r a i!, listiger. Inslichl, Tire klar d:e Einiichlungsslucke, welche die stuluirziouisten! ®*’r b« praililchcn Veiallgunq im 8«ll»sgane1nde-1 H an er l ik"׳«nd die Reiercnien! u!e schon liefern wollen, herbcizuichai en Auch jDl? Von den angenommenen Resolutionen heben!!nnc das crzieherüche Werk mit Rücksicht aus öie!"^!: ^?.ar* ' d"",1end die augeren Rechl-verhervor die Resolution Tr Bernhsrd, Ter s-istreuung der Iudenheit »nd die klimauichen,! battiiilje > er ,irael Religiousqemeinscha,!, die ein-, vst,!reichliche Parkeiiaq. eriullt von dem Bewußt ‘!eirilvriale» »nd sonnigen Unterschiede zwischen den : Untern,chung des r! eineindesialuls, der . j!״! ^r siegenden ׳!rast unserer Idee, empiiehlt den aiden nicht einheitlich sein. Wir politische, Zionislemj ««dgeUernng. der Wahlordnung «. J- «- K« "י Wiemr Gesinnungsgenossen, bei den nächsten Nultus-! en die große Masse im L slen, so sehr cs uns! fr’״r ',mf. nvnvendig >,ur prakl,ichen Turchweder Abstinenz;» neiden, noch ein Noni- . äanerzt, doch nur als L bselt unserer Beulcgung an, [ Tu.l?r״״fl unlercs Piograunner lind ipcjicllt Nom prm״iß »nt de» dermalige» Machthabern n, ichließen, u׳.!l dieie Masse in ihrer gegenwärtige» Versassung! >">M0i>en ,»r ,Nilllusgemcindeangelkgenheilen sondern mit aller Energie in den Wrahlkamp׳ zu treten, ,!mals da« subiekl sein kann. Wäre dis möglich ^Eben zu ruie» nwlche eie lheorttiiche Vordriciiung UcberPrcßanqeleqenheiten unüei» osterreuhisches ״nd könnte der Zionismus die östlichen Juden -in leiten »nd die äangRit des ,nultii^ioritaiidcs zu ׳,-ntralorqan referiert Tel. Alired W e i ß berget!,!rzer .'seit sittlich, moralisch und maler ell empor-! überwachen hadeu. Tie übrigen Vorichlage beziehen!£! beivrich! die lärundüng der Monalsichriit ,,chon"! ,den. ste zum Subjekte der Bewequi q machen.! ,י״י wahltakniche und wahlagilatoriiche fragen, die Notwendigkeit eines Wochenblattes als 'tmi wäre das Endziel des ,׳sionismus uberiliiisig.! Tel, M a r k » s Wien wendet 'sich zunächst ^,seniralorganer der vstkrrcichl'chin Trgammliem. '!! der verionlichen Streitfrage zwischqn Nvrdau! gegen den Vorschlag Tr, sjweig. daß die .Lultusendlich Las Verhältnis der zion,i»׳che!, Preste z!lr .,!d Achad-Haam glaubt Redner, daß hüben und! ftcuerlcisiung nach der Personaleinkommenfteuer -zu Partei und zur Parieilerrung b:uben gesündigt wurde, IedeniallS lr ft'e Achads bemessen sei. Er ist entschieden gegen d!c Tendenz Tel. Tr seoeri» L a 1! d e s l׳ erg er ist gegen -׳aam, der als erster zu einer perjön ichen nnd '׳ineswegs zu btlligc.nden stritik griss, die größere schuld. Immerhin wäre & wünschen! wert, daß uan auch, von seilen der osiizicllen Zionisten »nt des Reseratcs Bondh, welches eine ritlgegenkoininende die Ncugründuiiq von Blättern, solange die bestehend,» Haltung den ,stiillusoorständen gegenüber anrät, Paneiblätter mit bedeutender schwienigkcilen zu Wenn man das Vorgehen der ,stultusgelneindcii, läuimen habe». Tel, Arinr Irend oeriviis, gleich- .,_ _. ... _ ,, .. besonders in Wien, z, B, in Bezug aus die Verfall».die projektierten Nettgrundunaen, weil ste gegen eüer Lcidcnschastlostgkcit geantwortet halte, die den gebnng von Lieserunqe» und Arbeiten an jüdische wä/tig von Doruehercin mit einem VöstIfolge enden g'.chlsstandpunki stets auszcichnc» soll,! Ha»dwerker und Gewerbetreibende genau kennt, ״,iliien. Bei der Abstimmung lozxZ/n die Tbeien Tel, Marlin Bu ber lsfraliion Herr Tr. wenn man ihr durchaus unzulänglicher Armenweie» der Reserenicn adge l e b n-1 E'.ne längere, erreg!,׳ Menozel ,hat unsere Arbeit init dem Baue eiiieiiin Betracht ziehtünd steht, daß sie zur ernsten,Geichästsordnungsdedatle enlivinnl i!d1.1:101 An auses verglichen. Wir müssen-aber au<t erwägen,, Besierung dieser Verhältnisse keine Lust zeigen, dann^,r״ge Wiichniycr, welcher lautet! ׳,lste das Haus gebaut werden soll, dam t es uns muß ma» sagen, daß nur die ichärsste Tonart am »Ter 3. österreichische Var:euag spricht >>»:,׳ njch! über den stöpsen Zusammenstürze Jur einesPläßc ist. lLlurmücher Bestall.) Es muß ein Nnzusriedenkeil milder 1el>>ge» Haltung der ,Weit" io einzigartige geschichtliche Ausgabe br »ichen tvir! energischer riamps entstehen, aber nicht erst in den ,,-.!x und gibt dem Wun׳.!» Ausdruch daß in ^lutuiis: :t!1e lange und schwere Zeit der.Vorbereitung. Wir! letzten Woche» vor den Wahlen. ,da? Blatt eine radikale Aenderurg eriahreü »nd zu!,ranchcn für den Ban it'.lich sür das Werk ,ine sreiheitliche Lrganisation der Arbeit, Tie vori meinden, Tic Vorichlage Tr, Zweigf, welelie in ' tormcn ausgcilaltei ,werde." Tbwolil ll,Hergang ׳:crzkische zionistische Bewegung war ein zwar in! der lluigestaltung der Israel, irulrusgemeindei, in zur Tagesordnung n.-^st zulä׳׳,., ist. bring! der,Vor dir Anlage und in den Zirälle» beicheidener, jedoch! südische Volksgeinciuden und in der Forderung stpende Tr, Bern ha,rd ,,nen diesbezüglichen An alle Gebielc des jüdischen Lebens umsast'endes Re-! itnaUwdjer Hilje sür die ,iionlinqenticrung dieiers trag des Tel, Gewi tsch zur Abstimmung, Trr an Arbeiter, die geistig und; Tel, Tr,Me n eze l warnt vor der AgisteUung seinem ireibeiilich g,-leitet,׳» Trgane der Tiieiamibe besähigt sind, wir brauchen! »lopislstcher Programme bezüglich der ,stutlusge-, wegung >n alten ilzren 'Llrömiinqen und Aeußerungs nstation der Arbeit, Tie vors meinden, Tic Vorschläge Tr, Zweigs, welche in ' iormcn ausgcstaltci ,werde " Tbwolil Ueberganq ,iiizelne beichränkt, die Volkserziehung vernachlässigt, Abhängigkeit unserer dortigen Volksgenosten Wik . die Rücksicht aus die auantitative Perigehrung der müssen deshalb von linieren. Lrganstalionen aus, Vornp Tr, ,>trenberg,r!■arici rückte immer mehr in Len Vordergrund und zionistischen lsteist T» die . bereits bestehenden Ge- Tel B ub en .verjicst solgeuden Proi,׳!': Tz! o wurde die Agilation immer opporlunislischer, die meinden hineinlragen, sie moraliich zwingen, den Unterzeichneten Telegiertc» erheb, n enlichieüen,-» Taktik immer ״nireiheitlicher, Tie Fraktion will jüdischnationalen Geist'den Einzug in die musiigen Protest gegen die geichä'lsordniingswidrtge Form!ne Resoim der Partei nach den gegebenen Rich- Genieiiidesluden halte» zu lassen » der Abstimmung, über die die ״Welt" belrestende l,:»qcn andahnen und zugleich eine Gruppe organi- Tel, Tr, Mar Bernhard begrüßt den Reiolunon uuds gegen die Beeinsliisiung d.׳r Adstcren, die sich der Volkrerziehung widmet. ' Die Vorschlag des Referenten- Bond», die Provinz. ׳ stimmung durch dar Prästdium, bringen den-Antrag Fraktion steht aus dem Boden des Baseler Pro- י gemeinden durch systematische Ägitalion zu geivinnen,, nochmals ein und verlangen ',!'!׳!luze Abstimmung zrammes und ihr bedeutsamster Gest^trpunkt ist weil dadurch eines Tages eine Ralliierunq dericlden über ihn י־ ' Ma ubjekte der nationalen Bewegting gemacht. unierer eigenen Milte vertreten sie mit ihrem Wahlneuerlichen Abstimmung iei gerechtserligt. ... und es gibt kein Gelingen sür de zionisistche! ilistemc und dem verrotteten Armenweicn die ichwärzciie Hieraus wird der Antrag Wüchnip.-r ד:::: .)f, iolange uns dies nicht geglückt ist! Wir wollen Reaktion Rcdncr'deipricht die Mängel des Religiousgrpßer Majorität abgclehut, - jüdische Volk aus sich selbst stellen^ d. h. wir Unterrichtes und besonders die Vorgänge bei den , Ter Vertreter der ungari'chen Zionisten —! en cs durch Erziehung zn einer Macht machen,! lehtrn- Wiener Wahlen. Tie jetzigen Machthaber Llein er-Preßbnrg gibt mn^Rmckstch: au! di. nur eine Ausgestaltung der dritten Punktes dieses Programines, Herr Tr Menczel meinte, Pie jüdischen Masten könnten nur als Lbjekl des Zionismus angciehen werden. Wir jagen, die!üdstche JDiaiic miiiie ‘jumi £ werden Lache, das wollen die sähig ist, ein eigenes Land z» erlaüqcn An der Teballc beteiligen sich scrüer die Tel, Frldblum, streppel, Müller, Markus, Zchmidt, Tr, Bernhard, Tr, Fi > k, Ter Reierent verlangt, im- Schluß vort unveränderte Annahme der Thesen und erk ärt, daß er!ebenso wie zahlreiche Redner der Deba te das Vor- ,!ehen der ,ungarischen Zionisten sür unvereinbar mit dem zionistischen Programme halte. Bei der Abftimniung werden die Lhescn und , die Rciolution deS Reserenten angenomr len , Punkt l mit 43 gegen 31 Stimmen), Zur Ann, hme gelangt ׳einer eine Resolution des Tel, Fischt Waschitz, lautend: ״Ter Parteitag erklärt, diejeriqen Landesorganiiaiionen. die nicht auf der Basttdes reinen, durch keine neue» Zusätze uud Aendentngen verunstatteten Baseler RongresieS stehe», nicht als politische Zionisten, sonderh als philozionislisch anznsehen": ',rner ein Anlraq Feld bl um, betreyend die Ab- -Bernhard gibt zu, daß d,7 statliinden könne gegen die Wiener .',ullusgemeindc, Tel, Tr, Mar- B Tiefe ist ein Herd der Reaktion und politischen Un- Antrag GewitfW״«nzuIS>>!g war. und erklär!, baß klugheit. Im politischen Leben ipielen die Herren eine Beeinilustunb des Parteitages dem Präiidiuiü sonst die Fonichr,Itter der äußersten Linken, in vollständig serngeteqcn iei Tas Verlangen einer ieg'ri-L die in tragen die Schuld an der polni'Len Ustreise der eine»,׳ Teile der zionistüchen Preise Lesterreichs und Wählerschast, Ihre Unfähigkeit hat sich «us allen au! dem Parleitagc erhobenen Angriist׳ gegen Die Gebieten des jüdischen Lebens gezeigt und ihre »ngarvchen Zionisten eine längere Erklärung ab, in historische Sünde besteht darin, daß durch sie eine welcher er den ^österreichischen Parteitag nicht i״r ganze Generation vergiftet nnd dem südüchen Volke das geeignete -verum hält, aus dem eine ganze innerlich abwendig gemacht wurde, liniere Gegner Lanbesorqanisativn ohne »ienntnis der taisächlicheu verdienen keine Schonung und rnckstchtsloie Energie Verhältnisse vor der ganze,׳ zionistischen Leisemim Wahlkampfe ist die cinzig richtige Taktik ,Leb lichkeil bloßgestellt werden diirie. Tas pngegiviem׳ Hafter Beisall,׳) Programm der ungarischen Zionisten erkläre sich aus Tel, Tr, Fink Wie» erklärt sich gegen die den deiondcrcn Vcrhällniiien des Lander und laste von Dr, Zweig vorgkichlagene,,to»sistorlalt>eriasiu»g, einen Zweifel an der zionistiicheii Gesinnungsiuch- Schassung eines bionsistoriums und Tcmokralistcrung ligkeit der ntigariichcn Lrganiianon nicht zu, Tr. der Gemeinden seien wideispruchrvoUe Pläne, Ein Nord au habe als gründlicher vtenner der »nqa ,Konsistorium hat mit unserer religiösen Äersastunq riichrn Veihällniise die Berechtigung des ungari'chen nichts gemein. Tie Forderung nach einem «onst- Programmeanerkannt, welche» ,1, keiner^ We>׳<׳ storuim als die Rrönung der jüdstchen Veriastung gegen das Bastler Programm verstoße. Tel Freud kann nur erhoben werben, wenn wir die letzten HD erklärt, aus seinen, Standpunkte verharren zu müsten Jahre in der Geschichte des Judentums ciuiach "lieber Agiiaiion und Lraamiaiion reserieiie streichen, Tenn dieie Forderung überiicdt! die Ta!- Tr >i ren b -׳ rqer Wien und wurden seine Antrag-׳!