Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- IV (1903)
- Issue
- 5 (1.4.1903)
- Date
- 1903-04-01
- Page
- Seite 6 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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: Seite 6 ד' Jndtilvc Voltsftimmc. 'Kt .־•uhoitP - wellt!: (»mit, das: imiori■ i-igcnc Jngetid ü’r t;leicf1fä11k an ,’vU'11':, an?iutoiwruna für Die '■hf: u'K'rtia», an Ernst und Strebiamteit." 30 iuri^d) r.׳r '?liuptuiit' SsJagner, aber der;jioniü ■yiorDau ich!enden uns den ״Bettelstudenteu" tn-:-^ Eiesicht, ''rn:er!»»ott,;bioic '»nnglinge, die bei lag nicht nie 1, um bei Nach! nicht zu sMafln, sondern Uhr len en nnd lenien nnb der Mensckihiit fnhjifte nilb l'oeiitt. 3rannte triimnen, diese Jnnglingej die in!•,Dein Zoll ״eiben, loanre und echle -öielden sind, — Dic׳e wagt ntan verachlüch zu machen!! Es in wir lich deine f::r ׳einen Zioiiiiie u unmöglich, die rl'01 imtoi'rtnng ru :ragen Mir alle -ena, i'qgen wir -- .'Irartan-Drinte :'e'orDau•״. Das darf lind söll ׳,::: eizlich nick! nmviderwrochcn bleiben, I foutnr:!etzt der Ueberiall gegen Achap .״a: 11t. ״ch 1u1U mui) niclit detinil beiatien, obJ'JiorO*n in seiner Än-e>nanderiel)nng mit AchadHaams .»:'riiif :Neeln oder Unreell bat. sich null ohne weiteres ׳.::geben, das: :h.lad-HaHn in seiner Be׳. ׳reechimg ׳,'!.:: eNlandr inaiiechmal nber die 3chnnr gebe: neu bat ich kann <* uniubglich;»geben, daß jemand ׳>:..bt bat. in d1e>en: anmaüeiiden Tone von g־״־.״.■כ ו.׳:.;׳.!:: :!: reden. Jv:1r'.,:'orDait hat Jliliab .״!taut P.'.bier.ii: ״er schreib: ein gute-, fließender .luili״.'. lind 1.׳eeuban fugt gnabiglieb01 ־ n seiner e. er׳ 1111״ ׳.enU';'!: herab bin’,»: ״Ja* ist ri! liiilich" : 11. .0 i.'l! H.rrn :!eordau geigg! werden, das! in ■hr:;ein' 11.״׳״׳!abrigen Iia'iiora noch fieltt ein g. .׳״. .ai'ch ge>ch:!eben wurde. Tliejen gen.׳ die emvetenter und geradezu über a!-:- beordern in Ir die ungeheure szü >e und :׳den - Neicküum von AchadsHaamr :׳I AckiadHaani nie!׳: nur ,'1.17.3ek'e»er, Und noch ein׳-:- sölb -■־.׳.'.v.: g.:ag! w.rdei:: 'dleliad-Haam-- ,fege b.r-J . >0 tenan:;::" genort zu Äorf ru« To- -fln'1!.,r.r.' c'iano entbaltcn e;1H׳ solch:, synlle Jaulen,• da!.!«׳ ::׳.׳: ׳0,1 e :: : re g-r.i.lien׳. ü .׳:::׳ S : :111 n .danlen,- da!: 1׳. einem Lar g.rri.lien wiud-en. itfenn m;1 '•bVttr — itfi.fenue sie 'i!:ra׳e1:1\:1e Breis.׳ legen wind׳ ׳.:■: 1:e>ch.,11: ::anr.t.i:'־ '.. :::dell nelura er. ge 111,0:!0 fiel ׳!:■״. wie 111:1:1 ft ei ׳'׳an :1י eitaff .״aam :111•; 0011 ob-i! he v ״wir" — ia! 1ue in otr“ ne.lt rn dr 1:1:11,״ ' L» :01. d 1a1t: ort ״ n:11, und dafür ieü ihm ״:!ein :'sun, -ÄehaS-Haam ne׳!! ::.i in der euror׳ai׳ch-en .»i.ilini. mir ׳:0:1׳' er einen ,ynorei; einmal : na! inoitl e:n.n b.ioatt'.i.aen 111:d ׳. L 1e ,101:1.11 BLiederltolungent 'eieitaü oer!׳.1:00 .׳:e 3!eao.n׳eele, das! er im;.nlaiie-. am ii.bü.n ׳.>e!evtiwde1<׳ ab׳ 1 movbir und!0.1״ de״ Saitigen noch >:.׳.׳ :wie:.:: ׳,'Inr.mo.lniigen lourpeUi.als r ö.:1a:i.b ganz 1111boach:et blei'.'eii, id.-nn .:.rr 0׳ eekeio.1'1 gallig weilen Gallig in der. A::׳׳av, weil er eine ','lbre'echnnng im ׳.'kamei, 1:׳:n:::1111 ״: de׳׳.n Lodieind'.leliad ״errrin ׳ein rioni: beliebt denn Aäiad-Haam״ Do|)sündt> r d:-. Leitung de-:-;ji011i1111\״ä kritisiert, mar.111• .1:׳,!.i׳.r ׳etari fntu'iert. Aber ieit wann in ■.::: B.ibre.be'1׳. schar!, sein felinr! si. fritr• i'i::׳..׳:.:׳niiit-.i:. das! Vle11ab״.׳aam ein ׳1׳:r׳0:1׳ ■\gner He״!,׳:׳ in reit bin seit hherz.'ilgi, w.chr in! hört er Darum auf. j;j:1»ni׳t 11': .'>erU i't.Oer Jv'.iWr, Der freiKwählt׳.׳ ׳«,.;.:.■(! de״ oionienuia, und ich 111011tte.be* fetwii. »er Heiz!.inniger 0er.br: und herzlicher Is.b hat,. ׳׳.:■; sch aber ich werde darum doch nie ,fiigtbeii. das: 1» rn -Herzl m:t dem Zionismus identisizien L: :111 - ״ -!. - ׳ find wir gl,i1til1eier10tiie׳ noeb r.iech: angelangt. ,'11 LStrklichkeu lfs: Achad- H.i.iinr »ermk eine dnrechaus sachlich.׳, lir.itt ein י.‘׳;,: n 0011 an-:-gevrag!er Lültansechaunng uni darum mosindei er e׳-- iechmerzhast. das; man dem jiurralen ׳»'-.dankesn seiner Anschanung. den cr und viele, fritr :. int: ihm, auch iiir einen. zentralen (»^danken dea ^jiotii-mi:-:- uberhanpr Italien, nicht die notige B-.e.elnung widmet.?»11 der Tat, wer will es leugnen, das: der! ganze kulriireüe Unterbau des ,׳jiruiism»״ geradezu oernachlänigt wird? Ich gesielte ^s ganz einen, das: zwischen dem Zionismus der Lcuro-- :׳»ri'ehcn" .tierren und unserem eine getonltigeJlluft liegt — zunächst in Bezug an! die Entstehung. Wir sind ,'rkden gewesen, waren dann in ״Europa" und n.״.d?uden geblieben. Jene aber sinds Inden geworden, weil der Anti'emitisinur ihiwn per- ׳onlich oder anderen weh getan hat. Daraus folgt, das: wir ,jioninen bleiben werden, auch wennj Alfred Tr-.it'irs Eltes des französischen rteneralftab^ und .»larl i'iieger der lebte Portier 1m iriiener Mdginrat .: worden sind. Und zwar dann mehr d^nn.je,: denn wir werden eben inoollitänbiger üonjentration : für die seelische und örtliche Einigung und Bereinigung des Judenoolkes arbeiten'fönneu, ohne durch antisemitische Ausb'riieche!jeden -Angenbliek abgelenkt zu Iverüe». Lb'es die ״Anderen" auch bleiben werden, .ist zum ntinüenen fraglich... Mar Nordan erzählt Achad Haant, dasz ״wir" wieder dieser״׳w ir!— tur ihn ein Publikum ge■ : schaffen haben und darum soll .er ״uns" wohl dankbar sein. Wem will man denn solche närrische Biärchen nfttbinben '0׳ Achad-Haam war der beionn-! bette ltitD allbekannte hebräische 3chrislstekler, der anerkannte.Wegweiser im ׳״jionirntnr lange beoor!Mar Rordau sein Jtidentnm in sich entdeckt hat.! CU! möchte fast im ossiziellen Berichligungston tagen: Er in unwahr, daß der jetzige politische Zionismus!für Achad-Hezam ein Leserpublikum geschaffen hat! j wahr in vielmehr, daß Achad-Haam für den jetzigen ■ Zionirmur eine große Gkfolgschast vorbereitet hat. 'Man muß die Begeisterung gesehen haben, die Achad-! .Haams Austäb-׳ und nachher in der 3a1ntttlnng der > .eVI-l'ni'aM'lml-iirndiimhervorgerufen haben, um zu! wissen, war die'er einzige Mann für den Zionismus j geleistet ha!. Er ist der schnödeste Undank von einem Zivilisten, Achad-Haam mit einigen Abge- ' schtnaektlteilen und Grobheiten abtnn zu wollen! Herr t^orbatt will auch Dankbarkeit von Achad- ,״aam dann!, Daß ״wir" -- immer ״wir"! - ihn - überietu haben 111tz> er nunmehr sich einreben darf, daß er neben ״europäischen" Lchriststlllern!teilt. lu;1i׳׳is.;t{nn. wir Zionisten haben die kälberne Begeisterung bei dem Wone ״enropäi'che 3christsteller" schon längst verlern: Wir sind so gut enropäi'ch, wie Meiner,' all die anderen. Und Herr stiordau wird er mir nicht übel o.eom.11. wenn ich ihm sage, daß seine Artikel, die von Zen zu Zeit in hebräischen Zeitschrtsten erieheif.en., durchaus nicht zu den europäischstet! in ihnen geooren. Aber dar ist wahr: Jetzt ist A ch 1׳ d H a a 1» unnniehr in die Gesellsch.1'1 großer und größter europäischer Geister eingerückt. Herr Äorda» hat noch so ziemlich alles getötet, war 'in Europa groß, jung, stark und triebkräftig ist Ae!׳ad.״aam fontmt also in gute Ge-!ellieltart. Er triii: dort in der:!׳-ordan'schen Unter- .-o.lt: Zola den vordrettsusiichenk - Nietzsche, , Brander, Maeterlinck und viele, viele andere. Das in eine gute Gefe ll!׳!.׳!׳!, lieber Achad-Haai».:,״Allen jüdi'chen .^!udern gesagt!" batte ick! beinahe hinziigefügt. Er hand.lt iieii mir also nicht nur um Achad- Haams Ehre, vielmehr ist mir dämm zu tun, daß wir es unmoglieh 'zugeben können, daß uns Mar :!׳oidau aller besudelt und verunglimpst, was uns lieb und wert iil 1— von dem ׳ .Mampf, um :)!echt Der rumänischen Juden 1111b den jüdischen armen SuOenteu bis zu Achad.״aam. J.H — hofsrntlich wird sich durch Anieiiluß an meinen Protest auch ein zahlreicher ״wir" ergeben! — will auch nicht, daß siech jemand zum Lberrichier anüoirft, der da ■eubgiltig zu ent'cheido» hat über alte und gute Zionisten, daß sie nicht mehr zu uns gehören. Das konnte höchsten-:׳ der .»idngreß tun, aber auch nur, wenn sich keine einzige chtim.me dagegen erhebt. 30lange sieh anch nur eine Minderheit findet, die sich mit dem Aurzuschzkies'.eiideii solidarisiert, gehört er noch zur Pgrtei, freilich zur Minderheit, die meinet- .wegen anel! gleichbedeutend sein mag mit Lpposilion. Einem Einzelnen aber ׳oll es nicht gestattet sein, alte, bewährte Zionisten als Antizionisten zu deuunzieren. Und igenn sich Einer das anmaßt, dannsoll vor de'r ganzen ziouisti'echen Destentlichkeit dagegen mit aller Energie Verivahrung eingelegt werden. Mrakau. .Dr, Dsias Thon. SiicHei-. Und Zeitlchriften-Rundrchau. ־ Seit Jänner erscheint in Petersburg eine neue hebräische Zeitschrift .,Hasman '. Die Namen lszrischmann und M a tz e 11 c l j 0 1) 1t, in deren Händen die Redaktion dieses zweimal wöchentlich erscheinenden Blatter liegt, bürgt für die Züchtung desselben. Wir werden noch Gelegenheit haben, auf dieses Bruderblatt öfters zurückzukommeu. ‘ An Stelle des ״Jud" erscheint seit Jänner 1903 ebenfalls in Petersburg eine Tageszeitung im Jargon .,Der Freund". Wir erachten es als überflüssig, über die Bedeutung dieses Blattes Worte zu verlieren. Wir wünschen diesen beiden Blättern den beiten Erfolg. s. 11. Wriefkasten. :Medaillon. Paul :Mieter, .«trakau. Heizlichük ötratulation. — ckionillentag PreLburg. ׳»entichflen Laut und Zionr-ieuß. Jdnoti. iäliive'iiii m naanier :'iummer. — Bar Ztochba, Prag. e׳f:ilidn'ic G.-aiuIanoii. Nationalfond. -Si-je-ülut! Wagner-M-udt K 1.—, Welle SM ob. eiern 1.—.!Neue -Inrüge und Raglans sowie alle Arten UntTsmen. Es. tfi schon bewies,«, da« man beim Bekleid׳ i:qs- Akademiker nnd Inhaber der (Ersten mähr.-,!7,jes. ׳tzuschncidcr schule Brünn, Postgaffc 2, am > neu und schjcsgew״!; deN-idn wird, sollte etwas «!.1״•.־«־ -׳ oder der Pr,!»;u bo»b sein, kanu es jeberni mti so o r uieren, Es^werdnr auch An;uqe von ldi ft. au'wärls sowie aus serbftqegebeven Lton-׳n Än^llqe gemacht m!>;ablungen bewilligt. Um;adlreichen Zuipruch bittet Andreas« Tutschka, Lchneidersalon. Posr^.i- ״^ ׳sgereioknet.!.onklon 1902 mit der gold. Med. und Ehrenkre! wunlcn nifim' Spezialitäten von gebrannten Kaffee Leo Rosenbaum Brünn, Kirchengasse 1. dl׳ oder nHerhu ast alle! k0:'.»le' rtiit. und 1:s.h:ve׳r :■ '1י.»\'!. ib. Wie• ß iii.hi. v.ro Cafe Central Brünn, Schmerlingstrasse 20. KI*־üumI uit«I illNtl» l>,-t •־uipTiclilet•• >. uml l»ill:1r«h\Ti1nm\ VuUifl-'ftl (irr in ׳! :1usl;ouiis«*ht*11 T:11:( sir. \V«M*h1-nl>|;üier. /eitsdu:• NiH-litraf(• I. Kamr«‘s. < 11a111>M‘r*S1*par1‘>. Telephon Nr. 705. 11 I1i> 4 I In* früh trpöirncl. ^z o US S. £ S«W R'SI aMWAWWtztzWWHWOtzWW W*m frische Natur-klumen i für ,Marncvalsniitcrhaltnngrii, sowie Picknicks und SoireS :r. cmpsichlt bei reichhaltigem Lager z: billigen Preisen. krnerl Blahosch Slumenhancklung, Brünn, Xraplengarre 22. Dr. Fr. Kiitli.iii's Wasser^ und Naturheilanstalt in Tischnowitz bei Brünu. D;1s pcsanitt Wasserheilverfahren. KU-ktrizitiit. (;vmnastik, Sonnenbäder. Lichtluftbäder. Lufthäuser —n Prospekte. E- S1׳r!,en Vr-, Ilit-ucil: ״Rocznik zydowski“ Ilinstriertes Jod. Jaiirtncli Tor das Jahr 1903 (5663-4) zirka Hoyen Iti". und enth.iU Arbeiten von: Dr Alfred Nossig, Dr. David Malz, N- Sokolow, Szulim Asch, Dr. Thon. Marek Scherlag Maryam Rosenberg, Salonon Schiller, J L Perez, Adolf Stand, Max Barber, Artur Frenkel, Michael Wirth Johann Kirschrot, •Zygm. Weizmann Heinrich Fegt. Dr. Korkis, Viktor Chajes, Rubin Braudes, Morris Rosenfeld■ P1>rträ1> von: Dr Herzl. Josef Israels, Dr. Birnbaum. 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