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Jüdische Volksstimme · 1903-04-01 · 5 (1.4.1903) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
IV (1903)
Issue
5 (1.4.1903)
Date
1903-04-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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HLeiLcrge zu *glr. 5 6er ״Zübilchen 'gTofßsffimme‘־. <|>rgamfatio«4 •<f0(i1r. Das dom hiesigen Verein ^.Zion" am 15. t>'. M. veranstaltete Purim^Köstümkränzchen nahm einen glänzenden Verlaus. Der Züal mar durch kolos. sale, eigens 'zu diesem Zwecke gemalte Wandbilder, Landschaften andem Orient darstellend, prachtvoll dekoriert, der Besuch ein ungemein großer, so daß trotz der ziemlich hohen Kosten ein Neinerträgnis erzielt wurde. Für den Rationall'ond wurden btt diesem Hw lasse von ßläulein Frieda EiSner, Irene Fried und -en Herren Munk und Bauer 52 K gesammelt. WikU. Verein jüdischer Hochschüler ars den südilaviichen Ländern ״Bar Giora". In der Ausschuß für daS Sommer stmesker!903 wurden geweht: Präi'eS Alexander -,»zweig: David Fuhrmann; Viz?V^''eS ine- Deutsch: Schisttührer in^. Filip Ros kassier inx. David Amar. ^ZikU. 15. März veranstaltete der Verein jü). jugendlicher Arb.iter eine Purim- und Schekelseier in seinem neuen Vereinslokale, Stephaniestraje welche sehr zahlreichen Besuch aunvies. Die Festrede diel! Gg. Adolf Beck, welcher in glänzenden Weise dit Bedeutung des Purim- und SchekeltesteS in alter mi&l neuer Zeit schilderte. Reicher Beifall lohnte Gz. Beck^ für lewen inhaltsreichen, herrlichen Vortrag. Hieraus remitierten die Gg. R o s e n t (j 0■ l uud Morgenstern einige-Gedichle z-onistischer -Tendenz, welche gleichfalls lebhaften Anklaug i.'nden. -Unter Absingung deS Liedes ^Auf mein Volk" schloß die hübsche Feier. ׳Die anwesenden Gäste sowie sämtliche AuSschnßmitglieder entrichteten Schekelbeilräge. Wien. (Jüdischer-- Gesangverein ״Schrr Zion". In der Sonntag, den 15. d. M. stattgesu^rdenrn konsmuierendcu General-Versammlung wurden ip den dludschuß gewählt die Gg.: Leopold S itz ma nr, Obmann: Wilhelm David, Obmann, Stellvertreter Gesangspr ofcfTor i* 0 e ש c 11 ft a m, (itjorm'ciftcr : Herur. Reisberg 11 nb Joses Votrow, Schriftführer: Ion!» Rosen, zweig. Kassier; Iochanan Tb an, Archivars Ing. Emri Fried, Tr. Arthur Im merglück, Sangrsäte: Arthur Freud. Ersatzmann. Der׳ Verein begi! m sofort reine Tätigkeit und hat bereits die erste Probe Enre originelle )Lee der Präsidentin Fl Euaenre Schem :bestehend au» de« Herren Dr. Lasur» Honig. Schrl-ler, deck war es. während der Finale de: ersten O.uadrille eine j S ck nrtzler u.td .st.inrmanri konnte tik.e:üe Turnstunde Lammtung für den Nationalfonds zu veranstalten. 4Hit stolzer bereits am 2 >. Mä:z stannnden!!nk einen enüv'.ecdenk ge- Vesriediqung kann die Sekiion aut d.n in morati'cher und lnngenen Vertan׳ nedmen. Ter diesige ..^ion׳ kann nun maleneller Hinsicht glänzenden Er'olg zurückblicken, der dauvr sachlich der äußerst rührigen nnd opferwilligen PräLkentr» ru verdanken ist. w\. Brünn. (Jütisch »tadciniiche L.-ie- und Ncdehalle? Der am äl März d. I. abgthaltene Gründungskemmer» nahm emen glänzenden Berlruf. Ter starke Betuch;rügte von der Lttmpathie und dem regen Interesse, welche dem jungen Ber eine emgegengebrackt werben.'-Die Festrede hielt der Präses Dr. Rudolf Frucht, den Toast auf die anwesenden Haste ׳-hem. Robert Stern. Fern7׳ sv.acken namens der ^Vernas" Brümr inx. Emil Schreiber, ״amender ^Ivria" «Wien) jur. Oskar Nassau und als Benreter der mäbr. Feriatver dinduur .Mafiada" e:»n׳l.«li.-nr.Rudolf Schreiber. Sie übe-.׳* brachten die Grüße und Glückwünsche ihrer Vezemigüngen. Das Vereinsorchester trat mir einer gelungenen Aufführung de» Krönungrmarsches an» dem . Prepk'ten" und anderer Munkstücke׳ zum erst.-mnal auf den Blau Frl. Reis; brachte u a. in meisterhafter Weife ein von He.r.l Heinrich r ן e r u ver mehr den ne.rgegrunderen Tü nverein sich s.ldst uberlafieu und sich seiner zweiten wichtigen Sutyfbe znEnden. der ,^rrmdang einer lüdr'cheu Volksdidliotbrk. Auch an der Verwirküchung diefer Prosekte» wrrd deren» stgißig gearbenel. B)icn. (I.rvi'che Tourrde^halle.) A.Xlß. d. M.. ׳and die starutari'che. ladrlrcke GeneralverfammluLz starr. Nackkem seitende» Obmann r,.Rektor Dc. .'ls. ^.Kwarz. dre rahl reich Erschienenen d.-.zrüßl worden, erstall^re Herr Pro^enor Dr- Kellner den Iadresderichi. Er w:es rrn Eingänge au׳ die Zurückbahung tu 1. die ׳eiten» de» w-dlhadendeu Teile» der Wiener Iuden'La׳: noch innn7׳ .so uäeran» feaens׳ reich wirk.nden Institution regenuber gestbl wird. Wenn ^1: drei Iabren, wäärcu'׳ iä ׳.׳ :׳l'ona'en je l-',0. Borlräge ge- Hallen werden, die durchschnittlich von 2׳*>, an «a;n» tagen und Tonmagen?0:1-über .V,n ׳l>er0׳t^n dnuchl seren, nnd von>denen einige als Hauvttrener. vteie als Trester und nur sehr:wenige als ad'olnte Rtereu sich Herausstellen: wenn׳ an ach! trindernachmmagen Uder 150» Xlnder. den ärmsten abgtbülten Korrespondenzen. . Berlin. Tie Tätigkeit de»Be-.cines jüdischer Studenten zu Berlin bewegte sich im vergang.n-u W mer.Leni'ster in den a'ten. bewährten Bahnen. Dr. Biram erteilte wiederum den FnLsennnrerricht, in dem er die gesamte jndi«he Geschickte und die gegenwärtige soziale Z.'age der Iudenhett behandelte. In dem für olle Attiven obligatorischen GesckichlKursu» fp ach Tr. Tbcodor Alozisti über tue Geschichte der deutschen Iud.n im IU. Iabrhuüdert. Geistige Anregung boten!weiterhin die alle Gebiete des Judentums berührenden Borträte, die regetn.aßig an den BereinSadenden gehalten wardm. Verträge wurden von folgenden Herren gehalten: Dr. Biram: Tie Organisation der jüdischen Winenfchafr. Tr. Henäcich Loewe: Tw Inden und ihre Sprachen. Tr. Julius Mostes: Das Hantwerk umer den Juden. Tr. Max Eschelvacher: Tie rechtliche Stellung der Juden im Mtttelatter. Tavib T-riersch: Tie jüdische Emizratiensnaxe. Rosenbaum: Gibt es eine indische Aunst'.- Alberr -tay: VorL Bdron und seine hebräischen Melodien. Tr. Alsted Nosiig: Ta» Wesen de» Mokaismu». <un׳l. phil. Weil: Der jüdische Arbeilerbund in Polen und Rußland. Tr. Bernfeld: Babe! stmd BibTk im dickte der bistorr'chen Kritik t'unck. Prr. Mauer: Tie richnicke Stellung der Juden in Rußland.- Außerdem hiellen mebrero Gesinnung-׳ geltosten Referate. An die Vorträge s^lcsten sich meist rege Tisklstsionen. Auch die körperliche Ausbübrurg wurjve nicht ver - riachlästigt. indem wir t Stunden wöchentlich buter iVituttg von Gg. I. Eobn lurntey. — T^e einstußretche Stellung unseres Vereine» irr der Iudenscha't kam insbesondere der den VesehaUeuwahlen zum Ausdruck, der denen übm Stimmen sur uns abgegeben wurden, so baß wir zwei Vertreter in da» Direktorium entsenden kon-ten. Anläßlich der Wühlen beriefen wir eine dstentiiche Versammlung jüdischer Akademiker, in der Gg Tr. Oppenheimer über da» Thema: .Ter jüdische Studeht in ber Gegenwart" sprach. Unsere Serpeker-Schlußfeier fand am 3. Mar; statt und war namentlich, von unseren alten Herren zahlreich b.esucht. Gg Meseriy vielt eine vortrestl che Tendenzrede. Ta» Ke:ienpräsidium besiehj aus: eliom. Iacodlohn. mell. Solinger, jur. Meserätz. Znsch:i׳ren f!n& an can׳J. jur. Hans Meseri tz. Augustüraßezu richten. Bieliy. Am 8. März d. I. veranstaltete! die Frauen- und Mäbchenseklion dezionistischen Vereine» j ״Haschackar" eine großartig angelegte Volksfeier. Weiß blaue!Plakate tun* digten da» Fest an, und gegen 500 Personen, welche der Ein* ladung gefolgt waren, füllten den geräumigen »Raiserhof'aal" bis auf daletzte Plätzchen. Rach einer ker. igen Begrüßung durch Frl. Löwinger betrat die unermüdliche Vorkämpferin Frl. Rvsa Pomeranz. welche dcm Rufe der Sektion bereitwilligst Folge geleistet halte, die geschmackvoll dekoriene Tribüne und ergrist das Wort zur Festrede. In überzeugen׳׳er und durchdringender Darstellung legre sie ^die Aufgaben der j üd. Frau in der Gegenwart^ dar und schilderte so an׳ mutig und zu Herzen gehend die Notwendigkeit de» Eintrittes ber jüdischen Frau in unsere Bewegung, daß sich niemand dem Eindrücke ihrer Rede entziehen konnte. Jubelnder Beifall folgte ihren Worten und zahlreiche Änm<lvo:׳grl, gaben einen Beweis von der Wirkung dieser Redir. Die falzenden musikalischen und gesanglichen Bo:träge. um deren Gelingen^ sich Herr E. Broker besonders verdient gemacht Kai, wurden dem freudlgzestimmten Publikum in musterhafter Weise dar geboten. Sodann hob Herr stuck. Pir. Blum in kurzen Worten die Bedenmng de« Schekel» »lr da- Iu-enrum hervor. Tie vorgenommcne Schekcl- und stlatinalfondSsammlstrig ergab ein günstige- Resultat. Narionale Karten mit Naiioratsondmark n waren viel begehrt. An den offiziellen Teil sthloß sich ein ^animierte» Tanzkränzchen, da» Herr.Leo Müller durch einen zu Ehren de» Frl. Pomeranz komponierten Wtzlzer einleitete. tonkes Lied Tü. Zlocisti» ^Tie Sebn'ucht״ zum Vor:-.ug?! utaiim anzeborerrd. mit einer Jause bewnler. mit Ingen?- und erntete wodlveltiemen reichen Bestall. Eni gemullich-?- ׳vielen unterhalten und dcün Rackdau'egetzen d7׳ckenkt w?rten, Tanzkränzchen bildete den Schluß der Feier. — ׳Generalverwenn eine Institution dieses leiste, trrm Hab: irr den Beweis jammlung.^ Am 2t. März d. I fand die Vsllverlammlnng j geliefert, daß sie norwendig sdr.und ihre Fo:r-׳risttnz gewichen für das - S. S. l;n»3 statt. Nachdem die Fimkrisnäre den . werden mune. Dazu lei aber in allererster z':::r.׳ die to'uuü Reckerstchastsbericht «der. das Wiarerfemester erstarret darren, 'der Lekalstage rwttg und kies könne nur dann :» zveckenr׳r׳:< würde ihneil da» Ab-ol-ttariunr erteilt und der besondere Dank :chender Weste ge'Leben. wenn die Tormbt«^1aUe rm eigene!der Beriammlung onsgefprochen. Dr. Rudolf Frucht, der Heim sich benude. das ׳etbstverständlich auck^ anderen phttanjablretende Präses.'wurde zum ,alten Herrn" ernannt. Die novi'chen Zwecken dienstbar zu machen wäre.'Cie rn«rere d d ^Neuwabler» ergaben folgende» Re'uliat : •UV. Alois Lamvl, P.öseS: .-nnck. stlrom. Rudolf Schreiber. Vrze-Prä׳'es:! stu.l. zur. Leopylv Lamvl.'1. Schristführe.: .-sn.l. ׳-'.mm. Ernst'. Buchwalder. 11. SLri't'übrer׳. stml.« inj. Ernst Deutsch. ד»ןןזגא cnnd. inj. Ior'ef Schwarz hart. Zeitung-wark: in^. Arnold WeNi'ck. tt׳׳׳h. Robert Löw. ־־hm. Artur Al! mann als Revisoren Darmftadt. Um einem längst ׳nklbar gewordenen Mangel nneö engeren Zusammttt'chlns׳.׳- der ׳.üdiichen Lnrdenten׳'cha׳> adzubelfen. wurde hier i:n versteüenen Win:er- Semdster ein jüdischer Verein unter dem Namen: ,AkadetN-.'L Verein Makkabea" gegründet. Der Verein wurde am 1 vom N-ekleral der Technischen Hoch'chale geneümigt uud den Sammelvunk! aller jit^i'chen ^rudi-nenden. die sich bewußt. sich der Frenag Ade:rdro.:..1z׳׳en:'..?:.ne BeidesHe'chah nrner dem als Juden ׳üblen. Er stellt sich zur Ausgabe alle Sno nunzen: Be,׳all der A:::r-.-'e::de:t. Den .str-׳abr::chi erstLUele Her. und Bewegungen im Iudenlume. in seiner Wst׳'n1'chast. xun'l: Iebann akremenetzkr. Er :st urch: gun׳r:st. au» Gründen, und Literatnr "zu erörtern und da? Studium der -deh:ä:׳chen 'die Herr Pro». Kellner Herr׳o׳.g7edb-en. Hosi-Mtich wird das vordarlderke Desizil in naher Jeu -v-iU: ׳ein. n:n au׳ Ntmmer-!viederf.kcn zu oe:-chwineen. Das Budget da» laufende Jahr wurde wie 5׳!gv seran-chlagr Bewirnurg lv l5V0. Miere kv r!׳׳״׳». Geba'ne׳. K N'»: Beleuchtung mnd Bebcr;:mg lv 3‘>״. Druck'crlen Po::i. Inka׳'׳'r un) Srchecbeuedien l lv l3r>tz. Im Ganzen K •Ttl.i», Ein wabrlich geringer Beag für die ..geß:e rud:׳che r^.-instnde der Welt״! Nachdem die erziebliche Lage s«i eine z.11.׳-edensteUende nne du-.׳'r n Vo:- stand uud A!»S׳chnsie mit grckster Genugtuung an׳ rdr wadrhch nicht leichles ׳Werk znruckal'cken. Schon in allernächster .-Ze:t werdk der Pasten ch:r-׳s S.׳kr«ar» ae^chrffen. mde׳׳en Hinden namenülch die Au'steüung »ej V2::raz»ttte:r rud n ׳olle. Ta'ür ׳ei ein Mann auserst'deä. ^-c. alle «^.׳währ dafür fcw:c, daß sein Wirken '׳e;׳uSre:che Svuren we^ds. Nach' E.stau'unz tie׳es mir ungeteittr-stem Bs,׳all aufgenrmmeneu Referares wurde 'aus der Ver׳a -:::׳'.:uz der)AiN:ag gestellk. der Leit7״.m der Musikatvnde. Frau Rosa sFe igend au m. detN-.'L״. , e׳nen be'cndercn Dank zu voneren, welcher Anerkennuirg auch L•>.?. Vt , Herr caml. theol* M. Ta. Medr er. H-re: der st׳, lhevl. nd büke! Ledransialt.reilbastig wurde. dr-e i׳.r-ege;elch:sele'Ar:. in der er pracke. der Geschichte und der gegemvärrigm Lage des ::: ' dstchew Volke» zu fördern. . Am lsi. Avril d. I. trostnere de- ' Verein ein Lesezimmer, .in dem hebrästche. deut'che und ru:׳'l׳che ' Zeü'chritten anstregen werken. D.nienrgen >r.׳mmi!ttc:l-v. s welche die diesige Hoch'chule zu dezi-li-n beadsichügen. w.'.Ven Au»kümtc über die diesigen Studienverdalinifie rstw. von unterfertigtem AuS'chu'ie dereilwilligst erteilt. An'ragen. Brie'e re. in ikder Sprache find zu rrchren an den 'Akademstchen'Verein' auch Herrn Xremenez-kr f::r seme wad da׳r ׳e'.bstlo'e Müh- Makkabea". Darmstakr. Techni'che .Hoch'chule. Ter Ferien-Aus walrnng un> Arber: -der Dank abgestane: und da» Ad'olutsrium. schuß de» Akad. Vereine» Malkadaea: - unck. ^!1-->u-A. E.!e-.leil: war. wurde׳;u den Wahlen ׳ar dar kem.nendr Ve.-ein-׳' Gordvn: ^tttck. .-:..-lii»- Abradam Bogomotnv: drvlom l 1abr geschritten. Sie ergaben kw emstünmrge Wiek.rwahl te» Ingenieur M. Lewin: s:u>l. - K-ktr. F. Weinreb^! allen Verstandes.׳ Für;wer kr- LÄekerireahl adlehnenkr K-rlsbad. In der letzten Nummer Ihre» ge ckätzlen , Herren wurden die He .en T. Ir e׳ I-e-.-.:׳ aiem- und D.׳. Blattes haben wir den famosen Be'ckluß des .sta-.l-bader Juden-l S. Her'; unk zu Reri'rrcr: t:<- He ren La-.:kes׳chulr2l D.״. ku'.nkluds tfuf Anichluß an den deulichen Erzgebrrg-lurngau!Gustav Xohn und I. Bc-rnstern gewäu'.: Damu nach Gebür gekennzeichnet. Es erübrigt uns noL naLzm:agen. zwar die Tagesordnung erledig: und ׳ch'.cß de׳ Vv.sttzNrke kie daß vorläun, erst) zwei Turnvereine «der von bukenhamner j Versammlung mir dem Wun'Le und der H.-׳f::u:rg. daß : e und T0lvwiv> daraufhin aus dem genannten >^au an?zeneten ' Tennbeehalle w.-i:er der Ermunng ihrer dsbrn Lu'gaden gesindI! Vivititt >»-»zu<-ttt״׳-^t. i wachsen ׳ein möge. H—r. Maffr. BZcisikirchen. Tie bevorstehenden Gcmernke! - Ialcszczyti. Am 1*. d. ׳ereue unser Verrru ..Irorr׳ wählen/ welche urstere S:adt dem ..B.sitzstande" der Temfchcn':m Horel L-güem das Purzpi׳e׳'l. I:ve» große Zimmer waren entreißen un«»die Tschechen zu den Herren in der Gemeinde-! mir Herren und Damen aefullr. Der P.äsikem. Her: £h2* stube machen ׳ollen, wtrfen ihre Schatten weit voraus. Na^i^Gtaier, begrüßte die Er'ckieneneu. Der Vizeprasideul Her. dem Muster der Prcßnltzer r:agen die Weißkirchner Tschechen Aron Leid Lagstein drelr di Festrede, n: welcher er zw,׳ckSli die Agiralion in die umliegeu-en Dorier n.id lauen alle -siünste ihrer Bovkottp?lnik ׳vielen. Vor zwei Wochen.׳'.mden an einem ' onnlag'in der Umgebung von Welßkrrchen 12 Volksver׳amm dem Purimereigmne und der' erhcmen E:ts׳'urlg.^-.r׳l׳Len Mardechai und Esther und den ^iomsten eure Paral leie zog. Hierauf hiett Herr Jakob Scherr einen wsrmeu. lungen statt, welche den ZeitungSnachlichren zu׳'olge ma׳'senba׳'l! vom Herzen kämmenden Au'ru׳ für Irou. H.-.r Aron Leib* besucht waren nnd einmütige Ximdgedungen zugunsten der ׳Lck^ st ein fererte die anwesenden!udstchen Smdemen. David Weißkirchner Xonnationalen und ihrer Benreduugen brachten, «rrav brachre zioniststche Lwder rum Vauraze. Herr Grün Tie gemarwame Resolution aller Ve-.'ammlunqen emdäkl.berg besorgte-in me!ste1da׳:er Weste 2't'uük und .«konze::. auch folgenden PaffuS: ^Wir vervsiichlen uns edrenwörtlich,! Sämttiche Reden. Ge'äuze uud Ztonzerlsiücke wurden mii sturdie Parole ..svtij k svömu* in Wrißkirchen gewmeicha't ge-! mr'Lem Bei'alle au׳'g. nommen. Auch an Toasten fefttte egenüber!edem Gegner zu befolgen, und versprechen den Weiß-j nicht. Um 3 Ubr nachkq..singen die Ver׳amm-.lken uerqnüg: kirchner »Tichechen o^uexnoe Unlerstüyung in ihrem xampfe tur i und verb: unfer RScht." Es^ -ist 'überflüsiig zu ern-äkmen. daß in jenen 1 Versammlungen au» die Juden wacker und ausgiebig ge'chimv't \ wurde, und baß did W.-ißknchener jüdl'chen .taust-ule die Xost--n \ de- Wahlkampfe» tragen werden.! Wien. Verein t^stLn׳ lugerMcher Ardeuer Praz^ Am 18. März fand in P:ag auf der Altstadt.' poldstadt", Vcreinstokat 11..?lkvhanlenraße י♦. Vor:rage 1-ken dem ersten Pahlkreste Bohrttens. die Erfavwabk für den Reich-- i Sonnrag. '» Uhr abends. Ausfchr:ß Titzurrgen .׳eten Trerrtt^s. rat statt. Tie Iude^freundlickkeit der be-.rschenden iungstcheckr*! Tur^׳. Touristen- und .Seiaug'tkiwn. I:׳'chrH'7>ü an obige fchen Partei zeigte sich in allerschönstem Lichte. Von derr radi-si Akrest; erberen. — Tonurag. d.-n 5. Äynl, s IIx abends. ■ taten LtaalSrechtle^, hart bedrängt, von de;.anderen Sene die! siavet da» erste Gründungsfest dref-s Vereines rm Höret Juden av ihren Rock'choßen. kamen die Herr-» au׳' einen rech'! ^Unisn" IX. Nußtorferstraße 23 na:!. Reichdaluge» Programm Um 3 Ubr nachkq >si.1 )erbriiden ausernau^er. Dereinsi sncrckivicliten. witzigen Einfall. Für den Gegekrkandida'on Tr. Baxa. dem Spezwliswn in Ritualmord-Märchen und -Prozessen, da» akade» mi'ch gebildete Kontrarium Schneiders, ließen sie recht lebhaft von Hau» zu Hauagitieren und selbst proklamierten fi^ einen Advokaten, der sich im Sladtrate sowie überall durch beharrliche» Schweigen au-zerchner. eine polirische Null, zu ihrem Kandibaten, zu lenem Kandidaten, für den sich die Iudenstchechen so tap'er herumschlagen. Denn die wenigen 350 Stimm.׳«, die er erhielt, hatten jüdische Wühler abgegeben. 31V der Wahltag leb te, hatte der Aufruf der _£e*k״-/i׳l״v--l., .< ׳ln״U* in Prag seine volle Wirkung. Tie Juden find wohl zahlreich an der Urne erschienen, um ihre Stimmen iür die rdnen präsentierte Marionette abzugeben, aber mit tOO Stimmen Majorität erschien Dr. Boxa. ^dessen Wahl unbedingt vereitelt werden mußte", gewählt. Nach dieser Niederlage in ihrer sichersten Do Festrede von Herrn Tr. 2״'kax Bernhard:. Regreden:ag f:u Mitglieder 3יי h, Nichnnirgliede: 611 ״. Ein:׳.ittskanen sind׳in den bekannten Verschleißnellen zn baden. 4tiiett. ,Allg. 1.:k. Ardene.i'.'reui. 1! Srevaaniestr. 8.? Donnerstag, den i. April ttndn i n Veteinslokalt'die MPiai» ver'ammlung stau. Tie-^oltezen und .lotfegrunen werken er* steckt, pünktlich uud votkädliz zu ^׳.schernen. An'ang-8 Uhr. — Jeden Samstag um!8 Uhr adenknnSet im Verernslokale ein Vortrag stau. — I>den Sonirrag vvn 2—K Ubr nachm. Tanzunterrichr im Saale de- Horel ^Zentral״. IN Laborftraße 8. Ter Tanzkur» wird von einem bewährten Tanzlehrer geleiter. — Jeden Tren-tag um 8 Ubr ab«,ds im Verein-lokale Buchhaltungskurun:er Leitung de» Gz. E Odernik. — Tie Lesehalle de» Vereine» ist reden Abend rock ' ..8-10 Uhr geöffnet und erfreut sich dieselbe eine» gntett Bruche». — Ter mäne haben die Ivilgrjchechen noch andere zu erwarten. Und! Verein gebt-letzt daran eine Gelang»* und Turn-Seknon ins unsere Juden? Werben sie au» dreier Wahl die gehörige Lehre, Leben zu ru'eii. — ^ZtrlIr»ver«ittlR»St*8NI't»A. Offene ziehen und endlrch erkennen, in welche» Lager sie gehören. i Po'sten: SO A»:strercker <d:1ngend .׳ S xarlonagen-Ardeiier Proffniy. Tie Ausgestaltung de» chiesigen judi'chen nür Schneidmaschinen), mehrere Tamerstchnerder uud Schnei- Turnvereine» befindet sich in vollem Gange. Ein viergliederige» ) drrinnen,mehrereXanonagen-Ardeiterinnen Stellengesuche: Gründungskomitee richtete an den Gem.'inderat da» Ansuchen ׳ Junger Mann, der gar keine A-.berr ׳'cheur, mochte ,ede ange׳ um Ueberlaffong eine» entsprechenden-'Turnlokale». welche» auch j boreue Stelle annehmcn. Ein Sänger auch Ehsrdirigent oder dem Vereine bereitwilligst obne Entgelt zur Verfügung gestellt Kantor, Familienvater, sucht ehest Stellung. wä:e auch nickt wurde. In einer am!3. März bebu׳'» Brsprechung der SL^' abgeneigt in der Provinz eine solche anzanebmen. Es sind noch tuten siattgehabren BersamnUung waren alle jüd. VevölkerunM j mehrere geschulte Arbeiter vorgemerkl nnd weiden die mkrschen klaffert vertreten und stieg die Zahl der Bkrern-mitglieder ^f! ArdertSgeber ersucht, sich unserer Slellen»e׳׳minlung gefälligst zu nahezu 70. Dank der Bemühungen de» rührigen Komckee» j bedienen. _ I

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