Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- IV (1903)
- Issue
- 2 (15.2.1903)
- Date
- 1903-02-15
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
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Uli :1:.־ i'u:; a! 11 -ke u.i'b: l-.at Sei M; ׳ v.rr Jv Äiiillit!׳tu :iv Fl :: f!׳ 'יי;י1 1ז.י1ז״י“ y:. &: . 5:ät t;' xeligio'er ׳0. bn.mr;ס!!׳!! ■:;11! V - r i. orgen! n \:1 wiii n. sei es. :: 1 tu M tu Div:*• rr1*b 1-llhUl’ etv Weien der Vor- :111 no.!> lini'iilg.iv.'ibt.iit irinr Markt!100 ן;'.:: Drr '.’lntr.1,1!vii.de ab.tr■ ja׳.!■:• o-rtittbcii brr . (Sr t tti/if t» Mit Dir'.'r .trn'.tlt>'m1tc-:t '.,L'irnutiuut antri! ־.'t:'.ua.vtr!U׳r•:• t'.t: Herr ii'ftor ti: nur r:nr!aidit.T.D■. Probe riiur ihm prä'idia'.eti t'ד.נ1.'יי.י;t»,1. •1 :ן r:1 n.ך ab::;:.!> - i\a 1!1 b.r» Vtebri-iere -Dir 'rfli'i■::־.■-..!:: D!t!''.!:::iv.Dfmil׳; mit riiur!1:1 uberra-t!mit .iinr (יי- . ' ' fl.:.»;׳rar va״! E.n! GeschLirsordl:!׳.׳:׳. 'i.:::1:׳n>.׳rnanD:'! Befagla Neuigkeit ,lüO.irtit Bolksstimme Nr. 2 Schriftenatrrini imitjiam!!ervorgeftöbert und von Herrn r t a 11.1 dm .!aff.iibru Augen feiner '.'1111(4■ tat zur Eiiisichtnatune■ unterbreitet: Der ichristtiliir üieetits- und CrDmiilflift'Da; für pir atnltu? v rbaiiMumtai repräsentierte sich in irr denkbar t|n1r1.tfun \iiritatt. Beichmuht. zerriis n, vergilbt, t Tinten in allen ,\arbrtt des Lvni enipektrnms ichrieben, durch Nadieruitgen ritliiellt und profane ^lri'tittnotizrn lomm.'iitiert. obne Tatun und linier- ■nn, niochte dieie iogenannte Geichästs, rdnnng noch!•:• jener,!tuten alten ,-Jort Nammen, 101 man einem' '1i|־,i1!11׳! Ht.'nieindejchreiber die alleinige tlusarheitnng rartiger ..Nebeiiiitchltchkeiten" überlies! Tiefer vor nlo,t׳.׳ teilte- '114!1!!1־ו:1ל und seiner Abseiinng nichts- 4!!׳,׳.de. niigittige Pölich wurde in den Hlinden Herrn r. ,"fi 0 1111 4 unter Zui'timntung ieii er Getreuen - reditskraftig T.r Z!v?ck heiügt die 'Nittel. Lautgeud eine- Paragravhen wurde Der,. Antrag des rrri! Tr s>! lt d von der'Tagesvrdngng hinwegmogelt: Anträge aus der Mitte der Vorstandes dürfen angeblich einet׳ llnteritiitzun ן von süns :'s!itgl׳.!d!׳rn. Tie Geichäftsordnimg Hi t gefprochen v- TviaUa!00.111,0 es. Ter mm folgende lisbhane Protefi d.s vergewaltigt!n Antragnellers gen eine derart bruta!!׳ Abweiiiiiig!einer Anregung, rbetgezogenen uiigiltigen G.'schästsordnnng. war .׳Ui'o gerechtfertigt — als hoffiiiiiigslys . l'. Bücber- und ZeHTcbriften׳R11ndTebau. ..Moria (zioinstische Monatsschrift, Lcmbrrg). Sie hat sich daS Ziel gesteckt, ein moralischer Wegweiser für die Jugend zu sein, auf sie erbauend eiuzuwirken, lnr;. das zu ergänzen, was Schule und Eltern vernach lässig! haben. Die Prodenummer dieser sympathischen Zeittchrisl liegt eben vor nnS und läßt hoffen, daß sie von großem Nuven für die jüdische Jugend und das Interesse des Judentumsein wird. DaS Redaktion-»' komitee, an dessen Spipe.die (Hg Salomon Schiller, Adolf Stand und Jakob Thon stehen, ferner das Versprechen beständigen MitarbeitenS seitens der Gg. Mathias Ä s ch er, Dr. L. Bern seid. Martin Bub er. Dr. M. E h r e n p r e i S, Ber^hold F e i w e l, Dr. .״>. Voewe, Wascht t? n.^v. a. bürgen dafür, das; die ״Moriaihr hohes Ziel erreich.׳!! wird. Die erste Nummer, 3:! Seiten stark, mit Illustrationen auSgehattet, enthält neben den Veitart.keln deS A. Stank und D. Thon eine wissenschastlichhiftocifche Abhandlung des Dr..^. Thon ״DaS Verhältnis der HaSmoräer;n den religiös politischen Parteien-. Ec schildert darin die politischen L^rhältnrne. in Iada im ll. Jahrhundert vor Ehristi, wobei er eine gründliche Kenntnis der jü diichen (beschichte an. den Tag legt. Seine Behauptungen - bezeugen, das; er .ein emsizer Forscher ^der Maltabäer- Epoche, und tieier Deuter sei. An diese Abhandlung reiht sich erü Äuilel von S. Spistbach über die h!׳- stoii'ch! Bedeutung der Maklabaer4>rämpfe. Ferner falge/. » & ׳cht׳- •«; ■׳ e i41? :üdihch-n ׳ ■ v.' י-;ann a::׳;.?׳ ׳.״* "׳' i iO .ו cb ־ .־ * '• l" :׳- ni ׳,!' Ulrrnc fünfnndnvannyjüliriye" rioniftifdK Agitation :- . D! >1 \ .ז d!«ser '״■*' ׳-׳ ״׳ .,:tifu.־׳. r.it L?!r׳':dwgrar!;!!!> Tenden zc!1 der a'.s Ve״. an'er d >konaris:z1o.us -chst Venan'er t:e veikeu uua Freuden |’r• ׳.la:ta:27S ::nk krstulierk po-pularer Weile die '׳׳^ rr?v'en\ sich die' VebänNnng kes Stcn.s ׳ .il;ne: ׳ .übrigens drabnchti.ue ״ Lp-nnghasligt-'i! T.aral:.*vn';|;:. ־*י.;: mav' ־. •י:־יי!irunflfn k׳׳s grünen r ■ ' *•־'h*. ז::ןי -egerrr ^*;׳•;0;־'• vf: ^:;>3 2 "-,׳ 1י: י)ialtonaliond zewidme:. f: Ein Ulnmfuiinrtcu in Dm Rolonim. .lüdHcbe Akademiker Brünns!; ■״. *10'.׳.Mer bre:oz>a1׳b!׳. . Voll .-siwersicht appellieren wir an Euch, fest Palinen und Älnme»,- aiimutige airupv.'N in o^tsonend. das! wir nicht mehr Nnser in der ' r יי äzZutte ttird l'uutcr Zn7änävlpnäkctt und Daneben i /r (Partner, ,. ד der den Banm gepflanzt nnd grosiqezo! en hat. Es ״״, ,-^"ch'-koSenwche Lese- »nbiÄiedehaUe- .. , '' י . .. bat sich konlutmrrt und darum wenden wrr uns an lind liiditig! f>i.11111er: vor ,!ähren Irm en ite den ,Such. Zchon gehört, ein halbes Hunderl jüdischer atafta» ,"!.!!> haben sie ein neues '!!ri! angezogen Akademiker zu unserem Vereine, doch viele sehen wir und >»׳.: dem neuen M kiDr neue Gesühle: Liebe zu noch brausten, welche nur die Unkenntnis unserer Be- :׳!,i B!t!11l! .^.'>ebe zur grünenden, btühenden Natur,?"ebungen sernhalten kann. Taruin wollen wir kurz -inn sii!׳ das Zchone. Ten V.tfeni, ivar solches fzühlen sremD. Tic sasten ich staubigen, Bücbereinlauk.׳ .»nr-^chcs Vclmi. ..*";׳׳ 1' '׳.'!v; ’;';;״':׳׳>־ * ülen^lntrn ans Niuuanieii. : Hu, S. £י t v ru 1 ב! t׳, ..־ . J.'v1tlu־jn1nu11mt mt 11 ,011 und lt>rft** in'iil'ender die Ndniinistrutivn del׳ ...Hndil1!׳׳e11 Nullrsltiinmc״. 1 Äroftvätern sagen, was wir Euch bieten und was wir wollen. Vor allem dielen wir Euch eine Stätte, an , - x . '"׳uv!!,!!!, jt.r ^(jr vollwertig angesehen tverdet, wo Ihr einen bninv-ett Ghetto und da gedeihen ande!׳!<'. ׳,!,hle: mntgen. geselligen Verkhr pflegen könnt, ohne scheel .׳jitteoitdes Bangen vor .dem. i^ngeivlss!■ 1 Morgen, angesehen zu werden, sserner bieten wir Euch eine dufteres Erinnern au ein keidvollgr Geft rn nnd die reiche Auswahl jüdischer und anderer Zeitungen, nagende Sorge sur.LLeib und tiind!״!> das hilf-,belletristischer und sachlicher Zeitschriften.^StctS einlose Mitleid von heute.' Ta bleibt keiu^Iaum für klsdenk dnh unsere Lesehalle nur akademisch- Mit-!>,, , - ,,, . .. . , . ״ . ... gUeder beppt, beabttchtiqcn wir Bortrage und DtSm! -"!>! .,!>»> ,rrnh.mg. da bleibt feine Zeit, für ■ kussionen streng wisscnschasttichcn Gepräges. Auch lumenpNe^i׳. ,un Wuikrl mahnt der arschbercue gesellige Zerstreuungen und Vergnügungen mannig» Stab neben dem Hausierkaften und auf dem 'tirm-. jacher Art werdet Ihr bei uns finden, iicheir-Lager ■weint der hungernde Zinabe ״Ver denkt Müssen wir Euch erinnern, das! Ihr daS alles da an Bluuiin und Palme»'- — Schäle das! der:nl,T bl' 11114 nntrcsscn tonnt? Glaubt Ihr denn Erotwater die Zeit nicht schauen könnt-/w» ans "״rM Teil unseres Volkes, .3״• v V1 . , . 7.. ' . . ,der von don v!lcht)udrn geliebt wird? Zu »ehr har d!,i, >vetn!nd!u ainaden de-Ghettos ein :ebens,roher §uerarische klmgcbung durch Schimpsworte und ^nbinanu geworden! Schläge in den Änabenjahren, durch offene Ver»