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Jüdische Volksstimme · 1902-11-01 · 19 (1.11.1902) · p. [Seite]

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
III (1902-1903)
Issue
19 (1.11.1902)
Date
1902-11-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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8eruq!prei5e. ץ זוץ üsiorrctcb'Ungarn halbj11!׳ii!l K roll. 'i;1״tiuft11D1^n• fir das Ausland tiitiiii'.in i< - gmiii-ilinfl . K (fjir.r! ■iiinnmcr l(i. 11. III- 3atn־flanc1 jüdische ^»rimu. 1; 7!t0velnber1002 ׳. Redaktion 114 Administration l־>rü1m ScMitqas*« nr. 4. J ic ״oTiö. i'0lt״f1j1mnc“ cridiciiit am 11111 ״» I.'>. eine■» icDnt Moiinles. ^iidibrinDt. :Scnrcmii!) 'Cno >11(111111, Vciinifl. ׳Tr. -11) U.! fr'.־ in ' P :ה. ' m ׳Jrininrr Rultusgrincin-twaliltn.' I»!!׳iiiiflin Wochen sinScn in Brünn ' ei. .» in denkst nlttisgemeind,-rat ,'1,111. und bei!1׳ Anlasse werden wir Z-oninen gewis! Gelegenin iinden wissen, unieben Wünsch,-u und Bc- "rk n Aiwdruck zu verleihen. Wik, linden in - n bereits zweimal in de» Wahllauws cmae- - n. Ter Grunds warum es uns nicht gelingen ־-:׳.! die Mdniicr unserer Wahl durchzubringen, licht erkenntlich. Di^' Airhängerichnsl .uni,׳rer n 1 besteht aus den wertvollsten E״nu׳n1-,׳n des .,chcn Volkes, den Jnugcn und Arbeitenden, über .3 an!׳, ilin- 'S - n h: Hi. d. ö,1i; d, n i'i: 11! ' d.» B ׳ h-■■, U!:r «>'«, nur ii. tV.'i ^diirfial der Brunner Iud-engenuinde ent ich״ den vorderhand ander-׳. ,Fabrik inten, Advokaten, ׳'!kauilcnte und ihr Trvs! lind die Tonangebende» Mebrznhl der Slimmbercchligieu iil niatcricll von l.n abhängig, und da diese,Clinne, wosiir ja schon . erwähnte Zutammenjevung Vürgichäsi leiileh ,!Ivs. genug ist. diesen Umstand'weidlich und :׳!chlslos auszunütze», kann der s!l!!si,1ll der!!)len zugunsten unierer Gegner׳ nicht in Zrage - n . Ar ob dieser Zachlage werden s wir niedl ''-eilen, uns am Wahlkampfe zu heteiligen, den» ׳. auch nicht iil positivem, in negativem Z!1׳ne! linier Emgreiscn niannigsache Ersolge gezeitigt,!ii ,'eil unserem Auftreten die bornierte llnver-!!!heit, mit der -miiere -,Herren <iiem,wder>>1e in, zu schalten und wallen betiehte», t gewichen har einem gewissen! Grade von Vorsicht B-a» ׳ icht. Wenn nun dileic Vorsicht auch nicht -».!, - '-vel der Einsicht Uhd Klugheit, vielmehr, den ängstlichen Scheu wir Blamage an ׳'Ich tragt, ihr immerhin zu danken, das! di,׳ Zulle teils ,verräterischer, teile!dummer Beichiüsie. die dein! ne kultuseiemeindcrhtlicher Weisheit cntivringt, s an ilppigkeit cingebusn' bat, Landes,naisa- ״ge,»er zum Ankani von Lnegernklien und indelokalitäten für deutsche ,Wahlzihecke zii enden nnd ähnlid c dagcwesene Geniestreiche :׳,!iiiihrcn. würden sie! die Herren deute gründlich ,-,gen. Auch Ritter von Gomperz-iil die längne Präses der, jüdischen sluln,-:-gemeinde Brunn ',n. An die 20-Jahre hat sich dieser gute :Vlkrnii ,'rner ArbeilssiHung des Sinitusvornandes gezeigt, Jerrill'eton.!)eiliges und profanes. Von Achad-Haam. c: k tu H vra.jch-tl uoeoeyr von Lid. M e'llter׳ Unter den Dingen, die zwischen Heiligem und anem eine Scheidewand Hilden. kann man auch - rechnen: Beim Profanen macht uns der;}׳mef ׳'M iste nur in dieicm Mage die Mittel beliebt, iie Mittel zu diesem sind und deshalb ändern wechseln wir ׳die Mittel, nach dem Bedürinit'ie Zweckes und nachdem de» Zweck wertlos wurde, u!«durch auch die Miktel von selbst wertlos: das! in, Heiligen der Zweck die Mittel heiligt,; Heiligung für sie, selbst und deshalb wechselt ändert man sie nicht mehr, und wenn der Zweck Wert verlor, verlieren sic dadurch nicht ihren >, wechseln ihn mir einem anderen nach ihren nrsnissen Mit anderen Worten: Im Prosa»,׳» - w>r die Schal« um dir Sicroes Wlllen und oersen die Schale weg. nachdem wir ihr Inneres s,n habe» und int Heilige» bringt man die iis Zur Höhe des Kernes und man lägt iie nicht lallen, ivenn es ihr-auch an dem Sterne gebricht, schasst man für sic einen anderen »cueir siern, uralten Ägypter bedienten, sich bei dekannien ״ nur Slcing,rille, Diese Sitte blieb »ihnen Erbteil von ihren ersten Vätern, di? in der -r:-.׳!.» '•1:1,1 war, ha R.pr,1>e1>!,1!::en -ch däwtder zu rajionn!,׳ haben 1s, ihr ,'l::o! mnrmel: »),»?״!r -,!,-׳ -rewäbk! - Wzr nuu Hab.-:: lais-en unk suche: R kommt tsichi :7.« ,׳.׳, b.hni, T ״'! .-!!, das in in 1 ך. kon!inenden V r!,׳׳!l! aber ,,densa'.ls 7-!'״ der cs ״ich: ,.-er .׳»>! d>tr>':ig-1 n St!,.. - :! Gamemde pirad:'׳ , eine ganz-^t-,:,-. - >!rnik zu :,»!k.-u »!׳! W!r treuen n! Zionisinus And borialiirmokrakir.!--r als wabr-chein:!.' »ah ein -n.-ldb.1r0n. 1 ,1־ - ' ו.״; das: Ne :-.-!, n gitiver z1,,1!iir ,'ind. U::׳'ere Bemüb»!׳:׳-,-׳ ', wiche Handilm,----» :״;:.r gabX^ider in Dalר ׳: ׳ ' der:Mträ»e«M׳,z ,־«:!ז,; Dar wrrd crn dann e nnier '-l!.:- .׳..n>׳׳:!- dcio'.g.:׳ D!e b-.-iiluv-n Machthaber, 1 gewinem Lrnne wohl,! 'er geduldet und den gar »icht eiligeiallen, : Zn Vereinsberichten?eines >z ׳.i:ätz:'.׳n B.a:t 's '- jeder Brändenienwabl iinden nch baniig recht cnergincheunk-!1.-s:jg, ׳,'.,!-:! ::er von G.nnvrrch ge-'׳ade geg.n die Soziald-einokrane. C!׳gleich ich dnrä, ' ö,1:tl>׳ icht׳» eninimmig saus nicht di-e'Ari und Weiie der B.׳::gi:ern.1nu1:,z ׳ - ׳ a::gr-.׳ti,n׳! .'er t-ideln W.׳u, halte üb cs doch ine ,!' Cliche angelegen ׳ein I gemeiien, ein Moment, das ,» Sen Bericht,״ niein: -: '- nomverz gehr nnd!gezinnnd h.-rvorgeh.-l.w:r», z» belonön. U«>:״ ine W:kderwähl abc» '-atveihte, 2chnc!!״rteil.׳:׳.>e 3,::» B.!:!:ge kon!:.:: n!ch: i-'iwirst, Ipcht ׳'olgern - woov» >3x.-.1g:e Stürze und. Itakter der in B,׳trotzt:!dich Mau,zcl au Saeblichket! '1 Berichte vtcu.i..,:' 020.׳ zum Teil schul» in e- 1H cs nch uN einen unü'ocrdrückdare». 1i f ' eiii'chiiecdrnde״ . Geeze::׳»!! ide't, auch nur den zwn'cven Zionismus und Sozia.>?w .s o-inreli.'tlmn׳ an der Lvihe der' :u.-hr als gerare in ׳z ei׳!- - «!,:!׳! ,!.׳ Und >0''können w:7 z!,1!»emo!ra1i-e identin;:,׳« w!3 mit Z.-zialismu.-'. ׳'.!>a׳'te>>, e-!! ::1׳,'׳r.׳r - während in Wahrderr- Sie .Soü>iid«mskra!u׳ h״-! ,!, -;war der bedeurenSire und l>.״.u»»nSlle Troger ».:-׳ ׳-! r w:r verhehlen es! sozialini'chcn Gedankens in. trob-kem noch eine ganz.- ׳ ׳ruyer erwä',׳, ,::!׳nur ׳!leihe anderer Bewegungen ,:tnieren -Rarivnaliaziale. : Ebrisllichiozialc re.i. die alle 1»il,»iehr ok^z'!״i»k>.. nten bewirken, das; ge |üu־ih: behaupten. Sie ׳'ozialinischen ״!.-dankenan >iet!> wurden. U1׳?re An׳' i tulkur auiacnommen zu haben T,׳s-1!eichen -:b:. s ze,a. d,1h von Seiten? hanr-e Reibe hervorragender >'.'׳!! Izrter. ' 7:.- .-,-,׳״ ס¬!: .etwas-getan werde. : S0t:,!ld,!n.׳'!r,1le1! zu ׳, in. den Sozialw.uns als -!. wenn Männer, dse.' kommende Wirl'cha׳:-:- und Geie.i,ch1-l«n,:n1 ״ im Siultusrare sip-en.! lier-en. )1׳ nenne jnir :lle:b-e der ׳»ge!׳!»! :.: Einleitung von Akt,- ,Italded-eriozialinen. iernee Werner Lomoair onen zu bewegen, ,die »!1 Ausdruck des, t!>ed,1nke»s ' Auch Ge.chrre. aauz ,! tun und btld-en, San die ,׳!!tltu-:,z,׳i:1e>::3e h-eure ein Crgan jdem L>׳z!:1::rn1u» riir d:-e soziale und na::o:׳ i'.e .'nrere'senvetrtreiung > B-erechttgung an der Zudenscha׳! darn.U-.׳(׳, i.ll, dazu reich: unsere Anders nnd koai wo!-. Cit Kritik nicht aus Eugberzig.» und' vropige Lvieh- Cnckbns in ,'einen: 'Werke ״ich: bürg,׳r vermag ׳ie .׳nicht in' warmiiihlende und -ichichke der Rauonalokonomre. Bd ׳:ammesbewnüie - Zaden zu 0,'iwandkl». Deshalb und bereit? neben wrr mitten aar niaa-eerkenn,n m,i׳'׳en die׳.-׳ Leute aus dem Wege gescha-'n «erden, s de;. Herricha-lskamv׳.׳ L, W:r» uns der Waiilkamv! zu״׳Igc trüber dezeich - Gemeindeeigentninsdegriss , 1,1er llmnande auch keinen momentanen Er-olg i Private׳ige, 11umsb.gr,׳'׳. w bringen. , >0 wir^ er!ins beite Gelegenheit bieten. , Zeudaleigeninm s!׳:d lenieres :!׳!,der Worte'Zr zu k'.-u:»:. G. -.' S, Ich im Emanziva«!!׳.,« ■J ,.':nt Rachdenlen über das Weien-der tote» Hand i!!^ Tr-'iien >1,1!: | Vertreter ׳ zu veranlanen. Wir!ich da des überall n>. v,erl,'» r:,!»«.-:-; '.■* ׳: im :iiimwf 1m: ׳:׳•*'*-T ׳rnli.r gegen ,־n l.n B! :» die- Wabler'cha! i!׳r: r oerzcnia -w.iden die "!elegenh.׳,! nach denen slrä-ien aurnüyen. > l 1׳m c >er s b and,,: -1,1 n :!. :1 i Bc io e g » n g. .d! e nur dann eine Ge iah r in iich 1,'׳>::.!::. w-.nn dura!!llegiiimen. Wideriiand. dagegen an (־■ ■ ■ I , 1' »de" geleb: bibe», zur!',eil. da d:r Medichen's den Büchern iclder. Die vroianen Bücver anher ' -voenschen Werken, deren ׳'che-:-., Zchale ihr >1ai1z,-: Weicn bildet, sind nur Mittel, »m durch ne.«:>״->: -bekannten Inhalt zu lehren, Schikien der,»,-Hanken, die in ihnen enthalten und: und deshalb je mehr der Inhalt bekannt wird. IN die>e«r Mas!.׳ gerät das Buch in Bergessendcir u»L die bedemen.׳':' - ,-Lteinve »och nickt mit ,inderen L:oi,',״׳ »mzugeden wnszien und dal'brz-sie alle G.׳rä:e aus 2U'iit oerierngten , Labbocki, Und irohdem sie dann gelernt haben, Hs.:,!:,׳ aus lindere״ beiieren. -loii.'U zu, bereuen, wechielieu sie:;war leicht in Sen Wochentagen das .1«meine Mittel mi:!!nein beiieren. aber >N den hei suchten nnd iande:: einen neue» Zweck ilir ein Miriel. Schulen für Sieder vorg'etrngcn, aber uu!e: Sa-'veraltet-wurde, einen neuen siern iur eine ans- Ralurior!,k>,׳rn-ielb׳': gibt er nur wenige, du die,. , gel'eerie Zch.1:,׳. Und wir.׳ warum schreiben wir Lehren von ihren ersten Quellen, von den Bo r״: ׳ ׳,׳« Bücher d r 3-Hora juft auf Pergament, durch, ihrer Zchriiriieller geichbvit baden Und die Wert.- ' .. - ' ־ '׳'׳ Saver wir Bienjchendand 11,1b die Form.!!!״' und wch Hienen uns zwar in nn׳e׳cn PNdenn mit der Zeit gerät alles in Vergeiienhen vaten Büchern -rener und guter Mittel, aber in nachd,m es lerne Bc'nmimmg erreich! haue: nnd es Büchern, die benimmt sind iür den Hciligcndicnit, iil alles heilig uns> Schreibens ielln'1. auch das Lchreibmniel der Diesen Unuiichied iinden wir steht nahe zu glauben, dag du׳ Schreiber die!,!׳ Werke, hätten sie nur -eine Macht gehabt, verlangt hätten, das ihre Lehren nickt!0 sehr bekannt 1(1:1 und das; ihre Bücher nicht >'ü, Ser Vergessenheit a:: auch z«1!chcn tzeimialleu sollten Aber, sie׳ halten faftt Macht - Gedenket des jüdischen Nationalfondes!

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