Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- III (1902-1903)
- Issue
- 13 (1.8.1902)
- Date
- 1902-08-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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-eite 6 Jüdische Bolköftimme. Nr. 4g. 4.a« «nriuiiai 1׳c1 tndel׳. ter i 1 ickt, iJ-.a׳f», 1! j• ׳ | i'iar gaben: Su«l. r«r. ׳׳V l,r>. ' W. Ma:erczßk. Präses, -lutt. M!ic A'Berlowitz. stml.!!>!.׳. Mar P 1 »rene, Sckrütsudr«. Etwaige Zu'ckrisien sind;n Lickten an: Dt a lernif, i'rJm, r Brändenbürg'rraße 6^ €ft(V. Am -0. Full gab tf &ז« zm Adweckslmrg ein veuksLe« SLuwerein-feß. Ta die Hilden ׳ur gute» Selb ׳Liechte Toleranz bekamen, rückte der Kulrurvorstand korponnw au».I Herlo' Bödll-. Tie ind. afjtv F/rzg! Verbindung ״(?dmola״, die im FH:e 1807 gegrünt« wurde nnb ihren Sn.׳ in^unden-׳ ׳du g baue, verlegte ken'elden riack Goding. Ta» Resultat der Ehargenwziblen ist nackst?b?nd,-: t I«׳ in. Rudel׳. S!'ס-י'*», f\1:. Fac!ue« Hocnfflb, Vize-V: Rosenzweig. Sckri'ttüdr«. ^rr»liek. Da» livgfbitk d.r Eüarg«rwablvt-sirr da» Slstdieniickr 11*3 2״ ergab folgende» Resultat ph;l. C»far <ir antl.' Init'ff, .«:־Cito׳ i’iuUtז* Vrr? Prafe«, Mar SLwoner. Sck.i'ttuhrer. Mrllk. OIirZU. Ta» Er^dm» der Ebargenwad «rid akak^ Ferial Ve.bruvung »Heefrana׳ rn!1Jab;. <rr..1b י folg«:זי* Re'ulrat: j -n.-i j:1;. Rudel׳ lücklich. i'.ay», . i.,!.I 1.■״. Ferdinand Lowh, Vlze.Pra׳ .«?׳ i-I. m/.' »>ettr Z nj e 1 g en t b a l. ^chrttlstrhrer. M0Ok«>. Wie der Moskauer ״Lourier״ meldet.^ wurde dre Au'nädme von Futen m.die Universität Moskau mdie'em F^brk gaUzkch curgestelir <Pn imofium in ü?1ina di nad:ne rm uckgewiestn da juben.ein zu lern. Ein echter deutscher Mann mag kemett Kloben leiden, doch seinen Beitrag nimmt er gern. E» *ft dies nicht die eri're tr-u׳.׳ge Erfahrung. die un'ere Asiimilanten mit idren freunden gemacht baden e» möge nur dara>l erinnert sein, daß vv׳. -einigen fahren der Obmann des Kasino» rm Verein-lokale einem Fuden gegenirder alle Juden als SLuste bezeichn eie. odne daß et ibm irgendwie eingefallen wäre, seine Beleidigungen zu rerarieren Aber all die» kümmert die valä stinenfischen Wotan-anbeter und Licheliresser wenig, sie bleiben ihren deutschen Idealen getreu bi» in den To) Und sie werden noch rvoter ins Kasino lausen, sie werden ihr Gel). da» ׳ur jüdische Zwecke nicht zu baden ist. noch weiter den Deutschen znrragen' Allen voran natürlich die Selb,»den »mV die ״Fntelligenz-, vleUach Mitglieder der Kultu-gemeindevertretung. Zuletzt ein Herr, an den wir beinahe vergessen hätten, wa» umiomedr schade gewesen wäre, al» dieser Herr ja eine -liebevolle Be irachtung ganz besonderverdient, der Herr Rabbiner. Seiner EhArurben Herr Tr. Burstvn Ein metkivnrdiger Mann! Schwerlich dar je ein Rabbiner eine so vielseitige Tätigkeit entwickelt wie der unsere. 'Daß er sich zuviel mit der Pstege lübischer Wifseittcka't und der Seelsorge beschSilig׳. kpmtte nur ein Böswilliger debauprenr umsomehr Anerkennuirg verdient seinweltliche» Wirken. Spenden zum Baue eure» neue» Tempel» zu sammeln, der umso notiger ist. al» dre ganze Woche kein Mini an rrttammenkommi, bei den Kultu-wadlen Tab« lei erwähnt, daßasick da» wacker un) mit allen Mitteln zu agirinen. d»es alle» gehört tRstncke uidi'che: Lckuler um Aul-/ in sein«» Wirkung-krei» Bei den letzten Kultuswahten, | f» הזז PtJfl. z^uti'che ic:־.nfc«frflUf.i TiZer za An'anß die'e» »derdie» -- a., -. . . ’;»ab-.f« begründete Be:en1 bat im V4u׳e de» Winl.r» eine . Punkt za wech'eln und mr die Gegenpartei zu arboten Daß Re'ive vojl Bqnragen rm ׳Restaurant R'odtk'chek» -veran!er al» genialer Reformer tinmal den Beriuch machte, den naUet. tr^sebr gu: de'uckk wareit. Damit ist der Be^ei» er-.'Tr'cho-Beaw-Gottesdien'l vom Abend auf d.ut ׳.',achmittag zu d.aUit. täß auch'm Hrag ׳ur vovuläre Bcrtrage ein verlegen, um dann unAestörl einem dent'chen Gartenteste dev iadireiche׳ ׳kubltkum. ru nnxn.nr. Wu׳ wolle:: gerne honen. wchuen zu können, sei nur nebendei be.netkl. So konnten wi:^ ral: die'e^ Berrnt auch :n der knnnigen Saison ׳eine Tatigkett! A?ch manche« Ergötzliche berichten, aber e» rst kein angeizedme»' <»:: alten wirk, e» wäre ׳aber wü»schen-wert, das: dar si.'miree! ve!cha׳t. m diesen Regionen zu wandelt»,!)kur der Wun'L :.re iviv.c, mt: de,: Bk.dereitungeu deglttnen wurde. , ' nach Reinheit im Judentum erhei'cht auch diese Taiitkdll von PkLL. ^r^k.itt.'kemrtte׳ der riönrsilschen Berein.-i, Beun». — Nachbarin. Euer Fläschchen! ’.i :tlich vtstebl m l-rag ׳eit längerer Z-u ein ׳clLe» .siomnee. Ulten. T!e hiesige»r jüdischen Rechwgeltbrien sind moderne :.L>» d j» 2 -Telegrerken der einzelnen 'draggr rs^er Geister. So wandelte sich der׳.stonzipie>tt Tr. Dkenzile» in i,1׳ach,nenge׳etz?ist. .Odmavn der-tormree» in gegenwärtig einen Tr. Men'e. der Advokat Dr. O ^odn in Doktor .^ar!pele». ^ln der letzten Zen wurde eine Geschä'l»׳ )tolm und se!n..1oUege Dr. z!oewn in D׳ ..׳L'edriert. l',-<- o:..1ul!g geraten, u: welcher ge'agt ist. daß da» Erekutchkoanter - t..,l׳ .1^׳-> ' Ne An gabe ha׳, gemem'ame B ranstaltungen aller ziemstrichen > Ulien. E» er'aßt einen ein Gesudl dev Bi'chamung. Bereiue zu leiten und das g»ke Einvernehmen unter kin'eldeti! wenn man eirnge Organe kür di? Gesanuinieressen de» iß .steger. ׳'ecner ׳oll da»׳elbe eine Berbintung zwischen tem s^usemum» liest Fast a^e in Deut'chland erscheinenden zu T!n1k:»kamitee imr den ^eietnnt Herstellen E» ׳kll. une du'cheu oder ,״.aelmschen Journale nehmen einen rein kon Menn das «^ekr.nvkomttce u:-der rage ׳ein wirk, sur \f;זזחחז ffff Sacke rn t-rag -orsol^rnch emzurreren ^l ׳r. PfLß. «Bere-.u ,.ttr'cher Handeldangen!U:er ^.'r^iag. den V*. Zull, ׳an? ein Bo.trag de» Gg Hammer ו.!;■' über ..Ge'.l rck:e tv: Buchdrucketkünst ׳ statt, ׳welcher ״.׳.reu Bi-i'all ׳an: ' Ter Zkeserenr be'vrach n: ank'sthrlicher Be etu»a^gelegtt::r.׳uen be׳r׳reLen. ׳edar.n ^olgrc en!! . rhalrung mi»! .1mo׳.l׳tt׳chen Bonrageu der ׳ubeL'il» *t ii» tr; e. /“$ f if xi a Prolaitz. Sl rue :.rngize deu: chrcrkuLe Re)e R״ bek-st :Herr'^o׳e׳ S :nger a!n 13. .^-euernt?a.iger'ah l ulr'eres. tar'.'cken Dtusik und׳Ge׳angr ׳.stimiau. dem taviarest anii'emltt'chem Torte bei Brochuye׳ ne״'enkü \ Schut.adr >e» und auch dem'che z.'ande^-Oberreal׳ckule za>l!e b;tt rer- Trecken, unter Sckulern. l .-uveß und auch nock ,it Teulsche, ein Be.v, c!: ׳: neu .Fü?ten hlerziüaude Germania lrom. Rcl<VRfccrg i. B. Tte zwnlsti'che ^lLee r1:׳gang gesunden. 'Propagier: von eimgcn derzeit d er au׳a׳׳tgen .-^-erusterü >ge1VL»rr: ste bald an Ausbreitungmrrd e» ist zl dosien^;.r; im uliu'e der nächsten Monate hier eine;ton sti'cke g..:rg»e eutstedr. Bon dem Znrereste. welche» die ziomrui che v׳keb: 7 erregt. g\b1 die an un'eren Gg. Asnstenten öarfmani; 5... er:enl der dresigen ׳ozialdemekrattichen Hantel?angknellten r1.־u׳a!{cm zu erneiy Reiera! über. ,.Z:cnr»mu» r nd Soriall»׳ ' ergangene Einladung. T:e dem Borrrage tpigeree T!»׳ '.-ston btachke dre von ׳cz:al:emokrakncher Sette jsckcn. ost ge-! .-.len-unk widerlegten iLirnpande. Ander Tebatw bcherligien . ידז׳ Redakteur S: ra ׳r er vöm btefigen ׳ori..lvemokral:'ck.en l ---,ge!si" u>:d Redakteur. Pr eißter vom ..Rube;a^"^ Tre rlen t.׳n Bestall.) erner!ubitcher: .^atjoiralttar.' er ren ttcgierlen uabmenl aber, da׳: :fast srrr׳ ׳.-rn beut'Le» v:e^ stai^osiiche» Be:k»tu«i ftolr ienr uuk ee vtlegen kenn׳ on ii'ck.lag׳enrger letarrer leiteris christlntztr Etablissements ist. wenn auch u:ch! p.-e:׳e st'lderlegte Ga Ha: t^na.nn dt-׳ wlrkUL uachei: Lnstckreu. immer ur den Ztttunge» angekundigt, eine ofjenkuntige Tatve׳. :uei'Len Gcrrc׳׳e;r »nt enuere ׳ur lerne vchrvist'lichdn. in»! sacke, welche mau Mtt Rücksicht daigus, daß deren» manche :uv^un.'/jl lebba'ren Bettall ' T-a» 'hiesige sbzla^temgkrali'ch.-!!udiiLe Ilmernebmer auch nur christliche Angestellte be- Organ v^jLwleg ׳elduverstaut-iich den Beucht über -.!e Be:-> schastigen. last als ^lbstv^stanrltch ansiebk. vorliegenden unmaimp. cdwebl oder vrellelckr wett che von! der > eigenen Falle »st bloß der Umstand aunallend. daß es sich b,er um Srgam׳or-on v-ranstaltct wurde.!eure Firma handelt, deren Vertreter jüdisäre Geichä'l-leute mn Cftniftltau. i*n ^lbnzrims: un'ere» ..den.'ch'reidisulichtn den El;eugm׳'׳em teuer Fabrik zu uderlausen vsteg'N. Es wäre Tu nertPe»- ditdeleHrk stammende-An'vrache Rerml St itzerr darum zu wünschen, daß sich von nun an nicht dloßch'te!udi v.׳m ^dep׳׳ch oster, ^uriiverkiue.- in Wien, wonach dhrt noch ׳chen-Anaestelllen. .sondern auch die lubrschen »runden!ener d q-i׳l<:l^ Berreckrv. d.7 liberalen ^x-ee leben Die p ersten. Firma al» ״ausgeschlostFud F'raeluen" anieden 'ir. wa!<״: i1*1*ז'.1״ lainm.■&>.<״, j.nrt . M«i. «m «». ־m.rab« t. X b.rmm ,״ »u»«tK d«r f £ Wiener Ber,inbungeu noch rechtzeitig eine» besseren befinaen und zeigen daß sie einer kraftvollen Agitation und mantibasten Tat noch sä »ig sind. Wenn sie sich jederzeit ohne Schwrerigken den in ziom Uscher und materieller Hinsicht kostspieligen?uL» von Säbelm msuren ma**e zwischen Zionisten leisten konße׳, dann dürfen auch hier die ohnehin geringen Spesen kein Hin. derni» bildet. Dollen sie nicht, dann fällt die Blamage.!di» sich der «ז f oder andere de» Worte» oder der Sprache m^,, mächtige ,« nistische Delegierte in ihrem dtamen zu holen!sich ansch,ckr..!aadie gesammle zionistische Studentenschaft Es liegt Mn ihnen,! diele und den österr.' Zioni-mu» vor eitt-m Fiasko »u b ׳wahren v.-™.! Ulten. Do» hebräische Tagdlatt ^Hazefirah" in Warschau bringt folge tde erfreuliche Mitteiluny: ^Tie MaioritSk d- LLarschauer lüdischen Rausteute hat den Beschluß gefaßt. ׳-,! nun § die Geschäfte und Jomptoir» allabendlich um 8 Uh zu sÄreßen. Die ^Häzen. ahbeglückwiinscht hiezu die jüdisch- :! Geichättölew e und gibt der Erwartung Ausdruck, daß lämil!/׳ lükische >kaw leute den erwähnten Beschluß respektieren und dm seitens der -)anbelsangestellken schon lange gehegten W,m L nach Vertür iung der Arbeitszeit erfüllen werden. Eine nja: rvlle Einbuie sei bei allseitiger Auskührupg de« Beschloss.»!a ohnehin tickt \u befürchten Wahrlich, wir tä&. Handr!? angestellten de» ^zivilisierten- Westen» müssen mit Neid: #::■ unsere War Lauer .«tollegen blicken, welche ohne eine von!u.! serem Schwockmm über Gebur gepriesene sozialpolitische gebung. sich xichl-nur de-36stündigen Ruhetage» de» Sabdchdr AÜg«n«nen nicht gerade appektilich zugieng. dal er sich! sondern nu,׳medr auch de» ..Achtuhrschlufles״ erfreuen,?e' « noch da» Stückchen geleisiet,. über r'.'ackl sel!1eq Stafltsehr wir un ׳ deffen bewußt sin), daß eine dauernde Benejung ' der i!age de Angestellten nur durch eine strczmme Ben:׳:' organisation der letzteren bewirkt werden kann, so woller< w.: rroydem das soziale Pstichtgesühl d:r Waijhauer ,,ldttchni jkau׳ leure gerne i nerkennen. welchevon der bornierten Ruckstch1׳!g sei! der jübi chen und ttichliüdischen Unternehmer in Österreich wohltuend odsuchl. \ .1. Ullen. Äm Wasagnmnafium' im l>^ Bezirke, einer vor wiegend vor )uden besuchten Anstalt, ßvirkte im. v.׳r׳tossenen Schuljahre ls Supplent ein gewifler Friedrich Hirsch. Eba. raktcrlstik: g lantter Fude mit antisemitrjchen Allüren. Ehrenmann" durä und durch. Fkeal eilte» ^ugendbildn w-,' wie er nicht lein icU. Sm abstoßenden Xapites, welche» voin'kvn'u» gewordenen und rod-antisemitisch sich geberdenden lildi'chen Konvertiten bandelt, sinket die so ungemein spmpaiische Kigin diese» Patrt n» riichl viele, di.׳ sich mir ihm messen konnten Ta» ääiähr ge Herrchen leist« sich in der Schule Stückchen, die radauma denke Gassenbuben inder Betätigung antjiemu.׳ ׳chen Hochge uklcsd oft beschämen müßten. Serue journalistisch, Tätigkeit liei ert nicht weniger sicher einen Gradmesser für!«neu moralischen presstänb. Er. der getaufte Jude, der Hirsch, ver onentlichr im ^Deutschen Bolkeb gttl' unter dem ariich klmgenden Namen Eugen Höfler ein Feuilleton über ein antsie. mi'.isches Trama und schreit dann reine offenkundige Schande laut in die Welt, indem er sich im Iabre-programme obiger Anstalt in seinem Austatze ausdrücklich aus seine Heldentat de ru׳t. Eme scnverbare Oü.-nberzigkeir: Seine padagogisch-amiiemili'chen?ähigkenen gehen noch darüber hinaus. Daß e׳ mdische Schi ler mtt ^Mde«-. ^Salorypn" u. s.!$. au'rust und sie m t den unglaublichsten cmlisemitischett Beschul, pfungen. Ber'potkuugen und Schmähungen überschütt«, grko.׳ zu seinen alltäglichen Sporterlu, zu denen er da» Kalbeder und sein rl in in schmählichster Wei'e mißbraucht'. Als dem Ehrenmann on Vauft de» heurigen Zähre» jemand ejnen anongmelr Brief sandle, in welchem er seine antisemitischen Äußerungen und Taten cnalvsieue und entsprechen) charakterisier!», lim <: roiit׳ und r icheschnaubend die Schüler der V. Klasse oine'n Revers unte, schreiben, in welchen! sie ebrenwortlich die Ä^törschatt de» Brieses in Abredeisellen mußten. W«m deSbalb die ״Wiener Allg. Zeitungin einem länger«! Anikel übLr Hirsch-Ho'ler darüber Klage fuhrt, daß man solchen 7׳"׳ dividuen, solchen Eharalleren und Pädagogen die Erziehuv.g von Knabe,1 anvertraue, daun ist ihre Klage wohl p«echl!g!- Abe. es ist ^ache der Vorgesetzten Schulbehörde, solche Lehre ezemv:are vcn einer Stätte zu enlsenren, die reise Männe-.׳ . . und charaktetoolle Fugenderzreher braucht. Weiß Herr Hir'ck fab,g. nndcr^taucFiken Landvoften. Anlräge mit Angabe wie seine Schul«. l-1«׳ährige Kuaben, von ibm d«cken ׳ Wi. ker SvracheukenmnlffeundSebalt-aii'vruche nebst Referenzen .wollen.e» ihm und seinen Borgesetz^n sagen: Sie surck^.l welle man rrchlön,an ^.hieri-s ׳ütols.- Li m i tek - Baljh» gh seiner Rach'ucht und verachten ihn ob seiner anti'en! :ani-Fabrik in Pregraba bei Rohnsch-Sauerbrunn post-! tifcben Ge—!vohnherten. Eine Zierde seiner Anstalt ist er nickt lagernd «Unbändig. Tsraeltten und Ucrhdramt »arge- und seinem .------ - -- scdiosse«. Nur an׳ darierltte ÄMtellung'Rellektieiende wollen sauberen Leb . na mesben. Derlei Ärrngnzeu <Lon in den Spalwn' der W׳en« : Fudendianer Alltägliches-.gewor ben. Zer Borilcit rüdi'Ler Pro» senionellen Slautpunkt em. E» wirkt überaus komttck. wenn d»s ״Fudl'che Bolk-blattrn Bieslau einen Leitartrkel dringt: ..Was ist narional", worin e» heute den Beweis liefern,olll. daß die ^udetz nur Deuriche seien HebiäisL ui für dre ״TeuBchen mo'aisch« Kon'efsiorrda»׳elbe, wie zakernl'ch für , die katboliicken Deut'Len re. T«e Bewohn« eines .Landes tist ׳Ar׳.״.:!.,e. ker <pr!ch:.uckerkunst. ktk Schwierigkeiten, \ «eien eine Nation. Temnach gäte e» also k«ne rudi'Le Nation we:che )es E:st::ke. ::beuviudei: baue, und wi » zum £*,»''>, mfftr roobl aber «ne mährische, schlesische ober rsterieickuch.׳ ׳.?re b»dk!tten)«r rechu. L<n Fort'Lrnke de» Bncktrucke» in - Nation. Der ,.)eschllrumin Plejchen (Polen» dringt einen!ftzterj Zen bin - Arr'chlr.ßeud an d«! Boieiag 'wurden! Proieftarnkel -gegerr t׳.e Außerui.g ke«>temiLen Kriegsp1ln!sters. e gemütliche!daß in WresLni ll Teuttche. <׳ ^uden un) 3 Polen.im Sladr . T ä 1:'׳ i'g. ' rar-siyen. Ab. ka» gibt'-» nickir, stns denn die Fuden keine! . -! Deut'chcn - »rag! allen Ernst?» das Blänch.-n -^eschurum-. rek'te uii’.'i j da» auch ׳onst einen 'Slankpunki einnimml. der gegen die natro \ mta<st:ä7־^ ׳. nal'.üdttchen Bestrebungen gerichtet ist. ׳Bedauerlich bleibt es. ' ereines pack i wenn 1»di׳ch׳nanonale Zeik-Llisken im. Fns«atent«le idren Olntutz. - ^L«ern derartige Wttcke en׳p!eble. Te^ ״Fsraelit״ und dze ^uk. Presie״ ^.eben natürlich m ahrchcher Wette vor. Anbläßlich de: Einvertrehmung Dr. Herzl» vor ker Fremden» wie! entwände:ung» Kommission in London dringen beide Blätter I gletckauige Berichte Qn: Anglist?, auf die rotr npck zuruck hat stich hier «kommen werden. J Ulten. Fl! der ״Reuen Freien Presse״ vom ä4 ^uli d.?. lesen wir da« folgende Fu'erak ״Ad׳.f׳׳'en׳SchrelbLr ^mik stott« Handschrin. zugleich pack« und Erpeduor tzer Postseudungen, im Postversanklwe׳en bewänden, verläßlich und solid, auch der.Korre'pondsnz laude gereicht er nicht zur Ehre. Wir werden ren. er im Auge behalten. nneptichein. Wwu uub Herr Weiß, Brunnmrernauonaie Srudemenkongreß. Es ist sicher, baß edeitto wie U>g. Bntdjscd. E-rrv uverra'chnng erleoten vor «mg«! Fahren 1» Parts die Vertreter dev lteiuru Na un'ere .didiich-Terulchen Tie Skudelittnrrerdmdung pMarko-!,tronen den Bersuch mach«! werden, -ihr« Nation v'n^ielle An-!?sauia". .die .sich r׳ar trugen Fahren wegen Mangels »n M::> erknmnng und Geltung zu verschaffen. Ebenso sich« ist. daß aho«» munre. jetzt ade. neuerstankr bietl im heut'chen man den Fuden ka» Rech! der seldständlgen nationalen Gruppen- ' bilduug voreittbalt«! w!r) So wemg Aussicht auch vorhanden hem Tornizil de: reurichLn Studenten rären Ero^nuNg«- k.^:nntrÄ ab. ckHarurllck :׳: au» der alt.׳n lkderal^n Beodindung «:״ radrkal u-auonale. mit anke.en Worten «ne urd«rr«ne g-u a:derj. So r.a׳׳'i«re e» den! Uitteren Kasinoren, den Deutschen 5.׳>i:N1la>il«» und Prvtzmk«:. daß m''trev^ihrev.'Mitglirdsckatt iw deuiichen -׳tannö k:eear:al lein» Ernlabung «htelwn Fn Li! ״. Liillk brelreu nun 1m B«׳eur all« haldwegs wcz'checkren T<-::l'ch׳-v rst.. einv «gene urkttcke SeNion al« o׳nz,elle Vertretung emer selbständigen nationalen Gruppe durLzmetzeu. und 10'wenig man ׳ auck sonst dre Bedeutung de» Studemeukongrene» und reiner Be׳ck,lir>se überschätzen dars.^ware es!dennoch unbedingte Petichr der zwnistttchen'Stildemenschast Ostareichs geweren. mit allen Kranen für den Kongreß zu r»ttle1z^iA!^r wir ׳urchren tie Markc-maunen rhren Lpmmer» ad: lein Mrßtvu l stark, daß rb.e Delegatiolr dank der energielosen, schadtgen Vcrttbedenke Feie:: den Fu)l<m aoe׳.^ die adtiunzslos^ aguation weder der ZaU noch der Oaalitäl nach rmvomerens - kl< «heden<l ... r—■ק--ס- _ _ Minen waren, war '«» ttr»:nal ve.webrr, der -eul'chen'I und enolg^eich au'lreten wud. Tie ganz? Uinätigkeit ynk Unso ttnacnehälkr _ ::«• den Eid de: T.'eu? zu ler׳r?n. ne mußten stch dfgmhzen. I sadrgkeir .der deutrgen?!udentengeueratioii. 'die Zersahrenhett ' Gart«! zu -sitz«! unh rem Klange ker kesl'cken Bur'cken. \ u») Manlosigken rn den Eeuleurs z«gl sich bei diesem Anläße '.rec 7 van da an» mir Rüb:ung zu lauschen l7sr׳'er^ Allheitticken in kva'ier Wette. Die Wiener Verbindungen, am d,e es nalurat׳?! sind rnchr ken'e:uem^ fre 'denken auge׳ttch«nlich äar »rckr gemaß zunächst ankommt. dab«r sich um die ganze Akrwn zu Ge )er^ ker! wenig gekuminerr und die Vorarbeiten einem Komitee llderla'itn. dre ^raurrlich > welches ׳einer Äu-'gabe nicht gewachsen ist. Es warr ewig schade vguchen. um die günstige Gelegenheit, die sich barbielel, vor »er großen;ar liickk Ostctttltäken nn׳'ere ^anonalntdischen Ünschauu,t..en \'.1 pro׳ Aktzattt pagteveu unk uugaii'chen Fuden b«1 zrotttstttchen Beßre- -'.ch drn^-'i: UL)« zu dr׳n״?n. Ww wollen, bd's.n daß stch die dor.ru. hie Mngl,vd»d-!:r ige xu:d die Futeu izgendwre zu.uckzm >ettea, die r::g da ׳st.rttet oustizen ihrem Gelbe k.:1 Bestand Teui'cktMus erst auch dtlmm gen.:». ׳> daß es uu'eve Teur'cker: eu. lh.e Äostckte! .;.!׳.«ütilMi -- rbre!l«t1! rhn׳!: e::r:.rch n:ckr, kar ga::r? .׳abr bin -! HZücherschcru. VIe GcatcMc der Bibel In denricher Sprache uon M. äl. Mlausner, mit Buchschmuck vmi Judith!ttuusner, Berlin »V., jtomnuiiienvvertag von L ilatvary -c Komp. Über M. -7 »lansncir bat die Össenktichkeit'und insbcsvnhtrdie jüdisches btt jcyt nur ein höchst einseitige« Uneii sich gebildet und bilden können.- Al«-Publizist, und und ilittmu hat man ihn seit vielen Jahre» getan״: und auch >ann, wenn man ihm nicht zustimuien konnte, stets die Macht seine« Worte«, die Zchar-r und Schlai Fertigkeit seiner Polemik, seine» schm: dendcn Sa kasmu« und seine mitunter bittcrhÄ-e, zu spitzigst r Satire auslaufende zlampfcrinelode rückhaltsloanerkannt und bewundert. Von eilte!» Manne, d>r in denkbar exponiertester Stellung se:l vielen Iah en im Streite der Parteien einer der lautesten u >d kampscsfrohesten war und dabei!!!'■: Vorliebe dir Waste» sich bediente, welche der kuhi-, kritische Beistand liefert, erwartet man alle» andere, nur nicht Poesie, nur nicht Herz und Gemüt. Un! berührt uns deshalb das - obener wall Ute Wesrk genannten Aulör«, in dem er!ich Uns von einer ganz anderen. Seite zeigt. Es erfüllt uns mit ganz besonderer Genugtuung, hier konstatieren zu können, das; wir den Man» stet« richtig benrttil! habe!!, indem wir stet« an Ser Meinung sesthiel'.en.- das; die oft! maßlose, verletzende, dis zur Rücksichlelvssgkcit uns harten Erbarmungslosigkeit gehende .;iampsesnatur ->N a u S n c r S im Grunde genomm.!: