Jüdische Volksstimme
- Journal
- Jüdische Volksstimme
- Volume
- III (1902-1903)
- Issue
- 7 (1.5.1902)
- Date
- 1902-05-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
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:«r. 7 Jüdische Bolksstimme Stift 3 '®omeh be' »11" BerUn°^Äntbttt"»t^nebn,׳b Ji°" 4'0n־'be״[cn und »atfdanbsliebc an. Professor § stscllte nochmal? das Berhällnis des qeietzestreuen t! r Tci ie»t «e^bc״ un R i ל ״ i ־S^40״ h°> .-s'°°r 2״ Jahren im deutschen Juden.hums zum Zionismus dar. Er entwükelte. Rabbiner' Nobel erbiel» / .^^^age ausqewrochen. dass cs den Iudcnhasiern . wie das gc'eycstreuc Indentdum iibtolat keine Ber \iin Berickt über eine inlrfi- 'Pmei um..öic׳ Vernichtung der jüdischen Re-: anlassung habe, sich ablehnend dem Zionismus gegen׳ -ache denn iedel .'Ä..'"׳ und -vgen-d'.e jüdische Reltgion üher zu verhalten, und wie er sich ireue^ einer'»erfr ®״ romftct Nch auch die Auslassung des Herrn Prot.! sqmmlung wie der heutigen beiznivvhnen. welche mnerer Geiger Wir sollen also nach dem »lunich? dieses 1 mirhtTum den NaRmeis ende? dos« ,׳- eine -v.in. ihr«)« Platz .Herr Rabbiner Nobel erhielt nunmehr das Wort, in eine schwere aus!׳ »ordentlicher' Begeisterung und tnltne d 11יז öem ,Ud,scheu Gebete ,eine stete Zl^rhaltell. Modernen Zianzelredner. zun, zensier hinaus wir :«ebner )f1«,crU’ bann die Worte des Herrn l beten nicht zum Zentztr hinaus, aber nn.'ere zensier Pr.״ Geiger lind wies hm au, dar Wort, da,s ollen gegen Ieru'cho.lasim und Zion qcösinet bleiben. "' .hon Jiracls Gott throne, und >n Ilrael throne Während der Ze,!,des zweiten Tempels halte Israel ,gl. :1/und . nun kommt ein Wann wie Professor ein Land und iektie »ersaiiung, und doch erzitterten :ger und .m'imt das. was wir Jahrtausende >ie Gebete sür Zion und Jerusalem aus den Lippen von der mehr als lOOO-köpsigen Ber'aminlnLg ein stimmig Unler bcgeffierten Zurufen des Anwesenden angenommei! wurde: ״Tie heute im saale des Handwerker,׳, reines zu Berlin von der Bl- Z » einderuseneu von vielen Hunderten Berliner Juden besuchte Volks- Versammlung legt gegen die schmähliche »ernnglimpiung jüdischer Gebete um Zion und Ieruialem durch den Repräsentanten der jüdischen Gemeinde. Herrn Pros. Tr. Ludwig Geiger Proteü ein und gelobt unentwegte ׳Treue dein »ralten jüdischen Zionsideal." . ... . . ., .״.״... — .... An der Tiscuision detheiligieu ׳ich guter nur Ser Zunge des schwörenden? slbraham Ge iger vov 42 Jahren am 22 siislew anderem die Herren Tr Woblberg. Lev y. .. Bria. de» »tan uliwort IUI Nainen in eine»! Briese an seine» zreund Blumen sc l d! Aücrda ch :e :c. Herr Wedels forderte im An- ׳״olles »nsecerralers ,"1 »»׳'er Gebe,-eine oeschriebe» bat. Eingangs dieses Brieses, iü eine [ schlu'S an eine Aeusiernng, die er Herrn B.hr -.-lanerniig. 1>t Uiiier Etd eine Gotteslästerung? Leiinitio»׳ des Beqriises ״Goitrstäslerung" erwähnt.! gegenüber in efficr Beriammlimg des sbnagvgen lagen aus vollitci» Herze» und voller Ent Pm. schlnffe dieses Brieses erinnerte Geiger an Verbandes gethan hat, die ,!ioniiien aui. auch :mg gegen der Herr» Professor: ---- < -־- ■ - .. ' .. ... - denn auch iven die Gräber ,ui» Auseiithaltsort u׳ai.u? «ind d :>׳ l.!׳e die Gräb I::.t:׳'e. die ׳:>.: u in uniercr n ,eeruichu Zur», vcrnd n gewltrocn nicht, halte/ : . Schakale. Hosinung '.“I ner als die Taiiiat eie schlimuicr als die r Umschleiche>?7 schlinimer ideale aus. .......... , batte -der gelehrte Abraham Geiger Wenn wir diesem Berichte nun noch lurz die e in das Allerhciligstc eindringen? Wir den Blici gegen Zion gewendet und hjösr das Geber: Bemerkung hinzusügen, da׳r sine Sa:׳: von ׳eiche 11' Ieriischölajim keine Rcliauie». Ivir suchen 1,1» das Wiederausbliiiien von Zionmid Jerusalem Hervorragenden Bertrelern des e -.׳o, streuen Juden »nr liniere Ideale. Wir sindc» >le dort und nicht iür eine Gotteslästerung, ״liniere Grictze und thunis. dle»un׳erer Bewegung bis,׳ -, ::ich, bc'oiiderz ׳ollen sic dort iijnden. Wir werde» »ns die Erunsere Hossnungen wollen wir festkalten . so ineinic. ireundlich gegenüberiianden. at> b : »e1>am>11lung >'״de und gibt ihr edle Nahrung. Er führte Nrichloi׳ :»1a und Taniel als Beispiel sich die Bereinigung Gg ■1' ■זH.1t lassen, s» wie wir sie uns nicht nehmen heilig'verpilichtet. aui der' Zeitwort,- zn neben und ai'.n wolle», dies Erinnerung an die geliebte le,b-- aus der Zeit heraus die Mittel sür die Erhaltung , ->״. trhbctt S«r tk»tt»a.,<> i Mutter, io wollen Ivir uns auch nicht nehiiteii des jüdischen Bottes zu suchen und zu linden. l t fl Ul UlllU|nlll Ult LUIlllblll ' .1׳ ■ die Erinnerung an liniere, geimge Müller Ter Redner inkrte dann Pros. Ewald an, V Mk!ll^kÜ!!Ilklll lll dkllllll. ' die uns in heiligen Zniiide» Sie erhabciien dier geschrieben bat: Iüaei .bleibt ,1» ganze» unzer- ' P:':dtlder unserer Borzcit zeigt. Wenn der Jude storbar und unbesiegbar, denn es in kein mit den Ter Brünnrr Eullusvo1״and ha: o : ». 1. :11 ernilen, reinen Gebete sein ' besseres selbst Händen grcisbares Tmg mehr, keine sterbliche Person. ״ns dem -Sanzdnnkel, in das ״.- sied bisher v.7tro.h, n'i.d.rsinüel, dann wendet er sich nach Zion, dem äs in so gut wie eine Idee, wie ein un'lcrbliches' lxraiiszulreten und in Zutiinsl .n1::־e ■; :m seines rinsiigen bessere» jüdischen setbsls. Wesen, welches Menschen auss tiessre-verachten und! E:itzungen abzuhalien sväl. aber d.'ch. Er hat -~’.n das im Widerspruch mit .dem Geilte der istil Wulh vcrsvlgen können, da; aber dennoch nicht uch lang«-genräubt und wollte den Bri1nn-׳r .!.׳ ״'.: rlaudsliebe? De» Redner sührse dann ans. wie'.zii vernichten'in Dar iagt Pros. Ewabd. der^lsiem die im leplen Wahlkginpse dieie zorderunge:: -o.rade unsere. Wtiscn, auch in d>sr Gesangsnichast 3hr>>l:׳I׳rael, wenn es um seine Zionsideals belel.' »".,citellt nnd ieiihsr energisch venochlen h^ben^ ,׳.׳indlichc .Juden, vorgeschricben haben, sjir das dann laiteri es Gatt, das sagt Proi Geiger.' der' Genmjrhuung eine« Eno.ges »ich: gvnnen. Te:!^ Wobt der stadt zu beten, dass dilber wir, die wir Jude. 'Mit der Äusiordernng. »ns die Ideal nicht Bclchliiis»! einriq und allein ein Erwli der Bürger eines Enliuri'l,Tales nnd. dass wir nrhiiien zu lassen und das-Banner Zions zu em-- i>ach't11che>l Provaganda. d:e dadurch in das .״.s ei viliänet sind, sür bas Wohl de/ slaaies »islzn ssillcn. ichlois der Redner seine Anssührüngen mit' iKri^e LNsiem der G-in.indcoerwallung die erste ׳.eii, dasis also der Zionsgedayle nnsercr Baler den Worten: ..und dev Geilt Gottes trägt dieses! Breiche gelegt nai: Nun ״! es m,1 der ׳eigen Bernndsliebe keinen Eintrag thlll,׳ sondern ׳im Gegen- Banner" und das Banner trägt die In'chriit: -»״«i> tuichiingsinchi und von!," ::arlxit! zn Ende. Es in Zionstrene erweckt die treue Liebe zum Baler llzijaun uauel' Wiederholter nürmi'cher Beisgll bezeichnend für die L-or>1andsn»lgIlcder. da׳s »e ein Er iührie Nrichlois die׳'e Aiissübruiigen nach io langet Zen unl.r dem Truckc des erwei- » Tr. Mlec nahm daraus das Wort und lcrlcn Ausich»״es und ansdrn.klich nur mit R::t ' _ .; sschi auf ihre ״liberale Parieiitelliing ausierha!'.׳ ״'Herr, wenn sie nicht augenblieklich Ihre» r chlcs — als Ehrenmann zu ichen. der nirr durch. d-׳r Cultu-gemeinSeünbe nmn^ nach idr׳r M.innn. N-nd halten und-meinen Laden herlassen, laiseich ein beklagenswertes Z>1ia,111,1enlresie>, von Umnänden, l Ungeheuer ,reche . ״'? L'‘' ‘ 'י“ - durch meine״ E°,i״״.s hinahswersen:״ schne ,'owiehas unverniinslige Borgeheu seiner' Gläubiger : ׳״׳ י;1״■"“ «»״״»■» Moritz silugee mit einer Mi-V. an. dass der z.m Bankerott gedrängt wurde"m ,lldl.chn : :ttich" spracht!s blieb.' ״Haben sie ein sälliges I War es etwa Moritz Eliigers schuld, dass die: dcilttn 1 cot zu präsentieren?י— Nein! — Also was Ware nachher. ׳e.l'.n sie hier zv suchen?'. klltimo werden wir 'Maisaverwalte׳ ׳׳:'׳׳lnaiider reden!" en M Inzwischen wurde weiter verkmfl. Üände . -׳..----- — —ס.״!- ^'wiss. das!war das Unerhm.esie an Krech. a:s dubioie Fordenwgen sich erwiesen-.: .' ^üäbe?>m^׳n lermn"'WE werden pi'qi^ind ich dar,» da« ein Sterdlicher je geleistel — aber antiavcn -;-«־־-־־ “ ־ ־7.* ^r nnn ber!ewiaen ‘«orüanbehm• ft1m;rcn sic ihm doch nichts — denn bis Utlimo' . Moritz >iluqcr hal semcm Rainen <rhre unC' Dtc ^rbt'ih ׳cheul -nrcn noch vierzehn V -׳ ach- Sr h-t üicht die Zahl der Bettler vermehrt ge, V^ Nachdem den erste fällige Liechsc.. >*•• 'י-"»' "י" יי-"»"-' 1י"' “ ,""״" -^mem!°d׳r .isamw״. .«;!? die ZahtungsUusiage zugesiellt war, «lnger ConcurS an: ״Er wolle g inz w'ben." versicherte i er den Gläubig in. . - - ... - . . — _ _ _j_i ___ _ _ __obwohl ihn die. l onfmis vo_v. gen» tormlich - de- . \ Das hätte Keiner gedacht, dass der nerhältnistä'iigleil.'den Laden wieder'zu eröffnen ׳jetzt war' Djjtz jÜtzUltst ArMtlirkUlt. :n,׳.׳':,a acrinae W-irenrekt einen io bedeutenden er ja erstrecht ״ein gutes Hans"׳, blieb ,er doch _ lNrt reLtiere^un die be-ei)et-.. LchLtzle.»e i-i. bei i-inem Entschlnffe. T,e n׳oderi.en Berl,aln,.,'^u,. lbren «ahr-- »erden's wohlbesser wissen. . , «Me sein Zweites Ra, sich sein Theil ,e.der j «arenvorräthc un, rin dtckeSscl uldenbuch deckten ik,s>iq ״ffdfreudlg bewirtschafte,. Es war lüngv-wir -ganz Hub ch^ >m r^ mt.ch^n. ,m SL L S2SÜSSSK“ ko' :SÄ Ä fÄSff« _-«E'1 ÄS? *ÄtS Ä "L anin ^Hausmann sdllit vor den S hranken des Ge- '''-־-׳» GesiMLungsgenossen! Gedenket des Pressfondes. Zechsel pro.est.er. d e un.^Lual und so^e! mir ihrem -chw-w L «^e.s ver^g«mgen ^.v.g war. sagte Montz usid Blut die Giotzindusiric und den ״Eotzhandel «n^n^ n,ll £ J;־■ ״;י;זי lmz eorrect vor-- bereichern HM^-! .... mird nichrca-״- xxl י Er hal^pi vom Geschäfte;nrückgezogen ׳und - wäre. Garden * ‘ l' ׳ L - --obwohl ihn me. consmis vov.׳ $rnw8 formlick hatte Äriner gedacht, dajr der nerhältnislÄüiittcn, ^den Laden wieder^ zu crosfnen -jetz crinqe ^Sarenrest einen w bedeutenden er ja erü! recht ^.ein gute« Haus"., blieb .er äientierek׳ Run, die beei)eten -Lchätzleute fett bei seinem Entschlüße.