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Jüdische Volksstimme · 1901-05-01 · 7 (1.5.1901) · p. Seite 2

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
II (1901-1902)
Issue
7 (1.5.1901)
Date
1901-05-01
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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«ccite 2 ilic ,,Mdischt volkspartri" und drr! Zionismus. ■;••!ו״דיי'■!;;|:1M’0l;UiV-bndit ober :!!ri ü »a.rer llfl'l?1.11 Jetten, tue Iwnflfr der v •.:•. : . d.;׳»?-'.:!.hu ,־־.״ er »in:;״• M-J U U: .' 111.■ע־ in ■!•»ה::■!:!■;! INI 5 nun per■:'! . t;.1r.1i ■»uut ■:•1:'•.<?.. 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Sie verlangt nicht. Ulis man den allen?Idain abnreiie. Ter jüdi'die bei tloure.eois kann!ein gewubntes politisches 2p:e'd1e» oeiteripieleu.' nooti dat!1 nngesiorl. ..iurlichritiliche" lieben ballen, ilamiiiende Proteste einlegen, idione :tieiolutioiien i.iiioit 11. boilin, wie ,u’t yjoit des .tottielijten Üiberalieinii*. trr liat mir die Vn-. P’lichlnna. dies?tll.'S als ״,Inb'" z» Ibiiii . ,vür diese kleine Unaiiiiebiulichkeil entichäbigty ihn chann bas?1ewiisstiei». ein .treuer" 201110 ieiii.E Volkes tu sein, beit boien Zioiiiiien tum TroP. Ueberhaupt• wirb der Ilm't.inb, dass die Cibee iimijioniiiiict) iit, grosie»;(111.1111 oonieiten der jübiielieii Pürgeriochast l'l. ousprtnetps. tu a.wtiier BetiebttUot iiodi >.r Tatar, wird lotiie beichnnchiigend. was andern' Tenn die Äiitniilaiionrbe. .udou eb.iiio wie der;(ionisiMiS .von eil 'aus! Ten >.1ben 1>, es unmöglich, als ,'V.iben >iiteiö!>be.rechno,!tna -zt l't r.v?(•'iiinilant di. tS0nie.1t!••••: rlüiinilat t■:.. fei choraie 0 ';'.ebttijadl: M?•0.11 ii.u bienuiau. .•rtoerbiij; 111: ■ ׳ -׳ Iigii'.n wir auiborou.?,nden ZN ''eilt, nnd eilt . 2.׳.■■ii.bitpoii'j'f 011׳ bre'.n lieber ,.mg vorb.reiten Ttei. Jipi: ־r.u , [tottVten als unsinnig nnd ent wurbiaend .••.!chinie PolAk. welch, b.u?tünnilanten!.!•!ler.ltb nuu Mutet taut ,!!':? tu. in ip.r dt.?lnbau(ier der •Pol'sp.irtei .!>oe.k i.lbn Und wenn aü.li dl. l.vt.ion b.if.e '10 1 .:ne .ulbi'ch nationale. rer Sr u :;n; t rolul’.ebor ,iiuei.i'.le!}.• als M. eef >11 rin -.'1. r f :?•ur de? .chonei ו.11 :,.iiniot - wi:? r Es 1't ■!. iiivieiidu« de:;!et':: ntv:׳a נ <ו;ו1זי1י1!.ץ?L ibior das?•von ..׳'elbd «an.'ip . ::!öl» die ru; 11111" ein» l..re P:Ea׳'e 2:111:1 ai-s ,..*i^nniitioMii: 01 nto's.ll'el 011 Glanbäts" ׳:׳'.׳ fiiuin ה 1;r! id,i.et>::1'ut das ..;(uughii .ifr - ך י :,ון r 11 ה 1; - i י- :1 fei: diverse! Pan u 11 .ו1.ין u. 1ii’.־ viele gute?vuri» nno i:»׳d> In׳;י1ז ::־1. n:1D Id ’.־:•one •er'predien oin betinset ת. c-ti ^udn dann bii 1er Sir 2piege! 'iidch iv drei 1!1d1 .beit?Nandate d>•' Pa ך.::::.י: 1 ..:lansen unuie. würdei erarfia ■חיח :: f! in; 11d!-no.dvra! 0 mackien. Ti! ganze radii: * 1.יי. ה. w'.r [) a:e. einig n Leuten Ein f 111 f -3 0 ־r'i1u»K!1.?uimen limdton?11• ד bittere Aroni1 l'l ei, fein iivni.1 ׳eilen, arves tenden jüdische 1?solle u׳>ur1ü 1L!Morr Egels politisch, da• iliidischc Ptolkssttmme. -L. Nr. 7 lmrl) iandi oiiogilita b.Iien.־ Las gan׳,e tit-etiitact ״״ich, der pärteipoluisoche?Inliieinilisiiins. der wie ye:!1e .'l.tion. b.ihmV'.lenb, der bisberigen ISonuptio 1;;n fdnent anderen üaijbe Paneien bildet und;:•riebt.!.Ilwkarai :11 vo-rt.iben. die planlo’e, polmsoi e. tzje nationale aiilereiieiipvliiik. die von allen?.an .. ei'siini.atwn. •>n emer^ geregelten, >1110 doppelt qi jhren Parteien, innerbald und ausierlialb vernriaelien. Viele;jiuniiten begreisen das nicht, aber die .'leeren von der Volkspariei savoteii an zu t'eritelien. chs ÜI be;eichnend. bais sie gerade beute, wo sie eben' im?legrin sind, eine kräsiige?Igiiation eiiipileiieii. ötme weitere Urinche. pldblich?lngrisse!vider die;(ionüten inieeiiieren. 2ie wissen: Von der ,Teindidiast wider den;jiiinisintis kann man sebr iokio!! leben Vielt.ichV-baben sie es bei Tr. Blo.ch gelernt. Tie Lome aber, die solcherart in das Lager der . Volkspartei I1:neingeriiien werden, sind uns 1veiler.1er1i.l t, als die. Asiinlllaiiten, deim der •klm iiand. einer ..indischen" •Partei anzngetivro'ii.. ivird sie'.nun nv.ch bormner und bodbeiniger machen.?vollen wir ,jioniiten nid« einen 2chaden. der bfiitv 110di leid« gilt;u machen iit, tiefer einreifien lassen, so tntiiien wir dem durchaus saulen srlieden ein. Ende machen. iiiis tü&ifdir Iillrlligrniprolctariat in Vrkrrrrilti uni» i»cr jlüHoiiülitiUfüflrrir 2010ie Cit.uropit der iippigite.N.it>rboden für das tiidi'die. L.lmp.»pl0le:ar!at m, >0 muss auch in der potniich 'Oeia!.״.?Itmo'Plloire des?venens das iiidi'.lie?.nlelligenrproleiariai p'raochtig g-deiben. Ein ge>'!1ges Prd'.iaria: in die nnansbleibliche ,Tolge iiiilor.r soe.alon,. politischen und enllnrelbm;(unande unp Einrichtiiiigen. Es ermirrt tiiid wa.-iisi I'-.i allen?1oltotti und in’ allen 2taaten. ,Tas geinige Pr.'letdiiat' scheint J*d) ieit einem uilirliunben wie eine, •oejale 2i?nol1e;11 verbreiten. Es in bemerkensweit. d,»'s die Militäritaaten wabre?1ililiberde des geinr.len Proletariates sind." 1 ..?1,׳age".» (1sle1.l1 dem ir.impenproletiitiiit iinbet iid) das x''ntvlliften,;prolvtnri.u in iemer 11lIcrirX1drr.fte.il Prägung 11,1 indischen Volke. Und gerade Leiterreid, iit durch seine, nationale», politischen »nd wirtidiasllüchen Verbaltnisse wie ge'chanen. das el.imidie Land eilte« soeialverkninmerndei• iudisot1en»'ntellrgentproletari>1Ies. Hill ״ivat1rer׳Vrulberd";11 werden. Ter naatl^die und bureanlraiis.lie •'Inii'emiiiSinns, der die in.der Lbeorie lind ans--.dem Papiere niedergerisienea Barrioren i 1 ־ j(r:1 h ■ wieder iiniriditet lind der jüdischen »InteUige^; eine freie Berusswahl und normale, staatliodie Earriore ersdiwert oder unmöglich illiiiidirn;u '11,adieu. 20ld>e Veitrebiingen energii-, Parlamentes bis kn das kleinche;!1 bekamp’en, in umere Prlidil. e Tas?-1ortdie t ..indi'di naiiona!"-. bas die .'lorren als Uriedenssatii e a. issioden. darf uns I'ichl wankend Madie», es i t nur! ein?•ioriehen. wird bald vvrschivunden iei 1 mass veridiwind.n. da es ein Programm, d.rs in t.ni-.r V.;iebu1ig als .national";11 bezeichnen tjt, nioht lange wird deden können. Wenn irobattedem bis beute bei vielen;(fl niifen eine friedliche 2ti>11»1nng sich erballen, bat io!wird iie vielleiet« :1! erster Linie durdi schied!! angebrachte 2ur11lofn1f.it verlöt,nldet. Sie ..»'»iidisd?1olkspariei";atilt beute int .'Hinten etn pao r .?«benb Leuie. Tie e wenigen, die sich übrigen 1, .um ans'die regierenden;treise einen recht süblbaien wie der?tiitor des 'dnilols. vor knr;e.׳;(eit noch Trud aus;niiben und die bürgerliche?iechtsverals ..?'Olksteinde . ״?:arreii". d. b.;(iouiiien gl׳ kiir;»11g gegenüber den ieiiden nicht;um 2ttllilaube b. iröet baben, bauen Hoch ans .'lluglieitsrücksichie 1 kommen;u ,lassen. Energie und Unbesangenbeit gebutel. den .(loni't, 1: •eindli.11 ^gegenüber;u1rete1. ׳war niemals die starke 2eite öilerreichischer?logie .lolfle davon war eine?Irl berabla'sendor 2bmpalb e rungen, wenn es sieh um slnden und ihre primi pomeiten der;(ibntften.?.'nli darf man aber Einess tioften?sürgerrechte bandelte! '1 außerhalb etnil befolgt und an die erste 21e!le gelebt wird: Tas find die Momente, die in Teflerreich snr die jüdische »In iclligen;!0 ungunsiige?Hrb.iltniiie schaffen und ihre Eris1e1t.;bedinqnngen weisntlidi beeinträchtigen•, .«eine 20pbif1tk kann die.Tliats.istini besdibnigeii. <das? in fein. 11t;(weige der oiientliiflyi •Verwaltung die tisleidlberechtignng der »Inden ^vdigesübrt ii'i und da׳s . sporadische' Ernennnngen jitbischer Veamten nicht als selbiiverständtiche?tele staatsbürgerlicher?liierlennnng, sondern als gnadenweise geichassene?lusnalimsfälle voU;og.'n werden. Ter die Parteien beberrschende jitdenseindliche tss.isl 11,1« sein Uebriges, »1״ den 2udetentändern wie in allen-.«ronländern mit geiitiichtspra.chiger Bevölkerung, in ftc״en »'״den in grünerer Menge mobilen, tritt;u de״ primären?viikungon gewisser oinponberflbil.eit d.r dort töbenbe 2prachen und Nanonalitätenstreit als seemtdäres. aber niohl minder schwaches?.1!otiient bi!!;», um •einerseits der jüdischen »Anteilige״; auch jenen freien?loden;11 nelnncn, Öe11_ 1t,r in grog. niütbiger liberaler?Inwandlitng die 2taalsregier11n.; etwa nooch gelassen ober ans den sie teiitpn bireeten tiiiitlni® nebln.» kann. Sie Landes- und (Semei'iiD,•־ bibörden verj.chlies!en jüdischen Beamte» ihre Pforten. VHer rrsvlgt die?'erdranguitg unter dein Zeichen d.ss »ationaleii '.nteressenpolitik. Je mebr die 11.1,U' oii.ile Bewegniig autuad)ät und alle Volksschichten national empfinden leb«, desto ettettsiever. rüdstchtzloser, egoistischer tritt diese Politik auf. slhre Tenden; gehl dahin, möglichst viele staatlich»•., Landes- und ('ieineiiiöe,'teilen mit?Ingehörigen der ergen.n Nation;11 beleben, um so für die nation.rle 2 ssensivo oder Defensive .neue «tubpunkte;u g»-.!binnen.?1011 diesem ״ationalpolitijchen 1111b ciiltu. rellen Wettbewerbe der •Nationen sind dje T.uden ausgesdllosson. sie müssen sich im günstigsten ,f iilic mit den von den nationalen Poirleten nicht itiiistrilieiteii 2tellen begstügen.׳?jahlreich nnd gut sind diese nid«. V0U;iel>t die Gemeinde selbst in ihrem autonomen Wirkungskreise die Ernennnng, so ist die Bewerbung einer »'.üben aussichtstos. wenn die dort, berridiende Partei ans die politische Mitwirkung jüdischer Wähler verzichten kann. Wo die pol,Wotio Besirks- oder Landesbehörde ein Wort mit;»reden bat. isi der jüdische Petent gleichiallz von vornherein abgethalt. Wenn aber die momentan am' :Huber beiinölidie Partei nur mit jüdischer Hilfe ihre dom,liierende 2tellnng behaupten kann, dnrsen die Anden je nach ihrer toeaten 2tärke?tnspruch ans bescheidene Berüdsichtigiing erheben. Tann verluVieit di»׳ Machthaber von;(eil zu;(eit ihren?Innseitiitismus veriellänit hinter einer btUige» Lpportu■! nitätspolitik und speisen die Anden mit irgend eitlem Posien ab. Tie leiditgläubige jüdische Haiiimelheerde tit damit zufrieden und sieht darin einen hochheiziKn?101 liberaler Tankbarle«. . Tiefe?1« Llberatistiiu» fleht in jchonsier Blüte in?Nähren, dem Lande einer künstlid)en deutiechen Hegemonie, wetdie etn po- »titiidies Gnadengeschenk der mähr. Anden an die 1 benvohe?Ninorit.it isi.?Leit hier die Anden mtt den T«tischen gehen; verweigern ihnen die Ezechen aus , Novanche ötieutlidje Stellen. Ter Cpportumtat ge horchend, ltidit ihrer sogenannten liberalen Gesinnung, erweisen sich die Tentichcn hie und da den' Anden gefällig, dod: die Reget 1« auch bei ihnen;(ittnd- ' iebuiu; der ,'.üben, obwohl sie ohne ihre Gesotgichan in 21adt nnd Land über •Nadu ihre künsllidi erhalte,te Herrschaft verlieren müsse,!.?Iber nid« blof! um die össentlichen?leintet entipinnt ■ sich ein Heister, die . jüdische Anteiligen; ansidlliesien-er nationaler Coneurreitzkamps. Er erilferft lidi vielmehr auch auf die Stellungen der privaten llnlernebiitiingeii und wirst aud! auf die sogenannten liberalen Berufe seine Schatten. Tie natiohälen Parteien suchen sich aus dem t'ielnete der Anditftrie unbl des Handels den Nang a^;u-! latlftn und treten i.stir ihre, wirtschastlidie •Macht, für die Hebung ihrer Andnürie und ihres Handels j kampsgerüstet ans dein Plan» Ter Vorgang, d.r in der össentlichen Verwaltung zu beobachten ist, das B'ei'trebeu von grösituiöglicher?Instelluug der eigenen?!olksgeuossen;um;jwede der 2tärkuug jder po litil'echen und ettliurellen Mad«, wiederholt sich aus tvirtichastlielieut Gebiete,?lud)' da wirb der Ande beiseite gesdivben und findet nur dort Beactuunz. wo. die eine Partei allein zu schwach, mit ihm ein Evmprvutiss zu schliesien bemüssigt ist. Tie Berufe der?lerzte und?Idvoeaten waren früher ein gerne ansgesud-Ies •Nesuginm derjenigen Anden, die beim• 2ta>1te, beim Land oder bei der Gemeinde vergebens angeklopst hatten. Se.tdem der nationale «amps sdiärfere Formen angenomnten tiiid an Breite und Tiese rapid gewonnen hat. wird auch hier das Terrain stets enger, die Lag! der jüdiidien Erislenzen• zusehends ernster. Ter wirtichastliche Boheott jüdischer?lerzte und?ldvocaten übt seine Wirkun.b und der?Ippell zur Untersinhnng und?lersorgung der ' national zunächsistehenden?lerzte und?Idvoeaten findet ein lebhaftes Echo in dev nationalgesinnten Bevölkerung Kurz, aus allen Gebieten bedroht die jüdische Antelligenz die binnomische Unsicherheit, und das Missverhälmir zwischen Angebot nnd •Nachfrage wird immer erasier. Tie •Statistik der Mittelschulen und die ZaU der jüdischen?Ikademiker si'chrten eine beredte Sprache Tie Ludetenländer stellen bekanntlich das Haup!• eontingent der jüdischen Intelligenzen bei. Ws"" man bedenkt, dass die?lemter dieser Länder nicht

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