Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 35 (1913)
- Issue
- Viertes Heft. (1913)
- Date
- 1913-01-01
- Page
- Seite 161 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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161 Tod tenklage. (Je 51,41 .־ ff.). Weh! Wie ward Jcheschach erobert, Erbeutet der Ruhu der ganzen Welt; Wie ward zur Oeile Babel In der Völker Mitt’! An Babel tritt da« Meer heran, Mit seinen tobenden ,Wogen ist’s bedeckt, Seine Städte sind wüst, Ein einsam ödes Land, Ein Land, in dem kein Mensch mehr wohnt, Durch das kein Eidensohn hindurchzieht. FUrchtet nicht di ג Trennung von Babel (Jer. 51,44). Ich wende mich in Babel gegen Belus, Reiss’ ihm den Bissen aus dem Rachen heraus; Nicht werden fttrdei Völker zu ihm strömen — Auch Babels Maue:־ sinkt. Hinaus von dort, mein Volk, Es rette Jeder seiie Seele Vor dem grimmen Zorn des Herrn! Solltet ihr bange 8 )in, FUrchten vor der Nachricht, die ertönt? Es kommt dies Jahr die Kunde, Im nächsten Jahr cie andere — Raub herrscht im l^ande, Gewalt gegen Gewalt! Die Welt jubelt erleichtert auf. (Jei. 51,47). Drum sieh’, es kommen Tage, Da ahnd’ ich’s an den Götzen Babels,־ Und all’ sein Land deckt Schmach, Es fällt sein Volk in seines Landes Mitte. Da jubelt um Babe. Erd' und Himmel und was drin ist, Dass von Norden Die Plünderer komnen, so spricht der Herr. Auch Babel, 11