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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1912-01-01 · 3. Heft. (1912) · p. Seite 137

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
34 (1912)
Issue
3. Heft. (1912)
Date
1912-01-01
Page
Seite 137 (sequence 41)
Language
German
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137 2,8 Die Annahme der Müna;e ist unerlässlich; ob aach die Formel? 2, 9 Wann hat sie den Gegenstand endgültig angenommen? Wie, wenn zwei Personen verschiedene Angebote machen, wem ist sie dann verlobt? (Dieselben beiden Fälle beim Kaufe.) Aach hier ist der Versuch nicht missglückt. Am Schlüsse wiederum ein sich vom übrigen Inhalte abhebendes Schlusswort, 2,6 ein sehr deutlicher Hinweik auf קנ*ן, am Anfang der 2. Hälfte. So wäre 2, 6 und Ende 9 der beste Kähmen um die dazwischenliegenden Sätze, zugleich die schönste Schnittes; die klarste Best Und überblickt man d 2—4, welche den jüngeren Begründung für die קדנים des ersten Abitigung, dass Kidduschin mit Bababathra Zusammenhängen. Noch genauer zeigen das die Sätze T Kidd. 1, 5, 7, 8• lie gesamten hier betrachteten T-abschnitte Mischnateilen von Kidd. Abschnitt 2 und 3 entsprechen, so stehen Personenfragen am Anfang von T 2 (2,2), ebenso am Ende von 3 (im Zsh. mit den Regeln der Bedingung) nämlich 3,8, 9. T. 4 schejint als neuer Abschnitt bez. des שליחות (angekündigt in 2,1), der Kiad. ungeeigneter Form und der Unbestimmbarkeit der Personen zu gelten. Und die Schlüsse von M 3 und T 4 leiten zu dem alten Abschnitt der יוחסין hinüber. Um den ״fragmentar sehen Charakter“ der Tossefta sieht es nach unseren Darlegungen gewiss anders aus, als Schwarz annimmt. Aber auch diese unsere Einwendung scheint Schwarz vorausgesehen zu haben, denn an einer Stelle hebt er hervor, er habe den ganzen Inhalt von Kidduscb n aus dem Grunde behandelt, ״weil gerade das erste und letzte Kapitel unserer Tossefta deren fragmentarischen Charakter sehr deutlich hervortreten lassen.“ Nicht also die mittleren, von uns behandelten Abschnitte. Das ist kein starker Beweis dafür,, dass Jeden Augenblick der Faden der Tossefta abreisst und nur mit Hilfe der Mischn i geknotet werden kann.“ Das hat sich, und Schwarz muss das bei einem Versuche in dieser Beziehung gemerkt haben, in den 3 m mehr als vereinzelt gezeigt hangslosigkeit, das Gleiche der Fall — wie sollten di die doch von der Gunst dei Mischna, davon verschont b ttleren Abschnitten von Kidduschim nur Der erste Abschnitt trägt dagegen schon in der Mischna auf den < »raten Blick den Anschein der Zusammenist im Schlussabschnitt der Mischna i|6 entsprechenden Tosseftaabschnitte, Zeit weniger bedacht worden sind, als die _ _ _leiben? Prüfen wir aber selbst den Anfangsabschnitt in beiden Quellen. ״Die 16 Alineas des ersten Abschnits, von denen bloss zwei, 10 und 11, umgestellt werden m issen, sind fortlaufende Zusätze zu den Mischnajot des ersten Perek und werden als solche schon durch die stets eine Erklärung einleitenden Ausdrücke כיצד (viermal) איזהו (dreimal) zur Genüge gekennzeichnet.“ Also Schwarz. Bei solchen Stellen ist es schwer zu sagen, welche Quelle an sich die ältere ist. Ob die Tossefta nicht all’ die Mischnasätze, auf welche sie sich bezieht, einst in sich gehabt hat? Dieselben sind vielleicht nicht aus der Toapefta ausgeschieden, sondern, da die immer

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