Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 34 (1912)
- Issue
- 1. Heft. (1912)
- Date
- 1912-01-01
- Page
- Seite 32 (sequence 32)
- Language
- German
- Belongs to
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1 ausgeht womit durch Vermittlung des Sifra 1,5 (Anfang der Sonderhalachoth), 3,1 (deren Ende), wie das Akibawort und die Parallelstellen von 2, 8. 9 Zusammenhängen. So hat sich im Ganzen die Ordnung mit diesem Sifraabschuitt beschäftigt. Alle vier Abschnitte von RH kennzeichneten sich schon dem letzten Ordner des Traktats als solche, der die oben bezeichnten Schlussstücke und Schlusssätze nach dem Abschlussder Mischna vorwiegend aus den (Quellen der Schule Jd.’s dorthingebracht hat oder sich im Gegensatz zu Jd. gesetzt, sich also mit seinen Anschauungen beschäftigt hat. YermischteH. In der Vorrede zu seiner ״Athalie“ sagt Racine: Chaque juif etait oblige d’6crire une fois en sa vie de sa propre main le volume de la loi toat entier. Woher konnte dies Racine wissen? In Frankreich durften keine Juden wohnen,' und die Deutung von ועתי,. נתנו לנס את השירה הזאת war ihm sicher unbekannt. II. In dem Einleitungsgebet zu וידוי יה נ sagen wir אני‘ אנה:• חטאנו : in älteren Drucken heisst es אנל אנחנו ואבותינו הטאנו; so führt es auch Maim. in seiner Wiedergabe der Gebete an; da heisst es אבל אנחנו ואבותינו אשמנו נגדנו etc. Lev. 2640 ז findet sich והתודו את עונט ואת עון אבותם, was die ältere Lesart zu begünstigen scheint Der Talmud Joma 78b hat ואבותינו nicht und spricht demnach dagegen. Da muss wohl stillschweigend obige Lev.-Stelle nur auf das Geschlecht der Golah bezogen worden sein, und darauf beruht unsere Lesart. * Besprechungen. Dr. M. 8. Zackermandel. Gesammelte Aufsätze. 2. Teil. Zur Tosefta und Anderes. VIII und 202 S. Frankfurt am Main. J. Kaufmann. Mit Zuckermandel haben mich von jeher starke geistige Beziehungen verbunden; schon zur Zeit, als ich an Stelle der