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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1912-01-01 · 1. Heft. (1912) · p. Seite 18

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
34 (1912)
Issue
1. Heft. (1912)
Date
1912-01-01
Page
Seite 18 (sequence 18)
Language
German
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18 hatten Erfolg. Am 8. Dez. 1835 richtet er bereits folgendes Schreiben nach Schönlanke: .An die Herren Gemeindevorsteher zu Schönlanke. 1 סזל טוב 79 '״Soeben erhalte ich die Kabinettsordre!סדיטלך יר״ד worin genehmigt ״wird, dass Sie an den Eckhäusern der Ausgänge dünne Schnüre quer ״über anbringen können, dass Sie jedoch keine Stangen aufstellen, ״auch die Dräthe oder Schüre nicht auf eine auffallende Art anbringen, .am die Passage nicht zu verhindern, sondern hoch genug anknüpfen־־ u. s. w. Die Kabinettsordre (Reskript des Ministerium des Innern und der Polizei) vom 2. Dezember 1835 lautet: ״Des Königs Majestät ״haben auf die Immediat-Vorstellung der Vorsteher der Judenschaften ״zu Deutsch-Crone, Filehne und Scbönlanke v. 19. August d. .1. nach ״eingefordertem Berichte des Min. d. Innern und der Polizei mittelst ״allerhöchster Kabinettsordre v. 2b. v. Mts. zu genehmigen geruht, ״dass die Judenschaften in den offenen Städten, zur Darstellung der ״nach ihrem Ritualgesetze am Sabbat erforderlichen symbolischen ״Mauer, die an den Stadt-Ausgängen gelegenen Eckhäuser mit He- ״willigung ihrer Besitzer, durch dünne Dräthe oder Schnüre verbinden, ״sofern dazu weder Stangen aufgestellt, noch andere ähnliche Vor- ״kehnmgen auf der Strasse selbst getroffen, und die Dräthe oder ״Schnüre nicht auf eine auffallende Art, wohl aber hoch genug an- ״gebracht werden, um die Passage in keinor Weise zu behindern.u Für seine Bemühungen erhält lieinemann von der Gemeinde Schönlanke 15 Thaler! Der Traktat Roschhaschanah. Von Rabbiner Dr. L. A. Rosenthal• (Fortsetzung.) 111. ״ Das Roschhaschanafest. § 9. Wir kommen nan zum zweiten Teil von R. H., der vom Schophar, der Tekiah und der Tefilla des Roschhaschanah handelt. Dass der dritte Abschnitt noch mit dem ersten Teil beginnt and in der zweiten Mischna in den nächsten Teil übergeht, liegt in dem Bestreben, diese Verknüpfung dem Gedächtnisse fest einzaverl eiben. Die Abschnitte wurden einzeln auswendig gelernt,

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