Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 33 (1911)
- Issue
- 2. Heft. (1911)
- Date
- 1911-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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2. Heft. 1911. Jüd S C h 6 S Jahrg. xxxm. LitteratJur-Blatt. Zur Beleachtaog allor Judentum und Jaden betreffenden littereriscben Erscheinungen auf dem Gebiete der Philosophie. Geschichte, Ethnographie, Theologie, Orientalia, Exegeie, Homiletik, Liturgik and Pädagogik. Begründet von Rabb. Dr. M. Rahnier. Verantwort icher Redakteur: Rabb. ür. 1• Ä. Rosenthal, N. 39, Boyenstraase 41. BERLIK Verlag ו nd Expedition: Itzkowski’s Buchdrn<kerei, Berlin, Aagaststr. 69. Bücher der einschlägigen Literatur, deren Besprechung in dies. Blatte gewtt&scht wird, sowie Briefe a. Maauakripte sind an die Redaktion, Inserate u. Beilagen an die Expedition franco ein• snsenden. Bl 11 ״Rahmer’s JBdischeg Lltteratur׳ allen Bnchhandlangen (oder bei direl Augustatr. 69) viertelj&hrlich eine Marl mit 20 Ffg. die Tiergespaltene Zeile be ,1t“ erscheint vierteljährlich und kostet bei!^tem Bezüge durch H. Itzkowski, Berlin N., •k. Jahrespreis 4 Mark. — Inserate werden!rechnet n. sind an die Expedition zn senden. Abdruck einzelner Artikel nnr mit der Angabe: ״Aus Rahmer’s Jild. ILiitteratnr-Blatt“ gestattet. dis cbL] Inhalt: Ein Lehrstuhl für talmudischle Forschung an der Frankfurter UniTersitit? (Bahr) S. 49. — Geschichte der Juden in Schönlanke (Bamberger) S. 66. — Die Opferbeistandsm&nner (Neuwir th) S. 64. — Aufbau des Traktats Therumoth (Rosenthal) S. 76. — Eins alte Einleitung in die Mischna, T0n den Tannalten stammend (Rosenthal) S. 79. — Besprechungen: Petaeh, Leasings Briefwechsel (S. 88). — Kirchenvater und Verwandtes (S. 94). vkte Ein Lehrstuhl für talmadiscke Forschung an der Frankfurter Uni versität? Von Haus Bahr, Gj mnasialoberlehrer in Berlin. Die Stadt Frankfurt a. VI. plant die Errichtung einer Uni• versität, die sich von den bestehenden dadurch unterscheidet, dass ihre Ausgaben nicht von dem preussischen Staat oder etwa der Stadt Frankfurt selbst, sondern aus den Erträgen der Stiftungen bestritten werden sollen, die Frankfurter Bürger in Aussicht gestellt haben. Wenn nun von vornherein auf eine theologische Fakultät verzichtet ist, 80 weist das untrüglich darauf hin, dass ein Teil der Stiftungsgelder, und zwar wohl der grösste, von jüdischen Donatoren gezeichnet ist; man wollte so nur den mit Sicherheit zu. erwartenden Einwendungen gewisser Eireise die Spitze abbrechen, damit nicht durch diese Gegnerschaft das ganze grosse Werk gefährdet werde,. Aber ich Sin der Meinung, man hätte den gegebenen Verhältnissen auch nach der anderen Seite 4