Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 33 (1911)
- Issue
- 1. Heft. (1911)
- Date
- 1911-01-01
- Page
- Seite 45 (sequence 45)
- Language
- German
- Belongs to
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45 verstehen und böse beurteilen, solcher Beleuchtungen und tut Arbeiten zu unterstützen, welch sind. Dem Verfasser wünsch(; angedeuteter Weise seine Arbo: unterschätzen wohl gar die Wirkung nicht das Geeingste dazu, um die e hier Wandel zu schaffen bestimmt n wir Mut und Kraft, um in oben it fortzusetzen. Auf einige Anfragen: 1) Ob man לא צריכא oder לא. צרינא einteilt, ist im Ergebnis, worauf ja Alles ankommt, gleich. Das ל״צ folgt auf Bemerkungen, wodurch gewisse Teile einer Stelle als überflüssig hingestellt werden. Nun lautet die Antwort entweder: ״ לא צי־יכאMan braucht diese Gegenbemerkungen nicht“, die Sache verhält sich anders; oder ״!לאEs ist nicht so, wie du sagst“ (dass man diese Teile entbehren kann), ״ צריבאMan bat sie wohl nötig!“ Es ergeben sich niimlich wichtige Dinge aus ihnen. Aber ob man s 0 oder s 0 sich die Sache erklärte, es kommt, in all' diesen Dingen nicht auf die Form, sondern auf die Sache an,זdie sich gleich bleibt. 2) שש'טא heisst nicht immer, ״Es ist doch selbstverständlich?“ (Wozu also braucht die vorhergehende Stelle gesagt zu werden, — Dass ist nur der Fall, wenn die c h überaus einfach und verständlich da sie nichts Neues bietet?) betr. Voraussetzung w i r k 1 i ist. Oft findet sich dieser Ausdruck aber hinter sehr wenig selbstverständlichen Folgerungen. Dann hat er stets die Bedeutung von למאי נשקא טעה? Es folgt dann hinter dem stets an ששיטא sich anschliessenden מהו דתימא eil ונשקא מעה — ein Beweis, dass die Frage ששיטא auch darauf Bezug hat. ״Die theologische Liter 1 Wissenschaftlich - kritischen herausgegeben von A d o 1 S c h u 81 e r־Hannover, Art ifaturzeitung, das bekannte Organ der protestantischen Theologie, zur Zeit H a r n a c k-Berlin, H ermann hur Titiu8-Göttingen, beabsichtigt hinfort neben der den Umkreis der Theologie umspannenden historisch-philologischen Arbjit auch der allgemeinen Religionsgeschichte reges Interesse zuzuwenden und über ihren gesamten Umfang durch ״kritische Referate eingehend und gründlich zu orientieren“. Auch sollen die Beziehungen der Religion zum modernen Geistesleben aufmerksam verfolgt werden.