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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1911-01-01 · 1. Heft. (1911) · p. Seite 16

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
33 (1911)
Issue
1. Heft. (1911)
Date
1911-01-01
Page
Seite 16 (sequence 16)
Language
German
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18 ״Ganz gewiss ist es eine unstreitbare Tatsache, Israel ist ein Zersetzungserreger im Körper eines Volkes. Weil es nicht leben kann und sterben, geht ein Verwesungsgeruch aus von ihm. Das Leichengift wirkt ansteckend/) Immerhin muss man versuchen, alle schlechten Eigenschaften Israels von Unterdrückung der Christen herzuleiten, muss man unsSchuld aufbürden für das zersetzende Wesen des Judentums. Gewiss, darin liegt ein grosser Teil aller Schuld, sonst aber bleibt es bei dem, was ein jüdisches Blatt (s. 0.) von der Frauenwelt sagt. Es gilt auch von der Männerwelt. Dem ganzen jüdisches Wesen klebt ein Stück Orient an.6) Darum ist es und bleibt es ein Fremdkörper. Es wirkt zersetzend, ob es will oder nicht. Keine Ausnahme vom allgemeinen Naturgesetz. — Soll nun ein Christ sagen: ״Was geht mich das an, ich habe nur zu lieben!“ Geht es die Christen nichts an, wenn die Anderen durch des Teufels Geist verpestet werden? Soll uud darf ein Christ nicht Front dagegen machen? Solche Art von Antisemitismus ist nicht nur Recht, sondern heilige Pflicht! Er richtet sich nie gegen Personen, noch weniger solche, die keinen Teil am Geiste des Verderbens haben. Genug Andere sind ja in Israel. Ich denke jetzt nur an die grosse Zahl der orthodoxen Juden. Diese Alle werden nicht getroffen vom Judenhasse. Doch, wenn Unglauben Sünde ist, ja, die eine grosse Sünde, dann habe ich den Unglauben zu hassen. Verkörpert sich nun der Unglaube im modernen, jüdischen Geiste — und keiner wird leugnen, der offenen Auges hineinsieht in unser Volkstum, dass es so ist, — so habe ich diesen jüdischen Geist zu bekämpfen, als Träger der Nationalstinde. Ich habe mich aufzulehnen, ihn zu brandmarken, auf die Gefahr hin, von Juden wie von sentimentalen Christen als Antisemit verschrieen zu werden. Das Frontmachen gegen verderblichen Einfluss des Judentums ist nur ein Glied in der Kette des grossen Krieges gegen Volksfeinde. Aber über Hassen, Ringen, Kämpfen steht doch die Flammenschrift: ״ist die Fülle der Heiden eingegangen, wird *) Man kann vielmehr behaupten, daa Judentum habe durch ■eine Beweglichkeit die Völker vor Erstarrung bewahrt Stillstand ist kein Leben — da ist Zersetsang Fortschritt, Mittel zu grossen und erhaltenden Zielen. Spanien hat die Wirkungen derartiger Ansichten in seinem jetzigen machtlosen Zust&nde zu büssen. (Red.) ף Wollen und können wir das leugnen? Aber wir halten dies Stück nicht für das schlechteste, ja, es erscheint uns als die beste Ergänzung des deutschen Wesens. (Red.)

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