Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 32 (1909-1910)
- Issue
- No. 8. (1909)
- Date
- 1909-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Do. 8.—1909• Jabrg. XXXII. indisches Begrün Zur Beleuchtung aller Judentum und Juden betreffenden literarischen Srscbeinungen auf dem Gebiete der Philosophie, Hesd)id)te. R, athnographie, Theologie, Orientalia, flxegese, j ffomiletih, Eilurgik und Pädagogik. S>*> mit Cilcralur-Blaii. et uon Rabbiner Dr. Itl. Rahmer. -- Bücher der einschlägigen Citeratur, deren Verantwortlicher Redakteur: Besprechung jn diesem Blatte gewünscht ibb. Dr. C- B. ROSCHtbdl wird, sowie Briefe und iflanuskripte sind Berlin, Boyenstrasse 41. <«1מan die Redaktion eiqzusenden.jk® JNterstltXNRg der ZunzstiftMag. Rabmer's ..Jidisches Citeratur-Blatt ' ers Juserate werden mit 30 Pfg. die dre Abdruck einzelner Artikel nur m beint monatlich und kostet, uom Herausgeber bezogen, jährlich 4 mit. gespaltene Zeile berechnet und sind an den Redakteur zu senden. t der Angabe : ״Aus Rahmer's JUd Literatur-Blatt“ gestattet. Wir bitten, soweit es noch nie einzusenden. ht geschehen ist, uns die Beiträge für 'den Jahrgang 1908 Die Redaktion. Rabbiner Dr. L. Rosenthal. Inhalt von No. 8: Betrachtungen über Hosea. - Dr. Michael Guttmann zur Eir und Literatur. — Anzeigen. - Zur Frage des ״Wissens und Glaubens“. — Besprechungen: Professor Isitung in die Halacha. — Dr. Doctor: Lehrbuch der jüdischen Geschichte Betracht! Wir sehen, dass den Alten solc erst in Hosea beanstandeten Stellen hat denen, welche die Neuen darauf geben. Versöhnungsgabe des erst zürnenden, dan gerichtet? Das zeigt Rabbi’s Bemerkung soll warnen lassen. Die Alten wussten n dürfe; sie wussten noch nicht, dass der J Vaterlandes nicht im Munde führen dürfe zu Bethel, gestattet ist. (Wir behandeln ( Entwicklungslehre dem Hosea es noch gedankens zu sein. Und nun höre man folgende W ״Zanket, zanket mit der 1י Sie ist nicht mein Weib - Ich bin nicht ihr Mann! Sie nähme denn das Buhle Von ihrem Angesicht, Den Schmuck des Ehebru Von ihren Brüsten fort! Steckt hier nicht der Gedanke, nähme denn etc., sonst zieh' ich nacke wir haben nur einen gräuelvollen Erguss stehen — denn der Gatte, der sich so 0 Gatte seines Weibes. Zumal er sagt: Auch ihrer Kinder erbarm’ ich mit Denn sie sind Buhlenkinder Denn ihre Mutter buhlt, Die sie erzeugt, ist schamlos. Sprach sie doch: ingen über Hosea. (?»״״״״״״ 1e Fragen durchaus nicht fern standen; gerade die beiden zu- Rabbi genau erkannt. Seine Antworten entsprechen ganz!1—s ist ein Segen des besser unterrichteten Hosea oder die 1 sich bedenkenden Gatten. Und an wen sind diese Worte zu 142: An J u d a, das durch das Schicksal Samaria’s sich >ch nicht, dass ein Hosea nicht im Geringsten an Juda denken idäer Arnos alles Mögliche anführen, aber den Namen seines — sonderbar genug, dass dies dem Amazia, dem Priester iese Frage später). Rabbi konnte auch nicht ahnen, dass die nicht gestattet, Vertreter des Versöhnungs- und des Liebes- ,orte: lütter! Sonst zieh' ich sie aus, Dass sie nackend sei, Ich lasse sie stehn, Zeichen i Wie an dem Tage ihrer Geburt, Ich mache sie der Wüste gleich, (hs ' Versetze sie ins öde Land || Und töte sie durch Durst. dass es noch anders werden könnte, im Hintergründe? ״Sie rd sie aus etc.“ Nehmen wir diese Voraussetzung fort, und des wilden Grolls vor uns; des Grolls, den wir nicht verline Hoffnung in sein Schicksal ergibt, war nie der liebende :n niefht, Meinen Liebhabern eile ich nach 1 Sie'gaben Brot uud Wasser mir, Sie Wolle mir und Flachs Mein Oel und meine Salbung!