Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 32 (1909-1910)
- Issue
- No. 4. (1909)
- Date
- 1909-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Ro. 4.-1909• 3abrg. XXXII. Jüdisches Begründet Zur Beleuchtung aller Judentum und Juden betreffenden literarischen flrscbeinungen auf Oe dem Gebiete der Philosophie, Geschichte. Rab Gthnograpbie, Cbeologie, Orientalia, Gxegese, in ] m־q)Homiletik, Eiturgik und Pädagogik.®« mit an Citeratur-Blan. von Rabbiner Dr, m. Rabiner. -- Bücher der einschlägigen Eiteratur, deren antmortlicber Redakteur: Besprechung in diesem Blatte gewünscht 1. Dr. C. Jl. Roseßtbal tojrcJ, sowie Briefe und Manuskripte sind lerlill, Boyenstrasse 41. an die Redaktion einzusenden. jks erstfltxung der Znnzstiftung. Rahner״ «־Jldisches Eiteratnr-Blatt ‘ erschei Jaserate werden mit 30 Pfg. die dreige Abdruck einzelner Artikel nur mit c nt monatlich und kostet, uom Herausgeber bezogen, jährlich 4 mb. pallene Zeile berechnet und sind an den Redakteur zu senden. er Angabe: ״Au* Rnhmer’t JOd. Literatur-Blatt“ gestattet. Wir bitten, soweit es noch nicht einzusenden. geschehen ist, uns die Beiträge für den Jahrgang 1908 Die Redaktion. Rabbiner Dr. L. Rosenthal. Inhalt von No. 4: Goldschmidt und Fromer. — A Metrik. — Notiz. us den Festgebeten und Selihoth. — Besprechungen: Ueber biblische Goldschm Dakob Fromer: Der Organismus des lottenburg. 336 S. 8 Pik. Lazarus Goldschmidt: Eine talmudis * geplante Realkonkordanz der Berlin, Poppelauer 1909. 63 i Als ich das Fromersche Buch in die günstige Besprechung im ״Berliner Tag dem wunderbaren Buche gefragt. Aber auc statt einer ganzen Broschüre schon erschien mehr daran, so starker Weihrauch und so \ dem ich die zweite Besprechung gelesen, Zum Glück hatte sich Goldschmidt nur an 1 Ich war nun sehr gespannt, was in Wirkiic Fromer-Goldschmidt überaus geeignet, die S Und das verlohnt wohl der Muhe. Goldschmidt hat sich in seiner meisten anging, an die Realkonkordanz. E jetzigen Plane Fromers nach, die Unzulängli aufgehoben ist, dann die Behandlung des endlich das Ergebnis, das trostlos aussieht, heiten hin zu beurteilen, da dies Goldschmidt seiner Talmudübersetzung wegen manche A müssen, so mag ihm die Gelegenheit um s sachlichen Kenntnisse im Einzelnen zu zeige manche Mängel; aber er hat durch seine Ar schafft, die wir ja nun verbessern können. idt und Fromer. Judentums, Selbstverlag. Gervinusstrasse 3, Charche Realkonkordanz. Die von Dr. Jacob Fromer talmudisch rabbinischen Literatur kritisch beleuchtet. 0. 1,50 Mk. Porto 10 Pf. die Hände bekam, hatte ich selbst und hatten viele Andere;blatt“ gelesen. An so und soviel Stellen wurde ich nach h die Goldschmidt’sche Vernichtung des Buches war in Geen. Zu toben war nach der ersten Besprechung nichts iele Lorbeeren waren Fromer zuteil geworden; und nachda war es keine Kunst mehr, auf Fromer loszuschlagen, en Teil gehalten, der ihn anging, an d«n reintalmudischen. :hkeit an der Sache war. Ausserdem scheint mir der Fall tellung des Talmudwissens in der Jetztzeit zu kennzeichnen. buchförmigen Besprechung an das gehalten, was ihn am r weist den Gegensatz zwischen einem früheren und einem :hkeit und Unmöglichkeit des jetzigen, durch den der frühere Talmudtextes in ihrer wissenschaftlichen Unzulänglichkeit, Ich habe es mir versagen müssen, Fromer auf diese Einzelin ausgiebiger Art getan hat. Und da Goldschmidt selbst!griffe erduldet hat und so manche sich hat gefallen lassen 0 willkommener gewesen sein, hier seine sprachlichen und n. Sein Werk als Werk eines Einzelnen zeigte und zeigt beitskraft und Zähigkeit uns eine Talmudübersetzung ver- Also den Degen vor ihm gesenkt!