Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 31 (1908-1909)
- Issue
- No. 10. (1909)
- Date
- 1909-01-01
- Page
- Seite 79 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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79 ringes Behagen; und umgekehrt: Was uns im Vergangenheit entsetzlich vorkommt, dabei verwe mildem Blicke und weiss es, wo nicht zu entschu so doch b e g r e i f I i ch zu finden. Wir würden voraussetzungslos nennen, wenn Verfasser sich gleich bliebe f Alles in Allem: Quellenforscher ist Verfasser er beruht auf dem leicht Zugänglichen und bildet Urteil ohne eigene Quellenprüfung. Ein solches U sich’s heute jeder Gebildete erlaubt. Sein Verhall 1 Christentum, seine Schätzung desselben beeinfluss! augenscheinlich seine Darstellung, wie bei uns die [jaufe der It er mit Idigen, das gern darin nur nicht — sich ein )־teil, wie nis zum ebenso Entgegengesetzte gekehrt nervoiTuft. aus dem V und der höchst bei lauschen ui wie seine scheint, w Bestrebuni liegende Leserwelt V Gesinnung eine wahrscheinlich gerade ume Bewertung der Ereignisse und Zeitstimmungen Aber wir sind hier mehr Kenner und schöpfen ollen, deshalb wird unser Urteil den Tatsachen Wahrheit näherkommen. Doch ist es für uns lehrend, einer Stimme aus anderem Lager zu nd zu erproben, nicht nur wieder Jude, sondern /ergangenheit in fremder Beleuchtung ere unsere früheren, wie unsere jetzigen en beurteilt werden.' In diesem Sinne sei voreschichte der selbständigen und urteilsfähigen empfohlen. Die Zukunft der höheren Privatmöihhensdnilen in Berlin Denkschrift betreffend die hohleren Privat-Mädchens|chulen in Berlin. ln Berlin werden 11000 Mädchen in höheren Mädchenschulen unterrichtet und 5000 in den äffe Das Weiterbestehen dieser privaten Anstalten 1 einige Abschnitte in den neuen Bestimmungen höhere Mädchenschulwesen auf’s äusserste gefährdfe! den Leitern und Leiterinnen ist daher eine diese F■ treffende Denkschrift an die städtischen und staatlif hörden gerichtet worden. i!t Privatntlichen. durch für das t. Von age behen Be- Es wird darin dargelegt, dass es den Privajti unmöglich ist, den neuen Bestimmungen ohne we Beihilfe zu genügen. Die Mehrkosten für den U gegenüber dem bisherigen Stand würden zum Beii| einer Schule von ca. 300 Schülerinnen nicht wen 10700 Mark pro Jahr betragen. Es wird zugegeb« diese Mehrkosten nur allmählich eintreten werden, 1 daher auch die Beihilfe nur allmählich in steigendest sich nötig machen wird. Die Denkschrift begründet nun das Recht der höheren Mädchenschulen auf ihr Weiterbestehen dass sie eine eingehende Vergleichung zwischen d und Schattenseiten der öffentlichen und der Privat anstellt. Daraus ergibt sich, dass es für das Mädchenschulwesen in hohem Masse wünschensv1 de ו In meinem Verlag erschien schulen ^entliehe terricht piel bei ger als n, dass ijnd dass Masse trivaten dadurch, Lichtschulen höhere ert ist, von Di! 2) U(1 u 3) ei wi SCI e 4) di ri Es b privaten Staate bedi leisten werd׳ I wenn die höheren Privat-Mädchenschulen auch fernerhin den öffentl chen ergänzend zur Seite stehen. Damit dies möglich werde, wird folgendes für erforderlich erklärt und also erbeten: 1) Abrechnung der vollen Dienstzeit, wenn Lehrkräfte den privaten Anstalten in den öffentlichen enst übertreten; ebernahme der Altersversorgung für Lehrkräfte td Leiter; n finanzieller Zuschuss annähernd in der Höhe, ie ihn die Beschulung der Kinder in öffentlichen hulen ergibt: ne der Billigkeit entsprechende Abfindung, wenn e privaten näheren Mädchenschulen durch Einijrhtung von öffenttichen absterben, faucht nicht näher erörtert zu werden, dass die stalten bisher jahrzehntelang der Stadt und dem utende Dienste geleistet haben und auch ferner len. j Auf Wunsch bedeutender Schulmänner bringen wir (angesichts der gesetzlichen Umwandlung des Töchterschulwesens) diese Besprechung, welche Vielen unserer Leser Neues und den beteiligten Kreisen Notwendiges bietet. soeben; Das Büch Kusari des R. Jehuda ha־Levi nach de herausgegeben, übersetzt und mit eine versehen von Dr. David Cassel. Dritte Dieses berühmte Werk war mehr zu haben. Ich habe einen Neud möglichst bald zu sichern, da die Aufl^: Die Ausstattung ist eine v der Preis ein sehr niedriger zu1 nenned וזז hebräischen Text m Commentar, sowi Auflage. Preis brösle seit langer Zeit — ruck veranstaltet, do׳ ge nur sehr niedrig o|rzügliche, viel besser׳ Louis Lamm, Verlagsbuchhandlung Berlin C. 2 des R. Jehuda Ibn Tibbon e mit einer allgemeinen Einleitung h. Mk. 9.—, eleg. geb. Mk. 10,80. auch zu höchstem Preise — nicht empfiehlt es sich, sich das Buch st. e wie die der früheren Auflagen,