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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1909-01-01 · No. 10. (1909) · p. [Seite]

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
31 (1908-1909)
Issue
No. 10. (1909)
Date
1909-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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no. 10—1909. 3fldi$cb($ Zur Beieucbtung aller Judentum und Juden betreffenden literarischen Qrsdjeinungen auf dem Gebiete der Philosophie, (icsdjichte, Sthnograpbie, Cbeologie, Orientalia, flxegese, Homiletik, Liturgik und Pädagogik. ®*־ Begrün let uon Rabbiner Dr. IH. Rahmer. Oerantmortlicber Redakteur: Rabb. Dr. E. H. ROJCitlMl in Berlin, Boyenstrasse 41. mit llnterstttZNRg der Zunzstiftung. 3abrg. XXXI. Citcratur-Blatt. Bücher der einschlägigen Literatur, deren Besprechung in diesem Blatte gewünscht wird, sowie Briefe und Manuskripte sind 6^1 an die Redaktion einzusenden. Ki Rahmer's ״]«disches Citeratnr-Blatt“!Inserate werden mit 30 Pfg. die drei erst )1 eint Monatlich und kostrt, vom Herausgeber bezogen, jährlich 4 IMt. idespaltene Zeile berechnet und sind an den Redakteur zu senden. Abdruck einzelner Artikel nur mit der Angabe: ״Aui Rahmer’s JUd. Literatur-Blatt“ gestattet. Wir bitten, soweit es noch nicht ei'nzusenden. Wir planen für die nächste Zeit ei geschehen ist, uns die Beiträge für den Jahrgang 1908/9 i . 11e Erweiterung unseres Blattes. Die Redaktion. Rabbiner Dr. L. Rosenthal. Inhalt von No. 10: Biblische Königsbücher und St Einiges über Maasser scheni. — Bespei akespeare’sche Königsdramen (Vortrag). — Flavius Josephus (Dr. Stein), echungen: Heman. Geschichte etc. — Denkschrift etc. — Anzeigen. Biblische Königsbücher Ein Vergleich. Vortrag v u.5hakespeare’sche Königsdramen. on Rabbiner Dr. L. A. Rosenthal, Berlin. mai für In unserer Zeit vergleicht Wissenschaft bietet, die Leichtigkeit, mit w lichkeit des sprachlichen Ausdruckes, der sondern auch heutzutage ganz besonders oft kaum bemerkbar), — alles dies erleichlt Gegenständen, die innerlich oft Nichts Gen! Alles mit Allem. Die Fülle des Stoffes, welche die Völker- Richer heute die Denkformen angewandt werden, die Beweguns Alle nach dem bekannten Worte nicht nur dichtet, en kt, (sind doch die Grenzeu zwischen Denken und Fühlen ert den! Forscher das vergleichende Aneinanderschieben von einsames aufweisen können. Blickt man auf die Königsbüchei peare’schen Königsdramen damit zu vergl der Bibel, sollte es uns da nicht reizen, einmal die Shakesejichen? Hier wie dort eine Reihe von F oder verlassen, sei es, dass der natürliche zum Opfer fallen; hier wie dort Kämpfe; hältnisse beeinflussend — aber das Alles es auf den ersten Blick aussehen mag. errschern, welche vor unseren Augen den Thron besteigen Tod sie ablöst oder dass sie einem ehrsüchtigen Untertanen 1ier wie dort Priester und Staatsmänner, die öffentlichen Verbjietet noch keine wirklichen Vergleichspunkte, so bestechend mmt es doch überall in der Geschichte vor. Ko Etwas anders wird es aber doch, der zweite Teil eines Geschichtswerkes, da:; daher vier Bücher der Könige. Bei Samuel sich noch in einfachen und alten Umgebung(: der Höhe und am Schlüsse derselben ist eine bessere Zukunft des Volkes ahnen. Die nur ein Buch aus, bis der grosse Umfang , wenn wir mehr in die Tiefe gehen: Die Königsbücher sind in den Büchern Samuels beginnt. Bei dem Griechen gibt es 1 wird uns das Ansteigen der Königsmacht geschildert, die n geltend macht. In den Königsbüchern sehen wir sie a u f sie gesunken. Aber ein Ausblick in bessere Zeiten lässt uns Königsbücher machten früher, wie die beiden Samuelsbücher, die Drucker zwang, vier Rollen daraus zu machen. Blicken wir auf die Shakespeare Der erste beginnt mit König JoTiann, in w Grossen befindet, wie etwa die Bibel uns edleres Bild zeigt. sehen Königsdramen, so stellen"sich zwei grosse Teile heraus: Sichern Stücke die Königsmacht sich noch im Kampfe mit den in den Geschichten Sauls und Davids ein allerdings ungleich

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