Mannheim
Compact Memory

Jüdisches Litteratur-Blatt · 1909-01-01 · No. 9. (1909) · p. [Seite]

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
31 (1908-1909)
Issue
No. 9. (1909)
Date
1909-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
88% known words query
IRI
…/6492408-6582231-8771064--3763-4858831
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

flo. 9—19c liidi$cbc$ Zur Beleuchtung aller 3udentum und 3uden betreffenden literarischen flrsdjeinungcn auf dem Gebiete der Philosophie, Geschichte, Gtbnographie, Cbeologie, Orientalia, Gxegese, Bomiletik, Citurgih und Pädagogik. Jabrg. XXXI. Ciieraiur-Blau. Begründet von Rabbiner Dr. ftl. Rabmer. Ocrantworllidjer Redakteur: Rabb. Dr. E. fl. Ro$e*tDal in Berlin, Boyenstrasse 41. mit Bücher der einschlägigen Literatur, deren Besprechung in diesem Blatte geioünscht wird, sowie Briefe und fltanuskripte sind an die Redaktion einzusenden. Ki. Unterstützung der Zun!Stiftung. Rahmer's jüdisches Citeratur •Blatt“ c Jnserate werden mit 34 Pfg. die r^cbeint Monatlich und kostet, uont Btrausgeber bezogen, jährlich « mit. gespaltene Zeile berechnet und sind an den Redakteur zu senden. drei! Abdruck einzelner Artikel nur mH der Angabe: ״Aus Rahmer’s JUd. Literatur-Blatt“ gestattet. Wir bitten, soweit es noch nie einzusenden. Wir planen für die nächste Zeit 11t geschehen ist, uns die Beiträge für den Jahrgang 1908/9 eine Erweiterung unseres Blattes. Die Redaktion. Rabbiner Dr. L. Rosenthal. Inhalt von No. 9: Socialpolitik der Juden in der Gegenwart. — Flavius Josephus (Dr. Stein). — Einiges über Maasser scheni. Besprechungen: — Anzeigen. Sozialpolitik der Qorfrag Juden in der Gegenwart ilron Dr. H. L. Eisenstadt. Nun, worin bestand das Gehein der Woche waren sie Vegetarianer, assei einen halben Tag. Das gibt uns einen Fir ändern können und müssen. Der Hausar sei ein sehr zu empfehlendes Nahrungsmi wenn auch nicht kostspielig, so doch ze' wiederholt abgewaschen und längere Zeit jede aussergewöhnliche Arbeit vermeiden Mittel eine oder (für Berlin) mehrere v<! Qualität und Zubereitung von Sachverstärd. des Abends oder zu beliebiger Zeit) an J: Hausfrau viel Arbeit gespart wird. Ich komme zu einem dritten H noch junge Wissenschaft, bietet aber fü Körperaffektionen bewundernswerte Erfolg! die Anschaffung kostspieliger Apparate, a Deutschland, nicht einmal Berlin ein derp tneinden eigene Dampfbadeeinrichtungen Iostitute, so spart man Krankenhäuser, werden, an die bestehenden Volksbadean Meine D. u. H.! Zweifellos ga|> in der Gegenwart die social-hygienischen 50 Jahren waren in Deutschland Aderlas: ganz aufgegeben, und die monatlichen Körperbewegung recht wohltätig wären (Schluss) imis der Langlebigkeit unserer Gross- und Urgrosseltern? In nur Fleisch und fasteten noch dazu Montag und Donnerstag gerzeig, aut welchem Wege wir in der Grossstadt die Ernährung zt sagt Ihnen, frisches Gemüse, wie Blumenkohl,. Spinat usw. tel. Nun wissen Sie, meine Damen, die vegetarische Küche ist, ifraubend und erfordert umständliche Arbeit. Der Spinat muss gekocht Werden, und Sie wollen bei der heutigen Dienstbotennot 1. Da meine ich, empfiehlt es sich, durch genossenschaftliche egetarische Küchen zu gründen. Dort können die Speisen in digen (z. B. Köchinnen) genügend beaufsichtigt und (wenigstens die Genossenschaftsmitglieder geliefert werden, womit für die eilmittel. Die physikalische Behandlungsart ist bekanntlich eine L Stoffwechselkrankheiten, nervöse Zustände und viele andere e. Freilich erfordern solche Institute für physikalische Therapie aber es ist bedauernswert, dass keine jüdische Gemeinde in rtiges Institut besitzt, während in Russland sogar kleine Ge- Ijiaben. Schafft man durch Vereins- oder Gemeindemittel solche s dieser Erwägung heraus ist auch vor kurzem vorgeschlagen;talten Heilbäder anzugliedern. es bei unseren Voreltern löbliche hygienische Sitten, während Vorschriften der Alten abhanden gekommen sind. Noch vor - und Abführkuren allgemein üblich. Heute ist der Aderlass Abführkuren, die für den Grossstädter mit seiner mangelnden auf einen kurzen Zeitraum im Jahre, nämlich auf eine 3—4־

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.