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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1907-01-01 · No. 9. (1907) · p. Seite 118

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
30 (1906-1907)
Issue
No. 9. (1907)
Date
1907-01-01
Page
Seite 118 (sequence 14)
Language
German
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118 — B.“ E. Erinnerungsschrift, Leipz. 1879, in ״Der D. J. G. Statuten u. Mitteilung, v. 1862—82; Ad. Kohnt, G. d. deutsch. J., Berl. 1890; M. Levy, D. Staat u. d. J. im Norddeutsch. Bunde, Lissa 1867; Leop. Loewenstein, Beitr. z. G. d. J. i. D. A. Neubauer u. Stern, Z. G. d. J. i. D. Herausgeg. dch. d. hist. Commission f. G. d. J. i. D., I. ßd. Das Judenschreinsbuch der Laurenzpfarre zu Köln, Berl. 1888; Quell, z. G. d. J. i. D. II. Bd. Hebr. Berichte üb. d. Judenverfolg, während der Kreuzzüge, Berl. 1«92; III. Bd. D. Martyrologium des Nürnberger Memorbuches. Gabr. Rilsser, üb. d. Stellg. der Bekenner des mos. Glaub, in Deutschi., Altona 1831; A. Ruppin, Die sozial. Verh. d. J. i. Preuß. u. D. in ״Conrad’s Jahrb. f. Nationalök. u. Statist.“, Jena 1902; J. E. Scherer, Beitr. z. G. des Judenrechts im Mittelalter, 1. Bd. Die Rechtsverh. d. J. i. den deutsch-österr. Ländern, Leipz. 1901, M. Silberstein, Wolf Breidenbach u. d. Aufhebg. des Leibzolls i. D., Wiesbad. 1891. (S.-A.); Spiker, C. W., Ueb. d. ehemal. u. jetzige Lage d. J. i. D., Halle 180p; Mor. Steinschneider, Zeitschrift f. d. G. d. J. i. D.; M. Stern, Quellenkunde z. G. d. deutsch. Jud., I. Bd.: Die Zeitschriftenliteratur. Kiel 1892; O. Stobbe, Die Jud. in D. währd. d. Mittelalt: in polit., sozial, u. rechtl. Beziehg., Leipzig 1866; Verteidigg. d. einheitl. Rechtsverband, d. jüd. Gemeinde i. D. Herausgeg. v. Ausschuß des D. J. G. B., Leipz. 1873; M. Wiener, Regest, zur G. d. J. 1. D. währd. d. Mittelalt. I., Hannov. 1862; G. d. deutsch. J. v. den ältest. Zeit, bis in d. Gegenw.; G. Wolf, Aktenst. v. 1661 z. G. d. J. i. D. in ״Jährb. f. Isr.“ Herausgeg. v. Jos. Wertheimer, 5. Jahrg., Wien 1858; Fr. Zoeliner, Beiträge zur deutsch. Judenfrage, Leipz. 1894; L. Zunz (Hellwitz), D. Organisation d. Isr. i. D., 1819. Deutz: A. Jellinek, Kuntros hamkonen, Märtyrer- und Memorbuch. Wien 1881. Dirscbau: J. Caro, Ein Vierteljahrh. städtischer Verwaltg. Dirschau 1880. (Einige Notizen). (Fortsetzung folgt). Besprechungen. Prof. J. Rosenberg, Phönikische Sprachlehre u. Epigraphik. 173 Seiten. 2 M. Bibliothek der Sprachenkunde. 92. Teil. A. Hartleben, Wien u. Leipzig. 92. Teil der Sprachenkunde I Das Hartlebensche Unternehmen hat sich also bewährt. Wie sollte es auch nicht? , Der Anblick der handlichen grünen oder blauen Bändchen ruft in uns stets das Gefühl hervor: Hier wird der Mensch nicht gelangweilt, ihm werden bald die wichtigsten Seiten einer Wissen-! schaft grundlegend mitgeteilt So geht’s ן auch mit Professor Rosenbergs phöni-; kischer Sprachlehre. Der bekannte i Verfasser der in gleichem Verlage er-; schienenen assyrischen u. samaritanisehen Sprachlehren hat sich auch diesmal auf das Gebiet des Rätselhaften u. ן Schwierigen geworfen Man hört oft | sagen, Samaritanisch, Phönikisch u. 1 Hebräisch sei eins. Gewiß, so im All- : gemeinen. Versuche man’s an der; Hand Rosenbergs einmal, den Besonderi heiten nachzugenen,— man wird sich über \ die Eigenart des Phönikischen wundern, ׳ sowohl in der sprachlichen Gestaltung | als in Aussprache, Schrift und Schreib- ן weise. ‘ Daß die Inschriftenkunde außer der Sprachlehre hier dem Leser nähergeführt ist, muß man gerade dem Phönikischen gegenüber als äußerst glückliehen Griff betrachten, da doch viele phönizischen Nachrichten nur auf In- Schriften beruhen. Schon die geschichtliche Einleitung am Anfänge enthält über Land und Leute viel Anziehendes. Die Geschichte läuft längere Zeit neben der israelitischen her; das Verhältnis Sidons zu Tyrus wirft ein helles Licht auf die phönizische Geschichte. Wir hören von der arabisehen Urheimat und den Wanderungen der Handelsvermittler, bis sie später das Meer gewinnen und einen Welthandel begründen, ln der Bibel, wie im Homer ist von Sidons Trugwaage die Rede. Aus dem Homer stammen Schillers ״sidonische Männer“. Die Götterlehrc führt uns zur Darlegung des Baalsglaubens, wo Baal Zeron, Baal Hamon, Baal Benth, Baalsebub und fernere wie Baal Schammaim, Baal Maraaid (hebr. Meraked der hüpfende). Moloch u■ Milkom uns Namen wie Melkarth, Baal Zur verstehen lassen. Das Opferwesen in seinen überraschenden Beziehungen zur Bibel tritt in Marseiller Inschriften hervor, die uns an den phönizischen Ursprung der alten Massilia (Messilah Bahn, also Hafenstadt, Durchgangsort für Schiffer) mahnen. Bei deiFSonder-

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