Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 21 (1892)
- Issue
- N° 30. (22.7.1892)
- Date
- 1892-07-22
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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M. im Grand der Prozessakten des Frankfurter schildert von Dr. L. Neustadt in Bresl4’ Quellennachweises.) — Zur Chronologie Rem a. Rh. (:Schloss.)־ Litteraturberioht: Recension: Loewy in Temeavar. Geber du Buch Jona. Eiki Versuch. Inserate. -yvissenachattliche Brüll. — Eine Jahre 15CA Auf i tadtarchivs, geu. (Schluss des Von L. Cohen, eget: Usbsfafter NaeMrask aus disaeai Blatte lat ■ Letzte, wissenschaftliche Corres! des verewigten Dr. Nehemiasj An Sr. Frankfurt a. M., den 3. Jgnuar 1891. 11. Hier. Brd ’.טש! er ]Shrwärden, Herrn Dr. N. Sehr geehrter Herr Doktor! Erlauben Sie mir Ihre Aufmerkeamkei Stelle in Maimonides' ״More Nebäohi lenken. M. sagt daselbst: Es ist bekanja das Denken, der Denkende and das יכיל והמושכל, ושארו־ השלשה וב׳ הם זק אחד ״Gott iat der absolute Gedanke, d! denkt .... Denn Gottes Wesenheit ist ■war in aotu, nie blos 1*03; er denki wovon er die Form inne hat, und diese selbst.יכו* זולת הדבר המושכל. דבר המושכל ״ המופשטות והוא הסכל ההוד. כפועל וכ׳ כל על בכה הם שניסוכו׳ וכשהביע השכל בפועל יהיו השלשה מינים אחד. Er fährt nun weiter aus, dass jenes alle drei sich identifiairen, nicht 0108 ai besäglioh sei, sondern dass dasselbe bei wenn in sota, etattfinde. :ל והמשכיל דבראתד המד, כשיהיה לנו שכל בפועל Han, dialektisoh iat das riohtig: Subjekt muss eben denken u. s. ein Obj< Form desselben erfassen; also sind alle Aber logisch und sachlich? Der eine Arie, — ist da Subjekt und Objekt Etwas klarer wird die Sache gehen Gewährsmann dieser These, Aristoteles, sagt (Metaph. RH. 7. 9.) ■Gott ist der danket sich selbst denkend. Der ist das Objekt des Gedankens." Hisrtber finden wir nooh Aristoteles, de Animc. U, 2M wo es heisst ist der Ort der Farmen (tötoc Ausführlich eOdöv] atur- % ■-S Bletfar Car tlaaafellfiaaa LltUratar, fa «hau Blatt• ataaakaaCa M HmaamSaa# vac aval Sratia- Dr. Rabbiner isoh-kritiacher (kt!•Statut. pondenz Brüll. t auf folgende pj* I. 68 ■u t, dass Gott Oedachte ist הוא השכל וה sich selbst Denken, und aleo Etwas, Form ist er כי אין השכל ד! תא צורת ־ ־׳ שכל בכה ו! 1 האילן ומושי enn in aotu Gott allein j^der Vernunft, 41 4aa i^t, drei השכל,הםושע denkende d. L, die einal Ringer singt eins? — — wir auf den lak. Dieter häohate Q•- göttliche Gedanke ■arte fc ״Die Seele ') nie in Contact mit Körpern. Dieser, aotive Intellekt (voö$ raxifuxöc, nicht 7cafh׳)T1xös) ist die Ursache, dass jeder andere Intellekt wirklich denkt, in aotu, d. i. die Formen der Sachen sich aneignet und mit den• selben eine wird. Gott also, der aotive Intellekt in höchster Potenz, erfasst die Körper nioht, sondern blos deren innerstes Wesen, die Formen. Gott ist eben die höchste Form, oder Wesenheit der Dinge, und dae Objekt seines Gedankens ist er selbst, d. iS jene Form dar Dinge. In Gott ist also Denken, Gedanke, und Gedachtes eins und dasselbe.-— Ist dae nioht Pantheismus? 1 In der That ist Aristoteles’ Grundlage: Pantheismos. Da aber Maimonides Gott als extra mandam, und Schöpfer der Materie ex nihilo glaubt und lehrt, so, ist dessen Behauptung, dass bei Gott Denken, Gedanken und Gedanktes eins sind, hinfällig und unstatthaft. Einen Gegenstand ־kennen, heisst ein Bild von dessen Weeen in sich aufnehmen, heisst dessen fieflex in meinem Auge denkend betrsobten. Dieser Beflex ist über weder loh nooh das Ding selbst. Mein Ich und dieses Bild sind und bleiben awei. Die Unbestimmtheit des Wortes Form ist Sobald an dieser Verwirrung. Hoohaohtungsvollst M. Fluegel. Auf diesen Brief, den Herr Fluegel am 14. Januar abgeeandt, kam gleioh am nächsten Tage die folgend• Antwort de■ Hsm> Dr. N. Bräll, dis er also wenige — ׳■| Tage vor «einem Ableben, dae am ö. Februar Abends U * erfolgte, geschrieben hat. Sie lautete: ״Geehrtester Herr Dr. Fluegel! Das Kapitel in Maimonides Moreh, dessen Inhalt 8ie in Ihrem werthen Schreiben kritieiren, hat setnwn Nach Mai• Erklären viel Kopfkerbrechen verursacht, monidee Theorie, hat der Verstand keine selbstständige Exietena. Er ist die AufiEassnng eines Verstandenen* so dass Subjekt und Objekt in Eines suiammanmilwi Unser Verstand ist, naoh Maimonides, nur 6m• Sumnae von Begriffen, die dnroh Peroeption. enternden ■na. Auf di» Gottheit angewendet, ergiebt «w_ daran«, dass eine durch Wahrnehmung entstehende Eraauutnise bei ihr nicht vorhanden ist; die Gcjlthrlt :iat di# abeolute Allwiseanhait in aeterno. Subjekt aad. yb» jekt der Erkenntnis« können also in ihr. ni» dl'dr—in ״ gedaoht werden, sie sind in ihr aothwendig i d » UMä^ Diese Theorie che Maimonidas wia Säe riohtig bemerken. nun Pa abar nioht. Die Idee der Welt-'י ■ ״״»-*‘“ **»'W: ~ '