Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 21 (1892)
- Issue
- N° 15-16. (8.4.1892)
- Date
- 1892-04-08
- Page
- Seite 62 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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- Amoraim 1× ep/1003430
- Rashi 1× ep/1002670
- Riga 1× ep/1000826
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— 62 8. MV, 2. Ea ist ■fna iaoorrecte Annahme, das• (Oittin 60a) nachR. J.ch. (▼gl Ag. d Tann. II, 541) die eins«Inen Abschnitte des Pentateuch von Moses allmählich auf Rollen geschrieben worden seien, wahrend nach B. S. B. L. die Thorah 2>a abgesehloeaenes Oanae gegeben worden. In den Aussprüchen der beiden Amoräer handelt es sich nur daram ob die einaeloen Bücher des Pentateuch separatun oder hinter einander in ein Bach nied-!geschrieben wurden. Dieser Act dürfte ohne Zweifel nach beiden Amoraim sich ohne seitliche Unterbrechung Tollsogen haben. (VgL noeh Toeeph. ib. Stichw. — (.הודה ib. Anm. 3 Die Ausführungen des Verl sind mir unklar. Was heisst ״späterer Gebrauch“‘? Ich glaube in meinen .Quallen“ I, 7f snr Evidens nachgewiesen sn haben, dass in der bexw Stelle Sohir r. sn 1, 5, ed 'Wilna 81 Ende, das Wort מכרא nur Erklärung von תירה i«t etc., und מקרא bezeichnet das ״zu lesende“ schriftliche Gesetz (1 e. Pani), ntvta das mftndliehe Gesets (d. h. gleichlalls [M drasch] sn den 5 Bachern (nicht Mischna allein], vgl. z. B. Raschi sa zu Dt 13, 21 (Cholin 28a u Par.). S 864, 2 die Worte: ״Ein Weisen)Ungar darf nicht fasten bedehen sich augenscheinlich nur aut treiwilligea Fasten. Die vozgeachnebenen Fasttage (ct. ידב) musa selbstredend auch BL S B. L ein ITTI halten. Das hätte der Verf. bemerkan tollen. Zu 8. 868, 8 n. 893, 7 vgl noch den תני ד ישמלאל (er. Taan 68e ob 8. 884 Anm. 2. Das OTäVn כ&לשה ist nur durch die Erklärung der agadisehen Glosse B Meir’a (Ber r 20,12) tu verstehen, wonach hier der Midr אור TUTO 1*», das eig nichts andres bedeutete,'als eine scheinbare Halle, weil Adam’sAoge noch nicht lästern aaf der Scham seiner Gattin ruhte, solange er nicht durch seinen Ungehorsam seine ewige Daseinsbereehtigung eingebüast und nunmehr vernanftgemäas sich daxu getrieben fohlte, seine Ewigkeit durch das Erzeugen von Nachkommen zu ersetzen. Der Ausdruck כ״א wurde dann so aufgefasst, als sei ea wirklich eine Hülle gewesen ans demselben Stoffe, wie das Lichtfluidum, der Lichtglans des Himmels. Vgl Ex. 24,10, wo auch der Ausdruck בטליכזה in diesem Sinne genommen wird. S. 1189 1. Ich habe nirgends dafür eine genügende Erklärxng gefunden, weshalb unter זה (Kuh. 2,10) ein Stab gemeint sei- VielL ist es richtig, auf Ex 4,2 zu verweisen. Zu S. 401 1 ist jetzt za vergleichen meine .Schrift: Aua Maeorah etc., Heft 1, 8. t2ff: ebenso zu S. 619,1 ib. S. 61f. S 411 Anm. 5. 1. jer Ber 2d (st 12d). Die Bemerkung B.’s, אננקי zum Folgenden sa beziehen, ist zwar sehr bestechend; doch wäre das Wort dann eig. überflüssig. Man wird daher wohl an dar alten Erklärung 1 enthalten dürfen Im Jalk. Gen. | 19׳ stent übrigens מציק• Za S. 415 Anm. 8. In der ans vorliegenden Talmndauagebe (ed. Wilnai steht שדה של חנן (nicht של א1ם V)■ 8 anch in Toeeph. Ab. aar 58b Stichw. *TV~1 (8. das ). Bascui (zu Je«. 68,1) liest irrth ׳כ, טליות Vgl noch Abarbaa. in s. 7ס*9 ישוגה&> Jedenfalls ist אדום gemeint.!So anch im Jalk ). Ich besitze die ed. Ven. des Jalk. (ex librie M Mortarae). Da fehlt zu Je». 63,1 das fragt. 8tück vollständig. An der Par-Stelle (Jes. 84, 6) ist das Citat von der (röm.) Censar gestrichen worden, jetzt aber wieder sichtbar. Auch dort stand unpr. שדה של רוסי־ (in uns. Aasg. אדום, Wie auch in der ed. Ven. von alter Hand coirigirt worden). — Za Anm. 7 <st anch auf Ab. sar- 58b aut sa ▼erweison. _B. Jose h. Ohanina (S. 419—446 . 8. 439,1 Das היה מלח! Wäre noch sn übersetzen gewesen: Wenn es genau ist. Es steht nicht מעיין, was die Uebe. des Verf. annehmen lassen kannte. _Za 8. 442, & Ea sei hier hervorgehoben, dass der Verf. את&הא richtig nnr als Fragezeichen nimmt. Levy übe. aa in a neubebr. Wib. gewöhnlich noch durch: Ich muss mich WQlfed6Rk> B Chans b. Ch*J (447- 476). S. 452, 6 L DL 4,44 (sL 4,4;. Im Jalk. sn Hi 20 wird B. 8. b. L nicht genannt B. Samutl b. Nachman (477—661). S. 506,9. Der Hinweis auf M. Tamid ohne eine Erwähnung der Comm. reicht dnrehana nicht zur Belegung der Bedeutung ״bahn‘ für נבר im Nenhebr. aus. Vgl. vielmehr a. 8t. Joma 20b und Bemerkung in Nr. 423 dee vor. Jahrg. Ich gedenke mich *) Anm. Nachträglich sei hier noch beew. dee Vaters unsres B Chams (8. lfi.) aufSebb 49at verwisseu, wo sich eine wichtige biographische Angabe bexw. seines Verkehrs mit B. Jonathan b. Achmai (vgL B. J. b. Acfimai: Frankel, Meho 99b) und R. J. b. Eleassr and seiner früheren Beziehungen za B. Temaal, Sehn des (Garben) B Joae findet. über die Wandlang des fragt. Begriffes bei andrer Gelegenheit näher ausz□lassen. . Indem iah ׳ nunmehr die Besprechung dee vorgenannten Werkes dee unermüdlich thärigsn Verfassers schliease. muss ich zwar auf die von mir gemachten Ausstellungen surttckko turnen; doch kann dabei von einer wesentlichen Eiabusee, welche etwa die Arbeit dadurch an ihrem Werths erlitt, nicht die Bede ■ein. Man wird die grossartife Anlage in der Sammlung und aaschauliohen Bubrioiraog des Materiale nie verkennen, und so bleibt das Werk eine mehr als grundlegende Arbeit für die Geschichte der Agadah and ein Übersichtliches Handbuch für die Darstellung der talmadischen Ethik. (Für die Herstellung ootrecter Citate wird, wie bemerkt, eineVergleicbung mit dem Jalkut für den 2. Band, den wir recht hala erwarten, erlordarlich sein) Mögen die Arbeiten, sa denen die Darstellung der Agadah von Seiten Bacher׳» die beste Anregung giebL recht oald folgen; dann wird auch üt>er die exegetische Bedeutung dea Midrasch eine wesentlich andere Anschauung verbreitet werden, als bisher. L!ltterari8che Notix. Liturgisches. Bekanntlich dienen zur Berechnung der Festtage aus denWochentagen, aaf welche die n0D Tage fallen, die Kalen!erreichen, דף, םלע p ,א״ת כ*ש, נ״ר, ד״ק• Nun hat das יוצר להפסקה ראשונה in vielen ältem Aufgaben folgende Bestimmung: לארבעת זמנים צוקי רצף מלסור אי־ת כ״ש נ*ר ה־ץ זד. אה אשור mit Auslassung des Zeichens ד*ק sar Berechnung des שמחה תחה aas dem 4. Tage RDB- Die neueren Editionen (auch die oorrecte Bödelheimen hohen auch das Zeichen ד״קln diesen stimmt nun aber das Wort לארבלת nicht, weil für 4 Feste 4 Zeichen genügen. Die älteren Editionen haben daher in richtiger Coosequens לארבלת und 4 Zeichen, wenn auch für dea Verfasser kein Gruad Vorgelegen haben kann, das Zeichen ך'ק sar Berechnung dee תוי״ה JVTÜW saszalsssen. Oder sollte es nicht ursprünglich לחמשת nebst 6 Zeichen geheissen haben, was ja aas Msnuscriptsn oder den Edit princ. sich leicht ersehen liesse? Keinenfalls aber ist es correct, wenn die neueren Editionen לארצלת und 6 Zeichen mit Einschluss ד ק haben und müsste letztens, wenn לאר3לת beabsichtigt war, folgerichtig gestrichen werden. Auf den etwaigen Einwand, dass mit den Zeichen ja nur einfach die Begel angegeben werden sollte, nach welcher die Feste aus den Wochentagen des dCfi berechnet werden können, entgegne ich im voran«, dass in diesem Falle auch die zwei ersten Zeichen BT3 א׳ית genügt hätten, oder dass eie alle 7 mit Einschiass von דף פל״נ hätten angeführt werden müssen. Bees a Rhein. L. Oohen. 1.מברי מרק ורבנן ורבותי. DaeWort סברי utversohiedeutlich gedeutet worden. Vgl. ור0 דנחל לרש"י דל& I 66 und 76, feiner ג» שבא הלקט השלם Baber, s 140 טדש״ל א״ח § 174 Ende nebst Komm. a. a Mich will es bedünken, als ob ob ee רבנן סבוראי ספרי Saboräer gelesen wenden müsste. Ea ist also die Formel ursprünglich ein einfacher Ti inksprach, der den Anwesenden verschiedenen gelehrten Grades gebracht wurde and nichts anders besagt als der ähnliehe:חמרא וחיי לפום רבנן. 2 Der Genoss von Eiern, womit die Abendtafel amSeder- Abend gemeiniglich eingeleitet wird, hat sa verschiedenen Deatangen Anlass gegeben. Vgl 476 $ ש״ל א״ח exir und dasa B Elia Wilna Note 6, חק יעלב z. St, ferner | 673 im מל' Note 4 u a Allein die Tafelordnnng, wie das Anlehnea und Eintauchen ist eipe Nachahmung der vor Zeiten üblieben Weise. Deshalb wird auoh gewöhnlich mit dem Ei der. Anfang gemacht, wie dies bei den römischen Mahlzeiten üblich war, woher die sprichwörtliche Redensart ״ab ovo ueqoe ad malnm“ stammt. 3 ־. Das vielgedeutete א£יקוםן erklärliche ist seit jeher —> £ftx6[UV0v, nach seiner Grundbedeutang — Hinzukommende• — Nachtisch. E. — Riga. Soeben erschien im Verlage von Kajer A Miller, Berlin; ins Hatorah und Talnmdkritik. Exegetische Stadien von Rertkard K.0eulgakerger. . Heft 1* Vorwort, — fl. Die ,punktirtea“ Stellen. — f 2. Etwas von den ״umgekehrten“ Nain.— f 3. Die ״schwebend an“ Bnchstaben (14 Helten. Preis « Mark.) v—ptwnrt! fimtimMnr hy!!.1-» ,..«,ו-• p ■ -V. - ■