Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 19 (1890)
- Issue
- N° 52. (25.12.1890)
- Date
- 1890-12-25
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Vaktlugttr Naebdrask aut dieitm Blatts ist a 1 * hl!«stattsL Geschichte der jüd. Gemeinde Freiburg i. B. (Schluss.) In Benfelden beschloss eine Zasammenkanit von Boten Stra88bargs, Basels, des Bischofs von Strass• barg und der Landesherrn aas dem Eisass die Vernichtung der Jaden gegen den Willen der Bathsmaioritäten. Die Baseler verbrannten nunmehr die Jaden Weihnaohten 1348 aaf einer Bheininsel, die Strassbarger nioht weniger als 180Q am 14 Febraar 1349 aaf dem Friedhof. In Freibarg fiel das grässliofie Menschenopfer aaf den 30. Janaar 1349, nachdem das Verhör am ersten Januar begonnen hatte. Mehrere, in Verhaftgenommene Jaden sagten aas, [dass sie den Stad^branpen, genannt ״der stette I Ursprung“, vergiftet hätten. Lebrreioh ist, was einer Ider Verhörten, Liepkint, als Beweggrund der angeb• I hohen Brünnen Vergiftung aufährt, hfan hätte Raohe ■nehmen wollen für die Ermordang von 'Jaden durch ־Sdelleate bei Colmar aad wflnsohte aaoh einmal lerren za sein, ״ wan ir genag lang herreh gewesen sin“ (S. 44). Dass von Letzterem nichts za halten ist, versteht sich wohl von selbst. In Freibarg gab man denn auch die sämmtliohen Jaden dem Flammentode preis and liess. nur die zTölf Reiohsten, sowie die sahwangeren Frauen and die Kinder am Leben. Einsiohtige verartheilten freihoh dieses ebenso swhmariaohe wie vernunftwidrige Verfahren. — Neben jädisoheri Schriftstellern, wie Samael Üsqae. and Salomon ibn Verga, von denen ersterer die BesohaldigtfQgen Ule I erdiohtete aaräokwiee, letzterer mit Gründen wider•!legte, spraohen Chronisten wie' Tsohudy abd Span• iberg eie frei and fanden die Ureaohe d$r Jaden• in der Saeht sioh aa bereiafiern. ImVerfolg seiner Untersuchung entrollt Dr. Lewin ein der uusohöaäa Zwistigkeiten, welobe awiaohen vereohiedenen Parteien, am .die Erber hatt der »ten aus brachen. Li Freibarg kam ee י ieäerholt (Unrahen and Aaääafhn. Die em Leben sriaaeenen worden vtrtrieban and fanden imafcäi daa ihren #taapne*gehoeeen die ”Tfmltir*'‘ *"* Die eunBekbehal di> ׳ Ze t i >ie ai 9 getauft,- wi mdnder für weilen wa gegeben, v fährt. Die wie für and Zeit. Doob Städten, in dieser Ländern. Palästina fasser mein , sie eine Fr? Vergiftangs rli - sogar hie Pest sich n! 1368 käuftei 1 Grafen 108 reich. Die halten, derejr zafielen, n nommenen entwickelte in den Beeil Mitgliederaa 1 vor der Sempaoher Heinrioh vc daroh seine darin Synagןנ Verkauf von A der Charwo! and sogär aohrieben. 'Dieser 1391 1er Art. ,-7•—®®1“ff. pyunang von der Jaden Speoiee Von gegea, diewurde,' dass and den * X in. 'E; p •hnbec, Jahrhunderts' nieintliohe 0 < in .0 d fil r von• »he־ ■dr Maker «•rW»Mfelic<«M LIItrrMu,^ *m Bauart aa aauaaaaUt «ftat, 1 ba Pa»— Blatt* alfetahaaUa I BW ■mW»( rar ■wal baaalaraa •rlfelct WaaaHaa fee 8 ratlf lasrrtlaa. a Preia bei allse Baohhaa! m Wochenschrift“, di Littmator-Blatt* 1rkt)aJ die EzpedWta ifiaaaä Blatte• Inserat* oinaaädan, erhalte• 26 )( Baät^ y ך »halb in einer Urkande vdt 1! dieselben erwähnt werden, konnten. 1 ihrem Nameii der Zasats ״Jane* e ihn des Freiburger Gewembuch .f Vertreibung der Jnden galt für Fr sre auf an bestimmte, jedenfalls sehr la fanden sioh manche bald wieder in״ sie ve rlassen mussten, ein. Viele י naoh Osten, vorzugsweise naob ela via aaoh damals erfolgt» Hinweisung ihre Heimath war freilich, wie der Ve►- 1810s, da aaoh Palästina ffir mde war. Uebrigeas vergass ׳'man die age in Deatsohland sohnell , gestand . and da das Unreoht ein, zumal da die... >oh öfter anoh ohne die Jaden einstelHä. die Patricier in Freibarg die Stadt Tonht ind übergaben ,sie der Herrschaft Oestererhielt damit das Beoht, Jaden aa Stenern nur za einem Drittel der Stadt ench dies nar, wenn sie den aber- Jadensohatz wirksam aasübte. Tlangsam jioh die nene Gemeinde, die 1385 wieder z der Synagoge gelangte, aber ihre alte 1 nioht erreichte. In jener Zeit, noch -j. Freibargs Petrioier Verhängnis vollen - fdhlaoht, nährte der Konstanzer Biaohgge n Brand» den Hass gegen die Jaden Erlass von 1385.' Es wurde ihnen igenbaa, Halten ohrietlioher Dienstboten, Arzneien, öffentliches Erscheinen während he, Verkehr mit den Christen untersagt eine bestimmte Kleiderordnang vorge- Ifrlass wie die Freiburger Jadenordnang ea Vorbilder späterer Verordn» "1 »re Jeder Jade war naoh aittelaherlioher < 11n Gottesmörder. Daroh eine Baths- 1397 wurde weiterhin aaoh der Handel »eeohräakt. Zagleioh trat alne gteu» Anklagen in die Ereoheimang. Wie י Jrobrieten die Bseohnldignng erhoben sie bei ihren Idobesmahlso daa Blnt die 'eines Kindes verspeisten, ■o gegen die tgteUara, die des Gmatwee ססץ. Christenb|soso.eoUten sie den Hostien H pad aohon . päpstliche Baüea hatten dareaf Benag, Uad *nahe des KiolmMtel Qaalält ••י <%■ **■ ,:י־ל' ־ *r-