Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 19 (1890)
- Issue
- N° 21. (22.5.1890)
- Date
- 1890-05-22
- Page
- Seite 82 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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sprickt, VS«1> §tyl hatte. nichts vom grie- 0tri«0Hea Motaba, mmw niherteaioh atbrdm ParalUKetohaatyl der Itabrätsohea -GWuitoedichter «ad der AAton* jaawr sprichwörtlichen Weisheit, die in de* »Pirk* Aboth* wixkigehgt Ist.* Hunas könnt* vir mit Fog and Recht aedaoiren, dass nach Ränaas Ansicht die Pirk• Abotk früher bestanden, als die ,Evangelien*. Hören vir nan «inen jüdischen Gewährsmann, Geiger, dessen Autorität Herr Dr. K. tohverlioh anaweiieln wird: »Man ist in neuerer Zeit immer mehr rar Erkenntnis» gekommen, dass bei dessen (des Christenthums) ursprünglicher Ent• stehang kein aasserjüdisohes Element mitgewirkt hat. Die im Qrieehentham, in der B&merwelt herrsch enden religiösen und philosophischen Ansehen• ungen waren dem palästinischen Juden tham, somit anra Jesus and seinen Aposteln, wie dem an sie sich anlehnenden Jndenchristenthnme gänzlich lern geblieben.' (Geiger, Jüdische Zeitschrift, Jahrg. 6, S. 251^ Hoffentlich wird der geehrte Herr Yert. bei der 2. Anflage seines Buche«, das wir allgemein empfehlen, die schwankende Ansicht ven der Priori- Ut der Sprüche verlassen. 1 M. S. Baker, Salomen. Majan-Gannim. Commentar su Jjob von R. Samuel b. Nissim Mesnutb. (Schluss.) Ueber das Bach selbst giebt B. folgenden Auf- Schluss: 1. B. Samuel beabsichtigt mit seinem Kommentare eine einfache Erklärung des Wortsinns (BWB); er fügt aber auch Erklärungen wie die Baschi’s, Aben Esra’s und Anderer binsn, ohne deren Namen tu nennen; 2. er giebt nioht selten grammatische Erklärungen ans der Lautand Satzlehre; 3. er war Kenner des Arabischen nnd führt oft arabische Worts zur Erklärung dee Textes an; 4. er benützt mit Vorliebe das Targum zu Jjob, von dem er aber verschiedene Lesarten angiebt, die sich in unseren Drucken nicht finden. Bnber hält sie für meisst angenau angeführt; 5. er erwähnt such an mehreren Stellen das Targum Onkelos, das Targum Jerusohalmi bezw. Targ. Jonathan b. Usiel; 6. ganz besonders aber entfaltet er einen Beichtham von talmndischen nnd midraschischen Erklärungen, darunter solcher, welche sioh in keinem der ans bis jetzt bekanntenMidrasohwerk* vorfinden. Deshalb hat auch dar Abschreiber den Commentar מדרש ספר איוב genannt, weil er fast die Stelle eines solchen vertritt. Thataächlich besitzen wir nan keinen Midrasch zum Bache Jjob. Denn die Bezeichnung eines solchen im Jalkut zu Jjob 897 beruht entweder auf einem Irrthum das Abschreibers oder Druckers, oder ist auf Midraschim za anderen Büchern za beziehen. Der Yer£ des Jalkut hatte einen Midrasch ea Jjob nicht vor sich. Ebenso haben Bekanati nnd der Ver£ des Matnot Eehnns, trotzdem sie von einem Midrasch za Einiges wollen wir nur auführen, was der Heransgeber nicht besonders berührt hat. ä. 2. Z. 10 führt R. Samael den Satz der R S. b. Lakisöh etwas anders an, als er im B. R. p. 57 lautet. S. 4 Z. 17 ▼. o. führt R. S. b. N. eine Mjeinung des R. Saadiah an; S. 4 Z. 2 v. u. führt er eine Stelle aus Baba bathra fol. 15 b sowie eine fiaschi-Erklärang zur Stelle in Hiob an; S. 5 Anmerk. No, 35 beseichnet Herausgeber die Worte des Verfassers als dessen eigene; sie sind aber ihrem Wesen nach die Erklärung Basohi’s I zur Stelle. Seite 5 Z. 15 v. 0. führt Verfasser Worte Rasohi's an; ebenso in dem, was er S. 7 Z. 6 v. o. sagt, gleichfalls 8. 7 Z. 9 v. o, Z. 16; Z. 51; Z. 4 n. 5 v. u.; S. 11 Kap. 3 V. 5. | Za den Eigenthümliohkeiten des Verfassers, welohe! hervor gehoben zu werden verdiene 0, gehört | 1. den Midrasoh ohne die zur Stellenerklärung uu- ן nöthigen Beiwerke za zitirea S. 2 Note 9; 2. die nttohterne Erklärung vorzaziehen 8. 2 Zeile 3 v. u.; 3. der Erklärung Rasohi’s nicht unbedingt sich anzaschlic ssen Kap. 1 V. 11. 1 Auch einige Druckfehler haben sioh in den Text 1 wie in die Bemerkungen eingeschlichen. S. 5 Anmerkung Z. 1 muss es heissen ואמר ריש לקיש u. a. w.; א׳. TD 2“2 nicht ‘2, VB; im Texte S. 7 Z. 7 v. o. muss! ei heissen לידכיר ה2נות, nicht הכרם; a 7 Z. 2t muss! es heissen תשו2תן nicht תש1רתו. i Hoffentlich erfreut uns der gelehrte Meister bald mit weiterer Veröffentlichung der Werke R. Samuel’s. Hannover. Kr oner. Litter arischer Anzeiger. Van den hebr. Zeitschriften (gebunden) ist 1. rramagid Jahrg. 1870. 72, 73, 74, 75, 78. 3. Haschaohar Jg. IV. חרל״ג, billig zu verkanten. Offerten wolle man senden an die Expeditie.1 A BL Billig ca ▼erkaufen: 1. Die kritische!!*• Chi-*■»-!ah• von Dr. A. Berliner, (gab.) 3. B•• *Wehte «er tsnel. ÜsewtetolaBeMliatTin Babb. Dr. B. fl. Aaeshash. Offerten wolle man nieder- 1 in der Bxp, A BL Jm Verlage von J. Kaiiffmsaa in Frankfurt a. M. ist erschienen: .. תפלה קצרה זז(: r Hebräisebcs Gebetbuch für die israelitische Jugend zam Cefeersetsea eingerichtet u. mitVocabnlaxium a.G raminatik versehen von [4170 Dr. HL Rehmer. Zvt Iter Carfas. Sechste, stark vermehrte and verbesserte AaRage. 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