Mannheim
Compact Memory

Jüdisches Litteratur-Blatt · 1890-01-02 · N° 1. (2.1.1890) · p. Seite 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
19 (1890)
Issue
N° 1. (2.1.1890)
Date
1890-01-02
Page
Seite 4 (sequence 7)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
82% known words query
IRI
…/6492408-6575064-8757727--1884-4856942
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

ftiflft« n IWgililWt MM, dM im alten Tradition ▼nrtMpiiihrt wird, weiche «rafthit: BDe& BeW ftv~v~ ■ni■ ■eia• Schaler etrahleadea AntfiiMiT'B» jp^E*® sie hia und eraftUlen dem Babbi JodtoaA: Babbi Abahn hak eia Jawel gefandea. De ^jpaeb «r ■a ihnen: Wie kommet ihr daran!? Sie «■*werteten: Weil wir geaebea haben, wie ■eia **1fff? rtndih•. Da tagte er (Babbi Joehanan): Viel• hat er eine neue Lehre maoaaei,. . . — ~~Z Wtka!wir nach dem prineipiellen Aaanngapankte i der Bern Verfasser» nur eine bedingte ntceotuigoog vermochten — die Fr&ohte ■einer reüginfaeieiilltiolieefliin Betraehtang ereoheiaea ane nie aaCerwanlkilw Gaben, bei deren Anbliok im Hermen nad enf. den Lippen da• Wort des weieea König« ertAmt: ,Naoif Muegabe »eine« Verttendee wird gerahmt dar Kaan.* Leobsohüts, im Noeamber 1889. Babb. Dr. M. Krakauer. *) Siehe de■ reichhaltige Werk ▼oa Eduard Meyer ‘ ' *'' ” ״ ־ l“ •61״ _ ־ *ehichte da• alten Egypten«“ (in Onckans .,Allgeroeiue Oe- Schichte in F.inzaldarsteUungea‘.) Nach der Darlegung deeeen, daee ee im alten Egypten eine Unzahl von localen Scbutxgottheitaa gegeben habe, denen *ich der Caltaa taet aasachliaaelich zuwaaate, wird unter Anderem aaegeführt: ״Der äehatzgott dea Qanee iat keineswegs der mächtigste Gott der Welt — im dann wann ihm die VeraAttniaee •einer Verehrer ’ za untergeordnet and gleichgültig, als dass er sich tun eie kümmern würde (Seite 31). ״An der Spitze (der Gottheiten) zieht der Sonnengott Rn, der in ganz Egypten el• die höchste, weltregierende Gottheit anerkennt wird, aber eben deshalb nirgend einen localen CuÜns hat — er steht in annahbarer M^eetät hoch aber den Meneehen and Göttern“ (Ibid. S. 96). -Die Gottheit ist durchaus nicht etwa ein moralische« We*en;■ aas Verhältnis» des Menschen za ihr ist kein gütliche», sondern ein natarnothwendig•«-, aber ereil die moralischen Satzungen gleichfalls auf Natarnothwendigksit beruhen and unmittelbar aas-des Bedingungen dea socialen Zusammenlebens erwa-hsen. gelten sie als Gebote der Gottheit, welche eben die Form des socialen Zusammenleben» gtsohkffen und bestimmt hat“ (Ibid. 8• it» 41). Aach im spater mehr entwickelt» Sonnenkult», r der die Einheit der Gottheit in allen ihren Ersehsinungen besonnen will, finden wir Vorstellungen, durch welche die Bedtntang der so erhabenen biblischen Lehren von Gott, in« hellet» licht gesetzt wird. ״Ia den Commeatirea zum siebzehnten C4p. dee Todtenbachee, die in der Zwischenzeit entzfsnii sind, heust es, dass Ru aas seinen Gliedern die Götter «*»ne» Gefolges bildet, dass sein geheimnisvoller Name, den der Todte wiesen muss, dasjenige ist, in dem er sich selbst beghttet. Der Vater nnd der Sohn, der Sonnengott von gestern, uzid heute, Rn und Horns, sind identisch. . . . ״Der Sonnengott ist dar Gemahl seiner Matter, der Himmelskönigin, aal Anasres mehr. U.*tmrmrimehB JVotizan. i. Ck«eM>mee>jM. Ueber da» rwaKslhett« Hteriujebr de« Jseee UWjim'Cohen (CaateriaÜin IfataJt dzs Idtä-Bl v. J. 5. 7א verdanke ieh da» Bote des Imin« Rabbiner Dz. Brenn kt Pie•« felgend» ■ehit—ewsrthe Ißtthellang, teahwalcher es wekl kam»■» Zweifel mehr mnforHegt, dass da geeilt» das Jahr 1nn:(&in) fntr. Henr Dr. Braue ■dtotfa: Jt.01. Gehtatipfe 9ls1׳bt)ahr glaake ieh in der Graetz’sohec ״Mo säteschriit* XXX, Ö4S bereits richtig als den 5. Sisree 493 =- 94. Mai 1738 ermittelt za haben. Nach aeioem eigenen Zeagniee «tau4 nämlich Cantarini am Sonntag, dea 1. Etat 1717 am Ende eeüiM 74. Lebtesjelmae Folglich war 1643 sein Geburtajanr n3rc״׳ncm. m, 1*1■ Soll er nun an einem Sonnabend, der aut den 5 Siwan fiel, gestorben und aber 99 Jahre alt geworden sein (Gbirtmdi S 15t 1, so kann da« frühmten» am fi. Siwan 49* gewesen sein. Das Ohroaogrsmm *13'OTl ist demnach eia Inthttm Ghirondi’a Inest men statt des Endes den Anfang desselben Verses (Thraai 147), nAmlich ׳nTTBl “YTBr ab stimmt die Seche aut das Schönste. UAangenehm ist nur, dass nach Beajeltol (p 818) die von M. On. Luzzatto auf den Tod OantarinTs verfasst« ,*Q*p bereite zehn Jahre Ir&her erist. Wahrscheinlich ist dieses ein Irrthum Benjacobe*. *) (Auffallend iat auch, dass Be^jakob pn3T ד£אל חיים סימני ש »«imaibt, da Ghiroadi und du Bibliographen den Namen ר0אר nicht haben Wolf im Beer’achen Catalog lasst Cantarini scheu 1841 sterben. Zaus hat den 13, Mai 17rä als Sterbetag Oantsrini’a. Dieser fiel aber enf Donnerstag den 6. Siwan dnd hätte nach dem Vorhergehenden alsdann Catarihi nur 86 Jahre gelebt. Herr Dr. Brenn hat offenbar das Riehtige getroffen C.) Derselbe schreibt facner: ״Für Elia Montalt 0*e Todestag ist dis Quelle ״de Bsrrios“, angeführt bei Wolf III, No 959 and demnach richtig bei Zunz. — Zunzens Bemerkang über den ToJeetag des Abr. Luzzatto und «einer Freu (unterm 9. August) beruht aal Luzzatto’« Abhandlung in Basch’ Jahrbuch iür 1847, wieder abgedruckt im italienischen Original in ,,Autobiografie di S. D. Laazatto“ (Paffova 1882> 8. 11. Bei Gnirondi ut demnach statt QTD&? ברביעי zu lesen -|J75 בארבעה• — Bei Joseph Heilpem muss es wahrscheinlich ‘5 statt 3׳ heissen. (In diesem Falle würde das Datum stimmen C) — 1_er Güte des Herrn Rabbiner Simonsen in Copenhagen verdanke ich folgende Mittheilung : Ch. J. D. Asalai (vgUJ. c.) ist am 1. März 1806 gestorben. Seine Grabsobrift, die itr der Einleitung za אברות חיד״א (Livoroo 1867) eich findet, giebt als Todesjahr 'JTp''TI =“ (5)666. ,.Wir» er 6667 gestorben, so hätte man auch angegeben, ob א״ך oder ואדר gemeint sei. Auch im Nachtrag zu seiner Reiseskizze 3TO מלנל (Livorno 1839) ist 6566 richtig angegeben.!Hiernach wären Zanz, Jost und Wolf im Beer’schao Catelog za berichtigen. C.) Beiläufig bemerke ich, dass aas demselben Nachtrage hervorgeht, du« er nicht, wie Ghiroadi angiebt, 87 Jahre, sondern nur 82—83 Jahre alt geworden ist.“ L. Cohen-Rees a. Rhein. Loadea. Du neueste Werk des Professors RobertsonSmith ״Die Religion der Semiten“ wird in kürzester Zeit bei Adam and Charles Black erscheinen. Der Proteeeor hat zur Eröffnung einer Serie von Vorträgen in Cambridge du Thema ״die vergleichende Grammatik der semitischen Sprachen“ ■gewählt, כרם חסד ד m, 115 gern ebenfalls du Alter Cantarini'« auf 95 Jahn und als Todestag den 6. Siwan an. Für die Abtassangszait der לוינה findet eich an derselben Stelle gleichfalls du Jabr ת&ךן< wu aber, wie Herr Dr. Braun richtig voraussetzt, nothwendig ein IiTthum sein raus«. ־Wer kann dieses Bätheel lösen? Literarischer Anzeiger.. Soeben erschienen und-direkt von uns za beziehen: *“JSssssr .Populär dzxgeetellt v. A. Lerin Preis M Pt. (Briefm.) franco I l|1L hhfebenicfc• latkfcufiitg. Kochbuch Ab israel. Frauen von ■ *htokka W«if p«. ■eiKHttii. :■?mit• verb. Auflage. Elegant Rat׳:!zahl!1 לי , ,״;׳ V|p«k > Es wird n kntei LoB^etldd^i, Asthma wird geheilt. [2106 Die Methode, welche rasch nnd sicher ist, wird durch ausgezeichnete, vielfach erprob»« Mittel unterstützt Nach vier Wochen tritt stets entschied. Besserung ein. Ausführliche Berichte mit Retourmarken sind za adxeesiren: mfiewaMHemnmemSmiS■ BrUfkut•» der (teda^fiee.- K.L. WirerWa-ter'Ihre bis jetzt noch nicht eingetroffeue’Ents^Uessmg^Mjgd״^ rteü mit .PkMeangsbe wolle mau -an die Red. dies. BL ein- .1r [3061 , D. L.W0 If f,־Magd»Ö<g|jJVariajS von Robert Fribe» ־Leipzig

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.