Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 17 (1888)
- Issue
- N° 48. (29.11.1888)
- Date
- 1888-11-29
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
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M 48. 'י־ 7י Jüdisehes Litteratur-Blatt. Iv B«lMCkU1f 111« Jaiaath•«!■I J1411 k!tr»ffwl«1 llttanrlukiR Kr- MktlBHg«■ Uf 4mm ti*kUU 4er PUI•- Nfhte, flcaeUelt«, ItkMgrirkl•, Tkeo״ •fl«, 0rl«U114t , Reaületlk, LItartU 1. PlfefOftt. Heraasgegeben ▼OB £abb iner Dr. Moritz Rahmer. 9TCa<^3e6׳ut^, 29. 9Tovc׳m6׳cr 1888. ■ick«r «•r claMklicizM LltUnUir.mlek Mr IKmI.•• nrta, U 41 •MB Blltt• »11nk«44 BM*rMk■■! M DiantiiK na ■«•I »wwkwi■ bvflin■ trftlii «UiMltff« kirn fl ritl■• IiHrtki. Du ״Jldlseke Lltterstsr-BUtt« erscheint wöchentlich in einem halben Bogen Preis, bei allen Baehhandlangen (in L eipzig bei Bobert Friese) pro Jahrgang 8 Hark. Abonnenten der ״Israelitisohen Woebenschrift“ (die viertel)ihrlich bei allen Postanstalten und Bachhandlangen a Hark koetet) erbalten dM ״Jüdische Litteratar-Blatt“ gratis. — Inserate werden mit 16 Pf. für die gespaltene Petiteeile, Beilagen mit 90 Hark, berechnet and sind an die Expedition dieses Blattes za senden BnohhEndler u. Lehrer, welche direct oder durch Bobert Friese Inserate einaenden, erhalten 25 Babatt. Inhalt: Zar Grundsteinlegung des neuen Tempels ijn Pilsen. Von B&bbiner Dr. Jeherkel Caro-Pilsen. Wissenschaftliche Anfs&tze: Die Hebraica des British Museum. Von S. Schechter in Zar Geschichte der hessischen Jaden. Litteratnrbericht: Becensionen: Die Sela' and Talmud von Zadoc Kahn, Grand Babb: dem Franz, von J. Singer. in der Bibliothek London. III. — .ve~ei nach Bibel in de Paris, aas Zur Grundsteinlegung des neuen Tempels in Pilsen am äOj&brigen Jabiläamstage der Hegiernng Sr. Majestät Franz Josef I., Kaisers von Oestorreich. Von Babbiner Dr. Jeherkel Caro-Pilsen. צהלה ורנה מקצר ארצות הנכנעים תחת פשרת פראנץ יוסף האדיר באדירים מלך נסיכים ולאומים הנחמד והנעים חכם קבב נאדרי בכח אכיר הגבירים* כיום קדה על כסא מלכותו הוקם על בצדק 1דק עם, כלי הכר בין שוע לדל בחדש שנים עשר הזה בשני לחדש התנשא דגלו על ארצות רחבי ירים לשמחת עממים לניל ומשוש אראלי קדש - במ8ול צדיק ישמחו נם מלאכי שמים - ואישי זשראל מחאו כף אמרו לרורותם כי מעת יזרח שמשו יהיה אור במושבתם נחנו ע1:י־יו ילדי העברים כפילזען העיר בונים דת תפלה לאל לשפוך שידונו לאל ע ליק נשא לבבינו שם בתודה ושיר בשל ר|נחת מלכי צדק נפל גורלנו כי כמו! במקדש קטן ונדול יחד ירונו rfum p שבטו כלם יחדיו בשלום ישכנו למוסד ד, עוז הנחנו אכן פנת הבנח־,(• כיום נ! :תר אדונינו החסיד מבחר האישים למען ידעו דורותינו כי תמיד היד, יראת תאלהים ומלך יסוד להצלחת כל אנשים לש יוו: זה יהיה ברוך תבא בו רננה יק כו משוח מלך זה ארבעים שנה לק מורינו חקנינו נלכה ונעתירה פני אזיק החיים להאריך כלי קץ פתיל חיתו עם זע ולכה בת חיל האהובה והמעטירה ובנו דודו דרש עצר עם כל מתי עצתי ועל בית קסר תרץ נזר כשמש יפיץ אור ימים י:ל ימיו תוסיף שנותיו כמו חד ודור! סיווקאלמ״א י*נ Die Hebraica in der Bibliothek des British Museum. Von S. Schechter in London. HI Nachdem der Leser daroh den vorhergehenden Artikel sioh nan einen Begriff von der Collection der D r ao k wer ke wird machen können, möohte ioh ihn einladen, mich anoh durch die Manasorip tensammlang des ״Museum“ an begleiten. lob befürchte jedoch, anf diesem Gange ein weniger zuverlässiger Führer za sein, denn das Mnseam besitzt keinen Oktalog über die hebräischen Handsohrilten. Ein solcher ist aber das unerlässliche Hilfsmittel, duroh welohes der Gelehrte eine allgemeine Uebersioht über die Anzahl and Beschaffenheit dieser Werke erlangen kann. Der Handsohriftencatalog von Dake s reioht nur bis zam Jahre 1856. Gerade aber naoh dieser Zeit hat das Mnseam, wie air später sehen werden, nicht nur seine meisten, sondern anoh seine bedeutendsten Erwerbungen aal dem Gebiete der MS8.- Litteratur gemacht. Folgende Bemerkungen dürfen daher nicht als das Resultat eingehender systematischer Stadien über diese Sammlung angesehen werden, denn solohe za machen, *ist ohne Hilm eines C&talogä durchaus unmöglich. Sie beruhen zam Theil nur anf der Beschreibung einer gewissen Anzahl MSS. in Dnkes’ Cabalog, zam grössten Theile aber auf eine gelegentliche Einsichtnahme in dieses oder jenes Manusoript. Zar Gresohiohte dieser Sammlung ist nan za bemerken, dass dieselbe aas eben 80 geringen Anfängen entstand, als die der Draokwerke. Die Collection des Dr. Sloane, welche als Grundstock der Samm-s lang betraohtet werden kann, enthielt nur 9 Hand- Schriften. Spätere Erwerbungen, als z. B. die Harleianand Cottonian-Colleotionen, die Bo 7*1־ and viele andere kleinere Collectionen, welche bis 1854 als Anhänge verzeichnet worden, brachten die Zahl der hebräischen MSS. anf 252. (Sims’ Handbnoh zar Bibliothek des Br. Mas. p. 109). Ton weit grösserer Wichtigkeit war die Almanzi -Colleotion, welohe in der Zahl von 335 MSS. im Jahre 1865 von der Bibliothekverwaltang angekauft wurde. Von spätem Erwerbungen erwähne ioh nur nooh die , Handschriften aas Temen, welohe der berühmte Fälscher Sohapira mit naoh England brachte. Heate soll die Zahl der MSS. mehr als 1000 betragen. (Diese Mittheilung verdenke ioh ebensowohl als andere Einseih ei ten der Güte des im Museum beschäftigten Herrn Dr. Hornung.) Wir dürfen hierbei aber nieht wer• innälliiTfil