Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 17 (1888)
- Issue
- N° 33. (16.8.1888)
- Date
- 1888-08-16
- Page
- Seite 130 (sequence 5)
- Language
- German
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׳!ידי.׳,> . ו! •-י ■t; ’’'?'"’■«*'יל׳ wy*▼ ▼.!.* v«י•«" - 180 — Zu S. 18, Jekatiel, ▼gl. Wiener, Jahrb. der Achawa m, S. 112. Za 8. 30-t Jacob Nordhansen, vgL Halber«tarn in Kobaks Jesoharan V, 124 a. 133. Za 8 84. Weil nennt 8ioh nar קרובו של כהו״־ם. Za 8. 79, Anm. 4 ▼gl. Halberstam das:—8—406) Anm. 2. J Za Sc 123, Anm. 3 ריאה heisst Lange, gemeint ist jedoch, wie aas 8 שמיעהa vermathen, ראייה. Za S. 134, Anm. 4. In dem handschr. אסי&ית 8. 122 liest man: בתשובת רבנו שלמה כשהיו מביאים לו בתוך הסעודה אגוז שאפר בדבש ד קורין נוויט בלשון אשכנז מברך עליו שהבל. Herr H. hält deshalb das Wort für identisch mit dem ▼on mir II, 213 erwähnten ניקיטי. loh habe aaf die Stelle aas Assafot im ersten Bande Besag genommen, habe jedoch denselben nicht zar Hand. Za 8. 222, Anm. 2 (auch ▼on Herrn Fried mann bemerkt): אזדרות ׳ דברות, ▼gl. Rapoport, Kerem ehern. III, 201 Zanz, Litteratargesch. 22,75. Zu 8. 267 אל חבואני רנל נאוה ▼gl. Fin,קריה נאמנה 8. 328. Herr Lehrer Spanier in Magdeburg erinnert S. 137, Anm. 3 zu חתן פרוט an Hasenbrod and verweist aaf Grimm, W. B. IV 2, 536. Herr M. Fried mann bemerkt za 8. 201, Anm. 4, dass im Tanchama aach der Affe erwähnt wird, and erinnert za 8. 202 (Zeichensprache) an Chagiga 5 b. loh bemerke za 8. 136, (Merate, Merende) dass in Jnnsbrack heute noch die ״Jansenzeit“ Maränd heisst. Litteraturbericht. Recensi onen. Gesänge für Synagogen. Eingefährt in der Synagoge za Braan8ch w eig, zusammengestellt ▼on H. Goldberg, Kantor der jäd. Gemeinde daselbst. ־Vierte vermehrte Auflage, heraasgegeben von S. Fachs, Lehrer an der jäd. Religionsschale. Braunschweig, Verlag ▼on Fr. Vieweg and Sohn. 1888. Das Princip des einstimmigen Gemeindegesanges brioht sich in neuerer Zeit (namentlich aach durch die Bemühungen ▼on Jacob 8 0 hn-Leipzig) immer mehr Bahn. Einer der ersten, welche dieses Prinoip durchgefuhrt haben, war Goldberg, and es giebt wohl wenig Gemeinden, in denen nioht aas den ״ Braansch weiger Synagogen-Gesängen“ einzelne oder aach eine grössere Anzahl Melodien benutzt würden. Wir begrüssen daher das Erscheinen dieser vierten Auflage des bekannten and beliebten Baches mit Freuden. Freilich erscheint es in wesentlich anderer Gestalt; die Umwandlang ist aber jedenfalls eine Verbesserang za nennen. Naoh dem bekannten Worte: ,Wer vieles bringt, wird jedem etwas bringen“, enthält die 4. Auflage aasser den Weisen der 3. Aafläge eine Anzahl neuer Compositionen hebräischer Texte (wir nennen davon: ״Weohomra“, Schluss vers des ״Olöna“, ,s״a sch'orim“, ״w’sös hatdroh״ etc^ ״adönoj moloch“, vmi cbomöcho“, ,Jigdal No. 42“, a)Adön 610m“, ,Psalm 113“, 2 Melodien zar ,K’da- ■0ha8-mas8af“ für Festtage, ,Sn kölöhenu*, ״sisa w״gila“, die 13 Middös“) and nioht wenige Gesänge in deutscher Sprache. Die Texte za letzteren sind gröestentheils mehr oder weniger freie Bearbeitungen hebräischer Gebete (nach Angabe de» Vorwortes sämmtlioh dem Herzfeld’schen Gebetbuohe entnommen), z. B.: ״ki lekaoh tow“, ״adön ölom“, ,addir bammoröm“ (naoh demPriestersegen) ,Sn kelöhenu“, ״an’im s’mirös“, Psalm 29, ,onno“ beim Umzage am Simohas torah, ,hammal'ooh“ nach dem Aufrufen der Knaben am Simohas torah, Psalm 150, Psalm 121 für den ersten Neuj&hrsibend, ״h&jöm haras ölom“, ,dark’cho“ a. a. m. Es ist jedenfalls dankbar anzuerkenneu, dass der Vorstand der jüd. Gemeinde zu Braunsohweig die Erlaabniss ertheilt hat, alle diese Lieder der Oeffentliohkeit zugänglich za machen. In Braanschweig selbst sind dieselben, wie wir erfahren haben, bereits eingebürgert und werden von der Gemeinde gern gesungen. Mögen nan aach andere Gemeinden, die nicht grnndsätzlich deutsche Gesänge beim jädischen Gottesdienst« aassohliessen, dieselben prüfen: wir glauben, dass die grosse Mehrzahl derselben ihnen gefallen wird, namentlich wenn Orgel- oder Harmoniambegleitang hinzukommt. Darohweg haben sie den Vorzug der Einfachheit and leichten Sangbarkeit bei Melodienreiohthum. — Für solohe Synagogen, iu denen nach der Predigt ein kurzer Choralgesang übli h ist, enthält das.Baoh auch eine Anzahl Choralmelodien, za denen man sich die Texte allerdings aas dem Brauusohweiger Gebetbuche holen muss; nur za den Confirmations-Chorälen und dem Buss-Choral für den Versöhnungstag sind die Texte vollständig gegeben. So findet also jede, einem modernen Gottesdienste nicht abholde Gemeinde in diesem Buche reichliches Material. Da aber zu deu betreffenden Gebeten auch die hebräischen Melodien nicht fehlen (— neben dem deutschen ״ki lekaoh töw“ steht das hebr. ״ Ez ohajim“, neben dem deutschen ״eu kelöhenu׳‘ das hebräische, ebenso ist’s mit ״hajöm haras ölom“ etc. —), so kann auoh die orthodoxeste Gemeinde dasselbe mit gutem Erfolge benutzen; sie braucht nur die deutschen Nummern einfach zu überschlagen (Eis sollen freilich auch heutzutage noch Leute geben, die schon bei der Möglichkeit, dass in einem jüdischen Gottesbaase Gebete in deutscher Sprache gesungen werden können, voll Entsetzen sich abwenden; für diese ist wahrscheinlich das Bach nioht geschrieben.) — Aas dem Vorworte erwähnen wir noch, dass der Herausgeber, Lehrer Fuchs, im Ginverständniss mit dem Verfasser H Goldberg, deshalb mit Heraasgabe der neuen Auflage betraut wurde, weil letzterer (G.), obwohl sonst nooh in voller Frisohe seines Amtes waltend, infolge eines Handleidens gehindert ist, die Feder zu führen. Der Herausgeber erklärt sich in demselben Vorwort aaoh bereit, die Orgelb egleitang za den einzelnen Nammera in Abschrift za liefern, die Zastimmnng des Brann- Schweiger Gemeinde-Vorstandes als Eigenthümer derselben vorausgesetzt. Vermuthlioh werden manohe Gemeinden von diesem freundlichen Anerbieten gern Gebrauch machen. Wenn wir zum Schluss nooh hinzufügen, dass trotz der Reichhaltigkeit and der recht guten Aasstattang der Preis des Baches (Mk. 1,20) ein mässiger za nennen ist, so dürfte der Zweck dieser Besprechung, dem ,alten Bekannten“ za seinen vielen früheren zahlreiche nea» Freunde zu erwerben, erreioht sein Verlag von Friedrieh Vleweg k Sohn in Braanschweig. (Zu beziehen durch jede Bacbhandlang.) Soeben erschien: Gesänge für Synagogen. Eingeführt in der Synagoge za Braanschweig. ZasammengästeUt von U. Goldberg, Kantor der jüdischen Ge* meinde daselbst [483 Vierte vermehrte Auflage, heraasgegeben von S. Fachs, Lehrer an der jüdischen Seligionsschale. 1 ־ ־ Hark gr. 8. geh. Preis 20 Pt Veantiyortlieher Bedactear Dr. Sa hm er, Magdebarg Drnekvon D. L. Wolf f, Magdebarg. Verlag von Bobert Friese, Leipzig