Jüdisches Litteratur-Blatt
- Journal
- Jüdisches Litteratur-Blatt
- Volume
- 17 (1888)
- Issue
- N° 3 (19.1.1888)
- Date
- 1888-01-19
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 84% known words query
- IRI
…/6492408-6488258-9805901--1363-4856517- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
J t t M 3 7־ ״׳ »:״י ״״.■״»!!׳יי Pi Jüdisehes mmmmmmmmrn Jahrg.XVll. Litte^atur-Blatt. Zu BtfnehtMf illir J14«atk«■ «■4 Ji4m betrefft■**• Iftterartarhe■ tr• 'chel■■■*«■ ••f 4ew Gebiet« der Philo- •ophle, Geeehickte, Etbaogrephle. Theoloirf«. OrleaUll•, Exe*eae, HoMfletfk. Utarffk PKd«4r0ffik. Herausgegeben TOD Rabbiner Dr. Moritz Rahmer. 0T£.a^9e6ur^, 19. afanuai 1888. BlekvSerelsMkUgls«■ LlU«r**«r,welek• 4tr Bstset.u» x«s«us4t wartaa, Ba4«a la 41 WM Blatu «iagafcaa*• Bw*rwhaar. Kai HawaBaa( ז•« ml Bses■•!•■»• KxaairlarM «rfMgt •Uaall«• kara« Sratla-lawrtlaa. Das ״Jldlsche Litte rstar-Blstt“ erscheint wöchentlich in einem halben Bozen Preis bei allen Bnohhandlan^en (in Leipzig bei Robert Friese) pro Jahrgang 8 Mark. Abonnenten der .Israelitischen Wochenschrift“ (die vierteljährlich bei allen Postanstalten nnd Buchhandlungen 8 Mark kostet) erbalten das ״Jüdische Litteratur-Blatt“ gratis. — Inserate werden mit 86 Pf« Ihr die gespaltene Petitzeile, Beilagen mit 80 Mark! berechnet and sind an die Expedition dieses Blattes za senden. Buchhändler n Lehrer, welche direct oder dnrch Robert Friese Inserate einsenden, erhalten 25 1ן Rabatt. I n 11 ti 111 Wissenschaftliche Aufsätze: Dr Stiftung für Preisauschreibangen. Gamliöl. (Fortsetzung.) L itte raturbericht: Recen 8 ionein: Die Zerstreuung des Volkes Israel — Zur ״Principientrage.“ Von Land8berg. Litte r ar isch e Notizen. Moriz Rappaport’sche — Rabbi Simon ben Pressel, Wilhelm. Dr. Moriz Rappaport’sche Stiftung für PreisausBchreibnngen.*) Im August 1885 hat das C< Eappap°rt-Stiftung folgende zwei schrieben. I. ״Welchen Einfluss habe; ״Psalmen ausgeübt auf die Gest ״auf die Entwickelung und Fort! ״logie in den verschiedenen Ei) ״unter den modernen Völkern?“ II. ״Ueber die Leistungen d< ״reich seit ihrer Gleichstellung ai ״Wissenschaft, der Litteratur u ״Leben.“ Die zweite Frage blieb unbe; Um den Preis der ersten FraJ eingelaufene Arbeiten, von denen migen Urtheile der drei Prei8ri| Professor Dr. Anselm ßioker in Franz Delitzsch in Leipzig und Kaufmann in Budapest, die mit rium totius theologiae consumma׳ als preiswürdig anerkannt wurde. Bei Eröffnung der versiegelte der Name des Herrn Julius Steins in Berlin, ajls Verfasser der pri Das vomiOomitÄ der Dr. M0J Stiftung neu gewählte bis zum zu lösende Preisthema lautet: ״Ge8chi011te der Juden in Rom seit ihrer ersten ״Niederlassung in der Hauptstadt des römischen ״Reiches bis ::um Verschwinden dfes römischen Ghetto ״unter der ß< gierung des Königs Hambert L“ Es ist einer der interessantesten und merkwürdigsten Theili der Geschichte der Juden, der hier zur Bearbeitung vorgelegt wird. Er amfasst die Epochen der römischen Republik, der Herrsohaft der römisohea Kaiser, der ge istliohen Maoht des uPapstthnms und der Proclamirung Roms als der Hauptstadt des geeinigten mit6 der Dr. Moriz Preisfragen ausgedie hebräischen tung der Liturgie, ildung der Hymnochen, vorzugsweise!r Juden in Frankdem Gebiete der d im bürgerlichen .ntwortet.;e conourrirten zwei nach dem einstimhter, der Herren: ~ien, Professor Dr. rofessor Dr. David em Motto: ״Psalte- )“ versehene Arbeit Couverts fand sich h n e i d er, oand. phil. isgekrönten Arbeit, iz Rappaport’sohen 31. Deoember 1889 *) Vom Vonjil Übersandt. (D. L.. itzenden des ComitA’s R) Italiens. Innerhalb dieses zweitansendjährigen ZeReb- Schnittes sind die Juden in Rom politisch hervorgetreten, haben zahlreiche, sie treffende Gesetze yeranlasst, viel Herbes nnd Bitteres erfahren, eine reiche Thätigkeit auf dem Gebiete der Wissenschaften, sowohl durch Original werke als durch Uebersetzungen philosophischer und medicinisoher Schriften entfaltet nnd an dem Weltverkehr in commeroieller Beziehung sich fördernd betheuigt. Die Bearbeitung der hier gestellten Preisfragen 8011 alle diese Momente berüoksichtigen, das politische, soziale, religiöse and geistige Leben der römischen Juden ausführlich 'schildern und sich nicht blos mit der Benützung vorhandener Vorarbeiten begnügen, sondern auoh Quellenforschungen anstellen und wo möglich wichtige, nooh unbekannte geschichtliche Documente beibringen. Wünschenswerth ist es auch, dass der Bearbeiter Proben von den Dichtungen jüdisch-römisoher Dichter inUebersetzungen mittheile. Die Arbeit kann in deutscher, französischer oder italienischer Sprache abgefasst werden. AI« Preissumme für die beste Schrift wurden Eintausend (1000 fl) Gulden österr. Währung be*. stimmt. Diejenigen Herren, welühe um diesen Preis za oonourriren beabsichtigen, werden ersacht, die Preissohrift bis längstens 31. Deoember 1889, Mittags 12 Uhr, im* Seoretariat der israelitisohen Caltusgemeinde in Wien L Seitenstettengasse Nr. 4 ohne Nanlen8fertigung, mit einem Motto versehen, einzusenden, und in einem C/ouvert, welches dasselbe Motto trägt, versiegelt Namen und Adresse anzugeban, wobei bemerkt wird, dass stiftbriefsgemäss dem Aator das Recht des Eigenthams bleibt, dass jedooh die Pablioirang der Preissohrift, falls dieselbe vom Autor nicht veranlasst wird, von dem Vorstande der Wiener israelit. Galtusgemeinde über Vorsohlag des unterzeichneten Comitäs vorgenommen werden kann. Wien, 1.,Januar 1888. Das Comitä der Dr. Moriz Rappaportstiftung. Rabbi Simon ben GamliSI. (Fortsetzung.) Severus hatte den Aufstand Bar Kochba’s nieder“ geworfen; nur einzelne Plätze leisteten nooh einen nutzlosen Widerstand, Hadrian’s einziger Gedanke war Rache and Tinias Rains, der sich als Feldherr nnf&hig erwiesen hatte, ward zam Henker von seinem Kaiser für gut befunden, zam Statthalter von Jadäa id zum׳ Vollstrecker der kaiserlichen Blutediote er- Und wirklioh bewährte er sich im Morden