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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1883-11-22 · No. 47. (22.11.1883) · p. Seite 188

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
12 (1883)
Issue
No. 47. (22.11.1883)
Date
1883-11-22
Page
Seite 188 (sequence 4)
Language
German
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Notizen. oder ▼ob •*TT a&d צדי a. a, w.? Oder hat du Sprüh- נ־יי hier beide Wvneln ▼erb an den? 31 * JTT m 317? Sa ergeben •ich aber noch eine Beihe anderer auf welche der Yeefuaer gelegentlich an kommt, ohne sie an betonen und nun Eckeines Bane• an machen. Wir fanden, daea ארה im Hebrttisohen ,wollen“ JCVQflbflA an ein ,111^,■■■ ■■1“ gleich א3ה der Urfamilie glühen (Sonne), gtobeh (aeeliaoh), sowohl lautlich als begrifflich sasnge- Ura scheine. Nichts destoweniger sehen wir den Verfass «1• in die Nothlage ▼ersetat noch 3 verschiedene SfSt als Urstämlae an an nehmen. 1. ■TB* ״bezeichnen“: i&laitangen HW «Tin .תאר -T9C1 (Grenze), תאר ▼er- . wandt rCT ״annagan“. 2. DT» ״heulen“; Ablaitangen arab. אי *׳י Schakal, אר wehe TI TTW XM Uhu,.!אבחת אבד Ba. 21, 20 GeheuL Daraas שאנ צעק רצת SW IW צרת schreien. 3. איה wohnen — arab, אר weilen, ר* bewohntes Land, dann abgeleitet •*TU TO נתת מת *tefieieht aach!TD führen, sicher auch נחל erben, IQ getrOstet sein. So der Verfasser. Ohne hier alle Üsumb Ableitungen aa prüfen, bleiben wir zunächst dabei stehen, dass א1ה thatsäohlich als Stamm in seiner 4Urbedeutung im .Hebräischen gar nicht ▼orkommt. Dena 4 M. 34,10 ist eine unsichere Stötae. Nahmen -־Wik-aber an, dass אות von!אוד gleich DD kommeland?,Batchen“ begriffe verwandt mit ,Grense“ sei, dann ״abgrunsen.“ mit ,formen“, und ,Kammer* gleich »*hSHpwter Banm“, תא also von תאה komme, ganz wie הדד mit גרר ▼erwandt ist, so ist ss doch annöthig, einen ▼weiten Stamm אוה,wohnen“ anannehmen; denn Wie תא abgegrenzter Banm, Kammer, so ist ״ איabgeitanxtee Land*. Ferner bedeutet aber TO nicht die Wohnung, sondern die Stätte. Hierher gehörte dann doch גאה .TBC anpassend, angemessen, schön. 8) ־chleaa folgt.) Jsacph Bnrtl et AMwaltd Eerran Jbn Ganach, par G. Bacher, prof i Pöcole. rabb. de.Budapest. Kxtrait ds la Berne des Etades juives. י -_ m Wir haben diesen Aufeata, der sich mit den biblisch sprachlichen und exegetischen Beziehungen de» Joseph Kimohi zu Abulwaüd befasst, ־ mit recht ▼feiern Interesse gelesen, wenn wir die fraglichen Be- Bishangen aach nicht in ■dem Umfange annehmen Jüto&mt, wie der auch. Verf. Die Pflicht der Gerechttekeü, die derselbe am Schluss seiner Arbeit betont, dis Prioritätsrechte eines 14 an nee wie Abulwaiid, der salbst mit strengster Gewissenhaftigkeit anerkannt habe, was er seinen Vorgängern, besonders Chajug aa wahren, ist aach andererseits erfüllt worden, ln den ״Litterarhistorischen Mittheilungen“, Stattg. 1844, Art. Jona ben Ganaoh, hat aach Dukes die, seinem Wörterbuch beigegebene ״Kone Geschichte flör hebr. Lexikographie‘' mit der Bezeugung, dass Abulwaiid durch seinen glühenden Eifer ana durch £bdm. unsichtigen Stadien der Wiederhersteller and jÜfüb<ri1 Ander aer hebr. Grammatik tmd Lexikographie Jpwouaa, and dam Allee, was man im ersten JahrtkaMsd lüxf'diesem Gebiete der Wissenschaft errangen, Wss die Familie der Kimohi, was Ihn Esta, Basohi tms ihr« Epigonen geleistet and was der hebr. Sprach- Wissenschaft der Christen 'später xam Vorbild and Antrieb gedient, seinen Vereinigungspunkt in jenen Arbeiten des Abulwaiid findet, in welchen der 8chluss du ersten and der Beginn des ▼weiten Jahrtausend zieh die Hand reichen. —- Hp. Bk. 1. Auf unser• Maflllirlwlie Widerlegung des Herrn Fred. M. Cohn in No. 33 ▼erweisend, können wir uns bezüglich des- Artikels des Herrn Lehrers L. Cohen in den Nummern 39 n»A 40 auf folgende Gegenbemerkungen beschranken: Herr Cohen führt gegen uns Pr. 31,25 an, waa selbstverstündlich nur unter der Voraussetaung au begreifen ist, dass ar die Form ראמץ ab Piel auiEasst; dieselbe ist aber Hiphil,. welche• ,Math entwickeln“ bedeutet. Der AnsichtaSasserung in Betreff der Wortstellung wollen wir u. A. nur 1 M. 42,88 entgegensetzen: ist hier ]כמו etwa auch als Attribut zu שיבתי zu nehmen? Und dann: ״ein Gebet, welches ich willig(?) verrichte!“ Wenn die Bechtrertigung der Auslassung dee 3 bei adverbial «»brauchten Substantiven gewünscht wird, so dtiren wir ans Gesenius, Lehrgeb. $ 150 nur: rfl03 (Sicherheit) sicher, אר& (Vermögen) sehr, בצח (Ewigkeit) ewig, מישרים (Aufrichtigkeit)■ aufrichtig. Cfr. Ewald, Ausf. Lehrbuch, $ 279, 2b. Hinsichtlich der sprachlichen ״Harte“ dee sog. Abspranga von der •weiten Person in die dritte und umgekehrt, berufen, wir uns auf Geaeniua a_ a. O. § 1%, 6b und zahlreiche Stellen unserer Liturgie, wie im Anfang der 7־ אתה “ עד־עT13 :ריאד הנדול ־ למק שמו Uebrigens waren wir Herrn Cohen recht dankbar, wenn er uns auch nur eine klassische Stelle anführen würde, in der־ das Piel de• Verb אמץ in Verbindung mit לב, sowie das Ve rbalsabetantiv'אמוץ in gleicher Verbindung auf andere• als auf Hartherzigkeit oder Herzenshärtigke it־ hindeutet. Bis jetzt ist dies noch Keinem gelungen und daher׳ stehen srir in fraglichem Punkte noch unentwegt auf Seiten der־ lexikographiaohen Autoritäten Fürst, Bensew, Letteris, Gesenius u. A. 2. In Bezug auf die in No. 39 sub 4 enthaltene Notiz, Üen Einfluss der Stellung des Bettes betreffend, erlauben wir .ans׳ Arch. isr. auf No. X Unserer Coli, (No. 30 des Litt-BL) hinzu-- weisen, wo srir bereite den qu. Arzt erwähnt, die Primürquelle Bersch. 5b angeführt, den Gegenstand namentlich auch vom naturwissenschaftliche»! Standpunkte des Weiteren erörtert und ihm so den Charakter eines ״Curioaams“ benommen haben. 3. Die Coryectur de• Herrn Dr. Caro-Pilsen in No. 38 sub 4, dass eine Marginslnotiz מעי[ הברכות Von einem Unkundigen in den Text hineingetragen worden sei,. erscheintwenig annehmbar Es müsste ja sonst 3ר3ך, פעי[ ש3ע odar ברכת ם־ש!*«»•en.!8. O. Ch. 268, 8 ffi. 487,1'.) Es wirs auch sonderbar, wenn sich. Jemand bemüssigt gefunden hatte, einen. פירוש zu •ונודה לשמו בכל יום חמין zu geben. Brandenburg a. d. EL Dr. Ph. Krön er. 4. Zudem, was Herr Rabbiner Dr. Gronemann in einem Passus seines grösseren Artikels über Anstand und Etiquette im jüdischen Atterthum sagt: ״Gabeln bei Tische kannte man nicht blos im Alter- ״tham, sondern aach den grössten Tbeil des Mittelalters- ״noch nicht; sie sollen erst am Ende des vierzehnten yjahrhunderts eingeführt worden sein“, sei mir 'eine Bemerkung gestattet, daas aas der Stelle Nedarim 49 b יוסי ור־ יהוד חד אכל דייסא בבעאצתיה וחד n אכול בדיוצא deutlich hervorgeht, dass bei Manchen das Tafelgerüth, wie hölzerne Gabeln, schon angewendet wurde. Tarnow. Salomon Spinner. 5. In den diesjährigen geographischen Mittheilungen vom: Petermann 29. Band VI giebt Bonlfs einige Notizen über di* Anzahl der Jaden in Afrika Man hatte bis jetzt den Angaben Brunialti’s gemäss angenommen, dass in Afnita 460,000 Juden leben. Bohlte halt diese Angaben für zu hoch gegriffen. Nach*“־ •einer Meinung leben in.Afrika nicht mehr als 169,000 Jaden, and zwar in Almer 86,00fr in Aegypten 80p0, in Tunesien 60,000,. in Maroceo 623)00, in dem übrigen Afrika etwa noch 4000.. Auch die Zahl der Falaschas, die Flad auf 200,000 schätat^ int nicht richtig angegeben. Es leben in Abessinien nicht mehr als 50,00 Falaeohaa — Die geringe Zahl dar Jaden Aegyptens (8000) erklärt R durch den Umstand, dass die Levantiner, Armenier and Griechen den Jaden zu starke Concarrenz machen. 6 Der II. Band der Geschichte von Graetz, übersetzt von- Wogue, ist erschienen. — Herr Riant hat in der Akademie der Inschriften einen Bericht über die angebliohe Entdeckung der Grtber der Patriarchen Abraham, Isar and Jacob in Elebron; vertheilen 7. In meinem soeben (bei Max Niemeyer, Halle a 8.) erschienanon Tractat Taanit (in deutscher Uebersetznng) ist S. 95 Z. 19 u. 25 v. o. statt ״seinen Bart“ zu lesen: ״sein Haar“. D. O. Straschnn. Twnlmulliili■ Bsilsi 111111 Di TI■11 mm . Ms1111■ 1חן r!1 Druck vonD. L, Wolff, Magdeburg. Verlag von Robert Friese, Leipsig.

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