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Jüdisches Litteratur-Blatt · 1883-03-31 · No. 13. (31.3.1883) · p. Seite 52

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Journal
Jüdisches Litteratur-Blatt
Volume
12 (1883)
Issue
No. 13. (31.3.1883)
Date
1883-03-31
Page
Seite 52 (sequence 4)
Language
German
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M : Hamburg*»* 1 2» Real-Bncyclcpädie Abtk.IL wm ich, daaa » |Em( auf den כבד הקרמל; •du a*t A!t.j»ao«; Caro — PUssn. Caro «rklärsn in W- «hristHebs Da»• wsdsr Hamburger noch r Wels« den Umstand, warami ״bsn Joseph“ führte, und taa daaB hier eine Anspfegetaag aai Jesus, den Sohn Joeeph’s, antniaiten. an widerlegen so. Und doch liegt die Erklärung auf der Ha&d. Bekanntlich erhielt Barkochba den Namen ,Messias“ von Rabbi Akiba (efr. Taanith jerus. IV. 7, p. 68 d. öd. Rrotosehin) Br-Akibarief ans: Das ist der König-Mrssiaa!) B. Akiba war. aber dar ^Sohn Joseph’»“. Im Volksmunde wurde später spr Unterscheidung von dem wahren Messias, dem Spross DaVids, dieser ,Lagensohn“ genannt: ,Messias Sohn Joeeph’s“ d. h. der nur vom Sohne Joeeph’s als Messias anerkannte, sovielals: ,Der ▲kiba’scha Messias“. Man ׳wolle den TSfmatmea des berühmten Mischnalehrers mit dieser seiner Verirrung nicht in Verbindung bringen, und nannte ihn deshalb hier nach dem Vatemamen. Red.) 4. Der Midrasch ist aertrRaaP eia Gsgpwgksod der grftndlibhsten Untersuchang geworden; j ertaub anr ük Utterar-historischer Bemehaog: was aber das innere 14Mbt 4m Gleist, das Verständnis« des Midrasch betrüb so ist in dieses ■wrishung noch wenig QrftmfliiiHss und Befriedigende« geletsSsk wbrdsa, Ba müsstsn, aaab meiner Ansieht, die exegetisehan Geästes fastgssteRt ■■ihn, nach welchen dbr Midrasch sn behandeln.ist. (Dana hat der jetat leider gelähmte QlsiwitMr Rabbiner Herr Dr. Hirsohfeld bereits Banstsine geliefert. Bed.) So s. B. benätat derselbe oft Homonyme an seines Anwendnngen and Lebensregeln. Oft ist uns ein Midrasch unbegreiflich and räthselhaft; nimmt man aber das Wort in einer anderen Bedeutung, die ihm zu eigen ist, so schwindet da» ganze DunkeL Ein Beispiel ist folgender Midrasch in Misohpatim : ,Die Frevler, welche?om Wucher gelebt haben, werden einst an ihrem Fleische nagen, denn es steht geschrieben: הכסיל חובק את ידיו ואוכל את כשרו. Man staunt und fragt: wo spricht da Salomo von einem Wucherer? Diese Stelle hat nur dann einen Sinn, wenn man sich erinnert, dass die Wurzel כ0ל nicht nur bedeutet: thöricht sein, sondern auch fett sein, seine Hoffnung setzen; erinnert man sich an das ״« ,אס שמתי זהב כסלי hat ..!!»י eine einleuchtende Auffassung dieses Midrasch. Dr. Duschak. tfcnen afobtmifcb gebührten ©sad« k|rtt i«r Katbbilfe für bie feiffen־ 44aften pieffg«1 Scalgpnmafhnnä, > fnt%e hf| für meine ftaaben, wonon einer bie Secuttba befuept; paupt־ ׳'fSebtub ober für {djumtliepen pebrä־ tfdjro Itnferricbt biätntl. חיי אדם• -Hegen doflfttnbcg freie Station, $0: norar nach Uebcreinfommrn 9Kel־ _buhgen erbittet [514 ״ Jsaao Cohn Xamowip, C.־®. P. P. tim Dielfacpen SBünfcpcn gu ent־ P*4«, haben roir s.it 3»ftimmung MS f/emt Rabbiner Dr. Anerbe eh Afräehrnrärbcn ju $a(berftabt bie flnjcrtigimg oon [466e.;כשר לפסח ולכל השגה ־Ssca» übernommen nnb bei Dom Stsblbtat mit bem Berfa uf antorifirten gtrma: L. Bendix J&slberftabt, J^oljmsrft 9?r. •, bie «Beinige SctfanbtfteQe biefer כשן־ Cfbveotaben übertragen. Bnftr&ge erbitten »ir, namentlich mm bmörftebenben Ofterfefte Street genannter girma pi übenoeifen. ®imp nnferat gabrftftempel, fo* wie eine Dom Rabbittat beglaubigte SehnkMorte, ber Serfanbtfmna, ift jeher Radjapntnug unb Berroetpafung Socgcbeugt. ®kau« rtiuftem ffaeae, 3*dn nnb ®Mille berriteten®hoe*l«ben Werben mit entfpwepenbem 9t«batt gu bat non und feftgejepten Sh groäptrifen «6Dtrfenbet. aSSemigerobe «. ßet!. Pelckert & Co. ®ampf.fS’bnrslaben^ibrif. 457] כשד לפסהe. Unter Sufftcpt bed ebrauoertben Mabbinate# nerfenbe auch in biefem 3«b«r fämmtlieh* Csl •ajal־ tOimiiw, SBSeine, Sigaeare, ®*ttrr, »sltje« (Hamburger), Wtoli ZcritB (eigene« Qebäd), WsMt in nur frijrfrer־ u. befter . 4wH.gwt«f fenbe franco gab erbitte Hufträge unter Kbreffe. - ««»ergabt. ־זד• 9km X<. Bendtx ״׳ ■ fietnsam •, •A ׳ __ _ ®djulbfiifcer aud bem Berlage oon J. uillmi in granffurt a׳®l. ®ibetoerfe, tu Bübingcr׳« Reit־ gionabuep, pebr. mit beutf eper lieber־ fepung. 3. Rufi. geh. BO Bfg. Xtreifad, W. @, erfted pebr. 8efe־ bücplrin für i«racl. Schulen( ö.oerb. «ufl. 35 Bf- 3ap|et. 3• hfbr. Sprachlehre mit ptaft Aufgaben }um •ebrauepe beim Unterricht in ber hebt. Sprache 1. «btp. 4. «ufT. geh. Warf 1,30. 2. 1,30 . » ״ ״ ״. Schdnftbreibbefte für jfib. Cur־ rentfeprift. 4 Riefte, ftufenmü&ig eingerichtet, ^eft ä 12 Bf- SicbvtrL Dr. 3. Rabbiner, (klaube unb Bfucbt, Söhrbucb ber iär 3teli־ gion für Scbnlcn. 3. «uff. geh. Warf 1,40 Bf 404] ־e ^terv, £. (®ircctor ber idraelib Schule in Sürjbutgl. -®ie bibl. ®ejebiebte für idr. Spulen er^äplt. Bid ptr 3etftünmg bed }weiten Xanprtd fortgefept. 5. oerb. «ufl. geh. Start 1,40. — ®ie Borfdjriften ber Ihora. ©in &brbncb ber Religion für Schule unb gamilie. SKarf 2,50. 9t«b«cr, Dr. SK. ßebc&if^e ®<hvrih»fiefev^ibel mit litbogr. 'füb.־beutfcbcn SSorfcbriften nebft Schreib־ unb Seferegetn. 4. »er־ mehrte ttuflage. Beeid geh. SKar! — 50. — Tellla kenara, f!ebr. (kebet־ bücblrin für bie idraelitifcbe 3ugenb jura erften Rntcrricbt im lieber־ fepen metbobifcb - eingerichtet mit Botabttlarium unb granunatifeben Borbemertungen. ©rfter Burfud. ®eehffrf fiarf vermehrte nnb »erbefferte Hnftage. Btrid geh. SKarf — BO. — Tellla Kesara, }Weiter Curfud für bie oberen Claffen; fünfte oemebrte «uflage, gcb. 1 SR. Telllah, mit robnlicber jübifcb־ beutfeber Sinearüberfepung oon 3• SK- 3<»Pbet. 4. oerbefferte . Buflage. B^rid SKarf 1,70. «־ Sei «irofäh*Mng «ün־ ftigfl« Sebbignngen. äöie» bcrverfdnfern Btabatt. 3n meinem CommiffioudDerlag er־ fehlen foeben: [0I5e J>tf gntßfß»«g$gef^t^tf her pcrtttgiefllj^eii f^emeinbe in Jlntperbam unb ^U(li ^ennfte len Israel. 3n einem Vorträge bargeftellt oon J3r. Samuel Back. Breit 80 Bf• 5r anffui׳ t a. SK- JT. KaafmAna. Bucbbonblung. In den nächsten Tagen erscheint: ״Wie Kanlback’s Peter Arboes entstand.“ Von Dr. jur. J. Lcvy. Die fesselnd and volksthümlieh geschriebene Broschüre enthält die Entstehungsgeschichte von Kanlbach’s berühmtem Gemälde, auf welchem eine jüdische Familie zum Feuertode verdammt wird, and in diesem Rahmen ein in kräftigen Zügen entworfenes Bild von der Verfolgung, welche die Jaden im Mittelalter auf die verschiedensten Anklagen hin za erdulden hatten. Insbesondere die Blutbeschuldigung in ihren mannigfachen Variationen hat eine eingehende Behandlung gefanden. Die Broschüre eignet sich vorzugsweise zur Massenverbreitung in den vom Antisemitismus inficirten Gegenden. Der Preis für ein Exemplar beträgt 60 Pf., für 25 Ex. 12 Mk. für 100 Ex. 42 Mk., für 500 Ex. 170 Mk. Bestellungen wolle man gefälligst direct an den Verfasser, Dr. jur. J. Levy, Wien I, H6tel de l’Earope, richten. 3n ffoinmiffton oon J. Goldsteln. Hambarg erfebien: 1. ®ie n. «uflage ber ((91acf)bib< lifdjeu 6effbi$te". 2. 3״n>e» ®robeprebiglta“ ge־ halten in ^amtarg Don Rabbiner Dr. Seiuibötfer. 3ut Qinfubrung empfohlen: 3fi6«f fit b. Xrfruntrrrieft k<5 erften $#nQ«|tt». «ubgabe für israelitiftbe Schulen. «Bit einem «nbange ^ebrftifc&er Sefeftüde. [459e. •1.8*. 92 u. 32 Seiten, geb. ut 1.25. ($' Kntong tKbcäifger Stlrftücfr tarnt ■uä Sitigt I car •nnitn (um Krtife *fit SO »f. *rgogni iwrJ«.) ©femplore roerben auf Bcrlangen gern portofrei jur ©inficptnabme 111־ geianbt. [459 e. ®tünchen. Ggpeoition be« Jtünigl. 3t»tMl»kcbalM1bft.B erlag*. _ 3flb.«beatf<he $d)rrib0orfd)riftet1 metbobifcb georbnet. Brei« pro §cft — 28 Borfcbriftcn — *® ®f. 12 §efte 1 SKarf, 20 50״ 1 ״ Bf-, 50 ״ 3 ״ 100 423] ״ 5 ״f oerfenbet franco gegen baar bie it»e»ili*1 ber Ju. jlebeifArift 1■ p>|btb«tf. »rieffafteii ber 9febartioa. H. L. in Clin Sie finb im Rechte; in bem Berichte über ben fffrauenoerein in »önigöberg i. Bmuffen 3cble11-׳tlebler enthalten fein. BicQeicbt fenbet un« eine Tarne, SKitglieb bei Bcrcin«, Bericht unb Berichtigung; ben bortigen öerreit ©ultusbeamlcn gebricht ce roabrfebein• lieb an 3*it baju. ^errn fl. in Uanasrer. Sie glaubten boeb roobl felbit nicht ernft־ lieb mehr baran, bafj wir ת n cp 3bT(m lepten ״ejpreffen“ Brief bie berouffte 7 Soliofeiten lange Sorrefp. nod) aufnepmen würben; wir (affen uu« ״Be• binaungen“ nicht dorfcp reiben unb muffen unsS ba8 Recpt, }U für} tu fepon im 3ntrreffc unferer Siefer dorbe halten J. in L״ L. in N. u. W. in B. 5iir b i e f e Rt. gu fpät erhalten. ®rieffafte« bet ®rpebition. Frl. Pnllne Haefeld julept in Bigge b. Clsfelb, wirb erfuept, una ipren jepigen «ufentpalt }u nennen, ba noch mehrere Offerten für fee bei una eingegangen finb. M3r Ofgemplare jur Hropa• ganba »erfenbett »fr 3reunbea aaferee ®tatted aaf SBnnfch gratid anb fpaatd. ▼sssatwsrtliahsr Bedactear Dr. Rahmer, Magdsburg. Drmsk von D. L. Wolff, Magdshaig. Varlag von Robert Friss«, Lsipzig.

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