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Das jüdische Literaturblatt · 1882-06-28 · No. 26. (28.6.1882) · p. Seite 104

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Journal
Das jüdische Literaturblatt
Volume
11 (1882)
Issue
No. 26. (28.6.1882)
Date
1882-06-28
Page
Seite 104 (sequence 4)
Language
German
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_t; Felix Uplm, M. Lazarus, R. LÖweosfcein, M. Ring,- WVl'B׳ ZiaL — Unter den prosaische» Beiträgst» finden wir einen kurzen, aber bedeutungsvollen,. «M%:un» dnrcb gpno^icbUicbe Recaiaieccnz balh webmtthig-, halb fr eadfigst im inenden Artikel, der. die Ue-. bduflnift . f nr Richtigste! 1 nag“ fahrt and von C a r l ״R ü h■, dem Sohne des durch seine Judenfeindliehen Schriften bekannten Berliner Gesc-hichts- Professors Friedr. Rühs verfasst ist. Der Artikel beginnt mit den Worten: ,Heinrich ▼. Treitschke, der verehrte Historiker, schrieb im laufenden Jahrgang der ,preaeejseheQ Jahrbücher“ von der 1879 (ein sinnentstallender Drnekfehler — anstatt 1819} in Berlin stattgehabten ,.teutonischen Judenhetze.a Nun hat in jenem Jahre mein Vater, der Prof. Friedr. Rühs, swei Broschüren ,Der Einfluss der Juden in Deutschlaad“ und ״Die Juden in Spanien“ veröffentlicht u. 8. w. (Beide Broschüren erwähnt Graetz nicht; mir liegt das Schriftchen von dem Oberlehrer M. Hess vor: ״Freimüthige Prüfung der 8chrift des Herrn Prof. Rühs, über die Ansprüche der Juden an das deutsche Bürgerrecht.“ Frankfurt a. M. 1816. Siehe Graetz Bd. XI S 330 und Fldg, wo ater dieser Hess’schen 8ehrift keine Erwähnung geschieht.) Die Pointe in dem erwähnten Artikel ״Zur Richtigstellung‘‘ gipfelt in dem bemerkenswerthen Worte, das Prof. Fr. Rühs kan vor seinem Tode -gesprochen: ״Ich habe den Jaden doch wohl zu viel gethan!“ Carl Rühs schtiesst seinen Artikel mit folgenden hochherzigen .Worten: ״Wollte Gott, es fänden die anti semitischen Schriftsteller, wie mein edler beimgegangaaer Vater, den Mutb, der Stimme des Gewissens, die sieh in;ihnen über kurz oder lang regen mass, dahin Aasdruck zu geben, dass sie frei und offen eingesiebea: ״Wir haben den Juden doch wohl zu viel.ge- (haa.“ (Wir möchten an dieser Stelle die verehrl. Redactionen politischer Blätter bitten, anstatt einzelner Gedichte den Artikel;,Zur Richtigstellung“,־ der die weiteste Verbreitung verdient, zum Abdruck zirbringen). Möchte die dem Dienste der Humanität geweihte schätzenswerthe Schrift Edm. Lichtenstein’s mit dem besten Erfolge gekrönt werden. Sp. Notizen. 1) Der 2. Band der Geschichte Israels von Herrn Ledraia ist bei Lemerre erschienen. Herr Rduaa hat iha der Akademie der Inschriften vorgelegt mit den Worten: So ist das Werk beendet, welches eine Lücke in der geschichtlichen Literatur ausfüllt. Uns fehlte eine Geschichte der Juden, in welcher die Resultate der modernen Kritik und die bedeutenden Entdeckengen der Philologie verwerthet worden sind. Herr Ledrain hat diese schwierige Aufgabe meisterhaft bewältigt. Die Geschichte Israelis wird den ]Lesern Vieles bieten, welche für die Vorgänge der Vergangenheit Interesse haben, welche die Anfänge der Religion der. europäischen Welt in sich schliessen. (Arch. isr) 2) Herr Schwab von der Nationaibibliothek hat den Preis Brunet von der Akademie der Inschriften zugesprochen erhalten. Ehrenlegionsritter ist Herr A. J. Machiels, Titalarconsul Hollands in Paris, gewordeh, ß) Von Herrn S. J. kloscoviter in Rotterdams^, erscheint ein von grosser Belesenheit in der talmudisehen Lltesatur zeigendes, und umfangreich, angelegtes Werk in holländischer Sprache: Het nieuwe Testament en de Talmud (das nene Testament und der Talmud), in welchem der Autor die Quellen und Parallelen der neutestamentlkhen Sentenzen, Gleichnisse, Sprüche u. 8. .w. im bebr. Schriftthum nach weist; er thut dies mit scharfem kritischen Blick. So bemerkt er sehr richtig ^u Matth. IX, 37. ״Die Erute ist gross, der Arbeite^ aber sind wenig“, dass hier dem Evangelisten Aboth II, 17 vorgeschwebt, nur dass er statt הי1ם קצר wahrscheinlich gelesen habe הי1ם קציר. Wir kommen auf das interessante Buch, dessen zweite Lieferung bereite vorliegt — es 8011 in 20 Lieferungen erscheinen — in ausführlicher Recension zurück. R. 4) ״Univers. israelite“ empfiehlt mit grosser Wärme die neue Zeitschrift ״Auf der Höhe“. Sie nennt Herrn von Sacher-Masoch ״den Christen, der uns so liebt und so gut kennt, dass man ihn für einen Juden gehalten hat.“ Götlie’s ״Freudvoll und leidvoll“ ins Hebräische übertragen XII (Schluss.) ביו תאור. לדאבה 1 -. v גt ▼ ד1םש ר1חפת, בין גילה וחי^ה 3»פ1ר נודדת; פ_עם.עד שחקים חרותה, j פעם.עד מזת חרדתה; אך בחיק האהבה תמצא מנ1ח, \ r אהבה בי תשבע k. J.-Nakei. .מחליפה צח Berichtig•■•. In Nr. 24, Notix 2: statt L Röm. lies I. Kön. 1500] 3■ tmimn Berlage ift ttf (hinten tfnb httrth •kt OwHaablMigtn tu : putb לוח לשנת^תרמ״נ ^!«irtrler 3#Wf4« 3femtfk«-,Aafe»ta; f. ». 9■* MAS (18M). $traaigrgffcra ■0• 3ulia! Stntr. fait 1 WUrt. יי ®egen aorf}erige Sinfeubung bei Betragt! «uh htmt 1« bejuh<n st■ Safharjtabh $. Otger’g Safthralrm. tMO) Cottai trhhim unb ifi bürg btt ua> tfqtii&Ktt tkuhb*nMuag ן■ ht|it|t■: - naw'ספר מנחת entfiel trab: vtt nk Urtttfefiung btt Plrke Jhitl nat■ gsnj ■rat■ hebttifth'■ ■Ob (tote bratf®ra BrMwog Wm>Si BBqi——ftw», Jlabbintr. Um« BL 3. .-Sraslfart a. *. 3• MmVümim.!!! gtttmffttirfe ggodlfttfdfriff!! 1 ®ciitfdjcö fRontagd > Slatt 2Htft barth unb bnr<h •* *tginetf« littrarifcfi ־ polittföe 8B0(henf<huft, n>tf<ht bit |trbtt< ragen»#!» bratfefien 6<hriftftetter tu ihrtn SBitarbtitrrn gfthit, enthält tint gülle geifisoll geftbritbratt Brtiltf, bit tin tieuc# @pirgelbilb rer polittfebtn, liKt 1rif<hen unb fttnfUerifchen Btttbungea unfein Zage barfteHen. 3ebe neu auftauihrabt grage, febe neue (irfcbeimmg in *Jifienfeffaft, Bolitil, Äunft unb geben finbet im ,,$entiNI*«wtn<tt«6MMatt*' unparteiliche »ab erfthtytenbe Behanbltmg, wfihrrab bit gtftQf(ha>tti<htn äufUnoe btt ®egramart in elegan« teftrr gorm inttrtffantt Beleuchtung erfafiten. Beffetriflifcbe geuitteton! unb Qumore*fea foigtn für bit Unterhaltung btt gtftr. 2>itft litetarif(b>poUtif<be 3ritf<hrift trflen Stange!, raelcbe am ttitlMXgüoft« Xagt, btm ®tontag, trfchernt, atr6inbrt bit SorjOgt tintr unterhattraben unb gactgtnbtn n«4l»ffil'l|f aät bratn einer mo^iaforaritttn. rriä mtt au! erftn CiueKt auSgefiattetea Rti' taag, ■nb fa eatiprhht M ״SatttfdK Wt0nt»a4 OUtt" ia feint! Zwpptl Statur einem t*kWU*tmtU Oebätfttik M gOilbttm £4eftpHhUf««l«, wofür bit grt^e *trbreilung bm btfitn Bcnxiä litfert. *Bt Rtj4lp«fMh|!lfl* unb 9«u|k«t1Mttt1iea nt|m«n ä&onutmtnt! tu« greift oon S Mt«*t ä# pro Ouartaf entgegen. 3« Begegnung oon Btriatthfciuagtn attamfe man bei Bofih*ftt»nag«t auf flr. 1$04 bet B0$>8dtung!>$rti!Ufie pro 1113, m&M***• gern »trfrabet ratla «nb Inatm bit «(gebition bt! ״UmfltMtog» ׳ jOifHH SW• ®יי• k«ab:ia-Bagdihiirg. - Daaak ro« H. Harb aakla Bacbjr, Verlag ,▼•• Robart Pri•■• ]■ Laipaig. -־־ Tm■

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