Das jüdische Literaturblatt
- Journal
- Das jüdische Literaturblatt
- Volume
- 11 (1882)
- Issue
- No. 14. und 15. (5.4.1882)
- Date
- 1882-04-05
- Page
- Seite 60 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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— 60 — . 1) Dm Wo ijt ״Beleuchtern{! r«rd allgemein «t, and dem* gcgnäs» wäre das Lieht eines einzigen Fensters aasrei• ־ cbead gewesen, äf&r ganze Innere der Arche m betencbten, Dffese Theorie ist aber, rooi praktischen 8tandpankte. aas betrachtet, kaum haltbar; Nimmt' man aber an, dass das Wort ־nx^ksselbe aasdrOekt, Wau der besagte keilinschriftliche Bericht besagt, nämlieh ein ״Dach“, so wird der Jüan ein viel einleuchtender sein. Aach iak Arabischen findet sich ein ähnlich lautendes Wort, das auch ״Deck, Decke“ bedeutet. Vergleicht auch Genesis VIII, 18, wo «s heisst: •ויסר נח את סנטה הוזבו welcher Ausdruck wohl für גהר substituirt wurde. 9) Die Ungewissheit, ob der biblische oder der besagte keilinsehriuHche 8iatfluthbericht der ältere sei, wird durch einige im Letzteren vorkoramende Ausdrflcke vollständig gehoben. In der Bibel wird nämlich die Arche תכה genannt, welches Wort eigentlich^,Kiste‘‘ oder ״Koffer“ bedeutet, gleich dem ägyptischen Worte ״tob“, welches dieselbe Bedeutung hat. Die »Arche dürfte demnach die primitive Gestalt eines Schiffes gehabt haben, wie man sie in uralter Zeit (lange vor Römer) nicht anders kannte. Der fragliche keitin schriftliche Bericht hat aber die Worte: bihi ölippa ״Baue ein Schiff“, and daraus geht also hervor, dass jener zu einer Zeit abgefasst worden ist, wo der Schiffbau bereits Fortschritte gemacht und die gebauten 8chiffe nicht mehr die plumpe, primitive Gestalt einer Kiste batten. Chotzne r^■ Harro w. Sprachliche Netix. Im neuesten März-Hefte der Fr.-Graetz’schen Monatsschrift bespricht Herr Dr. Perles das ebenso gelehrte wie interessante Werk tv ״Jüdischdeutsche Chrestomathie von Dr. Max Grüubaam.“ *) Unter anderen Worterklärnngen findet er daselbst 'S. 143 die Ableitung des Verfassers bei dem Worte ״Greis Fehles“ — entgegen da־ bei Zunz von גריעות — ansprechender, indem derselbe er, wie שבוש und שבשתא von שכשא Zweig, eigentlich Verwirrung pp. von ״Gereis —* Reisig“ ableitet.**) — Mir sind beide *Erklärungen nicht sympathisch. Ich glaabe, das Wort muss richtig Kreis geschrieben werdea und ist Zirkel. Sicherlich *) Wir werde■ aber dieses hoehipterrsssnta Bach demnächst ciae esagsheade Rsspreehang bring•■. (Red.) ״) Diese ErklSrnag bst ans vor mehr als 20 Jahren der sei. L6wy, Beathner Rabbiner mitgetheilt. (Red.) dass eia oder der andere Opponent seine Meiuuug'durch logisch falsche (■fehl Oase, die wir ״Zirkel״ oder Kreis- Schlüsse“ nennen, zu verfechten und aufrecht zu erhalten Suchte; diese wurde dann durch: ״das ist ein Kreis“ zurOckgewiesen und daun auch auf jeden Fehler oder Irrtbum angewandt. י• ' M. S. R e n s. ״FremdveH ■ad leidvoll“ polyglottischer Versuch von Job Friedr. Hetsr. Schlosser, ist der Titel eines kleinen Heftes,!das 1857 io der Nies’schea Buchdrückerei. in Leipzig gedruckt ist, und 12 Uebertragungen des, genannten Göthe’schen Gedichtes enthält• Das ״Magazin f. d. L. d. J. u. A.“ bringt in Nr. 9 die holländische, spanische, italienische, englische, französische, lateinische, schwedische, neugriechische (es sin d in dem Heftchen noch plattdeutsche, portugiesische, polnische und altgriech. Ueber«. enthalten). Das ״Magazin“ frägi: ״Möchte nicht Jemand die Uebersetzung in’s Hebrätsehe versuchen? Es wäre interessant zu sehen, wie sich dieser allgemein mensehl. Gedanke, Jessen Form jedoch dem Jahrhundert des Werthes characteristiseh sein dürfte, im orientalischen Gewände ausnehmen mag.“ (Vielleicht kommt einer der Hebraisten unter den -Lesern uns. Bl., wir denken da an Herrn Dr. Cliotzner, Wittk ow er-Altona, od. Wilhelm Baeher in Pest —, wir sind gern bereit, die hebr. Uebersetzun* in dies. Bl. zu veröffentlichen Red.) Bertbold Auerbach als Hebraist. Als vor elnigen Jahren Bodenstedi’a ״Lieder des Mirza-Schaasy‘ in einer hebr. Nachbildung erschienen, schickte der Verfasser derselben (Dr. Chotzder) Bodenstedi ein Exemplar za. Dieser, des Hebräischen unkundig, wandte sich an seinen Freund Auerbach mit der Bitte, er möchte die fragliche hebr. Nachbildung durchlesen und ihm dann ein Urtheil darüber abgeben. Das» dasselbe ein sehr günstiges gewesen -sein muss, geht daraus hervor, dass Bodenstedt in einem Prolog zu seinem ״Nachlass der Lieder des Mirza-Schassy,‘ gerade diese Nachbildung rühmlichst erwähnt. DeriohtlgMg. In vorvoriger Nr. S. 47b, Aba. 3, Z. 13, statt עקילם *. L אונקלוס; Z. 26 statt ״bis״ za lesen ״bei“; Z. 32 st. כומז 1 .* עגיל•, ß. 48b, z 2 1.1. ו״פרקינה; z 26 fehlt ״ausgelassen.• Ausserdem sind an zwei Stellen störende Umstellungen - S. 48b, Z. 21 and Z. 23 — vorgekommen. «?iMfä)( <tarrntfrt)rift ji*. 1 ift torten in 2. teneutenb •ertefferte baftag* ctMfenen. 2876) ן ^rsntfuit ■ St. 3. £*tMf1Jumtt. ודין׳ סליודאוויפרן אונד עססיג של נוסח ״ {«287 אין געביגדען אוגד מלאשען צו ביללגסטען ©רייוען אפפערירט דיא ודיננר$סםהאנדלוגג £אן מאקס &אפנוענדדים פרעססבח־נ . רעסערענך: דינער עהרודרדען העדרן ג שדייבער ^גערדוממער rroqcjnc אגעגטען אץ גראסעדען שס$דםען געזוכט. Anzeigen. •■■*4»M41״i 1 1101 I I Hfcfl H i■»■ Pensionat in Berlin« Sa dem Mm 17. April lm den hiesige■ htfiiere■ Nah■- 1•■ beglnzMdM Carsu sind bei einer ms einer 1׳ e brer fnnsllle edamn■eaäea Wlttwe, für blader Mwekl, ■la aaeh fttr Jzage Bldehen, «11• am Ihrer Aushlldaaf hiesige Heehaehmlam hesaehea •allea, aaeh Plktce frei. Me llebevellate leibliehe nnd geistige Plege alchert 41ha U1»ter*eleb«e*e za׳ mm■ werdea nwf WnnMh ■fa MerremPref. Dr. Srlts Im Breelst■, ■abb. Dr. Bnh- ■1 er im ■agdebarp, Br. frank Im CTlIa, Bbarrab btsser Br. latkerasadel las Trier mmdl Herr bwä• r Dr. Attler 1■ Cassel gern Aaiknaft über e as1 »mallem. [2888 Vreaadllahe Ass fragte■ arwlderl safart Frau Julie Wall beim, Wilheluistr. 40a. üfltr ttff^jUwn Jä^krT! Wacttfört 10nr׳«aäUm mit betgsbrud■ SaSnm. füc Mi 3*$5642 ז asto Zsf4mMeab«rf0rnuu IJtetS: 20 $fen«ige. [2881 fttaaffart sjft• Säht# •sfit. 'י OW’ ®l*b ■I frtr practtf$ ““1י b11* U g'empftrtten 00« bat Stab. b. BL VmaaMrcvUfcfcss " P4. Rahmst■, ja!lUgdgharg.. Prack vod H. Horbnehl» Barby.. fztlspro» Roheci friss a in Latpzig ä