Das jüdische Literaturblatt
- Journal
- Das jüdische Literaturblatt
- Volume
- 8 (1879)
- Issue
- No. 39. (24.9.1879)
- Date
- 1879-09-24
- Page
- Seite 156 (sequence 4)
- Language
- German
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.!x.njyy gn^>?!!wwpw.• 4!.. ׳ — 1:16 — lascha's gebracht, wo auch in zweckdienlicher Weise genügend auf die Grenzen hiogewieien ist, welche das Judenthum dieser Abessinier einengtJ 80 war -doch sein Haupt verdienst, dass er auf den engen Zusammenhang der bisher alagrandtose fabeln verspottete^ Sambationnnd Eldad-ha*Dani’8 Erzählungen mit der klarem oder dunklem Bdkanntachaft des : 9. Jahrhunderts mit den Falascha’s hane, hinwies. Diesen.Verdiensten setzt der Herr Verf. die Krone auf, indem er in seltener Bescheidhahestiitt $4Ufaalfe Rgjbepechaft ,*biegt dayon, wie ־vrat'swä1 Keia^a -af^f WBsetf ihntfeiagtUendere Studien über den behandelten Gegenstand gestattet haben, sorg- 8am Werth und Unwerth seiner Quellen erwägt und das aus diesen sich ergebende Material ausammenstellt. So hat er es seinen Nachfolgern leicht gemacht, weiter in dieses Sagengewirr,itjnd das Bergesdcnkel einzudringen. Dass die Beschneidung der Mädchen im Talmud verboten sei,—kann huch Ref. nicht finden. Sollte Marcus die Stelle'איר,י «לן דלא מיחייב (|üd<lLua?hin 29a) -Aahiiy amattgftrainnHon buhen? Worauf der geehrte H(. Verf. selbst mehr hätte sein Augenmerk riehten dürfen, das wtü*1;׳die Bedeutung, welche abweichende Auffassung bi bl. Gebote — wie daSS am Sabbath keine Beschneidung stattfindet, dass sie von Frauen vollzogen wird — für die Bestimmung der Zeit haben kann, seit welcher die Falascha’s von dem religiös-wissenschaftliehen lieben der Juden unberührt geblieben sind׳ Coblenz. j Dr. Lew in. מפתח לקבוע עתים Schlüssel zar sofortigen Um- Wandlung jedes bürgerlichen Datums indas entsprechende jüdische und umgekehrt ... lür die Jahre 1750 bis 1950 von L. Geben, Lehrer. Rees am Rhein, 1879. Selbstverlag des Verfassers. In Commission Bei J. Kauffmann in Frankfurt a. M. Herr Cohen hat nunmehr die Tabellen für 1750 -bis 1799 in, den anderen entsprechender, gleicher Correktheii nachgeliefert. Sehr dankenswert!! sind die Beilagen Er$ten9 die Ordnung der Wochenabschnitte für die 14 Jahresformen nach dem Kewioth — Schade, dass nicht in den Tabellen bei jedem Jahre das entsprechende Zeichen angefügt ist, welcher Art das be- ■ treffende Jahr zugebürt, dann wäre auch dem im Kaleoderwesen Unbekannten es leichter geworden, mit Hilfe diese9 Buches, sich einen Luacb anzufertigen. Sodann eine Erinnerungs-Tafel zum Aufzeichnen von Familienand anderen Ereignissen. Für Lehrer, Rabbinen und alle Diejenigen, welche wegen -der Umrechnung von Daten Öfters gefragt werden, hat Herr Cohen ein unentbehrliches Handbuch geliefert, in welchem sich aber auch jeder Privatmann leicht zurechtfinden wird. L. Blamenaa, S., Religionslehrer und Prediger, 18- :raelitisches Gesangbuch für die Synagoge und die - Religionsschule. Nebst einem Anhänge hehr. Chorgesänge• Bielefeld 1879. Im Selbstverläge des Herausgebers. Der in jüd. Lehrerkreisen vorteilhaft bekannte - Herausgeber des hiet aufgel'übrten Baches‘ hat durch - dasselbe mit gutem pädagogischen Tact bekundet, dass die Gesänge »nicht nur wegen ihrer notwendigen Wechselwirkung und gegenseitigen Ergänzung der Schule und des Gottesdienstes, sondern aach zur Unter- ' Stützung de&äystematischen Religionsunterrichts'*'dienen . sollen. Es sind vom Herausgeber die verschiedensten : Gesangbücher benützt und Gesänge, die zu lang befunden, gekürzt. Die Gesänge sind nach folgendem Inhalt gegliedert:• 1. Religion im Allgemeinen. Offenbarung. Heilige Schrift. 2. Das Gotteshaus. Andacht. 3. Gott und seine Eigenschaften. 4. Gott in der Natur. 5. Lob und Preis dem Höchsten. 6. Bitten verschiedenen Inhalts. 7. Vertrauen und Ergebung. Vorsehung. -8. Tod. Unsterblichkeit. Wiedersehen. 9. Würde und Bestimmung des Menschen. 10. Pflichten gegen unsere Nebenmenschen im Allgemeinen. 11. Pflichten gegen unsere Nebenmenschen im Besonderen. 12. Morgen- und Abendüeder. 13. Die) Jahreszeiten. 14. Sabbathlieder, 15.(nioht 18. wie imlnhaltsverzeichni98) Festzeiten. Die rieh auf 260 belaufenden Gesänge sind nach einem Register alphabetisch geordnet. Ein Anhang hebr. Chorgesänge erleichtert den im Siddur Unerfahrenen die Uebersicht der gebräuchlichen Syuagogengesänge. Den Schluss des Buches bildet ein Verzeichnis» der Nummern, Welche nach einer Melodie gesungen werden können Die dem Israelit. Gesangbuch beigegebenen Melodien gründen sich auf das Prinzip eines einstimrnigei^, Sygagogen-Gesangs, dem der verehrte Heraus- ’ fceoet' jasnbfi'a. a. O. das Wort geredet hat. Wir empfehlen das ״Gesangbueh• tler• weitest ob Verbreitung.-— M. Sp. (Wir fügen noch ergänzend hinzu, dass der hebräische Anhang, der den Text fast aller gewöhnlich von! Chor im Tempel gesungenen 'Gebefstüök'cÄeh Enthält, auch eine sehr willkommene Zugabe für die Religionsschule sein dürfte, vorausgesetzt, dass def Religionslehrer das Dargebotene zugleich als Uebersetzungss'toff benutzt; denn daran muss.ferigehalten werden: Die Jugend nichts beten oder singen lassen, was von ihr nicht verstanden wird. Red.) Notiz. In dem wissenschaftlichen Aufsatze ,,Jesus und Hillel“ in Nr. 32 des jüd. L!tbl. bezieht der Verf. ״das bekannte“ יכה יופי את יוסי (Synhedr. 56a) auf Jesu9. Wie ich jedoch schon vor Jahren (im Litbl. der jüd. Presse) dargethan, hat diese Stelle der Mischna mit Jesus nichts zu schaffen, im Hebräi9chen wird dieser stets יוש genannt, was sollte auch das יו״ד am Schlüsse von יוסי bedeutenIL- Dieses ist ,vielmehr eine Versetzung von Jovis, welcher Name nach der Mischna bei der Aburtheilung des Verbrechens der Blasphemie in der Voruntersuchung von den Zeugen statt des שם הויה gebraucht und diesem substituirt wurde. — יכה entspricht dem griech. Schlag, Schädigung (Blasphemie, vom griech. ®r,ju, ich sage, also gleichsam eine (Ehren-) V er letz ung au3sprechen) und die Versetzung der Buchstaben ist eintweder e!n Versehen der Abschreiber, oder geschah, um dem Verbote ושם אלהים אחרים לא תזכירו gerecht zu werden. M. S. Rens. v U lO 5. _ ״tc: :es JrT a . — , d »g S § «י « CT ft* iS ft» es a ״e-־g J ש ° w q « הס -0-SS־5 £ ©« Ö «-נ *2 ״* ־ Ji e«- s נ* ־§־ § B «» 0«נ0 s ״ .ff fo « s 5SJ B z* «'S■ ft» 1a B S גס B B JS Ss *=׳§ c ־jr b »׳ vSia) & u .ft» S S ־5 15 » ® i ״*S5 £ Bä o >ea w w e e SS ם. #» Ä g •j נ» 17 5, *8 s T3 ©לס ־גד. s & « 8?■:• י8 3: . X ID ־s SsS_ * Hfl 3 £ 3 ge-§-£ ׳3?■~ SS S \ 5. 3 ס S f Äjg־&|gK 1 ״ »צ f-e •jSasa5 5־ וש & . Ä S ־0**4 k ' fi־ B 2£. 23 <0• — - ft ״ S ש s^r e c - s״ §)& I -s # «f 1!^ ©£ I -e-*- & Si-”' »8 llj «ס 8 8 CT ' Berichtigung. Die ia Nr. 36 S. 144b im Namen des Hrn. Rabb. Dr. Fried iftnder (Kanitz) mitgetheilte Erklärung des Wortes _ Dr. Sakiaev id Magdeburg. Druckvon ü. Horbach in Barbjr. Verlag von kobert Friese in Leipzig. ri>— 1