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Das jüdische Literaturblatt · 1879-04-02 · No. 14. (2.4.1879) · p. Seite 56

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Journal
Das jüdische Literaturblatt
Volume
8 (1879)
Issue
No. 14. (2.4.1879)
Date
1879-04-02
Page
Seite 56 (sequence 4)
Language
German
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ךז•?*" •ץ iw ״!v׳;■ 1'.«fflfj. **ויהי־־ — 56 - י M,'‘1י *"j•* מי :: mit welchen das Feld der jüdischen Wissenschaft so reich besäet ist? Uer rn hm liehst bekannte Herr Goldbirg hat sich selbst diese Frage gestellt! Auch ihm will der tiefe Schlaf der ״aus dem Schlafe Erweckenden“ (מקיצי נרדמים) kein günstiges Omen für seinen ־Versuch erscheinen. Zeigt es ja den Indifferentismus des jüd. Publikums, dass nicht allein die Mittel zu solchen Veröffentlichungen zu spärlich fliessen, sondern auch, dass die Abonnenten, welche nicht den Moniteur jenes Unternehmens, den ״Hamaggid“, lesen, durch d׳e anderen jüd. Blätter auch keine Andeutung über das, was geschieht oder nicht geschieht, erhalten*) — dass _ man es als unabwendbares Geschick ruhig hinnimmf, wenn die Büchersammlungen mit Fragmenten bedeutender Werke belastet werden i ״Die Wege .Zijons trauern, da die Festgenossen fehlen.“ Unsere Reichen und Grossen erstreben den Ruhm grosser Sportshelden, finden ihre Ehre darin, dass Officiere, Künstler uud Gelehrte an ihren Gastmälern theilnehmen — für das Judenthum, für das jüdische Wissen fallen auch nicht Brosamen von ihren Tischen — wir habeniceirie Mäcene! Eingeschüchiert dadurch bieten die Herausgeber nur einige kleine selbstständige Piecen. Die Reise des Elia aus Pesaro von Venedig nach Femagusta, welche 6chon in der vom seligen Jost gelieferten Uebersetzung (Jahrbuch für die Geschichte der Juden II. Band) als ein beachtenswerther Beitrag für die Culturgeschieh e des 16. Jahrhunderts erkannt worden ist, bietet in der vorliegenden Ausgabe noch reichere Ausbeute besonders für Handel und Schifffalirtskunde. Daneben einige ש״ו״ת über קידוש an beiden Tagen ר״ה, über die Form des 31ussalgebetei־an demselben Feste (ob Rosch-Chodesch besonders dabei zu er wähnen ist oder nicht) von Raschi und R. Josef Peru Eiern bär Samuel. Von Rabbenu Gerschon eine Entscheidung, das Strandrecht betreffend, in welcher auf das allgemeine Recht und die Befehle der Behörden gefusst ist. — Auch wer .Etwas aus einem Flusse rettet, hat nach dein Siaatsgesetze nur Anspruch auf eine Entschädigung für seine Muhe, *sobald er aber Etwas von dem Gefundenen verhehlt, wird er ajs Dieb behandelt. Dabei zeigt sich das starke Selbstbewusstsein, welches den Gemeindebehörden das Recht zuspricht, auch entgegen dem talmudischen Rechte Bestimmungen zu treffen Der reiche Inhalt dieses kleinen Heftes verscliwindet dem gegenüber, was die Herausgeber für die Zukunft in Aussicht stellen. Herr Goldberg weihet schon jetzt den jungen Herrn Adelman ein, macht ihn zum Erben seines reichen Wissens, damit auch sein — hoffentlich noch lang hinausgeschobenes — Scheiden das Unternehmen nicht hemme. Die Erklärungen des R. Chananel zu vielen Theilen des Talmud, Erklärungen des R. Josef Karo zur Bibel, das Machsor Vitri, das Milchamos des R Levi ben Gerson u. s. w. Wir können es als einen Herzenswunsch aller Freunde des jüd Wissens aussprechen, dass dieses Untemehmen Fortgang habe, möchten dabei aber um eine sorgfältigere Correktur bitten, da der störenden Druckfehler zu viele sich zeigen. Abonnements nimmt entgegen Herr B. Goldberg, Paries, rue des. jRosiers 30, zu dem Preise von 16 Franks für 12 Hefte. Dr. Lewin. *) Dass nicht wenigstens der ״Pachad Jizehak“ weiter fortgeführt wird, ist in der Tliat unverantwortlich. |>ie Besitzer der bisher erschienenen Theile würden die Fortsetzungen d. h. die ihnen fehlenden Buchstaben gern käuflich erwerben. Eine Kundgebung Seitens der Leiter über die Vermögensverhitituisse des Vereins nnd etwa beabsichtigte Pnblieationen (in den verschiedenen jüd. Blättern, die dergleichen gratis aufnehmen) wäre aueh nicht mehr als billig. ־(Re<tj י׳ s ff״»4* •׳■ in ^()•burg. ^ruek von ü, Hor^*« h ip Barbjr. Verjag! No de־ 111 א Einige Bemerkungen Jüd. Literaturblattes. im Rechte, über ״die Gel Judenthum“, die in Hausrja geschichte“ hervortreten, nur hätte er seine in schriebenen ,Bemerkungen Gemüthe durchlesen sollei 28—31 dieses Literbl. der sifch auch an ihm der חכמתו מסתלקת ממנו,) Der Herr Redakteur dies daktionsbemerkungen gezeji seiner ״Bemerkungen1 dass Letzterer im Rec noch bezüglich einer andef: holz thun. In Nr. 30 Seite 118 S. 38 (״Nicht weniger als mässig grosse Stadt; Bele des: ״Dieser Beleg hat gilla bab hat überhaupt die mit a und b oder mit In Megilla ist mir auch ei Synagogen nicht bekannt.“ den Tract. Megilla im j e r u vergessen, der in den all!1 zum 7. Jahrgange des Herr Dr. Bucliliolz war ässigkeiten gegen Juden und nur 1:1e nedig, Krakau und Kroto! alb der Abtheilung Moed um des Jeruschalmi hat bekah Tractat sondern nur jede Seitenzählung hat und jede allgemein mif a, b, c, d 0׳ werden.) Die von Hausi auch richtig Megilla ausserdem in der Pesikta Seite 121b, wo auch in übrigen Parallelen cilirt u! Erklärung der Pesiktastell i 1870 in Berlin erschienenen versucht. — Bäcs-Topolya. jerus *) Pessachim 66b; Vgl. Si Briefkasten Hr. Dr. J. Ilorfeniter diese Nr. zu spät. 3- 'H'r. haben wir eingestellt. — Hr. Ra je nächster Doppel-Nr. (die wird) — Hr. Rabb. 8• K. in gada eignen sich nicht' für's Lite hns viele Erwiderungen gebrach erhalten. Abdruck eilt doch ältere Beiträge (besonders äa! Eilöuungfstunde aus unserer Berief In vor. Nr. Titelseite Sp. 2 lesen: Abwehr bhizutragen üü ritt) t i z. th’s ״Neutestament liehe Zeitin edlen Zorn zu gerathen; ersten fcrregtlieit niedergenochmals bei ruhigerem bevor er dieselben in Nr. Oeffentliclikeit übergeben, da mudisclte Spruch bewährt: בל אדם שכועס אם חכם ה Bl. hat bereits iu den Beigt, dass Dr. B. in einigen gen Hrtusrath geirrt und lite sei. Ich will dies nun n Bemerkung des Hrn. Buchbemerkt Dr. B. zu Hausrath ‘ 80 Synagogen zählte die unstelle Megilla 73,4“) Folgenkleinen Sinn, denn Tract. Ale- 32 Blatt von je 2 Seiten, 1 und 2 bezeichnet werden. Notiz über die ,Zahl der Herr Dr. B. hat aber au salemischen Talmud ganz reinein citirten Editionen : Vesohin die Blätter 69,4, 75,3 lasst. (In diesen Ausgaben ntlich nicht jeder einzelne Abtheilung ihre besondere Seite vier Columnen, die der mit 1, 2, 3, 4 bezeichnet citirte Agada tindet sich ed. Krotoschin 73,4 und 1. rabh. Kahana ed. Buber, Anmerkung 53 und 54 die besprochen werden. Eine habe ich in Nr 5 des i.,J־ Litrbl.“ der ״Jüd. Presse:(■ nd den 18. März ’1879. Dr. G01 dfahn. f e z.1 4. M. 31,21. ummern des ״Jüd. Litera* 08^ Es werden folgende h turttlattes“ zu kaufen oder gegen Hefte des Predigt-Maga zins umzutauschen gesucht: Jahrgang 1873 Nr. 1. •3 ״ 874! « .5 . 1875 . .1 ״ 1876 . )19 ״ 1878 * Um Zusendung einzelner die! oder Redaction d. Bl. wird dri 3. •4. 7. 8. 9. 11. 12. 4. 5 16. 6. 16 2i. 2. 5. 6. 14. 15. 17. 18. ser Nummern an die Expe lition igend gebeten. |er Redaett•■!. 1 in Berlin. Ihre Replik kam für b. Dr. 8• in C• Das betr. Citat bb. Dr. F. in'11. Ihre ״Notiz‘t auch die Rec. 1!,Tosefta“ bringen Die Notizen zur Pessach-Haaturblatt; die ״Purim-Notiz“ hat Hr. Dr. D. K. Dankend vohl nicht? Eis hatVen mehrerh eh~״Fortsetzungen“) auf ihre Mai 1uscripten-Mappe. ge<1] >ti|HBB. Z. 10 v. o. ist 8t. Aufklärung zg gnetsind. von koLart Friese in.-Leipzig, illi *Gl 4''J. V iu *. 'T ■anihaiiyi bH

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