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Das jüdische Literaturblatt · 1879-01-01 · No. 1. (1.1.1879) · p. Seite 4

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Journal
Das jüdische Literaturblatt
Volume
8 (1879)
Issue
No. 1. (1.1.1879)
Date
1879-01-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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le ־se, et em ron Gi durjjl di za auf Win gety fön dreän QD| tcam S. den gen dahe Agi! giilis 43 1<a zamil übe! 1 le!hier wir; Inhal gentn: rit que duob! di»a Stel Fei bei statt ‘•g 'eine hund! Nach und dem Vgl. dixeji ■״. ■ 1 IU'1 L 4 — dem letzteren pnblicirten Urkunden mit denen bei so zeigt sich sofort« wie wÄig brauchbar der h Druck- und andere Fehler entstellte Abdruck bei ist. Alle diese Fehler hier aufzuzählen, würde weit fuhren und so genüge die Bemerkung, dass wir 8. 81 allein 12 Druckfehler angestrichen haben, nachlässig Herr Gierse die Correctur geübt hat, auch daraus hervor, dass gewisse Fehler bei ihm tftlicb constant sind. So steht z B. ammalim S. 64 al f. annualim, helben S. 79 dreim. f hebben, omnis zweimal S. 75 und 81 für annis singnlis, arbius zweimal S. 71 und 75 für arbitramur, jaude und Paude S. 65 für pande u. s. f. 'Auch mit in mittelalterlichen Urkunden üblichen Abkürzunscheint er noch nicht genügend vertraut un.d las er!r in Urk. VII das wahrscheinlich abgekürzte Dnam — Duam Aykam, während es Doiqinam Agicäm n muss. Ob Herrn G. der Inhalt der Uri in der von ihm publicirten fehlerhaften all klar geworden, möchten wir bezweifeln j!nd wir rklmden, 1 Weise, all klar geworden, möchten wir Dez weitem und wir n begierig zu erfahren, wie er — was (aas der tsangabe S. 51 nicht zu ersehen ist — in der,eben nten Urk. VII die Stelle auffasst: Si judeus dixexmvicia 8eu opprobria alteri judeo in sinagoga, vergunt in preiudicium honoris ipsius, rea convicta us judeis dabit nobis pro huiusmodi conviciis ditniauiam boni vini? Richtig verstanden kannMiese nur werden, nachdem die in ihr sich findenden entfernt sind, wenn nämlich statt judeus, wofür 0lüve hier ebenfalls fälschlich inde steht, judea und alteri judeo — judee (= judeae), wie Stüve riehhat, gelesen wird; dann heisst die Stelle: Wenn Jüdin einer anderen Jüdin in der Synagoge Schmäen oder Beleidigungen sagt, welche ihf־er Ehre zum theile gereichen, so soll sie, nachdem sie angeklagt durch zwei Judea überführt worden ist. uns (d..i. Bischöfe) einen halben Ohm guten Weines geben. Urk. XIII S 83, wo es aber heissen muss: si judeus it in synagoga convicia judeo vel judea. judee (Fortsetzung folgt.) Notizen. 1) Zur Erklärung der Ilaftara für שכת חנוכה. Mit seltenem Tiefsinn hatGrätz (Gesch. d. Jud. II. B. 8. 94 r Q die historische Grundlage der schwierigen Cap. 3-und4 inZacharia erkannt und daraus ein gutes Thei Geschichte iür den ohnedies an Quellen dürftigen Zeitrium des zweiten Tempels gewonnen. An der Hand seiner Forschung erlangt man erst ein richtiges Verstandniss in der Bildersprache des Propheten und werden nanche dunkle Schatten dadurch erhellt. Grätz’ Ansic ht geht bekanntlich dahin, dass Z. für den Hp’ Josu», gegen dessen Rivalen Serubabel Partei ergriffen hat. Meines Erachtens wird 3,1 f. auf diesen ״Gegner“ שסך 'v. Kön 1, 11,23) hingewiesen, S. nämlich ist der Erwfl liehen hier Jerusalems, der als letzter Rest des kftüigt Stammes'hieraus sein Recht herzuleiten glaubt. 1וו.«׳«?׳ ׳, t ייי-ייי V. 3 wird auf dem verhältnissmftssig niedrigen, äussern Rang J 's hingedeutet, welches Hinderni9s jedoch V. 4 beseitigt wird. Durch religiösen Lebenswandel I und Förderung der gottesdienstlichen Angelegenheiten kann Josua den Höclistgestellten gleich werden. Wohl köninen die Verdienste S.’s um die Gründung des neuen Hauses nicht, verkannt (7,10. 14), dessen Ebnung und [Ueberwindung der berghohen Schwierigkeiten (V. 7), dessen eigenhändige thatkräftige Unterstützung des Tempelbaues nicht unterschätzt werden (V. 9) —, der Grundstein, die Seele, das wachsame und fürsorgliche Auge des jungen Gemeindewesens bleibt Josua (3,9; 4,10). Er wird als der Mittelpunkt, das mustergültige Oberhaupt, die geistige Macht der neuen Ordnung hingestellt (3,8). Dass eben Josua kraft seiner geistigen Ueberlegenheit der Führerschaft würdig ist, wird durch das Bild des Leuchters klargelegt (4,2). Wie bei diesem nicht der äussere Goldglanz, sondern das verborgene durch seine Röhrchen strömende Oel helles Licht verbreitet, so ist es nicht die sichtbare Macht und Stärke (Serubabel), sondern die im S1il|en wirkende Geisteskraft (Josua), wodurch Jerusalem von Neuem aufgerichtet werden kann, wie dies ja in Wirklichkeit nicht durch Waffengewalt wiedererlangt wurde (4,6). Vgl. Grätz M.-Schr. Jahrg. 1869 S. 290. Frankl-Grün. 2) חנו" כה. Der midraschisch-exegetischen Weise, welcher Herr Jos. Löwy in Nr. 51 v. J. des Litbl. das Wort חנוכה zu erklären geneigt ist, gedenkt bereits R. Nissim in seinem Cominentar zu Alfasi Sabbath cap. II mit folgenden Worten: ולא שאסורים במלאכה וכו׳ ויש מי שכתב שלפיכך קראו חנוכה כ* חנו בכ״הד* Maharscha, der den letzten Satz im engsten Zusammenhange mit dein Voraufgehenden auffasst, kann dieses ״Ruhen am Fünfundzwanzigsten“ nicht begreifen, denn er fragt ganz verwundert מאי חנייה שייך הכא כיו* דהותר בהן מלאכה. Lebusch hingegen betrachtet den mit ויש מי beginnenden Passus als!etwas Selbstständiges, darum sagt er Hilchoth Chanuka z. B.: חנו משמע שחנו מנסיעתכ למלחמה• Uass man הנוכח auch als Abbreviatur fiir ה׳ נרות והלכה כבית הלל angesehen bat, ist bekannt. Auf die Frage, warum das Fest 8 Tage gefeiert Wird, hat nicht blos das Maccabäer-Bueh, sondern auch Jjlegillath Taanith eine jedwedes Wunder perliorresairende Antwort: נכנסו בית חשמונאי להיבל ייי! את 4המוכח וכר והיו מתעסקץ בו שמנה יםי. Diese Begründ|11ng klingt viel wahrscheinlicher, als die Erinnerung aki das jüngste, in der Wildniss gefeierte Laubhütlenfest, denn die Clianitkafeier wurde zuerst im darauffolgenden Jähre eingeführt. Carlsruhe. Dr. Schwarz. *) Diese wortspielenden Erklärungen;haben zur Voraussetzung, d^ss das Wort חניכה plene (mit 'ן) geschrieben wird, was jedoch it) der ganzen Bibel nicht der Fall ist, — damit sind sie gerichtet. —► Es sind uns noch einige Notizen über ״Chanuka“ zugegangea, die zum T11 eil auch mit den obigen Zusammentreffen, wir kommen in nächster Nr. darauf zurück. Reil ®er [1608 ungart/dje ^srael'it, ®*tuiiblatt für Die gelammten Onteceffeu bei ^ubcntüumä, toftet gantjäijtl. nebft boinilMifdpn unb anben n Beilagen 8 fl., ohne Beilagen 6 fl. ö. SB. 3U abonniren bei bei )TIeDitf, ©ubapeii, Jtöniggr 24,unb bei al(V^Mtä>nlt1n unb 9ud>t)änblern 4» ־ ־ ־Mb Auälanbei. Äud) frühere iinb bittifl ju buben. pte [1551 a la vtle du Iteiuple, Boulevard du Hainaut 89, in der Nähe des Bahnhofs nach Paris, J. Fohs, Bruxelles, empfiehlt sich beim reisenden Publikum'mit guter und billiger Bedienung. 1384] Xaulmben, lof)nent>en u. djcenooHen Sebtntrrocrb roCift jüb. Scam'cn na(tf ®. uet, UtebiJet in Cbarlottenburq. Die Nrn. 8, 14, 27 des ״Jüd. Literaturblatts“ Jahrg 1878, und die Hefte 4, $, 6 (Januar, Februar, März) des ersten Jahrgangs und. Heit 1 des zweiten Jahrg. des ״Israel. Predigt -Magazins“ werden gegen Eintausch anderer Nummern resp. He fte gesucht von der [1612 Eipedition I. ,Israel. I ectaclirift“ ia.iMelM. Dr. Kahuer inUagdebarg. Drurk von 1. Horbach in Barby. Verlag von Robert Frioie in Leipzig ־ v V

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