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Das jüdische Literaturblatt · 1878-12-11 · No. 50. (11.12.1878) · p. Seite 200

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Journal
Das jüdische Literaturblatt
Volume
7 (1878)
Issue
No. 50. (11.12.1878)
Date
1878-12-11
Page
Seite 200 (sequence 4)
Language
German
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— 200 — der sagenhafte Charakter der En&hkrpg angedeutet werdefc mäasen. Das thnt B&ck, indem er der: Erzählaag die Worte rorausschickt: ״die um diese.Zeit stattgetobte erste Berohrung Alexander• mit Judäa ■ ist in das Gewand der Sagen gehallt“ Aach im Verlauf der En&hlang sodann erinnert uns ein geschickt eingefügtes soll!oder ״wie ein sagenhafter Bericht ersfthlt, ״dass wir es mit keiner glaubwürdigen Historie za thun haben.“ Aber bei dem heutigen Standpunkt der Geschieht»■ schreibang kann selbst an eine solche auszugsweise Darstellung, wie sie B&ck und Cassel uns bieten, die Förderung einer strammen Conception gestellt werden. Hr. Dr. B&ck befriedigt sie nun mehr, als seid gesch&tzter Rival. Daneben hat er den Vorzug, dass er nicht Alles sagen will, dass er entsprechend dem Ziel, das er .sich gesteckt hat, das minder Wichtige mit richtigem Takte bei Seite schiebt. Cassels Buch ist reichhaltiger, aber eben deswegen macht nicht selten seine Darstellung den ׳Eindruck einer Notizensammlung. Auch die bewegenden Ideen eines Zeitalters bringt B&ck ungleich besser zur Geltung; und wie wichtig ist dies bei der ,Geschichte des Judenthums; wie geringfügig ist im Veigleich zu dem, was־ sonst in der Welt geschehen ist, hier meist das rein Thatsächliche, wenn es nicht durch den Geist lebendig wird, wenn nicht die Wärme des׳ Lebens durch die Darstellung pulsirt, wenn nicht der Autor sein Herz and seine Seele in sein ׳Werk giesst Denn die Geschichte des Judenthams ist eine Geschichte, von Ideen'. Aus Cassels Bach kann man sich unterrichten; das Buch des Dr. Bäck ist trotz einiger Unkor- ‘־■ץ rektheitendes Stils eine fesselnde, anregende, im'besten t Sinne erfreu liehe Lektüre; da sind die Ereignisse geschickt gruppirt, von Ideen beleuchtet, und ein Hauch der Empfindungen, welche wohl die geschichtlichen Persönlich- ■ך! keifen selbst durchzuckt haben, weht auch aus der Dar- Stellung. Darum wird das Bäck’sche Werk nicht nur für das Haus bessere Dienste leisten, wo die Bücher a^n meisten willkommen sind, die nach dem Ausspruch LdfBS Horaz zugleich nützen und ergötzen, sondern auch als Leitfaden zum Unterricht in den höheren Gymna- «alklassen wird eS besser zu verwenden sein. Denn‘ der Geschichtsunterricht kann überhaupt nicht, am wemgstenaber kann der jüdische Geschichtsunterricht die ~ des Schülers für den Gegenstand entrathen, um gate Fortschritte zu erzielen. So passt denn auf diese beiden ßüeher in der That das Wort: Das Bessere ist der Feind des Guten. (Schluss folgt.) Notizen. 1) Mit Recht haben sie durch Ihre Anmerkung zu der sonderbaren Combination des Herrn Dr. Lewysohn über *אשר) אם לא יכין) nachgewiesen, dass Letztere auf einen alten Druckfehler beruht; und füge ich nur die weitere Bemerkung hinzu, dass nicht erst in jüngster Zeit Herr Dr. Müller, sondern schon am Ende des vorigen Jahrhunderts (j. Zr.) a) R. Jacob Naumburg in sein. Commentar zu den kl. Traktaten (מסכתות קטנות) und nach demselben b) R Elia v. Wilna in seinen Randglossen (zur Warschauer Talmudausgabe) auf diesen Druckfehler aufmerksam gemacht haben. Hochstädter. 2) In der jüngsten Nummer dieser Blätter verlangt Herr Dr. Lewy sohn in Stockholm eine Erklärung des Keri לן im 3. B. M. 5,1. Die Erklärung ist klar und deutlich gegeben Schebuoth 35a. Hamburg. _ Fischer. 3) In der literarischen Notiz Nr. 80 findet der Verf. den Ausdruck פתה (in einem Pijut) bei Gott deshalb auffallend, weil in der Bibel nirgends dieser Stamm mit Gott als Object vorkommt. Allein Herr Rab. Dr. Lewysohn hat die Stelle in'Psalm 78,36 (ויפתוהו) übersehen. In manchen Machsorim von Rosch-Haschana ist die Stelle בשופר אפתנו in ארצנו umgeändert, vermuthlich weil man annahm, dass פתה nur ״verführen“ (im üblen Sinne) bezeichne. Aber der Herausgeber der Hannover'schen Machsorim (1838) bemerkt zur Stelle, diese Correctur sei nicht nöthig, da פתה auch im guten Sinne gebraucht werden könne. Er führt jedoch keine Paralellstelle an, während Bensew in seinem hebr. Wörterbuche (Artikel פתה) schreibt:ויש פתוי רצוי 111* פיוט לטובd' verweist auf Hosea 2,16. Der selige Sachs ןצ״ל hat daher mit Recht in seiner Machsorim- Ausgabe die obenerwähnte Correctur ganz weggelassen. Dnekfehlerfeeri«l1tl(n11g. In vor. Nr. ist 8. 191 Zeile 9 v. o. das unsinnige übrit zu streichen, Z. 13 st. iben I. ibn, Z. 25 st. Hälfte das 1. Hälfte des, Z. 17 v. u. st Fabeln 1 Fabel, 8 195 Z. 2 v. o. um die dasselba 1. der dasselbe, Z. 8 st. Belag L Beleg. Sdlöllmdjcr; out bem ®erlagt oon 3• Hauff mann in granffurt a. 2R -MMMlUr!י■ ®übiuger* Sriigionibuib, b*br. ־ l mit beutfebet Uebetf. 3. *«fl. geb. SR. —60. SMrifttft, •t. Sefebücbtein fftr Ut. Spulen. 4. »tri. Sufi. 9t. —.35. 3*1*3• 9t., $tir. Sprachlehre mit «•et. Suigaben!um ®ebraueb* beim Unter« t«bt in bet b*br. Sprach* 1. Sbtbeit 3. Sufiage geb. 9t. IAO < »• ״ Jt IAO. fllttour, Sr. St., $eir. Scbreib-Sefe* 9Ü«l mit litbogr., jübifcb» bcntf<ben 80r» fünfte* nebft fcdjreib.• unb Sief *regeln. 5. vermehrte SufUge. gei. SR. —. 50. — — lefWa trjara. £*br. ®*betbücblel« für bi* i*t. 9ugenb!um erften Unterrubt im ntberfeben metboirifeb eingerichtet unb mit Sa tabularium u. grammatifchen 80tbemer* tungen oerfeben. «rfter «urfu*. 5. Sufi, gei. SR —. 60. — — 3>®e'teT Curfu*. 6. f*br mm. Sufi, -gei. 9t 1. — ■ •♦**fareibebeft*, für jüb. 6urrenti<brift. eingeri<btet, b*ft i S&tMr], Dr. 3m Stabbiner, Staube unb PfUcht. £ebrbu<b bet Ur. Steligioa für 6<hu• len. 3. SufL geb. SR. 1. 40. Qitttu, £., (Zirector bet Ur. Schule in JBürj. bürg). SDi* bibl. ®*febiebt‘, für Ur. Schulen erjibU. 8 ׳i* jur . gerftirung bei jiaeiten XentpeU fortgefeft.’; 4. Sufi. geb. 1. 40. XtHUÖf mit n>drtÜ4*r jübifcb « beutfebet Sine• arüberfc|ung oon 3• «• 3apb*t ’ 3. Sufi, gei. 9*. 1. 70. 8*i Chtfübrung günftigfte Bedingungen. SBiebermfüufem Slabiat 3. ffanffmann, ©ud&ljanblung. geant f u rt a. SR. [1590 ו• Lungenkrankheiten• 2>U bi kem ilkftrtrlrx Bu$<: Dia Braatand nxp10»l«e |*1 erfotgrci^cx 6«t«11MMXg im», too rät traex» ■tdglid,!Cr f^ncScn $ri(xng oMgtr £etWn fi$ taufcftbfftd »<toft#Tt Mn» (an* »te firctiw btefei oxide» Ktdttctcx Sap-ttynt aflex Ätankx Rt^t »rtngcx» genug axt’fo^en toer« י«. BreU W Jfg.ד — f >«r$ C». fritfi ״• |l|i IfK 5 e — ® — *C* 35S-5 g «'S . - 0־58^2 t grau# «x» fnmt». guter und billiger Bedienung 898 Redietear Dr. Jt»k tfftgdaoärg. Druck voa U. Horbach in Barbjr• Verlag von Robert Friaae in Leipti!] ®Jiteltterfe 4 —200 Stüde fpieienb; mit ober ohne ®gpreffion, SRanboline, Irommei, ®loden, Saftagn.tten, ^immeiftimmeu, Warfen! fpiet 1c. ßyitMen [1553 I 2 big 16 Stüde fpieienb, ferner Receffai« re*, CigarrenftSnber, Sdiroetjetbäuicbtn, Slbotograpbiealbum*. €<beribjeuge, ^anb> ftbublaftrn, 8riefbefd)n>errr, Siumenoajen, &igarren«Stui*, ZabaUbofen, Sr beit«• tif^r. 3Iai<brn. ©iergläfer, Portemonnaie*, Stühle tc., aüe* mit SRufit. Stet* ba* Seuefte empfiehlt 3• *trn• DMB* Süe angebotenen SBerte, in benen mein Same nicht ftebt, finb frembe; empf. Sebermann birelten SJejug, iüuftr. preUUften fenbe franco. [1551 h la vue du temple, Boulevard du Hainaut 89, in der Nähe des Bahnhofs nach Paris, J. Fohs, Bruxelles, empfiehlt sich beim reisenden Publikum mit t

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