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Das jüdische Literaturblatt · 1878-03-27 · No. 13. (27.3.1878) · p. Seite 52

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Journal
Das jüdische Literaturblatt
Volume
7 (1878)
Issue
No. 13. (27.3.1878)
Date
1878-03-27
Page
Seite 52 (sequence 4)
Language
German
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52 4} Zum לנלותם 0עלי bemerke ich, dass der arab. Text haft:וכאללה א[םת)פץ עלי כשפהא עני חתי יתם לי מא בה אצל אלי טאעתד. (Ich flehe Gote״ um Hilfe an, dfcss sie ׳!die Zweifel!־־mir entdeckt werden möchten, v80 dass mir dasjenige ־vollkommen zu Thett werde, tvorirf «ine Wurzel [eine Grundlage] zum Gehorsam gegen ihn sich befindet) Zwar hat כשף ען nur in der X. Form che Bedeut rogavit ut ipai detegeretur, auch müsste es ענהא heissen; aber fanen and. Sinn wird der Ausdruck hier schwerlich haben. Ich muss noch zufügen, dass f ד!? zwischen den Zeilen zugefügt wurde, aber die hebr. Üebers. bürgt dafür, dass das Wort ursprünglich vorhanden war, und lbn-Tib. gab es buchstäblich wieder. Dage- £en scheint mir Letzterer geirrt zu haben, indem er אצל als 1' Fers, vom Verbum וצל betrachtete und ואגיע übersetzte; die Stellung des בה vor אצל w*e aucb and. Erwftgungen machen es wahrscheinlicher, dass hier letzteres 828 nomen (Wurzel) zu nehmen sei. Hebräisch irürde ich den Satz etwa so übersetzen: ומאלהים אבקש העיר! להתגלותם אלי עד כי יהיה ליי בשלמות הדבר אקב בו שרש. ויהוזי) לשמירה מצומת. Jedoch kann auch die alte Deutung beibehalten werden. — Diese Bemerkungen cum Anf. der Uebers. werden hofientl. dazu beitragen den Wunsch, dass ein berufener Gelehrter den arab. _Text des ersten jüd.•religionsphilosophischen Werkes zugänglich mache, rege zu erhalten. Bis dahin wird es־ Sich vielleicht lohnen, in diesem BI. ähnliche Bern, tortzusetzen. — (Wir bitten freundlichst darum. Red.) ו Literaturbericht. 1 __ 1! - leentbic ■. Jcuizck, dt. Ad., קונטרס תרי״ג ומאמר המלואיה Wien 1878,' Brüder Winters Filiale. (48 ß. 8*.) (Schloss.) Mit der trockenen Zählang der Oe- und Verbote konnte sich das erwachte specul* tiveDenken nicht begütigen and bemühte sich, die Vernnnpgrflnde (סבת׳ טעמי. כללי שרשי המצות) <!er‘6e- ־eetee za ergründen, so־ wie Maimon. im Führer (fll, 2h tf.) Abr. ,ihn ■Ssra im jräod More gethan. Zugleich hatte sieh aber auch die Kabbala dieser Richtung der Gehetzeskunde bemächtigt and sowohl die ältere als die jüngere Kabhalar ist in ihren hervorragendsten Autoreu an/ diesem Gebiete vertreten: R. Esra, Menachem Reca- Aztt,' JosefGikmtUia, Mose de Leon, wie Isak Lura. Hr. J. behan- 4Ut disae Literatur sofft Vorliebe and repredaeirt in den ״Ergän- ■Augen*■ einige Piecen ans Bandschriften und alten Drachen, die «Dir die Charakteristik dieser Literaturwerke von, grossem Werth sind. 8. 83 Vorrede za Jos. Gikatilia’s 11“1*י! •0' כללי המצות kann nur generell die hohe sittliche Bedeutung, der Wirkungen Biaflüsse der Gesetze ergründen, nicht für jedes einzelne Gebet, he* dem man . sieh vielmehr auf die ׳Darstellung der Aus- 'Mbongeweisie zu beschränken hat“. S. 34 Vorrede za 0' יראיס Jon^tKidee^ausJW^IZ^Jh^^ach^er^edactiondraBenjam^ b. Abr. in 7 (dann 12) Abtheilungen S. 36 ff. Vorrede von Mose de Leon zu seinem יאור זרוע Handschr. Ihm ist es darum zn thun, ילבא בסוד דרכי תורתנו die Geheimnisse der ״höheren Weisheit“ (סוד חכמת עליוני) m den Aussprüchen dec Alten zu erkennen״ am nicht haar der vernünftigen Erkenntnis dem Thiere gleich mechanisch die Gesetze zu erfüllen. S 39. Eine Notiz über die Anordnung der 613 Vorschriften im Hohelied-Commentar R. Esra's, des Kabbalisten, den Recanati und Pelia gekannt. Ferner über den Raja mehemna, der ursprünglich ein vollständiges Register der Gebote gewesen, bei der Aufnahme in den Sohar jedoch nmgestellt wurde. Da die Zahlen Angaben an manchen Stellen, selbst in den Ausgaben, erhalten geblieben sind, liesse sich vielleicht aus Hss. die ursprüngliche Anordnung reconstruiren. S. 40 ff Eine Abhandlung über die kabbal. Bücher Temuna und die pseudepigr. Bücher Pelia und Kana. Ersteres soll zu Anfang des 13. Jahrh. ’s verfasst sein, voll schwer zu enträtselnder רמזים in der Weise Isak ihn LatiFs, deutet auf die Leiden während der Kreuzzüge hin und setzt die Erlösung auf das J. 1409 an Der Commentator, ein Schüler des Verfassers, lebte gleichfalls während einer schreckliehen Leidenszeit und polemisirt gegen die Kleinmüthigen und Dngläubigen. J. weist nach, dass der Verfasser des Pelia, das ein Commentar zur Genesis ist, Menach. Recanati’s Pentateuch-Commentar, Sohar und Bahir plagiirt habe, was ihn in der Ansicht gegen Grätz bestärkt, dass er ein Italiener oder Grieche, kein Spanier gewesen. Das Bach Kana über die Gebote ist gleichfalls äns älteren Werken aasgeschrieben, wofür J. neue Belege beibringt. Für seine Polemik gegen die Talmndisten und die Frommen seiner Zeit, die einen sittenrichterlichen Ton anschlägt, werden neuerdings einige charakteristische Stellen beigebracht, darunter einige sehr rationalistische Aeassernngen über agadische Aussprüche, aber auch über die heikelsten Punkte des Ritualgesetzes, (so ganz besonders über die Verlegung der Feste wegen des Weidenfestes am 7. Succot-Tage, wenn er auf einen Sabbat fallen soll u. 8 w.) Betreffs des Zeitälters des Verf’s lässt es J. unentschieden, ob er um die Mitte oder za Ende des 15. Jahrhdt.'a gelebt. Das Kanah-Bnch ist immerhin ein• interessantes Zeichen seiner Zeit und durch die Zweideutigkeit der Polemik (des Sohnes), auf die ja die Abwehr (des Vaters) folgt, ist es dem Leser schwer gemacht, die eigentliche Tendenz desselben zu erkennen. — S. 46. Eine Notiz über יסי עז| חיים Hschr., zngeschrieben dem ihn Esra, aber R. Elasar aus Worms angehörend, macht anf wichtige Citationen aas Saadja, R. Nissim, ihn Esra aufmerksam. — S. 35. Vorrede zu יסמ“ק Mordeckai bj Natban giebt darin Aafklärungeu über die Abfassung dieses Buches durch R. Isak aus Corbeil, der damit den Zweck erstrebte, den Frommen eine Zusammenstellung aller Gebote, auch derjenigen, ilie jetzt ausser Uebung sind, an die Hand za geben, damit sie täglich einen der 7 Abschnitte nach dem Gebete lesen. Die französ. Gemeinden Hessen sieh die ׳Verbreitung des Baches sehr angelegen sein, Autoritäten wie R. Metr Rothenburg, R. Perez approbirten es. Es werden wohl bei dem Umstande, als dieses Thema gelegentlich von vielen Autoren behandelt wird, noch manche Ausftthrungen nachzutragen sein. So werde ich auf Bechaj b. Ascher aafmerksam gemacht, der im יבר הקמח Art.1> שבועותen סדר מ״ע ומל״ת behandelt. Ein selbstständiges halach. Werk nach der Reihenfolge der pentat. Gebote geordnet ist: ברית אברהם 'D von Mose Josef Schapira (Prag 1810). Doch sokne Nachträge haben nur-fttr den Bibliographen Werth, dessen oberste Anforderung: Vollständigkeit nnd Genauigkeit sich nicht uni die Bedeutung der Sehriftwotre, sondern nm ihre Existenz und ihre! äussere Erscheinang zu kümmern hat — von dem, was zum Gegenstände gehört, ist sicher nichts übergangen. —m - m.!literarische Anzeige■!• ' Bahmer’s hebräische Schulbücher, ■ eueste vermehrte A u fl ■gen, sind durch J. Kauf f mann'slBuchh., friütftirt Kl'/Ml ßa'Iteilehen. יי־ ‘י“•’־ ־ 3m «erläge oon %. SWeajel in Seipjig ift eift^ienen unb bürd) alle «udjbanblungen ju bejtelmt: im;bihCtf/hea ßine friti|d)f Hnterfudjurig Aber 31b־ füffung, S^arafter unb £enbenjen^oroie bie Uriddjen bet Ranoniftrung be« SBu־ <$e« Sftber. ' non [1255 Dr. JT. 8. Blaeh, ätabfemer her iir. ®*ItnägamintK in Sriij. $re!4 1 #L 50 $f Soeben ift erfdjienen unb burd) jeoe «udjbanMung unb oon bem «erfajfet ju bejieben: [1239 ^tntfturger, 9teal־gnc90(opäMe für «ibel unb SEalmub, 3lbtb. II, §f:. IY. (30fe 91. bi« Äranfengebet.) «tei« 3 dJlarf, für £eijrer bet b i־ re!lern SBejuge ermäfeigt. 9)ie' oorjüglidiften ärltfel beefelben ftnb: 3°f«Pb״^ glauiu«, 3°f״a b- 6&-׳ 30füa b. 2., 3«moel 91.3 ״nbrnifimn, ßabbala, Rabbijeb, fialenber, Sfnet&l ®ottf«, Rräny unb itronen u a. m. 3n unferm «erläge ift erfdjienen: SettfQben für bei! Unterricht in ber Sibellimbc unb biWiföen ©ejd)idjte (für!«raelttiftbe ©djulen) oon S. e r 1 i n. ^tei« rarlonnfrt 90 ffetraig. § a in b u v a. ^)offmann & ®ampL 1223]_ Sortiment-־Sonio. Berich.igung. ln vor. No. 8 48a Z. 33 v. o. kt >t evangelischer Premier zu lesen englischer P.__ OME* Dieser No. liegt ein Verzeiohnlss ermäasigter ״Hebralea‘‘ von der Bachhandlang J«h. Aaabr•■. Bi»rth in A׳elg>zt|^bel. Verantwortlicher fi3actenr^rT^ähmer m.Magdeburg, tkuok vonC. Sharnke in Barhy. Verlag von Ro beTTTTT es ein Leipzig

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