Das jüdische Literaturblatt
- Journal
- Das jüdische Literaturblatt
- Volume
- 6 (1877)
- Issue
- N° 9. (1.3.1877)
- Date
- 1877-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 87% known words query
- IRI
…/5367336-6488232-8754591--0695-4854198- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
M v. MWv,..» ץ.-,- ^;.,<.׳r־׳-;^v.y• ־־־' 1■ r " ן ■ : Ja-rganK •וחיי Inr Befruchtung aller Judenthu« u. -«den betreffenden titerarlschen Erscheinungen «us de» Gebiete »erPhitosophie,Geschichte, Ethnogr»phie,rheologie, Brientati», Exegese, Homiletik, Liturgik, Pädagogik. Herausgegeben von Rabbiner D1\ Moritz Rahmer. Magdeburg, 1,' März WTf. -Scher der einschlägige» Literatur. welch« der «eb. be« ״Ii». AiteraturbluU" i» Mogbrburg (»der der,Loroel. Wochenschr.- in Strtti») plgtsanbt »erbe», finden i« diesem Pt alle ei»- gebende Besprechung. Das ^JÄb. Literaturdlebtt^^ erscheint wöchentlich einmal;PreiS pro Jahrgang 8 Mark, mit der ״Israelitischen Wochenschrift": 10N«I Zu beziehen durch alle Buchhandlungen sin Leipzig durch Robert Fries«), oder durch direkt« Bestellung bei der Expedition der ״Israelitisch» Wochenschrift" in Magdeburg. — Inserat« werden mit 20 Pf. für di« drekgespaltene Petitzeile berechnet. > Inhalt. Kurze Abhandlungen: Nochmalige Beleuchtung von 1. Buch Samuel Cap. 16—18. Literarische Notizen von Ilr L. Lewysohn. Literaturbericht: Recenstonen: Güdemann, vr. M., Religionsge» schichtliche Studien. Bibliographie. Literarische Anzeigen. Nochmalige Beleuchtung von I. B. Samuel Cap. 1(?—18. Bei der Besprechung dieser Stücke in Nr. 2 u. 3 dies. Bl. hat Herr Rabb. Dr. Bloch den kritischen Apparat, wie ihn die Bibelforscher für dieselben geliefert haben, ohne Bedenken zu Grunde gelegt. Bei nachfolgender kurzer Prüfung der vom Vers, daselbst zieinlich vollständig zusammengestellten kritischen Widersprüche und Schwierigkeiten wird sich sehr bald die Halt׳ losigkeit derselben darthun, so daß wir dabei bleiben können, daß jene Erzählungen alle von einem V׳׳rf. selbstständig erzählt sind, ohne daß irgendwo ein späteres Einschiebsel vorhanden wäre.') Dabei beschränken wir uns auf das von Hrn. Dr- Bl. Berührte, ohne die anderen Einwände der Kritiker,! was ebenso leicht sein würde, zurückzuweisen. 2. S- 3, 14 verlangt Saul . von David hundert Philisterleichname, um ihn in Gefahr zu stürzen, Tavid bezahlt ihm nach 1. Sam. 18, 27 zweihundert. Nun, das nennt der Verf. eine Differenz, die auf zwei verschiedene Bersaffer schlie- 'feen läßt; Verf. hat aber zudem flüchtig gelesen, denn an beiden Stellen steht gleichmäßig, daß Saul hundert gefordet, David das Doppelte geliefert habe. Daß das Sprichwort ״Auch Saul unter den Propheten" *) Der Hr. Opponent verkennt durchaus gerade das, um was es sich in jenem Aussatze gehandelt hat. Der, übrigens durchaus neue, Gedanke, der im erste» Theil des Aufsatzes zum Ausdruck kam, war, daß wir in den hebr. Geschichtsbüchern wörtlicheAuffzüge aus uralten Chroniken vor uns haben. ״Spätere Einschiebsel", deren Annähme der Dr. Berlin dem Verf. wiederholt andichtet, hat er nicht nur nicht angenommen, sondern ausdrücklich abgewiesen mit der Bemerkung, daß der spätere Redaktor, der die Chroniken zu einem Volksbuch umarbeitete ״in keiner Weise eigenmächtige, selbstständige Acnderungen" vorzunehmen sich gestattet hat Beweis deffen waren chm die verschiedenen, von verschiedenen Chronisten herrührenden Diskrepanzen, die der Red. auszumerzen nicht wagte. Die Art übrigens, in der sie durch obigen Artikel ausgeglichen werden, wird schwerlich die Billigung eines ernsten Forschers er» langen und enthebt mich einer eingehenderen Widerlegung. Bloch. durch erneute Gelegenheit aufgesrischt ward, ist natürlHs Differenz anzunehmen sonach ganz umwthig. i gich 1. S. 21, 10 gegen 18, 10• (s. h. 17, 54). UebS feg( ־ Verbleib von Goliaths Schwer! oder sonstiger RüstusgliiM aus-er 2), 10, wo das Schwert I im Heiligthum liegt, .kisnexdt Spur, nicht einmal, wer es ins Heiligthum niedergelttzt, M zu erweisen. Von David wird nur gesagt (17, 54), daß eff das Haupt des Goliath nach feiner Heimath (im iweitfi»» Sinne) Jerusalem') (im engeven ist eS das ni«hädoD»«j Bethlehem) gebracht habe; unter!״jeine Geräth^,He «löK Lagerzelt gelaffen, kann Goliath's Schwert natürlich,Michtrvfiü ׳ standen werden, sondern Schleuder rc. — es sind:hiefe(he»Dt) ־ räthe, die er schon bei seiner Ankunft dem Gspäckhüde» ißergKt» hatte, (17,22) —;hat er es aber zu sich geNoow1o»-zsir,hllti»t es hernach dem Heiligthum geweiht; ein.Widetlvruch:Mb nicht vorhanden. I , Ir, Z ual 1. S. 13, 14 und 15, 16 wird niM,-LexMe Hop soildern zwei verschiedene Anläffe zu glsj-chenr tet. — 25. 1 ist Zmpf: ״S. starb in.28. 3 wegen der Wichtigkeit diejxs UMapdM Hx dort Erzählte auf 28, I zurückgegrjfM gestorben); es ist also nicht einntal UWöMge MgtzAhosWg<^ Ans den ersten Widerspruch in Cp. jtß gMsl, M, David im Krieg nicht kannte, kommen wir später zurück,^ Saul in beiden Cap. David ״nicht mehr von sich lasse",--is! nicht richtig; allerdings hatte"Sasil^hsi^ Väs'"srstttffalt'ger Schafe zu hüten (17, 15), kurzer Besuch dafür nicht״geNügtr,--daß. er-Mchr.bet ds»1 fen als beim König sich äiffhM-. " ׳ S4 «׳'»sich Unerfindlich ist es 'uEÄesbaK^is KAliE'ßafftiil^'^ stehen, 17, 12 n. lLr^PMebsfff,,zu eMxn,,. M^ ־ ders sollte wohl die HeschrMe zwh»er-sMnNtzrM,MM i selseitigen Wirken »«ifeinaiidrr-und! zu^ttch>1n -der, btronbcr« Entwicklung Beidft l>äigesteStkGeichÄff,'aWdaVtrffch-Tdatz>^ ׳ Hauptmoment« י"'" י" Jit E.stuMSHrf.^Üif aber ihnen der Epochen Ml Besten.Uar,,Me1h s»,,-aß» WäiWjiofMltz -1 ,UnversiSnSlrch'! * 8»^^ '«M pzcht zu!seiner ״Heimath", da es erst Jahrzehnte später erobert und gegründet worden. B. - ,