Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 27 (1921)
- Issue
- 40 (28.10.1921)
- Date
- 1921-10-28
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 88% known words query
- IRI
…/6682508-6377574-6450538--1628-4851262- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Nr. 40 «Me S. Xtotid* Volkszeiftmg. 28. Oflobrr 1-21. svlcher Element» zu dränge», für die aus irgendwelchem Vrunde. fei es physischer oder psychischer Art. ein Fortkommen in Deutschland ausgeschlossen erschien. Es gibt bei der Anzahl von 55—60000 östlicher Juden, die überhaupt hier sind, nur einen ganz verschwindenden Prozentsatz von Personen, die etwa nicht produktive Arbeit leisten- Ganz besonders interessant ist der Aufsatz .Der ost jüdische Arbeiter in Deutschland". Hier wird ein objektives Brld von den Leistvngen der ostjüdischen Arbeiter an schwerer Arbeit, im Bergbau und an anderen Stellen gezeigt. Es hat fich erwiesen, daß die ostjüdischen Arbeiter nicht nur Bereitwilligkeit. sondern auch Fähigkeit und körperliche Eignung sür schwere Arbeit besitzen. Diese Tatsachen beweisen, wie falsch es ist. in jedem Onjuden nur den Geist des Händlers und Schieber-, des prositgierigen Kapitalisten sehen zu wollen. Derselbe Aussatz gibt auch ein Bild vom politischen Leben der ofijüdischen Arbeiter in Deutschland. Innerhalb der sozialdemokratischen Anschauung herrscht bei den ost' jüdischen Arbeitern eine ebensolche Divergenz wie bei den arbeitenden Klaffen der ganzen Welt. Es gibt ebensogute jüdische Anarchisten, die die Lehre von Marx und Engels aus das Schärfste bekämpfen, wie es jüdische Kommunisten gnil, die neben Marx und Engels noch Lenin und seine Theorien als durchaus richtig anerkannten. Tie stärksten Organisationen, die sich die jüdischen Arbeiter in Deutschland geschaffen haben, stehen durchaus auf sozialdemokratischen und nicht auf kommunistischem Boden. Tie einzig in deutscher Sprache erscheinende Zeitung in Deutschland .Die Jüdische Arbeiterstimme der Poale-Zioii". hat die kommunistischen Ideen bisher mit aller Schärfe bekämpft. Aus diesen Tatsachen kann man ersehen, wie man fehlginge, wollte man behaupten, die ostjüdischen Arbeiter seien Kommunisten, ebenso wie man stch im Irrtum befände. wollte man den ostjüdischen Arbeiter zu einer Art .Aufwiegler und Unheilstifter" stempeln. etmbirt?c»i. JUfrck »ertl,»lrt: Keltur,«schichte Israels. Bandeuhoed & ftappretftt, (Hltirqrn 1920. 26.—. gkb. 34.— MP. Was gerade unser Leierkreis diesem Buche am meisten danken wird. daS ist die Darstellung. Mit großer Lebendigkeit führt eS mitten in daS Leben des alten Palästina hinein. Der Derfaffer hat fich der Schilderung«' »eise bedient, die uns die Lektüre der Frieülünderschen ..Darstellungen aus der Sittengeschichte Roms" so angenehm macht, indem er nämlich den Text fast erzählend gestaltet nnd dafür in den Anmerkungen umso ausgiebiger «iffenfchafltlchks Material darbietet. Hinsichtlich seiner Methodischen Einstellung steht daS Buch völlig auf der Höhe der modernen Wiffenschaft — und wird trotzdem, abgesehen von den religionshistorischen Teilen auch vom Orthodoxen mit Freude gelesen werden. In Einzelergebniffen wird man anderer Meinung als der Verfasser sein; aber dafür stellt daS Buch ja auch nur einen bestimmten Ort auf dem unendlichen Wege der Forschung dar. wie jedes andere wissenschaftliche Werk Die sehr ins Einzelne gehende Schilderung beginnt, wie billig, mit den Kulturmöglichkeiten Palästinas und geht dann zur ..prähistorischen" und vorisraeliüschen Zeit über. So kommt man erst nach 100 Seiten zum eigentlichen Thema; aber die lange Einleitung bedarf keiner Verteidigung. da sie — sowohl prinzipiell wie auch in der vorliegenden Ausführung — für sich selbst spricht. Die Ausführlichkeit in der eigentlichen..Kulturgeschichte Israels" läßt kaum etwazu wünschen übrig. Vielleicht Hütte es fich empfohlen, den historischen Hintergrund etwas mehr hervvrtrrten zu laffen und nicht nur jeweils so summarisch zu behandeln, daß man in Gefahr ist. geschichtliche Perspektive zu verlieren. Gerade bei ..Kulturärschichten" ist man leicht geneigt, die eintretenden Veränderungen ausschließlich aus immanenten Bedingungen zu erklären und zu übersehen, daß Kulturgeschichte eigentlich von politischer nicht in trennen ist. Dies ist im vorliegenden Buche teilweise geschehen; dafür wurde umso größerer Wert darauf gelegt, alles im Hinblick auf die alttestamentlichen Schriften und ihre Interpretation darzustellen. Das ist sehr dankenswert, aber nicht das einzige, was man von einer Kulturgeschichte Israels verlangen darf. Mindestens aber — dies ein Desideratum für die hoffentlich bald er» scheinende 2. Auffage — ist dann ein Register der zitierten Bibelstellen unerläßlich; denn eine Kulturgeschichte rst nicht nur Lese», sondern auch Nachschlagebuch. und gerade BeiftholetS Werk, in dem es so viel auf Interpretation ankommt, wird dem Leser das Nachkchlagen s.7 sehr wie möglich erleichtern müsst n. Vielleicht hätte auch eine Karte beigegeben werden können. Das Papier, ist so. wie man es von einem 1919 gedruckten Buche verlangen kann. Alles in allem können wir daS Buch jedem unserer Leser empfehlen. Der wissenschaftlich Jntereffierte findet in dem reichen Material Zugang zu allen einschlägigen Priemen; die anderen werden kaum «ine anschaulichere und ausführlichere Darstellung finden, die dem heutigen Stande der Wiffenschaft entspricht. •fau L«l»»>^lriiresetz,«,. Nivard Echldgl. o. 5. Pros-ffor fftr orientalisch« Sprachen an der Universität Wien, kündigt eine voll, Mrdige Ueberseüung des ..Babylonischen Talmud" an. die gleich seiner aufsehenerregenden Uebertragung der Bibel im VwkUvalag (Ritter & Zöllner. Dien) erscheint. DaS Werk kommt m Lieferungen heraus, die erste (10 Mk.) liegt Vor Die Lieferungeu werden in Abständen von jeweils ch Woche« folgen, der Preis unter den heutigen Der» hältniffen sür jede Lieferung einzeln festgesetzt werden. Die Auslage wird auf die Zahl der Subskribenten beschränkt. Bestellungen nimmt jede Luchhandlui g entgegen. Es handelt sich bei dieser Uebertragung um eine streng wiffenschastllLe Ärbeft. Bisher gab es wohl deutsche Uebersetzungen einzelner Traktate des Talmud, aber die letzte und umsaffendste Ausgabe, die von Lazarus Goldschmidt. 18!»3 begonnen, liegt noch nicht vollständig vor Außerdem wurde sie nur in 350 Exemplaren gedruckt und ist dadurch, daß sie auch den Urtrt bringt, so teuer, daß sie sür die meisten Intereffenten < Studierende und Lehrende aller Religionsbekenntnisse. Philologen. Kulturhistoriker j iffw.) wegen id«es Preises lzur Zeit 8^00 Mk.) nicht in Betracht kommt. Daher ist bie Erschließung des Talmud durch Prof. Schlögl tatsächl ch ein Ereignis. Wir werden von dem Fortgange des Unternehmen« berichten. Keine 3ftfctn «der laksb Kahmes ^djaBcthttgel. Roman von Wufcolf Han« Bartsch Vertag von r. £taidmann in -einzig. Ter Titel ist nicht anziehend, aber er wird den Freunden deS Dichters der „Zwölf aas der Steier.nark" mcht zum Hemmnis werden. Sie werden gern nach dem neuen Bartsch greisen Der Roman behandelt Raffeniragen. Die Ehe zwischen einem christlichen Offizier und einer schönen Vollblutjüdin. die äußerlich ihr Asratentum verleugnet, wird nicht unintereffant unter die Lupe genommen. Bartsch zeigt sich hier als sezierender ..Prosrffor". Schrittweise nähern sich die beiden Pole. ..Sie" besitzt die stärkere Initiative, hierin ganz Kind ihrer Raffe. Dies beweist Grete Lobes am schlagendsten, da ne hinter dem Rücken ihre- Vaters dem O Zuge entschlüpft und mit Hilfe eines Autos blitzgeschwind in die Arme des Geliebten rennt. Auch Christoph HabedichS Raffenergentümlichkeit. die Schwere seines schlesischen Blutes wird vom Erzähler scharf herauSgekehrt. Dak Halbblut der Kinder ist in folgender Szene geradezu verblüffend charakterisiert: Die Zwölfjährige sogt altklug: ..Wenn zwischen Papa und Mama Raffefragen erörtert werden, so habe ich das Recht, zuzuhören. Denn gehöre ich nicht gewiffermaß-n zur Sachet" Frau Grete horchte auf. leuchtete auf. Dann umfaßte sie. beinahe schluchzend vor Lust, den klugen, rötlich-blonden und etwa« mageren Balg und rief, während sie ihr Kind mit Küffen überschüttet/, einmal über daS andere: ..Judenmädel. Iudenmädel! Du! Du! — Wortlos ging Christoph hinaus. _ _ „0er DaS neueste (7.) Heft der intereffanten populären Halbmonatsschrift .Der Hausbrand, Zentraloroan iür sparsame Wärmewirlschast in Stadt'und Land". (Verlag: Weltwirtschaft und Technik. DerlagSgesellschait m. b. H. 'Bertin-Charlottenburg L) ist dem besonderen Hausbrand- Verhältnissen der Provinz Sch'.esien gewidmet Herr Diplom-Kaufmann Sckrolz. von der Kohlenwirti'chaftsstelle in BreStau, knüpft an die geologischen und geographischen Derhältniffe Schlesiens an, die an und sür fich eine günstigere Belieferung deS Hausbrandes gestatten. Dieser steht aber die allgemeine Wirtschaftslage des Reiches lSteinkohlenlieferung an die Entente, Wagcnmangel beim Bezüge von Braunkohlen. Notwendigkeit von der oberschlesischen Förderung den ganzen Osten Deutschlands zu versorgen. Störungen in der Förderung der schlesischen Kohlenreviere usw.) entgegen. Aus den klimatischen Derhältniffen erklärt Scholz sodann die Bauweise der schlesischen Oefen. Auch Heft 8 wird Aufsätze Über Schlesien enthalten. Ratsingenieur Grunow wird aus den BeriorqungSzissrrn der Stadt Breslau die Notwendigkeit größter Sparsamkeit an Brennmaterialien im Hausbrand herleiten und Herr Goldberg wird auf den schlesischen Tors als geeigneten Ersatz sür mangelnde Kohlen Hinweisen. Aus dem sonstigen reichen Inhalt des vorliegenden Heftes heben wir noch die Mitteilungen einer Hausfrau über ihre Erfahrungen Mit der Sammelheizung. die Artikel von Prof. Brabtee über .Wesen und Bedeutung der Wärmewirkschaft". von Diplom-Ingenieur Behrens über .Gemeindliche Wärmewirtschaft'' und von Dr. Joachim czyk über .DaS Eigentum an Hausbrand-Oeken" heivor. Wir können unseren Lesern diese eigenartige und wertvolle Zeitschrift bestens empfehlen. Die Rhemischea Gemeinden und das Ostjuden-Hllfswerk. Aus Deranlaffung der Zentralkaffe Köln der Wanderarmensürsorge. deS PrvvinzialoerbandeS rheinischer Synagogengemeinden. der Synagogen^emeinde Köln und deS ArbeitenürsorgeamteS fand am Sonntag, den 9 Oktober, eine Besprechung rheinischer Gemeinden zur Frage deS Ostjuden-HilfSwerkeS statt. Die Sitzung wurde von Herrn Fei kchenfeld dem Vorsitzenden der Zentralkaffe Köln für Rheinland und Birkenfeld eröffnet und geleitet. Nach Begrüßung der Erschienenen hielt Herr sftilchenseld ein grundlegendes Referat über die Tätigkeit der Danderarmenftlrsorge. In klaren, einleuchtenden Worten legte der Herr Referent die unbedingte Notwendigkeit der Arbeit der Winderarmea- | sürsorge dar. erwähnte ihre neuen Aufgaben in Gemein- > schast mit den Arbeiterfürfocgestellen und gab einen genauen Bericht über die Tätigkeit der Zentralurmenkaffe Köln. Zum Schluß verwies Herr Feilchen^D auf den Aufruf der Großgemeinden Deutschlands, sttzr ^mtlfie jüdischen Gemeinden zur Unterstützung de» Arbeiter,ursorge» amtes und der Zentralstelle für Wanderarmensürsorge aifffordert und bat seinerseits die Erschienenen nachdrücklich, in ihren Gemeinden dahin zu wirken, daß dieser Aufforderung allseitig Holge geleistet wird. Der zweite Referent. Geaeratsekretär Herr Alfred Berger vom Arbeitersürsorgeamt Berlin, legte die besonderen Ausgaben des Arbeitersün'orgeamteS und seiner Zweigstellen dar- Er verwies auf die ungewöhnlich schwierigen Ausgaben, denen daS Lrbeitclsülsorgeamt zu Beginn seiner Tätigkeit gegenüberstand und auf die außer» ordentlichen Erfolge, aus die es voll Stolz Hinweisen darf. Wenn heute in Deutschland tausende und abertausende produktiv arbeitender ostjüdischer Menschen durch schwer« körperliche Beschäftigung m harter Arbeit ihr Brot verdienen. so ist dies nur möglich gewesen danieder Tätigkeit der Arbeiterfürsorgeftelle. Der Referent besprach ausführlich die politischen Aufgaben und Leistungen de- ArbeiterfürsorgeamteS. Er betonte. daS sämtliche Arbeiterfürsorgestellen in vollstem Einvernehmen und unter genauer Kon, trolle der behördlichen Organe arbeiten und daß die hier geleistete Arbeit nicht nur nn allgemein philatropi'ch jüdischen, sondern auch durchaus im Jntereffe des Staates liegt. Lei den Referaten wurde reicher Beifall gezollt. Die Versammelten waren sämtlich der Meinung, daß den beiden Institutionen mit aller Energie geholfen werden müffe. Aus Deranlaffung des Herrn Geh. SanitätSrat Dr. Apfel wurde beschlossen, eine Tagung sämtlicher rheiuiichen Gemeinden durch den Pcovinzialverband demnächst einzu» berufen, an der unter anderen auch Herr Berger reserierra wird. Die Versammelten gaben der Meinung Ausdruck, daß diese neue Versammlung baldigst stattsinden solle, damit den hartbedrängten Stellen, insbesondere der Arbeiter« fürsorgestelle Dursburg schleunigst die nötigen Mittel zugeiührt werden können. Einstimmig wurde folgende Resolution. die von Herrn Feitchenfeld eingebracht wurde, angenommen: .Tie am 9. Oktober 1921 in Köln tagende Versammlungen der die jüdischen Gemeinden Aachen. Bonn, Köln. Düsseldorf, Duisburg. Eu-kirchen. M Gladbach. Lmz vertreten sind, foidert alle rheinischen Gemeinde aus. nach Maßgabe ihre- Steuersolds einen dauernder Beitrag für die Arbeit der Zentralarmenkaffe und bei Arbeitersüri'orgestellen Köln und Duisburg zur Ber sügung zu stellen. In Anbetracht der außerordenh lichen Bedeutung der Frage erwarten die Anwesender die baldige Einberufung einer Tagung de- Provinzial verbandes der rheinischen Gemeinden. Briefkasten. Tr. L. B. hier. Dir danicn sür Ihre Zuschrift. Aber S1 scheinen nur einer brr Bielen zu sein, die d»e Ltznagoqni-Gemein» za desteueuern vergessen dal. Unser Schriftleiter wohnt seit Apri 1920 in Brc»!au. ohne b,# ,etzl trotz gut n Willen» zur Synagoge» steuer heranqezogen zu weiden Woran da» liegen mag? Bielleich an Uederlastunq. bestimmt aber auch an einem Lrgamsaiionsfrhlei Familiennachrichten. (M'Ntlionge« au» d,m Leserkreise Ort» erwllnscht.) Bar Mizwah Alte Synagoge: am 29. 10. 1921 AlfonS Margolmer, Vater Siegmund M, Gräbfchen« Str. 58. Ernst Nelken. Vater David N.. Kaifer-Wildelr» Str. 59. Max Lopatka. Vater Arthur L. Sonnenstr. 14i Beerbttz»»en. Friedhof Eofel: am 14. 9. RuSza chuttman» Kau<mann<fr.. Freiburgcrstr. 17. am 15. 9. Sara Peifer, Rentiere Kllrasiirrstr. 7. am 18. 9- Benno Braun. Mm.. Kronprinzenftr. 63 Adolf Badrian, Kfm.. Augustastr. 35. Radi Litmann. Kind. Springe, ftraße 2o, am 25. 9. Siwon KosterUtz. Rentner, Schwermstr. Kl Bernhard Maaneberg. Rentner, Sonueustr. 23. am 30. 9. Wut» Redlich. Brnkbeamtenfrau. Freiburger Str. 36. am 2. 10. Heiont Schindler. Reifender, Ladenstraße il. am 6. 10. Max GoltichmD früher Gastwirt. Sonnenstr. 21. am 7. 10. Philippine Pawel, Kirf« aller 35. Insafsto der Altersvertorgung. Bernhard Iriedlaender. Kirst alle« 35. Infaste der AlierSverforgnng. am 9. ly. Julius Horwi! Kaufmann. Bohrauer Straße 6. Julius?tttautr, pandeämam Antornenllr 13, Alfred Srabow«ki. Töpfermeister. Rikolaistreche 3* Auguste Iarobi. ledig. Kaiser-Dildelm^tr. 5/-. am 10. 10. Geo» Briezer. Kagistralsasfistent, vuddestr. 15. Bianca Meister. Vit« Alsenstraße 93. am 11. Iv. Berta Hofimaon, Witwe, Reofcheftratzei am 13. 10. Siegfried Bodaneky. Otzmaastak«Peofeffsr. Klinik Haönch ufer 10, am 14. 10- Pincu» Loh». Reutner. Opitzstr. 10. am 16.1t Anna Breslaner. Witwe. Bohrauer Sir. 24. am 19. 10. Her»an Freund, Kaufmann. Vrlderstr. 57. Wilhelm Silberstem, Smhsche» - Straße 7. Fritz Hurtig, Kaufmann. 11*21 Kalender mitgeteilt van Rabbiner Dr. H e p p ll e r 568 Docherna:! Rarwt ,t Olrt.: Elul |3,r.i29t. *°*9a“ä Thoraabschmv*) Prapyele«. abfchntt. Saddattz '■ 29 27!BirtIan5'- "'CH 13 j 1. M. l‘-6* j«. Neumonds*.' 30 r. I vieustag 1 1 30 Neu mondsfest (n*^) 1 tei.! 30t.|!» 1 1 des£l. Heran »grber: vertag der Jüd. Voltßzeiruna G. m. b. Breslau, Kaiser-Wilhelurftr. 6-7. Berantworlticher Schnfilelter: Rodert Spitzer. Brrslan. DaiL. Iuferatenauuahme uud Berrechuuag: V. Lciienfekd ». s b. H., Breslau, Schwerdurtzerßr. 87.