Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 27 (1921)
- Issue
- 40 (28.10.1921)
- Date
- 1921-10-28
- Page
- Seite 5 (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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l> 28. Oftotxc 1921. Bellage zur JSdische« Bolkszeitnng. Ar. «L EG» f. 7k lokales. Aus der Kultusstube. Wie »fr höre», ist hie Beamte»sch«ft her Synagoge» I SemetnSe. hie seit »ehr »l« 2'/, Jahre» »»geblich «» die Reichsbes»ld»»gSorb»»»g kämpfe,, 1» de» E»bk«mpf «it her Ke»ei»hehehörhe riagetrete». Wir haste», hast »ie zweifellos berechtigtr» Wü»sche her Beamtenschost f erfüllt »»h er»ste Benoickel«»z<» »ermiehe» »erhe». Ul«s. ». Frey1«gh-j«ringh»»ri, ver»ltellt! Professor v. F -L. der deuIschvölkifLe Führer, hatte gegen den Lehrer und demokratischen KreiStagöadgeordneten Eli Lindheimer in Guhrau im Anschluß an den Wahlkampf einen Artikel in der .Schlesischen Tagespost" ver. dffentlicht. indem er ihn wredeiholt mit dem Namen .Eli Kanalgeruch' titulierte und ihn in widerlicher Weife, zum Teil sogar itn Jargon, herabfetzte. Wegen diese- Artikels strengte Herr Lindheimer die Beleidigungsklage gegen Professor v fr . C. an Am 14. d. Mts. fand vor dem Schöffengericht in Breslau die Hauptverhandlung statt. Eine große Anzahl von Zeugen waren auf Antrag deS Angeklagten vernommen worden. Cie sollten bekunden, daß er gu dem beleidigenden Au'satze gereut worden sei. daß Herr Lindheimer in einer deutfchnationalen Versammlung in Gubrau. in der v. FL. als Redner auftrat, diesen seinerseits beleidigt und zwar durch die Bemerkung. Friedrich Wilhelm l. habe feinen Hofnarren zum UmversttälSprofeflor ernannt. Der Angeklagte glaubte diese Bemerkung auf fich beziehen zu müssen. Die Beweis« aufnahme ergab indes, daß Herr Lindheimer damit nur eine historische Feststellung hotte treffen wollen, ohne die Abficht einer Beleidigung deS Herrn v. F.-L zu haben. Der Vertreter deS PrivatklägerS. Rechtsanwalt Foerder. wies auf die Niedrigkeit und Gehässigkeit deS gegen den Privatklüger geführten Angriffs hin und betonte besonders, wie schmählich ein solches Verhalten bei einem Profeffor und Lehrer der Jugend fei. Ein solcher Mann dürfe sich in unserer so bitter ernsten Zeit, wenn er. seinen Beruf ideal auffaffe. unter keinen Umstünden zur DolkSverhetzung hergeben. Dies ober Hab« der Angeklagte, wie öfters, so auch hier getan. Der Vertreter deS Angeklagten. Rechtsanwalt Fritsch, suchte seinen Klienten damit zu entschuldigen, daß er nur eine politische Satire habe schreiben wollen. Ferner meinte er. der Name .Kanalgeruch" sei ein typisch jüdischer Name. Zum BewelS legte er sogar ein roiffenschaftlicheS Werk ouS der Sammlung Göschen vor. in weicher tatsächlich der Name .Kanolgeruch" als ein zur Zeit der Emanzipation, also vor mehr als 100 Jahren, in Galizien von antisemitischen NamenSkommiffionen den Juden Auf' oktroyierter Name genannt wurde. Als jedoch der Vorfitzende den betreffenden Abschnitt verlas, stellte fich heraus, daß der Verfaffer des Werkes diese Kommiffionen als zu ihrem Amte so tauglich bezeichnete. wie .die Esel zum Lautenschlogen'. Das Gericht erkannte nach längerer Beratung auf eine Geldstrafe von 600 Mk. und sprach dem Privatklüger die Befugnis zu. das Urteil auf Kosten deS Angeklagten in der .Schlesischen Tagespost" und dem „Guhrauer Anzeiger" zu veröffentlichen._ I BreSla». Auf eine Beschwerde der hiefigen OrtS'! grupp« des Zentralvereins wegen Tragens des Hakenkreuzes durch einen Beamten deS Postscheckamtes im Dienste hat di« hiefige Oberpostdirektion unter dem 30. S. d. IS. folgendes erwidert: .Es liegt im Wesen der Dienstkleidung, daß dazu nur solche Abzeichen angelegt werden dürfen, die de» Betreffenden amtlich verliehen worden, find. Die Oberpostdirektion erachtet eS daher für unzulässig, daß daS Hakenkreuz an der» Pvstdienstunrform getragen wird. Dementsprechend ist an das hiefige Postscheckamt verfügt worden. Erforderlichenfalls werden auch die übrigen, der Oberpostdireklion unterstehenden Postanstallen ufw. mit gleicher Anweisung versehen werden. BreSla». Am Sonntag, den 23. d. MtS.. feierten Herr Paul Fleischmann und besten Ehefrau Mathilde, eb. Schönlank. Gräbschener Str. 17. in voller Rüstigkrit > Fest der goldenen Hochzeit. Gemeinde - Rabbiner Dr. Hoffmann nahm am Sonnabend Geleg-nheit, im Anschluß an die Liturgie, dieser Feier durch rin Gebet ine besondere Weihe zu verlechen. Ueberaugroß war ►ie Reihe der Gratulanten die auß Freunder- und Bekann' enkreisem dem Paare ihre Wünsche darbrachten. Möge Jubelpaare auch fernerhin alle- Gute befchieden sein. Der Schleßsche Pr»di»ziel»erei« vom Rate» Kre»z la» l, Aldrechtßr. 32, versendet Aufrufe, die zu lden für die Institutionen der Roten Kreuzes ein» n. Wir wünschen dem Roten Kreuz von Herzen Erfolg für seine Aktion, glauben aber, daß diese von noch viel größerem Erfolge begleitet sein uiürde. wenn er fich entschließen würde, auch jüdische Schwestern, die nach der eigenen Aussage während deß Krieges — wo 4; man fie gerne aufnahm — Ausgezeichnetes geleistet haben. | wieder einzustellen. i JiSroel. Am Sonntag, nachmittags 5 Uhr. z findet in der Landschul. Dillstratze 19. 1. Etage, ein Äiin Iaakov - Dortrag statt. Näheres stehe Inserat. Der Jüdische T»ri- »d Sportverein .Bar Kochda". BreSla», veranstaltet am 13. November? nachmittags */«4 Uhr. in der Turnhalle der Augustafchule. Schwerin» straße 13. ein Schauturnen (Eintritt Mk. l.—). Am 20. November findet die Generalversammlung im Verein-' zimm» de- Breslauer KonzerthiuseS statt Es liegt im JnterSffe der Juden BreSlauS. daß der Jüdische Turn« und Sporlverem .Bar' Kochbar", der die planmäßige Körpererziehung des jüdischen Volkekxzwrckl und keine politischen Zwecke verfolgt, nett stark wird. Er ist eine Institution. die leider von der Mehrzahl der hiesigen Judenschaft zu wenig in Anspruch genommen wird. Man Schicki die Kmder lieber zum schwedischen Turnlehrer oder zur gymnastischen Gliederverrenkerei. denn da« ist vornehm und gerade modern; wenn auch in diesen Kreisen die Juden» linder nur geduldet find und daS wohl empfinden, so macht das den lieben Citrin nichtan-. Frau Mama kann Frau £ mit Stolz sagen, mein Töchterchen geht in die schwedische gymiiastllche Stunde zu Frau oder Herrn d). — Ob damit ein wenig guten Willen nicht zu ändern wäre? Dir »roßloge für Teatschl,»». VIII. II. O. B. B. (Uiiabt»änglger Orden Bne Bug) veröffentlich eine Fest» nummec zum Ordenstag. die sie den Knlturinteresten der jüdischen Gemelnschast widmet Sie soll die Herzen der Brüder für den Notstandsfond für die jüdische Wissenschaft und Kultur tn Deutschland öffnen. Zu dem Inhalt haben beigefieoert: N. H. Nobel: Gruß dem Neujahrsfest; Leo Dück: Ausruf; Jemar Eivogen: Die Juden Deutschlands in der jüdischen Kulturgeschichte; Fritz Kahn: Neue Wege jüdi'chrr Kultur; Jacob Pleßner: Dr« jüdischen Künstler in Deutschland, und Robcrt Hirschseld: Die Bedeutung de« zütlschen Lehrerstandes für die Kultur der Juden. Ewäne zn wünschen, daß diese weit über dem Mittelmaß fich bewegende Schrift Eingang in die weitesten jüdischen Kreiie finden mö^e. Brevlou. Im städt'schen Schulmuseum. ParadieSstraße 25/27 finden während der Wintermonate jeden Mittwoch 5 bis 6 Uhr Lichlbildervorträge und jeden Sonnabend 5 bis 6 Uhr physikalische Experimentalvorträge statt, zu denen Erwachsene und reifere Schüler Zutritt haben. BreSla» Am jüdisch-theolvgischen Seminar in Breslau werden »m Wintersemester 1921/22 die Vorlesungen über Talmud und Dezisoten in herkömmlicher Weise weiter» geführt; im Lberkur» übernimmt ste zum großen Teil Herr Semmarrabbiner Prof. Dr. .Michael Guttmann. zum anderen Teil Herr Dr. Rabrn. Im übrigen werden folgende Vorlesungen gehalten: Herr Prof. Dr. Gutt« mann lieft: Geschichte der Halacha. Herr Dr- Heine mann liest: Hebräische Grammatik mit Uebungen; ausgewählte Stellen des Pentateuch mit kargum und Ralchi; Erklärung schwieriger Hastoroth; die ReligionSphilosophie der jüdischen Neuplotoniker und der Kabalisten; Homiletik nebst Utbungen. — Herr Dr Lewko «i tz liest: DaS Judentum und die ReligionSphilosophie der Gegenwart (Einführvung in die systematische ReligionSphilosophie); Lektüre von Simmcl .Tie Religion" unr .Lebens» anschauupg" ftür Fortgeschrittene); Uebungen zur jüdischen ReligionSphlloiophitchen Literatur der Gegenwart ^Buber. Brod). Geschichte des Unterrichtswesens in ihrer Beziehung zum Rekgion-unterricht Herr Dr. Radin liest: Einleitung in da» Fünfbuch der Thora; die Weisheitsliteratur nebst Erklärung schwieriger Stellen; die Wiederherstellung de» jüdischen Staate« unter Eyrps und seine innere und äußere Entwicklung unter der 'Jerserherischaft; Uebungen über da- Sendschreiben de» Ga^.t Scherira; die Erklärung-- Methoden der jüdischen Kommentatoren de» Mittelalter» mit Uebungen; Neuhebrüische Uebungen; die neuhebräische Literatur (klbeodvorlesung mit hebräischen Zusammen» sastungenl. — Die Vorlesungen demnnen am 1 November. jlnrlrson, jttischrr Wirchen d»rch Ittdtltz Lnhn, Tie Bücherdiele Lina Freund hat e» fich in danken»» werter Weise zur Aufgabe gestellt im Laufe di,se< Winter« deöfteren Vorlesungen au» Werken neuerer und neuester jüdischer Dichter zu veranstalten. Den Anfang machte am Sonntag vormittag Judith Eohn. die Märchen au» dem schönen .Derschlostenen Buch" von Irma Singer vorla». jene köstlichen, von tiefem, ehr« lichem Willen zum Iudentume erfüllten, in ungezwungen kindlichem Tone gehaltenen Märchen, die schon heul einen selbstverständlichen Bestandteil einer jeden jüdischen Kinderbibliothek bitd'n. Die Vortragende verstir id e». den rechten Plauderlol zu finden, sodaß fich niemand, auch die recht zahlreich erschienenen Erwachsenen nicht, dem Banne, der von ihr auSging. entziehen konnte. Wenn fie z. B. iindlrch jubelnde Töne fand, um in dem Märchen .Don fallenden Sternen" die Freud« der Englein über die ihnen oufge» tragene Arbeit zum Ausdruck zu bringen, oder mit schlichter Innigkeit die entzückende, von echter Liebe zum Judentum und zum Lande der Juden erfüllte Erzählung .Bon den Dilftn Lichtelein" vortrug, flogen ihr die Herzen der Kleinen zu Ernstere, ja sogar etwa» schaurige Stimmung lüste die fast dramatisch gestaltete Sage vom Golem auß. Sodann folgten zwei sehr fein nacherzählte biblische Ge» schichten von Frida Weibmann .Der bunte Rock" und .MoseS". Die Verfasserin versteht eS. die ohnehin ein« drucksvollen Erzählungen der Bibel tn eine Form zu kleiden, die dem kindlichen Gemüt reichlich Stoff zum; Nachdenken bietet und fie ih« somit allmählich so lieb und vertraut zu machen, daß wohl nur die Grimmschen > Märchen noch dagegen aufkomme« können. Den Beschluß 1 des schönen Vormittag» bildete die Stelle an» (ulitilwl allbekanntem .Helene» Kinderchen", wo Bob de» kleiner« 4 Bruder Teddy die Geschichte de» Auszuges der Aisto» $ Israel au« Aegypten in überaus drastischer, ausdrucksvoll» J- Weife erzählt. Man brauchte nur die strahlende» Mion» j, der Kinder zu sehen, u n mit ihnen zu wünschen. daß sich L derartige Vorlesungen recht oft wiederhole« möchten. Wie wir hören, wird diesem Wunsche wahrscheinlich t tLon in allernächster Zeit nachgekommeii werden. K. PI. Gr««b>», «i«r» Grch»Ler»erei»». Fteunden klasfijcher Musik. Herren und Damen, bietet sich Gelegenheit in einem vornehmen Üasfischen M,fik» verein am Orcheffers»iel teilzunehmm. Fortgeschritten« Mufikdileltanten aller Instrumente, die ihr» «»fikalrsch« Fertigkeiten vervollkommnen und ihr Viffen aus dem Ga» biete der klassischen Musik erweitern wollen, können geae» einen geringen Dereinöbeitrag svon 4.— fRt monömch) an den Bestrebungen de» Vereins teilnehwe«. DaS Streich» £ orchester probt einmal wöchentlich unter Leitung eineö BerusSdirigenten und unter Mitwirkung eines dag» engagietten Künstleiquartett» Der Verein erfirM; I. Die Pflege klaifischer Musik. 2 die Pflege der Gesellig» feit. Der Verein veranstaltet: a) Oeffentliche Konzerte, b) Interne Mufikabende für geladene Gäste, c) Soltßv»» konzerte. d) Musikwiffenschastliche Vorträge. «) GesellschafG« abcnke. f) Vergnügungen, g) DohltütigkeitSkonzerte Gerade in der jetzigen schweren Zett dürste so mancher . gebildete, geistig hochstehende Mensch fich von de« Zeit»' vertreib mit seichten und kostspieligen Dingen wie Kb»..- Fortrott usw. abwenden, um durch die Pflege klassisches^^ Musik seine Feierstunden anregend und harmoaisq z»» gestalten. Meldungen von Jvterestentea (aktiven und passt» Mitgliedern) sind an den Dirigenten Herrn Richard Echoenfeld, Augufi-straße 16, zu richten oder an s zweiten Dirigenten Herrn Curl Re llha nS. MufennG» platz S. zu senden._ Bücherbesprechungen. G«j»br» i* Grulschl,»». * W»J6.rt<iä «nü» 11. 1 Jmmir h»ufiger nerbtn Lelchuldigimani, VllfUgm i und Sotntttlr gtgnt bie Ofljubm in £nl|41anb nchltl» S 4l wird bcbaiqittt. bo6 {mnbnttnnfnbt Mn OM«k« B, fich in Deutschland ouftoitfn, di« sich Mtn kchach«« nk jt Wuchn ernähren, di» rrb»iisl,fi,l«ii Mr»«hi»n nnd dal tz deulsch» Wiiilchallllrbru schadi^n. Und nicht nun Nicht» & jntxn und (nliitmiltn, (onkttn auch dnüsch« Judm M> As sb>d»n sich i« Bann« I»Ich»r irria« und Inischir Nn» Nschauuugen und v«han»inn,«n. In «in»r mchm I«N L. ist «in« kchrift wie di« vom .NidrichrsArsarMMt dar % jüdisch'N Otgnnifaluntn Dkutschlnnd»' W«»l|i|»M .Ddjubtn in Deutschland' ftrudig z» d»»rtb«n. Dich E E-cfanji, di« rt unternommen Hai, jnr <rt»nntnlt in* juUdfttn, daß di« Otzjud«» l«iu«lw^» da» sind, »«slr si» heute immer »ielsach gehalten werden, stll jwechllal ein« aus diesem Aebieie vorhanden» LSeke an». MH *r lebendig tritt un« au! den in ihr enthaltenen steten Ine» A sahen, die au« der Feder trefflicher Antno stammen, di» reine Wahrheit und Wirtlichkeit eutgegen- »us Sruud genauer Festst,llua^n der OrgantsestiM A werden di« «uelnl in Deutschland wohnende» vsiludM X auf 56 - 60 000 geschaht Diese 66-60 000 csitndM, ^: deren Zahl in dauernder Lbriahm« degriffe» ist, da »telss. t nach den Bereinigten Giaaten nbwandern »der i» ihm wst seahere Heimat lurücklehwn, «ersallen in drei Alaffen. Z< Sin grofier Teil der Ostjud» ist lang» ver d»m 0>t»I» Ä rinaewanderl. Ec Hai fich im Lause der Zeit da» >«ü» recht in Deutschland erworben, ha er i« deutschen Jet»reffe al« ein produstsve«, Nühllche» Elemeni betrachtet wnet«. — Di« zweite Kategorie de, Ostjnden in Deutschland Ich sich an» painisch-jgdischen Arbeitern zusammen, di» zwang«' weise von der deutschen Negierung wahrend des Kriege« »ach Deuischland gebracht wurden, um in den Waffen» und Muuilrontsabriken an Stelle der eingezegenen Arbeiter Lerwendnng zu finden, — Und d-r dritte DM der Ostjudeu in Deutschland seht sich an» laichen Bmsanen zusammen, die vor den Dogramen und stllaffetrr«, 8» loigungen und sranken tkonomilchrn Berhaliniffen, denen sie iu ihrer Heimat » l«gesehl waren, zu stieben gezwungen waren. Damit diese gestachieien Ostjnden, für die di» Nllchkehr eine Sesahr für ihr Leben bedeutet und dann »ach unmbglich will, dem denffchen SirffchnftNeden nicht >« Last fallen sollen, wurde da» . Arbeiierslrsorgeanrl' in» Leben gerufen. Diese« Jststiinl, mit amerikanischer Gag. venlion begründet, stellt« sich zur Aasgnt«, den geffdchtettn., Ostjnden in sedrr vrzrehimz fu Helsen: sie »n MMktn, zu dekbßiaen und ihnen Ardert zuzuweisen, Wal dteseQ .Arbeitersdrsorceami' im Intereff, der geststchteien Off-' juden und im Intereff« det Gesamtheri der deutschen Inden rm Lause ihrer DütrgkrU di» jetzt geleistet nnd »ach u leisten Hai, wird hier in den meisten A»stützen diqer kchrisl berichtet, . Wem, wir sehen, wie Ostjnden in Dentschlnnd n» Arbeiter ihr gorttommen gesunden haben, s» ist Mü dee gemeinjamen Poliiil de» trMtMaM und der Ardettmt fürs arg, zu danten. Dag Arbeite rslrsargin«! hnt Ach allerding« nicht gescheut, im Interesse «iner eetzebfichen Dnrchjührnn,^dieses »«danten» a»ch enerWschans AdtennDg,»!