Jüdische Volkszeitung
- Journal
- Jüdische Volkszeitung
- Volume
- 27 (1921)
- Issue
- 34 (2.9.1921)
- Date
- 1921-09-02
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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S. täptnrtn 1921. 39tWe fcBUrita» fc-M. «M. 2." | Deutsches Reich Mi« ßt ß»,e« wen« ßt fUt. Juden und Iudenstämmlinge". so läßt sich Tehrlmer Justtzrat Oscar Cassel. Berlin, in einer Erörterung über die AuSwüLse gewisser studentischer Vereinigungen aus. .werden von diesen Studenten nicht als vollwertig betrachtet. aber die Lieder solcher Männer werden von ihnen gesungen und befinden sich in d-n Kommersbüchern. Meine Quellen find die Kommersbücher von Max Fnedlünder und vom Teubnerschen Verlag. Beide von 1692. Ich nenne solgende Lieder: 1. »Die Loreley" von Heinrich Heine 2. .Im Elsaß über dem Rheine, da wohnt ein Bruder mein", am 20. August 1870 gedichtet von Berthold Auerbach 3. .Sind wir nicht zur Herrlichkeit geboren", von Dr. med. Alexander Wollheim. 4. Lothringer Volkslied, beginnend: „Jetzt kenn' ich dagelobte Land", von Wollheim. 5. ,DaS war der Graf von Rüde-Heim" von Einst Bloch und Albert Benda 6. Das sc. ergreifende .Es hatten drei Gesellen ein fein Kollegium" von W Levysohn. 7 .ES kamen drei Schneider wohl an den Rhein" von Carl Herloßfohn 8. .Es war ein Edelmann am Rhein, gar fürnehm und gebildet" von Wollheim. 9. Bierfiaat. .Ha. wie die Pokale blinken" von Wollheim. 10. .Seht her. wie st-lz ich um Mich schau, die Brust geschmückt mit weiß rot blau" von Wollheim Dieses Verzeichnis macht nicht etwa auf Vollständigkeit Anspruch, ewird noch eine weitere Anzahl von jüdischen Dichtern von Kommersliedern geben, deren Ramen nicht ohne werteres auf ihre Abstammung Hinweisen." Wir »olle» »»sererseitö bei dieser Gelegenheit. u»d wahrschei»lich zu» Entsetze» der »,k«»dige» A»tise»ite». feftßelle». daß da» prächtige Alaggeilie» „Stolz weht die Fl«gge Schwarz-Weiß-Not", da» i» jeder Berfa«»- luug gesuuge» wird, i» der über die schwarz-rot-galbeae „Iubeufahue" geschimpft wird. ei»e» Jude» ,u» Berfajser hat: de» Berltuer Schriftsteller Lindner. Berli» Ter Hilfsverein der deutschen Juden, der nun ebenfalls eine Aktion für die ukrainischen Juden eingeleitet hat. hat fich an die Aguda mit der Anfrage gewendet, in welcher Weise eine gewisse Gemeinsamkeit erzielt werden könnte- Leibe Organisationen haben das Uebereinkommen getroffen, daß der KriegSwaisenfonbS der Aguda fich ausschließlich mit der Fürsorge für die Waisen beschäftigt und seitens de- HilfSverrinS die Garantie gegeben ist. daß der KciegSwaisenfondS den maßgebenden Einfluß auf die religiöse Erziehung der Waisen auSübt. Der KriegSwaisensondS der Aguda beträgt schon in den ersten Wochen 6 000000 Mark. Berlt». Da« jüdische Komitee veröffentlicht folgende Mitteilung: Die über Rußland hereingebrochene Dürre hat auch 4000 DeSjatin Badens der jüdischen Kolonisten im Kreise Mariampol in eine Wüste umqewandelt 10 000 jüdische Seelen verhungern buchstäblich. Damit die Unglücklichen nicht die ziellose Flucht ergreifen, ist die sosorlige Anschaffung von Saatkorn für da» Winterzetreide, sowie 10000 Pud Roggen und Weizen zur Ernährung dringend geboten, umsomehr als stch in diesen Kolonien auch 500 jüdische Waisenkinder aus Alexandrowsk und 800 Maifen auS dem Kreise Mariampol selbst befinden. Vorläufig ist die Loge eine verzweifelte, da verschiedene Epidemien als Folge.b<S Hungers zahlreiche Opfer verlangen Berli». Profeffor Dr. Ludwig Darmstaedter. der Berliner Gelehrte, vollendete am 9. d- M fein 75. Lebensjahr. Darmstaedter hat fich auf den verschiedensten Gebieten einen hervorragenden Namen gemacht. durch chemische Forschungen im WlrtschaitSleben. vor allem aber als Be« gründer der Dokumentensammlung. die er am Lage der Eröffnung der neuen Berliner Staatsbibliothek dieser stiftete, die «ne der vielseitigsten und reichsten Autographensammlungen der Welt und um deren Entwicklung Darmstaedter immer weiter mit bestem Erfolge bemüht ist. Darmstaedter ist u. a. Ehrenmitglied de« Ehrlichschen Institute« in Frankfurt o. M. Berlt». Am Sonnabend, den 20. d. Miß. begeht die Mutier de« bekannten Buchdruckereibefitzers Alfred Unger. Frau Johanna Un (er.^Lesfingstr. 26. ihren 90 Geburtstag. Diese geistig hochstehende Dame erfreut fich seltener geistiger Frische und eines phänomenalen GedächtniffeS. So hat sie noch vor einiger Zeit eine große Anzahl von Gedichten, welche fie in ftühester Jugend?gelernt, medergeschrieben. Die in der Berliner Gesellschaft ehr bekannte und verehrte Jubilarin stand in nahem verwandtschasllichen Verhältnis zum Profeffor Dr. Moritz Lazarus fei. Angedenken« Möge der alloerehrten Dame eiu glücklicher Lebensabend beschieden sein? Fr»»kf»rt ». M. Die Stadt Frankfurt a- M. veranstaltet in der Zeit vom 5 September bi« 15. Oktober 1921 einen sechswöchigen Kursus für ehrenamtliche und nebenamtliche Mitarbeit in ber Iugendwohlfahrtspfiege. für den da« Ministerium de« Innern Unterstützung zugesagt hat. Der Kurs»« beginnt mit der Einführung in da« Verständnis der kindlichen Natur und der Entwicklung«» jahrr sowie der daraus fich ergebenden Erziehung»- und Fürsorgefragen. Darauf folgt di» praktische Einführung | in die Arbeitsgebiete der Jugendwohlfahrtspsirge. Als Oil her Tigung ,st die .Wegscheid»', dieKindererholungSstätte der Frankfurter Kindesibiltr vorgesehen. Wegscheide liegt 400 m hoch im Spessart in der Nähe von Wächter«' bach, dos auf der Houptbahnlinie Frankfurt a. M — Bebm zu erreichen ist Ein ausführliche« Programm ist im Wohlfahrtsamt Frankfurt a. M . baalgaffe 33. zu haben. Die Teilnehmerkarte für den Kursus betrügt Mk 50,—. Wohnung und volle Verpflegung auf der Wegscheide täglich Mk. l5. —. Anmeldungen find an da« WohlsahrtSamt. Laalßaffe 33. zu richten. Königsberg. In der KönigSberg-Hartuugjche Zeitung schreibt .Aristide«" unter dem Titel .Ein Dolksaufklürer': .Kommt nur und helft einen anderen Geist in die verhetzte Arbeitermaffe bringen." So zu lesen, man denke und staune, in den KönigSberger AlbertuSblättern der .Ostprreußischen Zeitung". Unv da« schreibt ein Couleurstudent a. D. zurzeit Bergmann, geheißen Julius Bröse. der stolz al« stud. jur et rer. pol. zeichnet. Wie Herr Bröse die Bergleute aufklärt. dafür gibt er einige Zeilen vorher ein Beispiel. Diese zukünftige Leuchte der National« ökonomie belehrt also den Bergmann darüber, wieviel bester dieser eS hat als ein Arbeitsloser. Bröse fährt fort: .Er darf arbeiten, bekommt einen Lohn, mit dem er leben , kann. Ich versuche ihm zu erklären, wie da« Kapital ihm Arbeit-Möglichkeit schafft, und in dem Fall also eine Daseinsberechtigung hat. Dann lenke rch zu dem andern Kapitol über, da» an der Börse spekuliert und heute große Valutageschäfte wacht, dem ZinSkapital. das mühelos erworben w rd und fich vornehmlich in Iudenhänden befindet. fBankdirektor Helfferich wird sich freuen.) Und er muß mir zugeben. daß fich unter der viertausend Mann starke» Belegschaft kein Jude befindet. (Aber unzweifelhaft zahllose reinrassige Vertreter des arischen UradelS aller Schattierungen.» Aber in Frankfurt und Berlin, da fitzen die gslizlsche» Schieber und nehmen deutschen Arbeitern die Wohnungen fort. (Sie wohnen in Berlin O., zu Dutzeüden in einem Scheuneoverschlag, aber ba» christlichgermtmische Großkapital hat sicherlich niemals ein Schlößchen auf dem Lande und außerdem eine Villa in Westend) .Alle müßten sie in den Pütt*. sagt er .im Kriege haben wir Gefangene zwangsweise hier gehabt, dann können wir jetzt auch Galizier hier haben." Dieser Mann löst die Ostjudenftage auf radikale Weise- .So hat noch nie einer zu rh»en gesprochen" (sehr glaubhhajt!) in seiner Zeitung stände das nicht Solche und andere Weisheiten verzapft der Dolksaufklürer Bröse den Bergarbeitern. Der nächste kommunistische Agitator wird Ihm Dank wiffen. daß der Bergmann so hübsch über dat ZinSkapital aufgeklärt ist. und wird dem Bergmann seinerseits schon klar machen, dcß StinneS und die anderen Kohlenmagnaten für ihre Mlllitrdenvermdgeu keinen Heller Zinsen beziehen, sondern daß aller Verdienst den Bergleuten allein zugute kommt und t»e Herren Schlotbarone ihr kümmerliche« Stückchen Brot nur durch ihrer Hände Arbeit in der Liese be« Kohlevschachte« erwerben. Heil un«. daß wir noch Volk«' Wirtschaftler von der Jdeengröße bei Herrn Juliu« Bröse (Couleurstudent a. D.) haben. Lieb' Vaterland magst ruhig sein! __ Lndlinitz. Nach mehr al« 40 jähriger, überaus segensreicher Wirksamkeit in der hiesigen Ehnagvgengemeinde verließ Herr Rabbiner Dr. Simon Friedmann vor kurzem unseren Ort. um in Wien im Hause de« dortigen Rabbiner« Dr. Mandl, seine« Schwiegersöhne«, seinen Lebensabend zu verbringen. Die Bedeutung btt Herrn Rabbiner« Dr. Friedmann als Gelehrter ist aus Anlaß feine« RabbinerjubilüumS vor drei Jahren voll und ganz §ewürbigt worden, bei gleichzeitiger Aufzählung der vom tubilar verfaßten Abhandlungen und Schriften, die in der wissenschaftlichen Welt nach Gebühr gewürdigt worden find, sbenso wie seine profunde Kenntnis de« rabbinifchen Schrifttum«, auf welchem Gebiet er eine anerkannte Autorität war. Möge Herrn Dr. Friedmans ein recht langer und glücklicher Lebensabend beschieden sein. Gleiwitz. Am 6 September d. I«. feiert hier da« Ehepaar Marcu« Deutsch die goldene Hochzeit. Der Jubilar war drei Jahrzehnte Kantor und Lehrer in Eziechowa. Kr. Lublimtz O.'Schl. Lokales. 9«a » r A,i«erßtitt. Dn .ffrtH«ieilnehmn Verband an der Univeisiküi Breslau" organisiert nach Rücksprache mit 6e. Magnifie. dem Herrn Rektor, zu Gunsten seiner notleidenden Mitglieder eine Geldsammlung zur Beschaffung der zum Studium notwendigen Lehrbücher. Die hohen Bächerpreise und die allgemeine Notlage machen e« diesen Studierenden unmöglich, die Mittel der zum Studium unbchinzt erforderlichen Lehrbücher selbst auszubringen. Der KriegSteilnehmerverband will ba« durch die Spende gewou»ene Kapital ohne Unterschied ber konfessionellen oder politischen Zugehörigkeit, nur der wirtschaftliche« Not» läge de« Einzelnen Rechnung tragend, benutzen. um die Anschaffung der Lehrbücher seinen notleidenden Mitglieder» zu erleichtern. Dir bisher gesammelten Gelder.Studentennot-Sammlung" usw wurden resp. werden «ur der oSoisuinen Studentenschaft zugeführt. Eine besonder» Berücksichtigung der wirtschaftlich schwer bedingten Kriegsteilnehmer suchet nicht sinft- Di» Dn«»tf«Ktin btf ffri(gttrilm|aunete*tel hat mit b»c . €>hjb»ntmnOt' usw nicht da» gningft« gemein. Ja lämtlichrn Banka, Bu-handln» gen asm. Cicgm Spendenlisten au«, rtfp. unten, wenn erforderlich, bratnüchft «„»gelegt unten. Dn ff. X. B. bttttt di« $mt* Jahabn von XtinBortn ihrrrsetli mH einer Bennnng di» Lifte ja ndffnen »her. sali« ein» saich» nicht gnr Eielle, einen d,m Zweck dn Sache entsprechenden Betraa an die Echies. Handel»dank adn an den Schics. Bans, »nein untn Ponte .ffn«f«inlntbmnsnbanb an dn Universität Brellan' srrundlichft tdnueiscn z» uollen In der Eruariung, daß dir Bestrebungin de« ff. X. Bdie lediglich daraus gerichtet find, im vaterländischen Interesse einen Nichtigen akademischen Bachunch» mit sichern und «rdalien gu hclicn unterstützt unten, sagt der Iiteia» «„»schuß und Barst and de« ff. 4 9. für alle Bemühungen im »orau« seinen vnbindlichsten Dank. Krli,im»»»rssr»ijch«sttich« AftliU»»» dr» »r«»l««r O»r»r«U«-I»»it»t». 11» im £*rtt 1918 in 8rctlau ba« Osteuropa.I«»« be» 9rtnb« »arbe. wrlche« jetzt m bem ftSher -rSfiich Ne»«blch«« Palai« (jp«,er ^vberschloß") «m ber Sanbbrlcke e« Hrttel Heim ertzaUen hat umerschätzte man nicht bie Vebevumg. Detche kl rel« giäse Leben >m Namilchm L>ße» Eur^a« tzar. M«» schw batzer neben den verschiedenen Ibieildng«». »eiche ber DirNchafNich», natarwiff«isch»ftüchen. rechi». und N»U»rgelchichNichen Erweich«»« Osteuropa» bienen sokllen, nach ei« religianZMstei'tchaftlkche. A» biXft foJ ba» jetzige religiöse Lebe» de» sülDSch« Ost»» «»terstWt und bem VeschSnbni» ber miNelenrnpstischen vSlker üylrg,br»chi »erben An «itgliebern dieser Ibtribng »vrbe» et« Un^ätzt m» kachotischen. ennngelische» and jstbischen Lheoivae« senke a»ch VN» sonstigen Geiehnev »erschtebener vetrenwiffe nKöä>N. bei wistch« man ei» Verstänbni» anb Interest« ftt bie reügwAstwißeWchiststche Erforschnag de» slnnkschev Oben» »oransfetze» »nrfk. «w m stch aas eine Nnfrage hin ansdrstcklich bereit erklärt hoM«. bk Ans Mb« dieser Abteilmrg bnrch 'Disteuschefitiche Mitarbeit z» fikber». Di« religio»»»ist,nschaftUch« Rbtrilnng be» Ostenropo I»stt«w hat seit ihre» vestetzen. seit ^rbst ISlS nenn Sitz«»«, »bgetzale». in denen bi« vorgescheteb«» Wahle» oorgen»»»«» «w stber Fr»ae« be» Etat», über bie Zo»nhl »o» Mitglieber», stber Voetrüg« « «» Ostenropaknrs«, ber UornerstNU and über bie l» AaGstcht skhenb« Distenschaft.iche» Arbeite» derNten Darbe. Ucher ba» letzte Seschüftojahr (April 1990 M» ApNl Ittl) solgenbe« za dericheen. Derzeitig er Vorsttzenber ber »fced»»« D Domberr Unloersttätspeofestor De. Nikel. MwiMHiikt versttze»üe» anb Scheiftfsthrer UnrnerstiätAprosestor Dr. Hofs«»»». Pchlw» bei S«. Seraorvta. In ber Sttznng »am 9. I>»t 1990 Mtlt Dr. Haas« ei» orogrommatische» Referat stber »bi« A«foab« «r ostrnropätschen ReligioasDistenschast'. Die Abkll»»- «ckor ktl den Lob eia bernorrngenbe» Mitglied. Orofestoe De. M»»«»ü «rann. Dozenten a» jstbtlch ttzeoiogtsche» Seminar. L» säst« Stele D«rb« Gemeinbemdbiner Dr. Goa-lstet» be» Oorstmiste M vahl vorgeschlagen. Die i» Iah» 1991 t» be» .Qtwü»» W»h Studie» de» Ostemchpa-Instit»»- erschiene« Schetst be» E»»I»»t Dr. Rorrzok - SleNoch stber .Die gttechtsch.k»cho«ch> Ütoche i» Gaiizlen" (1U S.) hat tu yachkreste» erfteuüche» Iotereste »chWchW. I» Druck ist soeben Vrlenbe« ei« Arbeit »o» V»festoe De. M mit bra tMi .Dk reli-iäse pftchi be» müstche» mm". M den Obukitulu ber ÜNinersttäl habe» »t»ie« MWÄcke» «9 religlou»«isttnkchi>kilichi» M»t-rfe»e»rr (1991/99 Ab»ett»»gvoetrS§» «hol«» 3h»na 1991/99) wich Aabhtner ti «ogthik» k ba» OMabflitn" reben. Der seit iangem gehegte Sn»fch be» relinio»0»iüe»ki Abteilung, ei« eigme SiÄiothek zu besttz«. Ist setzt t» i gegangen. Da» Osteuropa-Instttnt kmmtr au» be« r^fische» Erzpriester« SoloDiefs eine Vibli»Rek ta'nseob Sstube» «»kauf«. Welche »» et«« große, Deck \ , wistenschafNichen Inhalt« stnd, «d untee bene» sich «M» M(p|> «erwoler Zeitschriften best oben. Die Ordnung mch Echal»ßlste«»tß de» «nwolen vstchnschatze» ist tu Angriff aenomm« Hlch» ' Grundstock et«r Stbliothek tu der religIou»W>ffrafchafNich«» Astteilung dstrste zu eiugeheubereu Staken stber bie neuere» rell«lHW Strömungen in Ostmrropa Aurrguug bieten. Da» Verstäub»!» Dr bie rckigich« Eigenart be« fltnlttes Osten» ist bei de, Überaus »oste, Vebeutaug, Welche da« «AßtD» Leben i» Osten Europ« bat, der Schlststel »um Verstäub««» ba» »steurapätsche» Kultur überhaupt »ub auch ber Schlststel z»» H^>» der (taWischm lstelt. I. tC Brest»». Den 18 jährige» Berficherungsagmte» I Stammvitz hat am 28. März d. Is »uf ba Sch» nitzer Straße der Kaufmann Giegftied Rosenthal « fordert, da» mit Absicht zur Schau getraaen» HakeulmM s zu entfernen. Diese« verlangen kam Stammwitz, »LI die .Schlesische Zeitung" am A3. August Al bertchW^ j nach 1 um des Neben Friedenswille», A. zumal »9iE»chj nicht wiffen konnte, welche Slellung die Mi^chkNMtAgü > auf der Straße zu be» Ansinnen des Rojeulhal «äh»« t würde. Cl fand sich z» aber ei» 6ta|ttttwftartT dm ] den Stammwitz unterstützte, e» kam zu gogensemge» A»' Äugen, bis schließlich der Stammwitz die «f sost» i ersaffung schließende Bemerk»»- «achter .Dt», Iudenwirt^chaft muß aufhöre«, die Inden stud Mntsangm. ° die nichts tzeleistet habe»*, Zitate an» de» .Red« a» me? teutsche Ration' gehalten ron de« Lolküerzicher llutuerstt^ . Profeffor Dr. Fretztagh-Spnaghode». (Daß noch et» Am») tu« unsere« verichüerstatterü sei» l Die Rtdalti«^' Daraus entstand et«e Klage des Staatsanwaltes aea« Stammwrtz. wegen öffentlicher Beleidigung — f, se»öe «an an»eh«en. Nett gefehlt. Rosenthal »«de »eg« - öffentlicher Beleidigung aageklagt. Aber die SertmM- Verhandlung werde» mr noch eingehend berichten. Ras«' l thal w«rde i» 100 Mark -Sttaft vernrwüt. BerteMgt i warder Held Stammwch von de» charakterAale, Dr.Schml8. - Breslau. Am Mittwoch, de» 10. d. Mts., faud dlg.1 Geueraloersanuuluug des Lapoel-Haoair statt. Gs «sertmt's vrockmann über das Thema: »Berlin »der I Duisburg". Rach lebhafter Diskufsto» mrrde einstimmt, \ beschloffe». sich a» Dmsdnrg angnlchüeße» und »me w" * a» de» Ramen .Zeire-Zi»»' statt Hapael-Hasatr zu t«G Erfolglos waren die Bemühmme» des Genoß« Sd» ans die Versammelt« eins«»»«, «n DnWßWg